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Leben retten mit Rauchschutz-Druckanlagen

Rauchschutz-Druckanlagen (RDA) stellen lebensrettende Funktionen sicher. Bei Ausbruch von Feuer und Rauch in Gebäuden sichern diese Anlagen durch Überdruck und Durchströmung die Rauchfreihaltung der Flucht- und Rettungswege zur Eigenrettung von Personen. Mit RDA ausgestattete Feuerwehraufzüge ermöglichen der Feuerwehr einen rauchfreien Rettungs- und Löschangriff bis in die Brandetage. Die intelligenten Systeme müssen den individuellen Anforderungen moderner Gebäude gerecht werden. Zugleich müssen sie in der Lage sein, mit den thermischen Effekten und Windlasten bei hohen Gebäuden umzugehen. Bei der Auslegung solcher Systeme sind von der Planung bis zur Abnahme die jeweiligen Landesbauordnungen, Verwaltungsvorschriften Technische Baubestimmungen (VVTB) sowie weitere Normen und Richtlinien zu berücksichtigen. Dabei sollte die schutzziel-orientierte Umsetzung und die funktionale Sicherheit des Systems im Fokus der Beteiligten stehen. Gerade die funktionale Sicherheit einer RDA ist oftmals ein Diskussionspunkt. Hier gibt es verschiedene Lösungen, um eine hohe Verfügbarkeit des Systems sicherzustellen.

Autor: Christoph Sommer, Geschäftsführer, GBS-Consulting GmbH, Frankfurt am Main

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Neue Themen im Seminarprogramm 2020

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit hat das Seminarprogramm für 2020 vorgestellt. Zu den Themen Technische Gebäudeausrüstung, Betriebssicherheit und Brandschutz finden regelmäßig über das Jahr verteilt über 100 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet statt. Die Seminare richten sich an Planer, Errichter, Betreiber, Öffentliche Hand, Facility Manager und Mitarbeiter aus haustechnischen Abteilungen.

Das Programm ist um die Seminare „Wandhydranten“ und „Sprinkleranlagen“ erweitert worden. Die Seminare bilden zur Befähigten Person für Prüfung, Wartung und Instandhaltung aus und schulen die Rechtsgrundlagen, Rechte und Pflichten der Befähigten Person, Trinkwasserhygiene, Aufbau und Technik verschiedener Anlagen, benötigte Werkzeuge und Prüfmittel sowie die notwendige Dokumentation zur Erfüllung der Betreiberpflichten.

Ergänzt wird das Programm um das Thema „Brandschutz-Grundlagen“ zur Vermittlung des Verständnisses, das für alle Maßnahmen des vorbeugenden, organisatorischen und anlagentechnischen Brandschutzes benötigt wird und Voraussetzung für fortgeschrittene Bildungsmaßnahmen im Brandschutz ist.

Autor: Dr. Barbara Löchte, Marketing Kommunikation, Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit

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Die Kombination von Brandschutz und Barrierefreiheit

Besonders für Personen wie Kinder, Senioren oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen stellen Türen im Alltag oft eine Barriere dar. Die Möglichkeit zur freien Bewegung in öffentlichen oder privaten Gebäuden sowie das ungehinderte Betreten und Verlassen, vor allem im Fluchtfall, ist eine – auch gesetzlich geregelte – Voraussetzung.  Das gilt nicht nur für solche sensiblen Bereiche wie Krankenhäuser oder Pflegeheime. Auch in Hotels, Schulen, Einkaufszentren – im Grunde in jedem Gebäude – ist Barrierefreiheit ein Thema.

Eine Herausforderung stellen dabei Feuer- und Rauchschutztüren dar. Für diese gilt grundsätzlich, dass sie selbstschließend sein müssen, um im Brandfall das Eindringen von Rauch und Feuer zu verhindern. Dadurch werden solche Türen schnell zu Barrieren, da Kinder, ältere oder behinderte Menschen häufig nicht die Kraft haben, schwere Brandschutztüren ohne fremde Hilfe zu öffnen. Personen, die auf Gehhilfen oder einen Rollstuhl angewiesen sind, sind in ihrer Bewegungsfreiheit ebenfalls eingeschränkt.

Die Kombination von Brandschutz und Barrierefreiheit wurde in der Vergangenheit durch die seit langen Jahren gültigen Brandschutzbestimmungen für Feuer- und Rauchschutztüren erschwert.

Grundlagen des Brandschutzes und Normenlage

Die DIN 4102 ist in allen Bundesländern geltendes Baurecht für den vorbeugenden baulichen Brandschutz. Sie definiert Brandschutztüren und -tore als “Feuerschutzabschlüsse”.

Feuerschutzabschlüsse sind selbstschließende Abschlüsse wie Türen und Tore, die dazu bestimmt sind, den Durchtritt eines Feuers durch Öffnungen in Wänden zu verhindern. Üblicherweise werden für diese Anwendung nach DIN EN 1154 zugelassene Türschließer eingesetzt. Oft werden Feuerschutzabschlüsse auch mit Feststellanlagen betrieben. Dies bedeutet, dass die Tür für die tägliche Nutzung elektromagnetisch offengehalten wird. Im Brandfall jedoch schließt sie selbsttätig über eine zugelassene Auslösevorrichtung, die über einen eigensicheren Brandmelder angesteuert wird.

Rauchschutztüren müssen gemäß DIN 18095 ebenfalls selbstschließend sein.

Als geeignete Schließmittel, die Türen selbsttätig schließen, gelten in der Regel Türschließer und immer häufiger auch Drehtürantriebe (siehe Abb. 1), die nach folgenden Normen / Richtlinien zertifiziert sind.

  • Gemäß MBO müssen Feuerschutzabschlüsse selbstschließend sein. Dies wird in den Zulassungsverfahren des DIBt entsprechend geprüft
  • DIN EN 1154 thematisiert Türschließmittel mit kontrolliertem Schließablauf. Die Berechnung des erforderlichen Schließmoments ist hier definiert. Im Kern heißt es: Je breiter und schwerer eine Tür ist, desto höher ist das erforderliche Schließmoment und damit auch die aufzubringende Öffnungskraft.
  • DIN EN 14637 behandelt elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuer-/ Rauchschutztüren. Sie ist seit Januar 2009 Bestandteil der Bauregelliste A Teil 1
  • DIN 18263-4 behandelt Türschließer mit hydraulischer Dämpfung, speziell Türschließer mit Öffnungsautomatik (Drehtürantriebe). Drehtürantriebe sichern einerseits den kontrollierten Schließablauf, andererseits öffnen sie Türen in der täglichen Nutzung automatisch. Nach Auslösen der Feststellung wird der Antrieb stromlos und öffnet die Türen nicht mehr automatisch. Sie sind dann schwergängiger zu handhaben.

