Die zweite Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen hat am 29. November 2018 in Heidelberg erfolgreich stattgefunden.

Erfolgreiche zweite Tagung zur Sicherheit in Bildungseinrichtungen in Heidelberg

Zur zweiten Tagung der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) zur Sicherheit in Bildungseinrichtungen trafen sich am 29. November 2018 in Heidelberg mehr als 70 Vertreter aus Städten, Landkreisen und Kommunen sowie Interventions- und Präventionskräfte, Fachplaner und Hersteller. Sicherheitskonzepte zum Schutz von Menschen und Gebäuden vor Gewalt, Brand und Einbruch waren Inhalt der Tagung, die unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Heidelberg, Prof. Dr. Eckart Würzner, stand.

Nach dem Grußwort von Dirk Siegmann, Vertreter der Stadt Heidelberg, stellte Professor Ernst-Peter Döbbeling von der Hochschule Furtwangen die Bedeutung eines Krisenmanagements für die Kommunen dar. Dabei betonte er die öffentliche Wahrnehmung und die Kommunikation zwischen Eltern, Schülern und der Schule.

Im Anschluss berichtete Gerhard Semler von der Stadt Ulm über die Amokprävention und den Umgang mit Falschalarmen an städtischen Schulen. Im Fokus standen der von der Stadt Ulm eingerichtete Expertenkreis und dessen Maßnahmen. Leo Keidel, erster Polizeihauptkommissar des Polizeipräsidiums Aalen, erläuterte die Krisenreaktion und stellte das neue Einheitliche Orientierungssystem (EOS) vor, welches den Einsatzkräften im Notfall eine schnelle Ortung ermöglicht. Schwerpunkt am Nachmittag war das Notfall- und Gefahren- Reaktions-Systems (NGRS). Tobias Töpfer vom Ingenieurbüro Build:ing pro GmbH referierte über die Inhalte der DIN VDE V 0827-1 und das Krisenmanagement der Stadt Waiblingen und die dortige praktische Umsetzung von NGRS. Frank Jesse, Experte für Sicherungstechnik beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg, beleuchtete die Aufschaltung eines NGRS zur Polizei gemäß ÜEA- Richtlinie.

Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich in der begleitenden Fachausstellung über neue Praxislösungen für ein ganzheitliches Sicherheitskonzept zu informieren. Präsentiert wurden NGRS, Kommunikationssysteme, Gefahrenmeldeanlagen sowie Systeme zur Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Evakuierung und Fluchtwegsteuerung von den Ausstellern Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Gehrke Sales GmbH, Inotec Sicherheitstechnik GmbH, Scanvest GmbH, Schneider Intercom GmbH und Telecom Behnke GmbH.

Die Fachtagung „Sicherheit in Bildungseinrichtungen“ wird vierteljährlich bundesweit durchgeführt. Die erste Veranstaltung fand am 13. September 2018 in Hannover statt. Die nächste Veranstaltung findet am 28. März 2019 in Duisburg statt. Weitere Informationen zur Tagung sowie Teilnehmer- und Ausstellerstimmen gibt es auf der Website www.sicherheit-in-bildungseinrichtungen.de.

Ansprechpartnerin

Frau Friederike Stork
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

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Teilnehmer begeistert über Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen am 29.11.2018 in Heidelberg. #dgsib www.sicherheit-in-bildungseinrichtungen.de

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www.dgwz.de/tagung-sicherheit-in-bildungseinrichtungen-2018-heidelberg-abschlussbericht

Weiterführende Informationen

www.sicherheit-in-bildungseinrichtungen.de

Seminar Feuerwehrlaufkarten erstellen nach DIN 14675

Seminar Feuerwehrlaufkarten - Muster-Feuerwehrlaufkarte nach DIN 14675Seminar Feuerwehrlaufkarten erstellen nach DIN 14675

Seminareinladung | Termine | Teilnahmegebühr | Seminarbeschreibung | Nutzen | Sachkundenachweis | Fortbildungspunkte | Zielgruppe | Seminarinhalte | Dozent | Anmeldung | Weitere Informationen

Das Seminar Feuerwehrlaufkarten vermittelt die Sachkunde für die Erstellung von Feuerwehrlaufkarten nach DIN 14675, die der Feuerwehr bei Alarmauslösung in zumeist öffentlichen Gebäuden oder größeren Unternehmen den Weg von der Brandmelderzentrale (BMZ) bis zum ausgelösten Brandmelder aufzeigen.

