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Zweite Sitzung des DGWZ-Fachbeirats Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Pressemitteilung Nr. 2018-07 vom 21. Juni 2018

Der im März neu gegründete Fachbeirat Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS) der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) traf sich am 14. Juni 2018 in Bad Homburg zu seiner zweiten Sitzung.

Im Fokus der zweiten Sitzung stand der fachliche Austausch. So gab Bastian Nagel, Spezialist für Normen und Richtlinien der Firma Hekatron Vertriebs GmbH einen Überblick über den aktuellen Stand der VDI-Richtlinie 6010 „Sicherheitstechnische Einrichtungen für Gebäude“ und zeigte die Zusammenhänge mit der Normenarbeit zur DIN VDE V 0827 „Notfall- und Gefahren-Systeme“ auf. Prof. Dr.-Ing. Kai-Dietrich Wolf, Leiter des Instituts für Sicherungssysteme der Bergischen Universität Wuppertal, stellte dar, in welchem Zielkonflikt die Anforderungen an Safety- und Security-Funktionen stehen und wie eine Risikobewertung aus wissenschaftlicher Sicht erfolgen kann. Über die Auswirkungen der „Bundeseinheitlichen Richtlinie für ÜMA/EMA bzw. Anlagen für Notfälle/Gefahren“ (ÜEA-Richtlinie) auf NGRS berichtete der technische Oberamtsrat an der Polizeiakademie Hessen, Bernd Rompel.

Als erste Publikation des Fachbeirats wurde die Gliederung zum White Paper über NGRS vorgestellt, das Verantwortlichen und Gebäudemanagern in öffentlichen Einrichtungen ein umfassendes Gesamtbild zur Thematik bieten soll. Zudem wurden das Tagungsprogramm zur neuen Fachtagung „Sicherheit in Bildungseinrichtungen“ sowie erste Interessenten für die begleitende Fachausstellung weiter abgestimmt. Die Fachtagung wird bundesweit vier Mal jährlich stattfinden. Der erste Veranstaltungstermin ist der 13. September 2018 in Hannover.

Die nächste Sitzung des Fachbeirats findet am 24. Januar 2019 in Bad Homburg statt.

Der Fachbeirat besteht aus 20 Mitgliedern aus Industrie, Wissenschaft, Öffentlicher Hand, Polizei und Planern. Als unabhängige Expertenplattform unterstützen die Beiratsmitglieder Planer, Errichter und Betreiber beim Projektieren und Umsetzen von Sicherheitskonzepten für Bildungseinrichtungen und öffentliche Einrichtungen. Sie erstellen neutrale Fachinformationen zu NGRS und beziehen damit fachlich Stellung zu aktuellen Fragestellungen, Normen und Vorschriften. Die Ergebnisse werden in Publikationen veröffentlicht und Lösungen in Veranstaltungen vorgestellt.

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Über die DGWZ

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartnerin

Dr. Barbara Löchte
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
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www.dgwz.de/presse

Schlagworte

Fachbeirat, Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme, NGRS, Bildungseinrichtungen, Schulen, öffentliche Einrichtungen, Sitzung, DIN VDE V 0827, White Paper, Tagung, Fachtagung

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Am 14. Juni 2018 hat die zweite Sitzung des DGWZ-Fachbeirates Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme stattgefunden. #NGRS www.dgwz.de/ngrs

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Bildunterschrift: Die Teilnehmer der zweiten Sitzung des Fachbeirats Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme am 14. Juni 2018 (v.l.n.r.):

Harald Weber (Gehrke Sales GmbH), Eugen Ludewig (Siemens AG), Michaela Heinze (Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH), Prof. Dr.-Ing. Kai-Dietrich Wolf (Institut für Sicherungssysteme der Bergischen Universität Wuppertal), Michael Schenkelberg (Schneider Intercom GmbH), Bastian Nagel (Hekatron Vertriebs GmbH), Raphael Mayer (Bosch Sicherheitssysteme GmbH), Jörg Finkeldei (Inotec Sicherheitstechnik GmbH), Arndt Badstieber (Dahua Technology GmbH), Jochen Sauer (Axis Communications GmbH), Bernd Rompel (Polizeiakademie Hessen), Bernd Ammelung (Ingenieurbüro), Uwe Tonelli-Marquardt (Konstrukteins AG), Christian Müller (Scanvest Deutschland GmbH), Wolfgang Unger (Honeywell Security Group – Novar GmbH), Eckart Roeder (Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH).