Die DIN EN 14637 behandelt, wie die meisten Normen rund um Brandschutz, größtenteils die Funktion einer elektrisch gesteuerten Feststellanlage mit Türschließern und automatischen Türantrieben.

Bei Feststellanlagen mit automatischen Drehtürantrieben muss bei einem Feuer oder einer Störung die Einleitung der automatischen Öffnung der Tür durch elektrisch wirkende Schutzeinrichtungen oder automatische Impulsgeber sowie jegliche Feststell- und Schließverzögerungsfunktionen eines automatischen Türantriebs abgeschaltet werden (DIN EN 14637:2008-01, 5.5.4).

Antriebssysteme für automatische Feuer-/Rauchschutztürsysteme (automatische Türantriebe) dürfen die wesentliche Feuerschutzfunktion und/oder Rauchschutzeigenschaft einer Türanlage nicht beeinträchtigen.

Barrierefreie Begehung bei vollem Brandschutz

Die DIN EN 14637 ist die erste Norm, die das Thema Barrierefreies Bauen mit Brandschutz in Einklang bringt.

Beispielsweise sind Türschließer mit Freilauffunktion nicht nur in der DIN EN 14637 erfasst, sondern nach DIN 18040 und DIN SPEC 1104 ab Schließergröße EN 3 für barrierefreie Türen empfohlen. Freilauftürschließer, wie z.B. Türschließmittel mit elektrisch betriebener Feststellvorrichtung und Freilaufgestänge, dürfen dort eingesetzt werden, wo Feuer-/Rauchschutztüren frei beweglich bleiben müssen – in der Funktion vergleichbar mit Türen ohne Türschließer. Eine konstante Feststellung der Tür ist nicht möglich (DIN EN14637, A.4.2.5).

Bei Türen, die mit Türschließern versehen werden, unterstützt die Freilauffunktion den barrierefreien Durchgang einer Feuer- und Rauchschutztür (z. B. dormakaba TS 99 FL/TS 99 FLR, als integrierte Variante ITS 96 FL). Schließer mit Freilauffunktion sind somit gleichzeitig für das Barrierefreie Bauen und für den vorbeugenden Brandschutz geeignet.

Niedrigenergie-Antriebe/kraftunterstützte Antriebe dürfen, wenn sie nicht als Feststellanlage geplant sind, die kraftunterstützte Öffnungsfunktion dieser Geräte im Brandfall nicht unterbrechen oder automatisch abschalten, damit der erleichterte Ausgang für die Gebäudebenutzer so lange wie möglich erhalten bleibt. Aus diesem Grunde werden derartige Geräte nicht als Komponenten einer Feststellanlage angesehen. Die Funktion muss in der Installationsanleitung deutlich angegeben sein, so dass der Gebrauch elektrisch wirkender Schutzeinrichtungen und/oder automatischer Impulsgeber ausgeschlossen ist (DIN EN 14637:2008-01, 5.5.5). Die Herausforderung dabei: Sämtliche Prüfgrundlagen für Drehtürantriebe an Feuer- und Rauchschutztüren gehen immer von einer Feststellanlage aus. Die DIN EN 14637, Punkt 5.5.5, Abschnitt 2 stellt keine Prüfgrundlage dar, so dass die Ausführung eine Zustimmung im Einzelfall mit sich bringen kann.

Der Niedrigenergieantrieb unterstützt die manuelle Öffnung und der eingebaute Türschließer im Antriebssystem stellt sicher, dass die Tür nach den Brandschutzbestimmungen selbstschließend bleibt. Mit Aufnahme der DIN EN 14637 in die Bauregelliste wird normenseitig explizit auf ein leichtes Begehen von Brandschutztüren hingewiesen.

Barrierefreies Bauen stellt eine gesellschaftliche Verantwortung für alle dar. Vorausschauend geplante Gebäude stehen allen Menschen offen und sind damit für jedermann nutzbar – ohne fremde Hilfe und Einschränkung. Eine wichtige Basis für barrierefreies Bauen sind die Normen und Standards. Die Teile 1 (öffentliche Gebäude) und 2 (Wohnungen) der DIN 18040 beschreiben insbesondere die Anforderungen für Türen.

Praxistaugliche Lösungen

Der Konflikt, der durch die Kombination von Brandschutz und Barrierefreiheit entstehen kann, lässt sich durch frühzeitige Zusammenarbeit von Planern und Architekten mit den Experten der Hersteller vermeiden.

Dabei helfen vor allem Produktlösungen, die den kombinierten Anforderungen an Brandschutz und Barrierefreiheit gerecht werden – und dies auch noch mit ansprechendem Design. Türschließer mit einem stark abfallenden Öffnungsmoment ermöglichen eine leichte Türbegehung nach DIN 18040 und DIN SPEC1104 (z. B. dormakaba TS 98 XEA). Türschließer mit einer Freilauffunktion erlauben bereits ab 0° Türöffnungswinkel ein nahezu widerstandsloses Begehen von Türen.

Wenn die Bestimmungen der Richtlinien für Feststellanlagen und DIN 18263-2 gefordert sind, können automatische Drehtürantriebe (z. B. dormakaba ED 100/250) als zugelassene Feststellanlagen an Feuer- und Rauchschutztüren eingesetzt werden.

Im Türschließer-Modus sind diese Drehtürantriebe für die manuelle Bedienung optimiert. Hier erleichtert die von dormakaba eingesetzte Power-Assist-Funktion zusätzlich das Öffnen der Tür von Hand. Mit dieser Funktion kann die Tür barrierefrei nach DIN 18040 und DIN SPEC 1104 begangen werden, und das bis zum für den jeweiligen Antriebstyp vorgesehenen Maximum von Türbreite und Gewicht. Mittels Taster kann die Tür im Türschließer-Modus vollautomatisch geöffnet werden. Kombinationen aus manueller Türbegehung und automatischer Öffnung sind ebenfalls möglich.

Eine weitere Besonderheit ist die Servounterstützung für Drehtürantriebe (z. B. bei ED 100/250), die aufgewendete Kraft wird erkannt und die benötigte Unterstützung entsprechend angepasst, individuell je Nutzer. Dies erzeugt somit das positive Gefühl, die Tür leicht begehen zu können.