Seminareinladung herunterladen

 Seminar Feuerwehrlaufkarten – Programm und Anmeldung (PDF)

Nächster Termin

Das Kompakt-Seminar dauert einen Tag von 10:00 bis 16:30 Uhr.

  • 13. März 2019 – Mainz – freie Plätze
    Hotel Am Lerchenberg | Hindemithstraße 5 | 55127 Mainz
    6 Fortbildungspunkte bei der Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Teilnahmegebühr

420,- € zzgl. 19 % MwSt.
inkl. Seminar, Unterlagen, Pausenverpflegung, Mittagessen, Prüfung und Sachkundenachweis.

Seminarbeschreibung

Feuerwehrlaufkarten nach DIN 14675 sind die Voraussetzung, damit eine Brandmeldeanlage (BMA) in einem meist öffentlichen Gebäude oder von großen Firmen auf die Feuerwehr aufgeschaltet werden kann. Die Feuerwehrpläne weisen im Alarmfall der Feuerwehr den Weg von der Brandmelderzentrale (BMZ) bis zum ausgelösten Brandmelder. Sie werden jeweils objektspezifisch nach Vorgaben der örtlichen Feuerwehr angefertigt.

Nutzen des Seminars

Das Seminar vermittelt die sachkundige Erstellung von Feuerwehrlaufkarten, welche Anforderungen dabei erfüllt werden müssen und welche verantwortliche Rollen der Betreiber, der Errichter, der Planersteller und die Feuerwehr haben. Sie lernen die rechtlichen Grundlagen und Informationen die auf Feuerwehrlaufkarten enthalten sein müssen. Das Seminar schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab.

Sachkundenachweis

Die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmeurkunde zum Seminar “Feuerwehrlaufkarten erstellen nach DIN 14675” mit Angabe der Lehrinhalte und Zeiten.

Fortbildungspunkte

Dieses Seminar Brandschutzpläne wird von den Architekten- und Ingenieurkammern als Fortbildung anerkannt. Bitte sprechen Sie uns für das Anerkennungsverfahren bei Ihrer Kammer vor der Anmeldung an. Für Brandschutzbeauftragte werden für dieses Seminar 6 Unterrichtseinheiten (UE) à 45 Minuten als Fortbildungsveranstaltung gemäß vfdb-Richtlinie 12-09/01 (DGUV-I 205-003 / VdS 3111) angerechnet.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an:

  • Architekten, Ingenieure, Planer, Errichter, Brandschutzplaner,
  • Facility Manager, Betreiber, Behörden sowie nach DIN 14675 zertifizierte Unternehmen,
  • Arbeitsschutz-, Brandschutz- und Sicherheitsbeauftragte sowie Verantwortliche Personen,
  • Technische Zeichner und Technische Systemplaner, Mitarbeiter von Bauabteilungen.

Seminarinhalte

  • Definition von Feuerwehrlaufkarten
  • Aufbau und Inhalte für die Erstellung von Feuerwehrlaufkarten
  • Rechtliche Grundlagen, DIN 14675, Technische Anschlussbedingungen der Feuerwehr (TAB)
  • Verantwortlichkeiten und Pflichten bei der Erstellung und Aktualisierung der Pläne von Betreiber, Errichter, Plan-Ersteller und Feuerwehr
  • Bildzeichen nach DIN 14675, DIN 14095, DIN 14034
  • Anforderungen an die Beschaffenheit
  • Schriftliche Prüfung

Dozent

Porträtfoto Benedikt Dorbath

Benedikt Dorbath

Benedikt Dorbath ist Ingenieur im Bereich Brandschutzfachplanung und beim Ingenieurbüro Wohmann für vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz tätig.