Weiterführende Informationen

www.dgwz.de/fachbeirat-ngrs

 

Gründungsmitglieder des DGWZ-Fachbeirats Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme

DGWZ gründet Fachbeirat Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Pressemitteilung Nr. 2018-02 vom 15. März 2018

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hat am 14. März 2018 in Bad Homburg den Fachbeirat Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS) gegründet. An der ersten Sitzung nahmen Kommunen, Planer und Hersteller teil. Polizei, Landeskriminalämter, Berufsgenossenschaften und Versicherer haben ihre Mitarbeit angekündigt.

Der Fachbeirat unterstützt als unabhängige Expertenplattform Planer, Errichter und Betreiber beim Projektieren und Umsetzen von Sicherheitskonzepten für Bildungseinrichtungen und öffentliche Einrichtungen. Für die Umsetzung der DIN VDE V 0827 beim Neubau und der Sanierung von Schulen besteht Klärungsbedarf. Dafür wollen die Mitglieder neutrale Fachinformationen zu NGRS erstellen und damit zu aktuellen Fragestellungen, Normen und Vorschriften fachlich Stellung beziehen. Die Ergebnisse werden in Publikationen veröffentlicht und Lösungen in Veranstaltungen vorgestellt.

Auf der Gründungssitzung wurden zwei erste Projekte formuliert. So wird der Beirat eine neue Fachtagung „Sicherheit in Bildungseinrichtungen“ konzeptionell und fachlich begleiten. Die Veranstaltung soll bundesweit regelmäßig viermal im Jahr stattfinden. Zweitens soll ein Whitepaper zu NGRS erarbeitet werden.

Die nächste Sitzung des Fachbeirats findet am 14. Juni 2018 in Bad Homburg statt.

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Fachbeirat, Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme, NGRS, Bildungseinrichtungen, Schulen, öffentliche Einrichtungen, Gründung, Sitzung, Sicherheitskonzepte, DIN VDE V 0827

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DGWZ gründet Fachbeirat Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme am 14. März 2018. #NGRS www.dgwz.de/ngrs

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Gründungsmitglieder des DGWZ-Fachbeirats Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme

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Bildunterschrift: Gründungsmitglieder des Fachbeirats Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme am 14. März 2018 (v.l.n.r.): Michaela Heinze (Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH), Markus Laibach (Gebäudemanagement Mönchengladbach), Eugen Ludewig (Siemens AG), Raphael Mayer (Bosch Sicherheitssysteme GmbH), Bernd Ammelung (Ingenieurbüro), Michael Schenkelberg (Schneider Intercom GmbH), Tobias Töpfer (build:ing pro GmbH), Eckart Roeder (Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH), Sebastian Strohmenger (Dahua Technology GmbH), Harald Weber (Gehrke Sales GmbH), Michael Krämer (Telecom Behnke GmbH), Bastian Nagel (Hekatron Vertriebs GmbH), Christian Müller (Scanvest Deutschland GmbH).

Weiterführende Informationen

www.dgwz.de/fachbeirat-ngrs

DGWZ gründet Fachbeirat NGRS

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) gründet den Fachbeirat Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS). Der Fachbeirat unterstützt als unabhängige Expertenplattform Planer, Errichter und Betreiber beim Projektieren und Umsetzen von Sicherheitskonzepten für Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Als erste Projekte des Beirats wird die neue DGWZ-Tagung „Sicherheit in Bildungseinrichtungen“ konzeptionell und fachlich begleitet und eine neutrale Informationsbroschüre zu NGRS erarbeitet.