Um im Brandfall diese Funktion weiter nutzen zu können, gibt es Lösungen, die der DIN EN 14637, Punkt 5.5.5, Abschnitt 2 entsprechen (z. B. dormakaba ED 250 PA).

Solche Lösungen können als Türschließer mit Öffnungshilfe angesehen werden, sofern sie nicht Bestandteil einer Feststellanlage sind. Demnach muss der Nutzer die Tür immer von Hand öffnen. Der Antrieb unterstützt die Öffnung und überwindet dabei die Schließkräfte so, dass die Öffnungskraft je nach Einstellung nur noch 23 N beträgt. Sobald der Nutzer die Tür loslässt, sorgt der eingebaute Türschließer dafür, dass die Tür nach eingestellter Schließkraft selbstständig schließt.

Da diese Lösung keine Komponente einer Feststellanlage ist, darf die kraftunterstützte Öffnungsfunktion im Brandfall nicht unterbrochen oder automatisch abgeschaltet werden.

Damit bleibt der erleichterte Ausgang für die Gebäudenutzer erhalten.

Normativ dürfen elektrisch wirkenden Schutzeinrichtungen und/oder automatischer Impulsgeber nicht angeschlossen werden.

Die im Markt erhältlichen kombinierten Lösungen sind nicht als gleichwertig sicher einzustufen, von einem Einsatz ist daher abzuraten. Meist greift dabei eine Sondersteuerung in das zugelassene Sicherheitssystem einer Feststellanlage ein, indem es die Rauchschaltzentrale überbrückt, einen automatischen Reset nach Auslösung ermöglicht, sodass das eigentliche Schutzziel der Feststellanlage nicht mehr vollständig gewährleistet werden kann. Diese Lösungen sind als kritisch anzusehen, da die verwendeten Grundsteuerungen nicht für sicherheitstechnische Anwendungen geeignet und die Schaltung nicht redundant (einfehlersicher) ausgelegt ist.

Autor: André Hugendick, Product Management Market, dormakaba Deutschland GmbH

Weitere Informationen:

  • DIN 4102: „Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen“
  • DIN EN 1154: „Türschließmittel mit kontrolliertem Schließablauf“
  • DIN 18095: „Rauchschutztüren“
  • DIN EN 14637: „Elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuer-/Rauchschutztüren“
  • DIN 18263-4: „Türschließer mit hydraulischer Dämpfung; Teil 4: Türschließer mit Öffnungsautomatik (Drehflügelantrieb)“
  • DIN 18040: „Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen; Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude; Teil 2: Wohnungen“
  • DIN SPEC 1104: „Türbeschläge zur Nutzung durch Kinder, ältere und behinderte Personen in privaten und öffentlichen Gebäuden – Ein Leitfaden für Planer“
  • Planerbrief 21 – Juli-Agust 2019
  • Planerbrief – Übersicht

SicherheitsExpo vom 26.-27.06.2019 in München

Vom 26.-27. Juni 2019 findet zum 16. Mal die Fachmesse in Bayern für Zutrittskontrolle, Brandschutz, IT-Security, Perimeter Protection und Videoüberwachung statt. Zur SicherheitsExpo 2019 werden 200 Unternehmen in zwei Messehallen erwartet. Im begleitenden Tagungsprogramm werden neue Entwicklungen der Sicherheitstechnik, unter anderem RFID, NFC, Biometrie und Identity-Management sowie Mechatronik vorgestellt.

Die Messe für Sicherheitstechnik richtet sich an Sicherheitsverantwortliche (Sicherheitsberater und -dienste), Brandschutzbeauftragte und Planer, Versicherungen, Behörden, Polizei und Feuerwehr, Elektrofachhandel und Errichterfirmen sowie Architekten und Gebäudemanager.

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FeuerTrutz 2019

Die FeuerTrutz, internationaler Fachkongress und Messe für den vorbeugenden baulichen und anlagentechnischen Brandschutz, findet am 20. und 21. Februar 2019 zum neunten Mal in der Messe Nürnberg statt. Fachplaner, Architekten, Sachverständige, Bauingenieure, Mitarbeiter von Behörden und Brandschutzdienststellen sowie Brandschutzbeauftragte können sich über Lösungen und Produkte zur Brandverhütung und Brandeindämmung informieren, Vorträge besuchen und fachlich austauschen.

Autor: Dr. Barbara Löchte, Marketing Kommunikation, Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit

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Ergänzende Gutachten sind unzulässig

Baulicher Brandschutz
Ergänzende Gutachten zu bauaufsichtlichen Zulassungen (abZ), allgemeinen Bauartgenehmigungen (aBG) oder allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen (abP) sind unzulässig. Das hat das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) in einer Mitteilung vom 24. August 2018 mitgeteilt. Für Montagebetriebe, Bauherren und Bauunternehmen ist deshalb Vorsicht geboten.

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Sensorgesteuerte Lüftung im Gebäude

Zentrale Lüftungssysteme werden in Großgebäuden und dezentrale Systeme in kleineren Büroeinheiten eingesetzt. Neue Lüftungssysteme mit einer semizentralen Anordnung verbinden die Vorteile zentraler und dezentraler Systeme und sorgen für einen geringen Energieverbrauch und niedrige Betriebskosten.

Im Vergleich zum zentralen Lüftungssystem werden deutlich weniger Leitungen benötigt und die Zahl an Geräten und Außenwandöffnungen liegt unter denen eines rein dezentralen Lüftungssystems. Das erleichtert die Planung und Installation. Da die Lüftung im Gebäude nicht brandabschnittübergreifend angelegt wird, entfallen aufwändige Brandschutzmaßnahmen. Eine komplexe Sensortechnik erfasst u.a. den CO₂-Gehalt der Luft, die Luftfeuchtigkeit, Innen- und Außentemperatur. Die Lüftung wird somit automatisch und exakt nach Bedarf gesteuert. Mit einer Smartphone-App lassen sich zukünftig Daten auslesen und Voreinstellungen individuell anpassen. Die Ausstattung des Lüftungsgerätes mit einem Gegenstromwärmetauscher führt zu einer Wärmerückgewinnung von über 90 %. Durch die effektive Wärmerückgewinnung kann ein erheblicher Anteil der Heizenergie eingespart werden.