Anmeldung zum Seminar

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Anmeldeformular (PDF) an E-Mail veranstaltungen@dgwz.de oder Telefax 06172 98185-99.
Über das Veranstaltungs-Telefon 06172 98185-85 beantworten wir gerne montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr Ihre Fragen.

  • 13. März 2019 – Mainz – freie Plätze
    Hotel Am Lerchenberg | Hindemithstraße 5 | 55127 Mainz
    6 Fortbildungspunkte bei der Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Weitere Informationen zu Feuerwehrlaufkarten

  • Allgemeine Informationen zu Feuerwehrlaufkarten
  • Informationen zur DIN 14675

Stichworte

Feuerwehrlaufkarten, DIN 14675, Brandschutzordnung, Brandmeldelageplan, Brandmeldezentrale (BMZ), Sicherheitszeichen, Symbole, Fachkraft, Sachkunde, Sachkundige Person, Befähigte Person, Lehrgang, Seminar, Schulung, 2019

Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ab 25. Mai 2018

Checkliste Datenschutzgrundverordnung (DGVO)

Am 25. Mai 2018 endet die Übergangsfrist zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Bis dahin sollten in Unternehmen folgende Maßnahmen umgesetzt sein:

  1. Nach außen hin nicht angreifbar machen (Abmahnungen) und öffentlich sichtbare Texte anpassen.
  2. Website: Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweis, verschlüsselte Formulare und Datenschutz-Hinweise.
  3. Fachkundigen Datenschutzbeauftragten benennen (ab 10 Mitarbeiter).
  4. Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten anlegen: Tabelle mit einer Auflistung, welche personenbezogenen Daten von Kunden, Mitarbeitern, etc. wann, wie und warum erhoben werden.
  5. Datenprozesse definieren, Zugriffe auf die Daten beschränken, alle Maßnahmen dokumentieren.

Autor: Eckart Roeder, Geschäftsführer, Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit

Weitere Informationen

Stichworte
Datenschutzgrundverordnung, DGVO, Richtlinie, Datenschutz, Datenschutzerklärung

Cyber Security Konferenz in Essen

Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen

Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen

Termine | Teilnahmegebühr | Beschreibung | Nutzen | Zielgruppe | Inhalte | Dozenten | Aussteller | Kommunikationsabend | Anmeldung

Tagung: Sicherheit in BildungseinrichtungenDie Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen informiert über ganzheitliche Sicherheitskonzepte zu Krisenprävention, Gefahrenreaktion, Deeskalation und Fehleranalyse in der praktischen Anwendung. Verantwortlichen Personen aus Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, aus Kommunen, Polizei und Krisenteams zeigen anhand von Erfahrungsberichten, welche Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen sie hierzu umgesetzt haben, um im Notfall schnelle und zuverlässige Hilfe zu gewährleisten.

Termine 2019

Die Tagung dauert von 9:00 bis 15:30 Uhr. Am Vortag findet ein Kommunikationsabend statt.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 180 Euro pro Person zzgl. 19 % MwSt. und beinhaltet die Teilnahme an der eintägigen Tagung mit begleitender Ausstellung inkl. Tagungsunterlagen, Getränken, Pausenverpflegung, Mittagessen und Teilnahmebescheinigung.

Optional wird am Vortag ein Kommunikationsbend angeboten. Die Teilnahmegebühr dafür beträgt 42,- € zzgl. 19 % MwSt. inkl. Buffet, Bier, Wein und Softgetränke.

Beschreibung

Angesichts der aktuellen Risikolandschaft an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sind individuelle und zuverlässige Präventions- und Sicherheitskonzepte unverzichtbar. Schulen, Fachhochschulen oder Universitäten erfordern komplexe Sicherheitsanforderungen für den Schutz von Menschenleben, die Sicherung von Sachwerten, die Abwehr von Gefahren bis zur Einbruch- und Diebstahlsicherung.