Eingeladen sind Fachplaner, Schulbetreiber, Behörden, Krisenprävention, Wissenschaft, Forschung und Hersteller für Sicherheitssysteme. Sie können ihre fachlichen Anliegen im Beirat als Autor, Dozent, fachlicher Ansprechpartner oder Aussteller einbringen. Dafür beziehen sie zu aktuellen Fragestellungen, Normen, Richtlinien und Vorschriften Stellung. Die Ergebnisse werden in Veranstaltungen, Publikationen und Pressemitteilungen veröffentlicht. Die erste Sitzung findet am 14. März 2018 bei der DGWZ in Bad Homburg statt. Interessenten können sich bei der DGWZ melden.

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Polizei: Aufschaltung von NGRS-Alarm möglich

Egal, ob Behörden, Schulen oder andere öffentliche Einrichtungen: wenn es um die Alarmübertragung durch Notfall- und Gefahren-Reaktionssysteme (NGRS) geht, wünschen sich viele Sicherheitsverantwortliche eine direkte Alarmübertragung zur Polizei. Die nun von der polizeilichen Expertengruppe ÜEA überarbeitete „Bundeseinheitliche Richtlinie für ÜMA/EMA bzw. Anlagen für Notfälle/Gefahren“ – kurz ÜEA-Richtlinie – schafft diese Möglichkeit.

Zum einen regelt die Richtlinie erstmals unter welchen Bedingungen ein NGRS an die Polizei angeschlossen werden kann und legt die Anforderungen der Normenreihe DIN VDE V 0827 als „Regel der Technik“ zu Grunde. Zur Erinnerung: diese Normenreihe beschreibt die Anforderungen an technische Systeme, die in Notfällen Alarme auslösen können, sowie das technische Risikomanagement im Allgemeinen.

Durch die Überarbeitung der ÜEA-Richtlinie sind nun sowohl Alarm- als auch Sprachübertragungen zur Polizei möglich. Größte technische Herausforderung ist dabei das geforderte Übertragungsprotokoll VdS 2465, das bereits bei Überfall- und Einbruchmeldeanlagen angewendet wird. Zumal die Mühe lohnt: Einmal umgesetzt, verbessern direkte Verbindungen zur Polizei sowohl die Alarmvorprüfung als auch die Interventionsplanung signifikant. Neuanlagen sollten deshalb stets unter Berücksichtigung der überarbeiteten Richtlinien installiert werden.

Autor: Bernd Rompel, Technischer Oberamtsrat (TOAR), Polizeiakademie Hessen

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Neue DIN VDE V 0827

Seit 1. Juli 2016 ist die DIN VDE V 0827-1 in Kraft getreten. Damit gelten erstmalig konkrete Anforderungen an Kommunikationsanlagen für Not- und Gefahrenfälle.

Vor allem Schulen, Universitäten sowie Arbeits- und Sozialämter, aber auch Krankenhäuser und Banken, gehören heute zu den gefährdeten Bereichen; spezifische Sicherheitslösungen sind dort unerlässlich.

Da es bislang keine technischen Vorgaben zur Errichtung entsprechender Kommunikationssysteme gab, hat der VDE in Kooperation mit der Deutschen Kommission Elektrotechnik (DKE) die Vornorm DIN VDE V 0827-1 auf den Weg gebracht. Dargestellt werden unter anderem technische Systeme, die sich im Gefahrenfall dafür eignen, Hilfe herbei zu rufen, Amokalarme auszulösen, Betroffene zu warnen und Handlungsanweisungen zu übertragen.

Konkrete Verhaltensvorgaben, etwa bei einem Amokalarm, gibt die Norm nicht. Hier gelten die von der Schule, Behörde oder Institution ausgearbeiteten Pläne und Konzepte.

Neu ist die Definition eines internen technischen Risikomanagers, der bestimmt, welcher Sicherheitsgrad umgesetzt werden muss. Er ist es auch, der entscheiden kann, ob eventuell von den Vorgaben der Norm abgewichen werden kann.