Autor: Astrid Kahle, Marketing Manager, bluMartin GmbH

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Fortbildungspunkte für Archiktekten und Planer - Fortbildungs- Praktikumsordnung der Architektenkammer Berlin

Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen

Am 16. Februar 2017 ist die Fortbildungs- und Praktikumsordnung der Architektenkammer Berlin in Kraft getreten. Damit haben nun auch die Architekten in Berlin ein Punktesystem für die Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen und den Nachweis ihrer Fortbildungen. Mitglieder von Architekten- und Ingenieurkammern sind zur regelmäßigen Fortbildung verpflichtet. Nachweis und Verantwortung für die Fortbildung ist von den Kammern in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Ein bundeseinheitlicher Kriterienkatalog zur Fortbildungsanerkennung existiert nicht. Gefordert wird vielmehr ein  Themen- und Fachbezug mit hinreichender „wissenschaftlicher Tiefe“ oder „praktischer Relevanz“.

Neben den Kammern vergibt auch der Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) Weiterbildungspunkte mit den Themenschwerpunkten Arbeits-, Gesundheits-, Umwelt- und Brandschutz sowie Managementsysteme und Security. Abhängig von Dauer, Inhalt und Themenspektrum werden ein bis vier VDSI-Punkte vergeben. Die Anerkennung muss vorab vom Veranstalter beantragt werden.

Autor: Dr. Barbara Löchte, Marketing Kommunikation, Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit

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Messerundgänge zur Security Essen

Vom 25. bis 28. September 2018 findet die Security in Essen statt, die Weltleitmesse für Sicherheit und Brandschutz. Als Partner der Messe Essen bietet die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) ein Gesamtpaket für Planer, Sicherheitsbeauftragte, Gebäudebetreiber und Mitarbeiter aus Planungsabteilungen und Behörden an. Teilnehmer erhalten einen geführten Rundgang zu den Höhepunkten der Messe, ein Planerhandbuch mit den Profilen der Aussteller und nach der Messe ein Informationspaket. Die Rundgänge finden zwei Mal täglich statt, dauern zwei Stunden. Das Angebot ist kostenlos und beinhaltet die Eintrittskarte.

Autor: Dr. Barbara Löchte, Marketing Kommunikation, Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit

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Textiler Brandschutz

Textiler Brandschutz mit Feuer- und Rauchschutzvorhängen kann dabei helfen, um Gebäude in Brandabschnitte zu segmentieren und im Brandfall die unkontrollierte Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern. Damit der Brand nicht auf angrenzende Abschnitte übergreift, müssen Wand- und Deckenöffnungen wirksam verschlossen werden. Feuer- und Rauchschutzvorhänge, welche z.B. unsichtbar in einer abgehängten Decke verbaut sind, bieten Planern und Architekten eine attraktive und vielseitige Alternative zu massiven Lösungen, wie Türen und Tore. Sowohl bei offenen Raumkonzepten mit hohem architektonischem Anspruch, als auch bei schwierigen Platzverhältnissen gelten die schlanken Vorhangsysteme als Problemlöser. Die Vorhänge folgen einem einfachen Prinzip und ähneln in Aufbau und Funktionsweise einem normalen Rollo. Im Alarmfall wickelt sich das im Gehäuse gelagerte Textil mit Feuerschutz- und/oder Rauchschutzfunktion seitlich geführt ab und verschließt die Öffnung in Wand oder Decke. Ob ein Vorhang 30, 60, 90 oder 120 Minuten dem Feuer widersteht, hängt vom verwendeten Gewebe ab. Systeme nach der europäischen Klassifizierung E (Raumabschluss) und W (Strahlungsbegrenzung) und I (Wärmedämmung) sind bereits seit langem am Markt verfügbar und teilweise mit einem bauaufsichtlichen Verwendbarkeitsnachweis versehen. Baugrößen bis zu zehn Metern Breite und 7,6 Metern Höhe sind zugelassen. Größere Systeme sind technisch machbar.

Autor: Olaf Grunenberg, Leiter operatives Marketing, Stöbich Brandschutz GmbH

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Messen 2020, 2021, 2022

Fachmessen in Deutschland 2020, 2021, 2022
Elektrotechnik – Gebäudetechnik – Sicherheitstechnik

Termine Fachmessen in Deutschland 2020, 2021, 2022 - Elektrotechnik, Bau, Gebäudetechnik, SicherheitstechnikTermine Fachmessen in Deutschland 2020, 2021, 2022 - Elektrotechnik, Bau, Gebäudetechnik, SicherheitstechnikAlle Messen in der Übersicht (zum Download als PDF-Datei)

Messen 2020

  • 14.-16. Januar 2020
    Construct IT, Essen (www.construct-it-essen.de)
    Fachmesse für IT-Lösungen für das Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden
  • 14.-16. Januar 2020
    Perimeter Protection, Nürnberg (www.perimeter-protection.de)
    Internationale Fachmesse für Perimeter-Schutz, Zauntechnik und Gebäudesicherheit
  • 18.-21. Februar 2020
    bautec, Berlin (www.bautec.com)
    Internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik
  • 8.-13. März 2020
    Light + Building, Frankfurt am Main (light-building.messefrankfurt.com)
    Internationale Fachmesse für Architektur und Technik
  • 10.-13. März 2020
    SHK, Essen (www.shkessen.de)
    Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und erneuerbare Energien
  • 18.-21. März 2020
    fensterbau/frontale, Nürnberg (www.frontale.de)
    Internationale Fachmesse Fenster, Tür und Fassade
  • 24.-26. März 2020
    Altenpflege, Hannover (www.altenpflege-messe.de)
    Die Leitmesse der Pflegewirtschaft
  • 24.-28.  März 2020
    didacta, Stuttgart (www.messe-stuttgart.de/didacta)
    Bildungsmesse
  • 31. März – 3. April 2020
    Prolight + Sound, Frankfurt am Main (pls.messefrankfurt.com)
    Internationale Fachmesse für Veranstaltungs- und Kommunikationstechnik, AV-Produktion und Entertainment
  • 12.-14. Mai 2020
    ANGACOM, Köln (www.angacom.de)
    Fachmesse und Kongress für Breitband, Kabel & Satellit
  • 15.-20. Juni 2020
    Interschutz – Der rote Hahn, Hannover (www.interschutz.de)
    Internationale Leitmesse für Brand-/ Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit
  • 17.-18 Juni 2020
    Servparc, Frankfurt am Main (servparc.mesago.com)
    Fachmesse und Kongress für Facility Management, Industrieservice und IT
  • 24.-25. Juni 2020
    FeuerTRUTZ, Nürnberg (www.feuertrutz-messe.de)
    Fachmesse für den vorbeugenden Brandschutz
    mit Brandschutzkongress (www.feuertrutz.de/kongress)
  • 24.-25. Juni 2020
    SicherheitsExpo, München (www.sicherheitsexpo.de)
    Sicherheitsmesse mit Kongress für Schutz und Sicherheit in der Wirtschaft
  • 2.-3. September 2020
    Krankenhaus Technologie, Gelsenkirchen
    (www.fachmesse-krankenhaus-technologie.de)
    Fachmesse für Technologien und Services rund um das Krankenhaus
  • 22.-25. September 2020
    Security, Essen (www.security-essen.de)
    Fachmesse für Sicherheit und Brandschutz
  • 13.-15. Oktober 2020
    Chillventa, Nürnberg (www.chillventa.de)
    Internationale Fachmesse Kälte, Klima, Lüftung, Wärmepumpen
  • 3.-5. November 2020
    belektro, Berlin (www.belektro.de)
    Fachmesse für Elektrotechnik, Elektronik und Licht
  • 16.- 19. November 2020
    Medica, Düsseldorf (www.medica.de)
    Internationale Fachmesse für Medizintechnik
  • 19.-21. November 2020
    GET Nord, Hamburg (www.get-nord.de)
    Fachmesse Elektro, Sanitär, Heizung, Klima