Nutzen

Die Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen informiert darüber, wie Schulen und andere Bildungseinrichtungen ihren Pflichten zum Schutz von Menschen und Gebäuden so nachkommen, dass im Notfall schnelle und zuverlässige Hilfe gewährleistet ist und die vorgesehenen Abläufe zuverlässig funktionieren.

Die Teilnehmer profitieren von Anwendungsbeispielen aus Bildungseinrichtungen, die ganzheitliche Sicherheitskonzepte in ihren Schulalltag integriert haben. Dabei wird praxisnah vorgestellt, wie Prozessmanagement von der Krisenprävention über die Krisenreaktion und schließlich Deeskalation funktioniert, wie die einzelnen Prozesse in die Abläufe eingebunden, wie alle Interventionskräfte (Feuerwehr, Polizei, Krisenteam usw.) miteinander vernetzt werden, so dass im Notfall zuverlässig und schnell gehandelt werden kann.

Teilnehmer

Die Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen richtet sich an:

  • Betreiber von Schulen und Bildungseinrichtungen,
  • Städte, Kommunen, Landkreise sowie Mitarbeiter von Bauämtern und Schulbehörden,
  • Polizei, Kriminalprävention, Sicherheitsbehörden, Interventionskräfte und Verantwortliche Personen aus Krisenteams,
  • Fachplaner, Ingenierbüros und Risikomanager.

Inhalte

Verantwortliche Personen aus Schulen, Kommunen, Polizei und Krisenteams werden Anwendungsbeispiele zu folgenden Themen aufzeigen:

  • Anforderungen an die Schulsicherheit
  • Sicherheitskonzepte und Notfallpläne
  • DIN VDE V 0827-1 Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme
  • Technisches Risikomanagement
  • Krisenprävention, Krisen- und Gefahrenreaktion, Deeskalation, Fehleranalyse
  • Ablauforganisation und Verhaltensmaßnahmen
  • Notruf und Amok-Alarm
  • Umgang mit Falsch- bzw. Fehlalarmen
  • Weiterentwicklung der Normen
  • Anwendungsbeispiele von Schulen
  • Was kann man aus bisherigen Krisen lernen?
  • Diskussionen und Erfahrungsaustausch

Referenten

Die Referenten sind Fachleute, Interventionskräfte und Projektleiter aus Schulen und Kommunen, Polizei und Krisenteams, die bereits ganzheitliche Sicherheitskonzepte umgesetzt haben.

Aussteller

Eine begleitende Fachausstellung informiert über aktuelle Lösungen von Sicherheitssystemen: Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme, Kommunikationssysteme, Gefahrenmeldeanlagen, Evakuierung und Fluchtwegsteuerung.

Logo Bosch

Bosch Sicherheitssysteme GmbH

Logo Gehrke

Gehrke Sales GmbH

Logo Inotec Sicherheitstechnik

Inotec Sicherheitstechnik GmbH

Logo Schneider Intercom

Schneider Intercom GmbH

Logo Scanvest

Scanvest Deutschland GmbH

Logo Telecom Behnke

Telecom Behnke GmbH

Kommunikationsabend

Am Vortag findet ein Kommunikationsabend statt. Dieser dauert von 19:00 bis 21:00 Uhr. Erleben Sie einen Abend zusammen mit Ausstellern, Dozenten und Teilnehmern in entspannter Atmosphäre und bei guter Bewirtung. Die Teilnahmegebühr beträgt 42 Euro zzgl. 19 % MwSt. inkl. Buffet, Bier, Wein und Softgetränke.

Anmeldung

Für die Anmeldung zur Tagung: Sicherheit in Bildungseinrichtungen schicken Sie bitte das ausgefüllte Anmeldeformular an E-Mail veranstaltungen@dgwz.de oder Telefax 06172 98185-99.