Die DIN VDE V 0827 gilt als Vornorm, solange sie noch nicht als harmonisierte Europäische Norm (EN) verabschiedet ist. Nach spätestens drei Jahren muss überprüft werden, ob sie in eine Norm überführt werden kann.

Autor: Michael Schenkelberg, Leiter Vertrieb & Marketing, Schneider Intercom GmbH

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Technischer Risikomanager nach DIN VDE V 0827 für Notfall- und Gefahren-Systeme NGRS für Schulen

Neue DIN VDE V 0827 für Notfall- und Gefahren-Systeme

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Pressemitteilung Nr. 2016-07 vom 7. Juli 2016

Zum 1. Juli 2016 ist die neue Vornorm DIN VDE V 0827 für Notfall- und Gefahren-Systeme in Kraft getreten. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hin.

Die Titel der beiden Teile lauten DIN VDE V 0827-1:2016-07 „Notfall- und Gefahren-Systeme – Teil 1: Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS) – Grundlegende Anforderungen, Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Aktivitäten“ und DIN VDE V 0827-2:2016-07 „Notfall- und Gefahren-Systeme – Teil 2: Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS) – Ergänzende Anforderungen für Notfall- und Gefahren-Sprechanlagen (NGS)“.

Mit der DIN VDE V 0827 sind erstmalig die Anforderungen an technische Systeme geregelt, die in Notfällen und Gefahrensituationen Amokalarm auslösen, Hilfe rufen, Betroffene warnen und akustische Handlungsanweisungen geben. Die Systeme ergänzen die organisatorischen Prozesse zur Krisenbewältigung und werden in Schulen und Öffentlichen Einrichtungen eingesetzt. Durch die DIN VDE V 0827 besteht weiterhin keine Pflicht, Notfall- und Gefahren-Systeme einzusetzen. Sollen diese Systeme allerdings eingesetzt werden, müssen die anerkannten Regeln der Technik angewendet werden.

Neu wird in der DIN VDE V 0827-1 die Position des Technischen Risikomanagers beschrieben. Der Technische Risikomanager nimmt auf Basis von Informationen der Organisationsleitung, Polizei und Feuerwehr eine Risikoanalyse und Risikobewertung vor und bestimmt den Sicherheitsgrad einer Organisation. Aus dem Sicherheitsgrad leiten sich die unterschiedlichen Funktionalitäten der Systeme ab. Die Funktion des Technischen Risikomanagers kann aus der Organisation heraus oder durch einen externen Dienstleister wie z. B. ein Ingenieurbüro wahrgenommen werden.

Die DIN VDE V 0827 wird als Vornorm bezeichnet, solange sie noch nicht als harmonisierte Europäische Norm (EN) verabschiedet ist. Nach spätestens drei Jahren muss überprüft werden, ob sie nicht in eine Norm überführt werden kann. Da bisher nur in Deutschland der Einsatz von Notfall- und Gefahren-Systemen geregelt ist, ist das Interesse aus dem Ausland entsprechend hoch, wo ähnliche Projekte umgesetzt werden und noch keine Regelungen bestehen.

Die Ausbildung zum Technischen Risikomanager wird von der DGWZ angeboten und dauert drei Tage. In den Seminaren mit schriftlicher Prüfung werden die Inhalte der DIN VDE V 0827, Risikomanagement nach ISO 31000 und Risikobewertung nach DIN EN 31010 vermittelt. Die angehenden Technischen Risikomanager sollen damit befähigt werden, selbständig eine Risikoakte zu erstellen. Informationen zur Ausbildung und eine Liste mit zertifizierten Technischen Risikomanagern können unter www.dgwz.de/risikomanager heruntergeladen werden.

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Über die DGWZ

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde in 2013 gegründet.