Messen 2021

  • 11.-16. Januar 2021
    BAU, München (www.bau-muenchen.com)
    Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme
  • 17.-19. Februar 2021
    Elektrotechnik, Dortmund (www.elektrotechnik.info)
    Regionalfachmesse für Elektrotechnik und Industrie-Elektronik
  • 23.-27. Februar 2021
    didacta, Hannover (www.didacta-hannover.de)
    Bildungsmesse
  • 22.-26. März 2021
  • ISH, Frankfurt am Main (ish.messefrankfurt.com)
    Weltleitmesse für Bad, Gebäudetechnik, Energietechnik,
    Klimatechnik & erneuerbare Energien
  • 20.-22. April 2021
    eltefa, Stuttgart (www.eltefa.de)
    Fachmesse für Elektrotechnik und Elektronik
  • 18.-20. Mai 2021
    ELTEC, Nürnberg (www.eltec.info)
    Fachmesse für Gebäude- und Lichttechnik, Schaltgeräte und Industriesteuerungen
  • 22.-24. September 2021
    efa, Leipzig (www.efa-messe.com)
    Fachmesse für Elektro-, Gebäude-, Licht- und Energietechnik
  • 19.-22. Oktober 2021
    interlift, Augsburg (www.interlift.de)
    Weltleitmesse der Aufzugsbranche
  • N.N.
    FeuerTRUTZ, Nürnberg (www.feuertrutz-messe.de)
    Fachmesse für den vorbeugenden Brandschutz
    mit Brandschutzkongress (www.feuertrutz.de/kongress)
  • N.N.
    Altenpflege, Nürnberg (www.altenpflege-messe.de)
    Die Leitmesse der Pflegewirtschaft
  • N.N.
    Prolight + Sound, Frankfurt am Main (pls.messefrankfurt.com)
    Internationale Fachmesse für Veranstaltungs- und Kommunikationstechnik, AV-Produktion und Entertainment
  • N.N.
    Medica, Düsseldorf (www.medica.de)
    Internationale Fachmesse für Medizintechnik

Messen 2022

Archiv

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Stichworte

  • Fachmesse, Messe, Veranstaltung, Kongress, Ausstellung, Fachausstellung, Bau, Gebäude, Gebäudetechnik, Haustechnik, Technik, Gebäudeausrüstung, TGA, Elektro, Elektrotechnik, Elektronik, Licht, Beleuchtung, Heizung, Sanitär, Klima, Kälte, Lüftung, Facility Management, Brandschutz, Sicherheit, Sicherheitstechnik, Termin, Messekalender, Deutschland, 2020, 2021, 2022

WAGNER Group GmbH

Logo - WAGNER Group GmbHWAGNER Group GmbH

Schleswigstraße 1-5
30853 Langenhagen
Telefon 0511 97383-0
Fax 0511 97383-140
info@wagner.de
www.wagner.de

Wie aus Visionen Realität wird, hat WAGNER in 40 Jahren erfolgreicher Firmengeschichte immer wieder aufs Neue bewiesen. In unserer eigenen Forschungsund Entwicklungsabteilung sind neue wegweisende Brandschutzlösungen entstanden. Mit dem deutschlandweiten Netzwerk an Niederlassungen und internationalen Standorten plant und vertreibt WAGNER maßgeschneiderten, anlagentechnischen Brandschutz auf höchstem Niveau.

Produkte und Leistungen

  • Gefahrenmanagement VisuLAN®
  • Brandfrühesterkennung TITANUS®
  • Brandbekämpfung FirExting®
  • Brandvermeidung OxyReduct®

WAGNER bietet seine Lösungen und Kompetenzen weltweit an. Kunden erhalten somit nicht nur hochwertige Brandschutzsysteme, sondern auch Serviceleistungen und Beratung direkt vor Ort.

Brandschutzlösungen - WAGNER Group GmbH

Höhepunkte zur Security Essen 2016

  • Sicherheit, die mitwächst: Platzsparend und modular in ihrer Leistung – so präsentiert sich die neue wirtschaftliche OxyReduct®-Generation zur aktiven Brandvermeidung.
  • Funktionssicherheit, die begeistert: TITANUS® FUSION vereint als neuester Ansaugrauchmelder frühestmögliche und hochsensible Brandfrüherkennung für mittelgroße Bereiche – bei einem erweiterten Einsatzbereich bis -30 °C.
  • Neuartige Rauchdetektion: TITANUS MULTI∙SENS® erkennt, was brennt und was täuscht.
  • Sicherheit perfekt organisiert: Herstellerneutral mit VisuLAN® X3 verschiedenste Gebäudetechnik-, Sicherheits- und Kommunikationssysteme in einem System integrieren und zentral managen.
  • Höchstverfügbarkeit im Fokus: Neues mehrstufiges Brandschutzkonzept für Rechenzentren mit Freier Kühlung.