Rückblick

Weiterführende Informationen

Stichworte
Schule, Bildungseinrichtung, DIN VDE V 0827, Notfall- und Gefahren-Reaktions-System, NGRS, Amok, Alarmierung, Amoklauf, Amokalarm, Falschalarm, Fehlalarm, Notfallplan, Krisenreaktion, Gefahrenreaktion, Krisenprävention, Schulsicherheit, Tagung, 2019, Duisburg, Ingolstadt

 

Übersicht zu Feststellanlagen

Feststellanlagen – Übersicht

Die wichtigsten Informationen zu Feststellanlagen

Feststellanlage nach DIN 14677

Feststellanlagen nach DIN 14677

Praesentation-Feststellanlagen-Übersicht

Gliederung

Was ist eine Feststellanlage?

Grundlagen

Feststellanlagen (FSA) werden auch als Türfeststellanlagen (TFA) bezeichnet und dienen dem Offenhalten von Brandabschlüssen wie

  • Brandschutztüren,
  • Rolltoren,
  • Rauchschutztüren und
  • Rauchschürzen zwischen Brandabschnitten.

Im Falle eines Brandes oder Rauchentwicklung sichert eine Feststellanlage das sichere schließen der Feuerschutzabschlüsse bzw. Rauchabschlüsse.

Aufbau

Bestehen hauptsächlich aus:

  • Einer Feststelleinrichtung wie einem Magneten mit Ankerplatte oder einem Türschließer mit Feststellung und gegeben falls automatisierten Tor- und Türantrieben
  • Mindestens einem Brandmelder. Beispielsweise ist hier ein optischer Rauchmelder oder auch ein Rauchschalter zu verwenden
  • Falls die Feststellung nicht durch geringen Druck auf das Türblatt aufgehoben werden kann, ist ein Handauslösetaster zum manuellen Schließen notwendig

Arten von Feststellanlagen

Bauart 1

  • die Auslösevorrichtung ist nur Bestandteil der Feststellanlage

Bauart 2

  • die Auslösevorrichtung ist nicht nur Bestandteil der Feststellanlage, sondern auch einer Brandmeldeanlage

Türschließer, Feststellanlagen und Freilauftürschließer im Vergleich

Türschließer

  • Die Funktion eines Türschließers ist das automatische Schließen der Tür nach dem Vorgang des öffnens
  • Typische Anwendungsbeispiele sind Brandschutztüren und Außentüren
  • Nach DIN 18263-1 (bei Bauart K) und DIN EN 1154 technisch reguliert

Feststellanlagen

  • Die Funktion einer Feststellanlage ist das Offenhalten der Tür und das automatische Schließen im Rauch- oder Brandfall
  • Typische Anwendungsbeispiele sind Brandschutztüren die offen stehen
  • Nach DIN 14677, DIBt-Richtlinien und der DIN EN 14637 technisch reguliert

Freilauftürschließer

  • Die Funktion eines Freilauftürschließers ist die leichte Bedienung der Tür von Hand
  • Typische Anwendungsbeispiele sind barrierefreie Brandschutztüren
  • Nach DIN EN 1155, DIN EN 14637 technisch reguliert

Begriffserklärung

Eingewiesene Person

  • eine Person, die ohne einen Kompetenznachweis eine Feststellanlage warten und überprüfen kann. Zudem muss die eingewiesene Person dies selbstständig und mit eigener Verantwortung tun.

Betreiber

  • Eine Person, die für den betrieb der Feststellanlage nach DIN 14677 verantwortlich ist.

Instandhalter

  • Bei einem Instandhalter handelt es sich um eine Firma eine Stelle oder eine Person, welche mit der Instandhaltung explizit beauftragt ist

Fachkraft für Feststellanlagen

  • Eine Person mit einem Kompetenznachweis für die Instandhaltung von Feststellanlagen. Der Kompetenznachweis hat eine Gültigkeit für 5 Jahre

Normen und Vorschriften

Für Feststellanlagen gelten eine Reihe von Technischen Regeln (Normen) und Rechtsvorschriften