Ansprechpartnerin

Sarah Richter
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
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DIN VDE V 0827, Notfall- und Gefahren-Systeme, Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme, NGRS, Schule, Öffentliche Einrichtung, Vornorm, Technischer Risikomanager, Risikomanagement, Risikoanalyse, Risikobewertung, Risikoakte

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Neue DIN VDE V 0827 für Notfall- und Gefahren-Systeme an Schulen zum 1. Juli 2016 in Kraft. www.dgwz.de/risikomanager

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    Technischer Risikomanager nach DIN VDE V 0827 für Notfall- und Gefahren-Systeme NGRS für Schulen
    Bildquelle: Christian Schwier – Fotolia
    Bildunterschrift: Notfall- und Gefahren-Systeme für Schulen sind seit 1. Juli 2016 durch die neue DIN VDE V 0827 geregelt.

Weiterführende Informationen

www.dgwz.de/risikomanager

DIN VDE V 0827, Notfall- und Gefahren-Systeme, Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme, NGRS, Schule, Öffentliche Einrichtung, Vornorm, Technischer Risikomanager, Risikomanagement, Risikoanalyse, Risikobewertung, Risikoakte

Seiten

Fachbeirat Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS)

Fachbeirat Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme

Gründungsmitglieder des DGWZ-Fachbeirats Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hat am 14. März 2018 in Bad Homburg den Fachbeirat Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS) gegründet. An der ersten Sitzung nahmen Kommunen, Planer und Hersteller teil. Polizei, Landeskriminalämter, Berufsgenossenschaften und Versicherer haben ihre Mitarbeit angekündigt.

Der Fachbeirat unterstützt als unabhängige Expertenplattform Planer, Errichter und Betreiber beim Projektieren und Umsetzen von Sicherheitskonzepten für Bildungseinrichtungen und öffentliche Einrichtungen. Für die Umsetzung der DIN VDE V 0827 beim Neubau und der Sanierung von Schulen besteht Klärungsbedarf. Dafür wollen die Mitglieder neutrale Fachinformationen zu NGRS erstellen und damit zu aktuellen Fragestellungen, Normen und Vorschriften fachlich Stellung beziehen. Die Ergebnisse werden in Publikationen veröffentlicht und Lösungen in Veranstaltungen vorgestellt.

Auf der Gründungssitzung wurden zwei erste Projekte formuliert. So wird der Beirat eine neue Fachtagung „Sicherheit in Bildungseinrichtungen“ konzeptionell und fachlich begleiten. Die Veranstaltung soll bundesweit regelmäßig viermal im Jahr stattfinden. Zweitens soll ein Whitepaper zu NGRS erarbeitet werden.

Sitzungen

  • 1. Sitzung am 14. März 2018 (Gründungssitzung)
  • 2. Sitzung am 14. Juni 2018

Gründungsmitglieder

Gründungsmitglieder der 1. Sitzung am 14. März 2018 in Bad Homburg waren:

  • Michaela Heinze (Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH)
  • Markus Laibach (Gebäudemanagement Mönchengladbach)
  • Eugen Ludewig (Siemens AG)
  • Raphael Mayer (Bosch Sicherheitssysteme GmbH)
  • Bernd Ammelung (Ingenieurbüro)
  • Michael Schenkelberg (Schneider Intercom GmbH)
  • Tobias Töpfer (build:ing pro GmbH)
  • Eckart Roeder (Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH)
  • Sebastian Strohmenger (Dahua Technology GmbH)
  • Harald Weber (Gehrke Sales GmbH)
  • Michael Krämer (Telecom Behnke GmbH)
  • Bastian Nagel (Hekatron Vertriebs GmbH)
  • Christian Müller (Scanvest Deutschland GmbH)

Ansprechpartnerin

Michaela Heinze
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon 06172 98185-24
Telefax 06172 98185-99
veranstaltungen@dgwz.de

Technischer Risikomanager

>> Weiter zum Seminar: Technischer Risikomanager nach DIN VDE V 0827
>> Weiter zum Seminar: Sicherheit an Schulen – Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS)


Risikobewertung Notfall- und GefahrensituationÜbersicht zum Technischen Risikomanager nach DIN VDE V 0827

Der Technische Risikomanager ist durch die DIN VDE V 0827 vorgeschrieben. Er nimmt eine Risikobewertung für Einrichtungen vor, in denen ein Notfall- und Gefahren-Reaktions-System (NGRS) errichtet werden soll. Aus Lage, Größe und Vorkommnissen in der Vergangenheit werden Schutzklassen und Maßnahmen bestimmt, um z. B. eine Schule oder Öffentliche Einrichtung auf mögliche Bedrohungslagen und Gefahrensituationen vorzubereiten. Der Technische Risikomanager fällt die notwendigen Entscheidungen für die Auswahl eines geeigneten NGRS.