Stand auf der Security Essen 2016

Halle 3 Stand 3D44

Planer-Ansprechpartner

WAGNER Group GmbH, Telefon 0511 97383-0, Ansprechpartner für die Regionen unter: www.wagner.de

Titelbild Planerbrief 08 - Mai-Juni 2016

Pressemitteilung Nr. 2016-04

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit
2. Mai 2016

Neuer Planerbrief informiert über Brandschutz, Fluchtwegsteuerung und Aufzugsschachtentrauchung

Am 2. Mai 2016 ist der Planerbrief 08 erschienen. Themen der Ausgabe Mai-Juni 2016 sind der Brandschutz in Krankenhäusern, die Fachmesse Anga Com für Breitband, Satellit und Kabel in Köln, die Belüftung und Entrauchung im Aufzugsschacht, die Anforderungen der neuen Muster-Lüftungsanlagen-Richtlinie (M-LüAR), die dynamische Fluchtwegsteuerung und die neue Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen VOB/A. Der Planerbrief kann kostenlos auf der Website www.planerbrief.de heruntergeladen werden.

Mit dem Planerbrief informiert die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit alle zwei Monate unabhängig und neutral über neue Vorschriften, Technologien und Veranstaltungen zu Planung, Errichtung und Betrieb von Technischer Gebäudeausrüstung (TGA).

Der nächste Planerbrief 09 erscheint am 1. Juli 2016.

818 Zeichen (mit Leerzeichen), zur freien Verwendung, Beleg erbeten

Über die DGWZ

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ wurde 2013 gegründet und hat ihren Sitz in Bad Homburg.

Ansprechpartnerin

Sarah Richter
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon    06172 98185-30
Telefax    06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

Schlagworte

Planerbrief, Technische Gebäudeausrüstung, TGA, Brandschutz, Lüftung, Belüftung, Aufzugsschacht, Entrauchung,  Krankenhaus, Muster-Lüftungsanlagen-Richtlinie, M-LüAR, Fluchtwegsteuerung, Vergabeordnung, Bauleistungen, VOB/A

Tweet-Vorschlag

Neuer Planerbrief 08 – Mai-Juni 2016 informiert zu Brandschutz, Fluchtwegsteuerung und Aufzugsschachtentrauchung. www.planerbrief.de

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www.dgwz.de/presse/pm-2016-04-planerbrief-08

  • Pressemitteilung Nr. 2016-04 (pdf, txt)
  • Bild: Planerbrief 08 (jpg)
    Titelbild Planerbrief 08 - Mai-Juni 2016
    Bildquelle: DGWZ
    Bildunterschrift: Der Planerbrief 08, Ausgabe Mai-Juni 2016, informiert über Brandschutz, Fluchtwegsteuerung und Aufzugsschachtentrauchung.

Weiterführende Informationen

www.planerbrief.de

Pressemitteilung Nr. 2016-03

Fachbeirat Entrauchung und Lüftung gegründet

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hat am 21. April 2016 in Bad Homburg den Fachbeirat Entrauchung und Lüftung gegründet. Der Fachbeirat ist eine unabhängige Plattform von Sachverständigen für Brandschutz, Entrauchung, Lüftung und Fassade. Die Mitglieder wollen neutrale Fachinformationen für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) und die natürliche, ventilatorische und maschinelle Lüftung erstellen und damit zu aktuellen Fragestellungen, Normen, Richtlinien und Vorschriften fachlich Stellung beziehen. Die Ergebnisse sollen sich an Fachplaner, Errichter und Betreiber richten und in Publikationen und Veranstaltungen veröffentlicht werden.

Auf der Gründungssitzung wurden drei erste Projekte gestartet. Erstens die Konzipierung von Seminaren für die Sachkunde von RWA-Fachkräften. Zweitens die Erarbeitung der Rechte und Pflichten für Betreiber von Rauchabzugsanlagen. Und drittens die Erstellung von technischen und wirtschaftlichen Lösungsansätzen für die Aufzugsschachtentrauchung unter Berücksichtigung der Anforderungen aus den aktuellen Vorschriften und der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Gründungsmitglieder des Beirats sind Michael Fröhlcke (Aumüller Aumatic GmbH), Siegfried Gruber (Bretz & Hufer Gebäudesystemtechnik GmbH), Christian Kühn (Schlentzek & Kühn GmbH), Kerstin Reichau (Hautau GmbH), Eckart Roeder (Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH), Marcus Schnabel (K + G Pneumatik GmbH), Jürgen Schulin (JET Tageslicht & RWA GmbH) und Jens Westphal (B.A.S.E. Gebäudetechnik GmbH).

Die nächste Sitzung des Fachbeirats Entrauchung und Lüftung findet am 1. Juni 2016 in Bad Homburg statt. Zu dieser Sitzung sollen weitere Sachverständige berufen und Projekte u.a. zu Rauchdruckanlagen und Feuerschutzvorhängen initiiert werden.

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Über die DGWZ

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und führt bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften durch. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartnerin

Sarah Richter
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon    06172 98185-30
Telefax    06172 98185-99
presse@dgwz.de
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Schlagworte

Beirat, Fachbeirat, Entrauchung, Lüftung, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, RWA, Rauchabzug, Brandschutz, Gründung

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Neuer Fachbereit Entrauchung und Lüftung gegründet. #Entrauchung #Lüftung #Rauchabzug www.dgwz.de/entrauchung

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    Fachbeirat Entrauchung und Lüftung - Gründung
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    Fachbeirat Entrauchung und Lüftung - Gründung
    Bildquelle 1 und 2: DGWZ
    Bildunterschrift 1 und 2: Gründungsmitglieder des Fachbeirats Entrauchung und Lüftung am 21. April 2016 (v.l.n.r.): Eckart Roeder (Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH), Marcus Schnabel (K + G Pneumatik GmbH), Jürgen Schulin (JET Tageslicht & RWA GmbH), Kerstin Reichau (Hautau GmbH), Christian Kühn (Schlentzek & Kühn GmbH), Michael Fröhlcke (Aumüller Aumatic GmbH), Jens Westphal (B.A.S.E. Gebäudetechnik GmbH) und Siegfried Gruber (Bretz & Hufer Gebäudesystemtechnik GmbH).

Weiterführende Informationen

www.dgwz.de/entrauchung

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Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften

Flüchtlingsunterkunft

Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften

Brandschutz in FlüchtlingsunterkünftenBrandschutzexperten weisen auf die erhöhte Brandgefahr bei der Nutzungsänderung von Gebäuden hin und geben Empfehlungen für deren Ausstattung.