DIBt-Richtlinien

DIN 14677

  • Seit März 2011 ergänzt die DIN 14677 “Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse” die Vorgaben des DIBt.
  • Regelungen zu: Instandhaltung von Feststellanlagen, Tauschzyklen für Brandmelder, Kompetenznachweis für Instandhalter
  • Beuth: www.beuth.de/de/norm/din-14677/137278359

DIN EN 14637

  • Seit dem Erscheinen der Bauregelliste vom Januar 2009 wird die DIN EN 14637 “Schlösser und Baubeschläge – Elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuer-/Rauchschutztüren – Anforderungen, Prüfverfahren, Anwendung und Wartung” aufgeführt. Sie ist erschienen 2008-01.
  • Beuth: www.beuth.de/de/norm/din-en-14637/103595815

Publikationen

Hersteller

Weitere Informationen

Stichworte
Feststellanlagen, FSA, Türfeststellanlagen, TFA, Fachkraft, DIN 14677, Sachkundige Person, Funktionsprüfung, Instandhaltung, Wartung

Seminar Brandschutztüren und -tore – Befähigte Person zur Prüfung

Seminar Brandschutztüren und -tore – Befähigte Person zur Prüfung

Seminareinladung | Termine | Teilnahmegebühr | Seminarbeschreibung | Nutzen | Abschluss | Zielgruppe | Voraussetzungen | Inhalte | Dozenten | Anmeldung

Seminar BrandschutztürenDas Seminar vermittelt die Sachkunde, um regelmäßige Überprüfungen und notwendige Instandhaltungsmaßnahmen von Brandschutztüren und -toren selbständig durchzuführen und bildet Verantwortliche Personen zur befähigten Person zur Überprüfung von Brandschutztüren und -toren aus.

Seminar: Programm und Anmeldung (PDF)

Nächste Termine 2018 – 2019

Das Seminar dauert einen Tag von 09:00 bis 17:00 Uhr.
Am Folgetag kann das Seminar Feststellanlagen getrennt gebucht werden.

  • 6. November 2018 – Mannheim – keine Anmeldung mehr möglich
  • 28. November 2018 – Berlin – freie Plätze
  • 12. Dezember 2018 – Nürnberg – freie Plätze
  • 15. Januar 2019 – Dortmund – freie Plätze
  • 5. Februar 2019 – München – freie Plätze
  • 12. Februar 2019 – Heidelberg – freie Plätze
  • 5. März 2019 – Berlin – freie Plätze
  • 21. März 2019 – Stuttgart – freie Plätze
  • 9. April 2019 – Leipzig – freie Plätze
  • 7. Mai 2019 – Hannover – freie Plätze
  • 22. Mai 2019 – Erlangen – freie Plätze
  • 4. Juni 2019 – Frankfurt am Main – freie Plätze
  • 26. Juni 2019 – Köln – freie Plätze

Teilnahmegebühr

420,- € zzgl. 19 % MwSt.
inkl. Seminar, Unterlagen, Pausenverpflegung, Mittagessen, Teilnahmebescheinigung sowie nach erfolgreicher Prüfung den Sachkundenachweis “Befähigte Person zur Überprüfung von Brandschutztüren und -toren”.

Beschreibung

Um im Brandfall bestmöglichen Schutz zu garantieren, müssen Brand- und Rauchschutztüren und -tore sowie Feststellanlagen regelmäßig durch befähigte Personen mit Sachkundenachweis geprüft und instandgehalten werden. Dies ist wichtig, um im Schadensfall nicht die Versicherungsansprüche zu verlieren.

Nutzen

Das Seminar vermittelt die Sachkunde zur Überprüfung, Instandhaltung und Wartung von Brandschutztüren und -toren und informiert über Aufgaben, Rechte und Pflichten gemäß aktueller BetrSichV und TRBS 1203 . Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Prüfung den Sachkundenachweis, Brandschutztüren und -tore zu beurteilen, die regelmäßigen Überprüfungen durchzuführen sowie notwendige Instandhaltungsmaßnahmen zu veranlassen und zu dokumentieren. Weiterhin werden typische Mängel und Fehlerermittlung bei Brandschutztüren und -toren besprochen. Am zweiten Seminartag kann das Seminar Feststellanlagen dazu gebucht werden.