Zertifizierte Technische Risikomanager nach DIN VDE V 0827

Ausbildung zum Technischen Risikomanager

Für die Aufgabe des Technischen Risikomanagers sind insbesondere leitende Mitarbeiter und Sicherheitsfachkräfte von Schulen, Schul- und Bauämtern und anderen Öffentlichen Einrichtungen sowie Sachverständige und Fachplaner geeignet. Die Ausbildung zum Technischen Risikomanager umfasst eine dreitägige Schulung mit schriftlicher Prüfung. In dem Seminar müssen umfassende Kenntnisse zum Risikomanagement, den zugrundeliegenden Normen DIN VDE V 0827 und ISO 31000 (in der deutschen Fassung: ONR 49000) und den notwendigen Dokumentationspflichten wie dem Aufstellen und Pflegen der Dokumentation und der Risikomanagement-Akte vermittelt werden.

Prüfung zum Technischen Risikomanager

Die Sachkunde zum Technischen Risikomanager nach DIN VDE V 0827 muss durch eine schriftliche Prüfung nachgewiesen werden. Die Rahmenbedingungen sind in der Prüfungsordnung für die Prüfung zum Technischen Risikomanager nach DIN VDE V 0827 (DGWZ 1013:2015-07) geregelt.

Die wesentlichen Punkte der Prüfungsordnung sind:

  • Die Prüfung zum Technische Risikomanager bezieht sich auf die DIN VDE V 0827 – Teil 1, ISO 31000 und die ONR 49000 ff. (insbesondere ONR 49001)
  • Die Prüfung besteht aus 20 bis 25 Multiple-Choice-Fragen und dauert eine Stunde
  • Die Prüfung gilt als Bestanden bei einem Erreichen von mindestens 70 % der Gesamtpunktzahl
  • Die Prüfung kann beliebig oft wiederholt werden
  • Die Sachkunde zum Technischen Risikomanager ist unbegrenzt gültig

Weitere Informationen

Schlagworte

  • Bedrohungslage, Gefahrensituation, Riskobewertung, Risikomanagement
  • Norm, DIN VDE V 0827, ISO 31000, ONR 49000 ff.
  • Notfall- und Gefahren-Reaktions-System, NGRS
  • Technischer Risikomanager

Technische Risikomanager nach DIN VDE V 0827

Seminar: Technischer Risikomanager nach DIN VDE V 0827

Seminar Technischer Risikomanager nach DIN VDE 0827

Seminareinladung | Termine | Teilnahmegebühr | Beschreibung | Nutzen | Zertifikat | Zielgruppe | Inhalte | Dozenten | Anmeldung | Weitere Informationen

Seminar Technischer Risikomanager nach DIN VDE V 0827Das Seminar Technischer Risikomanager bildet Verantwortliche Personen aus, damit sie die Risikobewertung in Schulen und Öffentlichen Einrichtungen vornehmen und Maßnahmen daraus ableiten können.

Seminar Technischer Risikomanager nach DIN VDE V 0827 Seminar Technischer Risikomanager: Programm und Anmeldung (PDF)

Nächste Termine

Das Seminar dauert drei Tage.
1. Tag: 10:00-17:30 Uhr, 2. Tag: 9:00-16:30 Uhr, 3. Tag 9:00-15:00 Uhr (inkl. Prüfung)

  • 20.-22. November 2018 – Köln – freie Plätze
    CityClass Hotel Residence am Dom | Alter Markt 55 | 50667 Köln
  • 22.-24. Januar 2019 – Ulm – freie Plätze
    InterCityHotel | Bahnhofplatz 1/1 | 89073 Ulm
  • 7.-9. Mai 2019 – Hamburg – freie Plätze
    Best Western Hotel Hamburg International | Hammer Landstraße 200-202 | 20537 Hamburg

Teilnahmegebühr

1.500,- € zzgl. 19 % MwSt.
inkl. Seminar, Unterlagen, Pausenverpflegung, Mittagessen, Prüfung und Zertifikat.