In vielen Flüchtlingsunterkünften zwingt der hohe Andrang zur Improvisation. Dabei sollte der Brandschutz aber nicht außer Acht gelassen werden. So fordert der Deutsche Feuerwehrverband für Asylbewerber-Wohnheime eine Brandmeldeanlage nach DIN 14675, Schutzkategorie 3, und Rauchmelder in allen Beherbergungsräumen. Hallenunterbringung erfordert eine Notbeleuchtung, Unterkünfte in Wohngebäuden brauchen eine Brandschutztür Klasse T30RS für das Treppenhaus im Untergeschoss. Jedoch: Brandschutz ist Ländersache und auch die Bausubstanz ist ein entscheidender Faktor. (ip)

Autor: Ines Pettigrew (ip), Director Marketing & Business Development, Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH

Weiterführende Informationen

Stichworte

Flüchtlingsunterkunft, Flüchtlingsheim, Notunterkunft, Asylbewerberunterkunft, Asylbewerberheim, Wohnheim, Asylantenheim, Beherbergung, Beherbungsstätte, Beherbergungsbetrieb, Wohncontainer, Brandschutz, Unterbringung, Flüchtlinge, Asylbewerber

FeuerTRUTZ 2020

FeuerTrutz 2020 Messe Nürnberg

FeuerTRUTZ-Logo - Brandschutz Messe Kongress

FeuerTrutz 2020 Messe Nürnberg – Kongress und Fachmesse für den baulichen und anlagentechnischen vorbeugenden Brandschutz

24.-25. Juni 2020
Nürnberg

Der FeuerTrutz-Brandschutzkongress mit Fachmesse findet vom 24.-25. Juni 2020 im Messezentrum Nürnberg statt. Die FeuerTrutz vereint mit 217 Ausstellern und rund 5.300 Besuchern sowohl bauliche, anlagentechnische als auch organisatorische Brandschutzlösungen.

Hallenplan, Geländeplan

Angebot

  • Bauliche, anlagentechnische und organisatorische Brandschutzlösungen
  • Lösungen und Produkte zur Brandverhütung und Brandeindämmung

Besucher

Wichtigste Besuchergruppen

  • Fachplaner
  • Sachverständige
  • Architekten
  • Bauingenieure
  • Mitarbeiter von Behörden und Brandschutzdienststellen
  • Brandschutzbeauftragte

Veranstalter FeuerTRUTZ-Messe

NürnbergMesse GmbH
Messezentrum
90471 Nürnberg

Telefon 0911 8606-0
Fax 0911 8606-8228

E-Mail info@nuernbergmesse.de
Website www.nuernbergmesse.de

Veranstalter FeuerTRUTZ-Kongress

FeuerTRUTZ Network GmbH
Stolberger Straße 84
50933 Köln

Telefon 0221 5497-0
Fax 0221 5497-326

E-Mail rmh@rudolf-mueller.de
Website www.rudolf-mueller.de

Die Zahlen 2019

Die Zahlen 2015

  • Besucher: 5.300
  • Aussteller: 217
    Ausstellungsfläche: 10.500 qm
  • Dauer: 2 Tage (18.-19. Februar 2015)

Weitere Informationen

FeuerTrutz, Brandschutz, Messe, Kongress, Nürnberg, 2020

Arbeitsstättenregel ASR A2.2 Maßnahmen gegen Brände

ASR A2.2 Maßnahmen gegen Brände

Arbeitsstättenregel ASR A2.2 Maßnahmen gegen Brände

Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten werden vom Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) erarbeitet und treten nach der Veröffentlichung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BAuA) in Kraft. Derzeit gibt es 18 Technische Regeln für Arbeitsstätten. Die Technischen Regeln konkretisieren die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung. Bei Einhaltung der Technischen Regeln kann der Arbeitgeber insoweit davon ausgehen, dass die entsprechenden Anforderungen der Verordnungen erfüllt sind. Wählt der Arbeitgeber eine andere Lösung, muss er damit mindestens die gleiche Sicherheit und den gleichen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten erreichen. Die ASR werden von den Gewerbeaufsichtsämtern der Länder kontrolliert. Diese Kontrollen werden unangemeldet durchgeführt und können bei Nichteinhaltung der Vorschriften für den Arbeitgeber verbindliche Anordnungen oder in besonders schwerwiegenden Fällen sogar die Stilllegung der Anlagen und Maschinen zur Folge haben.

Die ASR A2.2 gilt für das Ausstatten und Betreiben von Arbeitsstätten mit Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen sowie für Maßnahmen zur Erkennung und Bekämpfung von Entstehungsbränden und zur Alarmierung.

Inhalt der ASR A2.2

1 Zielstellung
2 Anwendungsbereich
3 Begriffsbestimmungen
4 Eignung von Feuerlöschern und Löschmitteln
5 Ausstattung von Arbeitsstätten
6 Betrieb
7 Abweichende/ergänzende Anforderungen für Baustellen

Weitere Informationen

Arbeitsstättenregel ASR A2.2 Maßnahmen gegen Brände, Technische Regel für Arbeitsstätten

Feuerwehrplan nach DIN 14095

Feuerwehrplan

>> Weiter zum Seminar: Feuerwehrpläne, Flucht- und Rettungspläne sachundig erstellen

Weiterführende Informationen

Feuerwehrplan

security essen 2018 – Messe Essen

Logo Messe Security Essen 2018>> Geführte Messerundgänge zur Security Essen 2018

Security Essen 2018

Weltleitmesse für Sicherheit und Brandschutz

25.-28. September 2018
Essen
www.dgwz.de/security

Die Security Essen ist mit mehr als 1.000 Ausstellern und 40.000 Fachbesuchern die weltweit führende Fachmesse der zivilen Sicherheit. Sie findet alle zwei Jahre in Essen statt. Der nächste Termin ist vom 25. bis 28. September 2018. Veranstalter ist die Messe Essen. Ausgestellt werden alle sicherheitsrelevanten Gewerke von der mechanischen Sicherungstechnik über Brandschutz, CCTV und Cyber-Security bis zur Kriminaltechnik und Terrorprävention.