Abschluss

Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher schriftlicher Prüfung den geforderten Sachkundenachweis “Befähigte Person zur Überprüfung von Brandschutztüren und -toren”.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an:

  • Unternehmen, Arbeitgeber, Betreiber, Behörden, Errichter
  • Facility Manager, Technische Leiter, Instandhaltungsleiter, Fachmonteure, Servicetechniker, Verantwortliche Personen
  • Arbeitssicherheits-, Brandschutz- und Sicherheitsbeauftragte
  • Befähigte Personen, die ihren Sachkundenachweis auffrischen müssen

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Teilnahme an der Schulung ist eine Fachausbildung für Gebäudetechnische Anlagen im Brandschutz bzw. mehrjährige Berufserfahrung.

Inhalte

  • Begriffsbestimmungen
  • Normen und Rechtsgrundlagen
  • Aufgaben, Rechte und Pflichten gemäß aktueller BetrSichV und TRBS 1203
  • Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse
  • Bestandteile, Bauformen, Funktionsweise
  • Typische Mängel und Fehlerermittlung bei Brandschutztüren und -toren
  • Anforderungen gemäß Bauordnung
  • Fluchttüren, Drehflügeltüren, Schiebetüren
  • Pflichten des Betreibers
  • Instandhaltungsmaßnahmen
  • Dokumentation
  • Schriftliche Prüfung

Dozenten

Die Dozenten sind Fachleute der Branche, Mitarbeiter aus einschlägigen Normen- und Verbandsgremien, Mitarbeiter aus Forschung, Entwicklung und Vertrieb der führenden Unternehmen der Branche mit Praxisbezug und Erfahrungen in Schulung und Training.

Anmeldung

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Anmeldeformular (PDF) an E-Mail veranstaltungen@dgwz.de oder Telefax 06172 98185-99.

  • 6. November 2018 – Mannheim – keine Anmeldung mehr möglich
  • 28. November 2018 – Berlin – freie Plätze
  • 12. Dezember 2018 – Nürnberg – freie Plätze
  • 15. Januar 2019 – Dortmund – freie Plätze
  • 5. Februar 2019 – München – freie Plätze
  • 12. Februar 2019 – Heidelberg – freie Plätze
  • 5. März 2019 – Berlin – freie Plätze
  • 21. März 2019 – Stuttgart – freie Plätze
  • 9. April 2019 – Leipzig – freie Plätze
  • 7. Mai 2019 – Hannover – freie Plätze
  • 22. Mai 2019 – Erlangen – freie Plätze
  • 4. Juni 2019 – Frankfurt am Main – freie Plätze
  • 26. Juni 2019 – Köln – freie Plätze

Stichworte

Brandschutztüren, Brandschutztore, Feuerschutztüren, Feuerschutzabschlüsse, Rauchschutzabschlüsse, Feststellanlagen, Befähigte Person, Fachkraft nach DIN 14677, DIN EN 14637, Instandhaltung, Prüfung, Wartung, DIBt-Richtlinie, TRGS 1203, Betriebssicherheitsverordnung, Sachkundenachweis, Kompetenznachweis, 2018

Neues Datenschutzrecht als Chance nutzen

Ab dem 25. Mai 2018 gilt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Unternehmen bleibt somit noch sechs Monate Zeit, um sich auf die Anforderungen der neuen Datenschutzrichtlinie vorzubereiten. Die damit verbundene Unternehmensanalyse kann Chancen und Wettbewerbsvorteile bieten.