Beschreibung

Der Technische Risikomanager muss eine Risikobewertung vornehmen, wenn ein Notfall- und Gefahren-Reaktions-System nach DIN VDE V 0827 errichtet werden soll. Aus der Risikobewertung ergibt sich die Auswahl des Technischen Sicherheitsgrads zur Unterstützung einer Risikobewältigung und das Anforderungsprofil an Technische Systeme (NGRS) in Bezug auf Verfügbarkeit, Fehlererkennung und Leistungsmerkmale.

Nutzen

Das Seminar Technischer Risikomanager bildet Verantwortliche Personen zum Technischen Risikomanager aus und bereitet sie auf die Risikobewertung für Öffentliche Einrichtungen und die Konsequenzen daraus vor. Der Technische Risikomanager kann die notwendigen Entscheidungen für die Auswahl eines geeigneten Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systems fällen.

Abschluss

Die Teilnehmer erhalten die von den Normen geforderten Sachkundenachweise mit Angabe der Lehrinhalte und Zeiten.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an:

  • Amtsleiter von Bau- und Schulämtern, Verantwortliche Fachkräfte für die Sicherheit von Öffentlichen Einrichtungen,
  • Sicherheitsbeauftragte, Sicherheitssachverständige und Fachplaner.

Inhalte

  • Grundlagen Technisches Risikomanagement
  • DIN VDE V 0827 – Einführung und Übersicht
  • ISO 31000 – Einführung und Übersicht (deutsch: ONR 49001)
  • Dokumentationsaufaben
  • Aufzeichnung der organisatorischen Vorgaben zur Krisenreaktion (IST)
  • Risikoidentifizierung
  • Risikoanalyse
  • Risikobewertung nach DIN EN 31010
  • Risikobewältigung: Wie wird mit dem Risiko umgegangen?
  • Risikoüberwachung
  • Risikokommunikation
  • Dokumentation, Risikomanagement-Akte: Aufstellung, Pflege
  • Praktische Übungen
  • Schriftliche Prüfung

Dozenten

  • Michael Schenkelberg (Schneider Intercom) ist Mitarbeiter im Normenausschuss DKE 713.1.19 Notfall- und Gefahren-Reaktions-System (NGRS) und Dozent zur Schulsicherheit.
  • Kathrin Weber ist Risikomanagerin nach ISO 31000, Geschäftsführerin der IRM Interim-Risiko-Management GmbH, Dozentin an der EBS Universität für Recht und Wirtschaft in Oestrich-Winkel und Prüferin der Handelskammer Hamburg.

Anmeldung

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Anmeldeformular (PDF) an E-Mail veranstaltungen@dgwz.de oder Telefax 06172 98185-99.

  • 20.-22. November 2018 – Köln – freie Plätze
    CityClass Hotel Residence am Dom | Alter Markt 55 | 50667 Köln
  • 22.-24. Januar 2019 – Ulm – freie Plätze
    InterCityHotel | Bahnhofplatz 1/1 | 89073 Ulm
  • 7.-9. Mai 2019 – Hamburg – freie Plätze
    Best Western Hotel Hamburg International | Hammer Landstraße 200-202 | 20537 Hamburg

Weiterführende Informationen

Stichworte
Seminar, Schulung, Lehrgang: Technischer Risikomanager, DIN VDE V 0827, Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme, NGRS, Schule, Öffentliche Einrichtung, ISO 31000, ONR 49001, DIN EN 31010, Risikobewertung, Risikoanalyse, Risikoakte