Security Essen - Messe Essen

XING-Event Security Essen 2018

Teilen Sie Ihren Netzwerkpartnern Ihren geplanten Messebesuch mit:
www.xing.com/events/1739199

Geländeplan

Messe Security Essen 2018 - Geländeplan, Hallenplan, Lageplan, Plan

Geländeplan Security Essen 2018 als PDF-Datei

Aussteller

Messehandbuch für Planer zum Download (pdf)
mit 20 Aussteller-Profilen zur Security Essen 2016

Produktangebot

Sicherheits- & Brandschutztechnik

  • Mechanische Sicherungstechnik
  • Technischer (vorbeugender und abwehrender) Brandschutz
  • Forschung und Entwicklung
  • Brandmelde-, Rauch- und Gaswarn-Einrichtungen
  • Überfall-, Einbruch- und Diebstahlmelde-Einrichtungen
  • Videoüberwachungseinrichtungen
  • Zutrittskontrolleinrichtungen
  • Kontroll- und Überwachungseinrichtungen
  • Einzelgeräte der elektronischen Sicherheitstechnik
  • Informationsschutz (Datensicherungseinrichtungen)
  • Spezialfahrzeuge und Ausstattung
  • Nahverteidigungsmittel
  • Persönliche Ausrüstung, Dienst- und Schutzbekleidung
  • Terror-, Umwelt- und Katastrophenschutz/Messgeräte
  • Kriminaltechnik
  • Sicherheitsdienstleistungen
  • Organisation, Planung, Ausbildung, sonstige Dienstleistungen
  • Fachliteratur
  • Installation, Dokumentation und Wartung

Besucher

Wichtigste Besuchergruppen

  • Industrie
  • Handwerk, Errichter
  • Planer, Fachplaner, Elektroplaner, Ingenieure, Ingenieurbüros, Architekten, Architekturbüros
  • Groß- und Einzelhandel
  • Behörden, Kommunen, Städte und Gemeinden, Öffentliche Hand
  • Banken und Sparkassen
  • Bewachungsgewerbe

Verbände und Networking Partner auf der Security Essen

Veranstalter

MESSE ESSEN GmbH
Norbertstrasse 2
45131 Essen

Telefon 0201 7244-0
Fax 0201 7244-248

E-Mail info@messe-essen.de
Website www.messe-essen.de

Rückschau Security Essen 2016

  • 27.-30. September 2016

Rückschau Security Essen 2014

  • 23.-26. September 2014

>> Schlussbericht zur Security Essen 2014
>> Messehandbuch Sicherheit zum Download als PDF-Datei (1.900 KByte)
>> Messehandbuch Brandschutz zum Download als PDF-Datei (700 KByte)
>> Teilnehmerstimmen zu den geführten Messerundgängen

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) ist Partner der Messe Essen und hat auf der Security Essen 2014 täglich fachlich geführte Messerundgänge für Planer, Architekten, Ingenieure, Errichter, Betreiber von Immobilien sowie Mitarbeiter aus Planungsabteilungen und der öffentlichen Hand angeboten. 64 mal wurden die Aussteller in insgesamt acht Rundgängen von 79 Teilnehmern besucht.

Alle Teilnehmer der Messerundgänge haben das Messehandbuch Sicherheit und das Messehandbuch Brandschutz erhalten. In den Handbüchern werden 20 Aussteller zu Sicherheit und Brandschutz vorgestellt. Zu jedem Unternehmen sind die Ansprechpartner genannt und das Unternehmensprofil, das Leistungsportfolio und die aktuellen Produkthöhepunkte zur Security enthalten.

Die Resonanz auf die Messerundgänge und das Messehandbuch war bei den Teilnehmern durchweg positiv. Die Aussteller waren ebenfalls über den guten Zuspruch erfreut und auf den Besuch der geführten Gruppen sehr gut vorbereitet.

Ausgewählte Aussteller

  • Astrum IT GmbH
  • Beaucom Deutschland GmbH
  • Dallmeier electronic GmbH & Co. KG
  • DEXevo GmbH
  • EFE Elektronik-Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
  • Ei Electronics GmbH
  • Gantner Electronic GmbH Deutschland
  • Hekatron Vertriebs GmbH
  • HID Global
  • Kemas GmbH
  • Mobotix AG
  • phg Peter Hengstler GmbH & Co KG
  • Pyrexx GmbH
  • Salto Systems GmbH
  • Scanvest Deutschland GmbH
  • Schneider Intercom GmbH
  • Siemens AG
  • StentofonBaudisch GmbH
  • Wagner Group GmbH

Zahlen 2016

  • Dauer: 4 Tage (27.-30. September 2016)
  • 1.040 Aussteller
  • Über 40.000 Besucher

Zahlen 2014

Schlussbericht zur Security Essen 2014

Weitere Informationen zur Security Essen

Stichworte

Security Essen, 2018, Messe, Essen, Brandschutz, Sicherheit, Sicherheitstechnik

Fachkfraft für Rauchmelder / Rauchwarnmelder nach DIN 14676

Rauchwarnmelder – Übersicht und Informationen

Rauchmelder / Rauchwarnmelder / Heimrauchmelder / Brandmelder

Fachkfraft für Rauchmelder / Rauchwarnmelder nach DIN 14676Rauchwarnmelder (auch: Heimrauchmelder) dienen dem Personenschutz im Brandfall. Sie erkennen einen Brand im frühen Stadium und lösen Alarm aus, damit sich Personen rechtzeitig in Sicherheit bringen und Maßnahmen zur Brandbekämpfung eingeleitet werden können. Rauchwarnmelder sind für die Verwendung in Wohnungen und Wohnhäusern vorgesehen und sind in den meisten Bundesländern durch die Landesbauordnungen vorgeschrieben. Rauchwarnmelder haben im Unterschied zu Rauchmeldern eine eingebaute Sirene und Batterien und können damit selbständig alarmieren.

Rauchmelder hingegeben sind an eine Brandmeldeanlage (BMA) angeschlossen und lösen darüber definierte Notfallmaßnahmen aus. In Sonderbauvorschriften sind Brandmeldeanlagen mit einer Aufschaltung auf die Feuerwehr meistens für besonders gefährdete Gebäude vorgeschrieben (Flughäfen, Bahnhöfe, Universitäten, Schulen, Firmengebäude, Fabrikhallen, Altenwohnheime, Krankenhäuser).

Für Rauchwarnmelder sind die Anforderungen, Prüfverfahren und Leistungskriterien in der europäischen Produktnorm bzw. Gerätenorm DIN EN 14604 festgelegt. In der Anwendungsnorm DIN 14676 ist die Zertifizierung der Geräte nach DIN EN 14604 vorgeschrieben und der Einbau, Betrieb und die Instandhaltung geregelt.

Normen

Richtlinien

Hersteller und Anbieter

Weitere Informationen

 Stichworte

  • Rauchmelder, Rauchwarnmelder, Brandmelder, Heimrauchmelder
  • Geprüfte Fachkraft, Kompetenznachweis, Zertifizierung
  • Planung, Projektierung, Installation, Montage, Instandhaltung, Wartung, Prüfung
  • DIN 14676, DIN EN 14694, VdS 3515
  • Rauchmelder retten Leben

Rauchwarnmelder