Eine der wesentlichen Änderungen der EU-DSGVO gegenüber des bisher gültigen Bundesdatenschutzgesetzes ist die signifikante Anhebung der Bußgelder für den Fall eines Verstoßes. Grobe Verstöße werden dann mit bis zu 20 Millionen Euro bzw. vier Prozent des Jahresumsatzes geahndet. Hiervon sind auch KMU nicht ausgenommen. Auch sie müssen die erweiterten Schutz-, Informations-, Auskunfts- und Löschrechte bei der Verarbeitung personenbezogener Daten respektieren und ihre Dokumentationspflichten erfüllen. Eine strukturierte Erfassung aller datenschutzrelevanten Prozesse im Unternehmen ist dabei unabdingbar. Auf Basis dieser Analyse lassen sich Prozessoptimierungen erarbeiten und Potenziale zur Nutzung der Daten für Big-Data-Analysen und Smart Services identifizieren. So kann die EU-DSGVO zum Anlass genommen werden, um ein Unternehmen in Richtung Digitalisierung weiterzuentwickeln.

Autor: Nicolas Fähnrich, Identitätsmanagement, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Weitere Informationen

 

Perimeterschutz

Perimetersicherung durch RFID-Zaundetektion

Batteriebetriebene RFID-Beschleunigungssensoren können Bewegungen an Zäunen detektieren und ermöglichen die kabellose, schnelle und somit kostengünstige Installation eines Systems zur Geländesicherung. Hierzu werden die einzelnen Sensoren in regelmäßigen Abständen am Zaun befestigt und kommunizieren über ein sicheres Funkprotokoll mit einer Zentrale in bis zu 80 Metern Entfernung.

Herzstück des Systems ist die Software, die Bewegungssignale auswertet und durch den Vergleich mit den Nachbarsensoren interpretiert,  ob es sich um harmlose Schwingungen durch Wind oder den Versuch eines Zaundurchbruchs handelt und entsprechend Alarm schlägt.

  • Novatec Sicherheit und Logistik GmbH

Informationssicherheit

Mitarbeiter sorgen für IT-Sicherheit in UnternehmenOrganisatorische Maßnahmen zur Sicherheit in Unternehmen

Die Aufrüstung in sichere Informationstechnik in Unternehmen kann teuer werden. Die größte Schwachstelle bleibt aber nach wie vor der Mensch. Hier kann die Sicherheit oft schon mit einfachen organsiatorischen Mitteln erheblich verbessert werden:

  • IT-Sicherheit als Unternehmensphilosophie
  • Erarbeitung einer Sicherheitsleitlinie
  • Regelmäßige Mitarbeiter-Schulungen und Geheimhaltungspflicht
  • Erstellung eines Notfallplans
  • E-Mail-Richtlinien
  • Verhaltenscodex für Soziale Medien
  • Umgang mit Passwörtern
  • Nutzung mobiler Endgeräte
  • Nutzung von externen Speichermedien (USB-Sticks, SD-Karten, HDD-Festplatten) und Cloud-Diensten
  • Sicherung von Geschäftsräumen und Unterlagen
  • Regelmäßige Software-Updates
  • Regelmäßige Datensicherungen

Cyber-Security für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – VdS 3473

Viele Unternehmen des deutschen Mittelstandes haben sich eine Position als Weltmarktführer erarbeitet – und werden damit zum lohnenden Ziel für Spione, Hacker und Cracker. Moderne Produktionsanlagen haben heute meist eine Verbindung zum Internet, zum Beispiel für Fernwartung oder Prozessoptimierung. Das macht sie angreifbar. Aber auch auf organisatorischer Ebene gibt es Sicherheitslücken, etwa wenn Mitarbeiter auf Freigaben, Verzeichnisse und Dateien zugreifen können, die sie für ihre Arbeit gar nicht benötigen.

Wenn Daten gestohlen oder Produktionsanlagen lahmgelegt werden, kann ein Angriff teuer werden. Mangelnde Cyber-Security kostet rund 1,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

Die Richtlinie VdS 3473 „Cyber-Security für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“ bietet Hilfe zum Selbstschutz für ein vollständiges, pragmatisches Informationssicherheits-Managementsystem.

Normative Verweise zur Informationssicherheit

Weiterführende Informationen

Informationssicherheit, Schutz, IT-Sicherheit, Cyber Security, Grundschutz, Unternehmenssicherheit