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DGWZ zertifiziert erste Fachplaner für Rufanlagen nach DIN VDE 0834

DGWZ zertifiziert erste Fachplaner für Rufanlagen nach DIN VDE 0834

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2022-11 vom 21. Juli 2022

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hat im Juli 2022 die ersten Fachplaner für Rufanlagen nach DIN VDE 0834-1:2016-06 „Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen – Teil 1: Geräteanforderungen, Planen, Errichten und Betrieb“ zertifiziert. „Zum Fachplaner für Rufanlagen nach DIN VDE 0834 kann sich durch die DGWZ zertifizieren lassen, wer als Fachkraft für Rufanlagen geschult ist, zusätzlich über die notwendige Berufsausbildung und Berufserfahrung verfügt sowie abgeschlossene Projekte für Rufanlagen nachweisen kann“, kommentiert Eckart Roeder, Geschäftsführer der DGWZ. Die DGWZ überprüft eine Person und ihre zugehörige Firma und bescheinigt mit dem Zertifikat die Erfüllung der Voraussetzungen als Fachplaner. Eine Schulung allein reicht zur Qualifikation zum Fachplaner nicht aus. Daher hat die DGWZ eine Zertifizierungsordnung zum Fachplaner für Rufanlagen nach DIN VDE 0834 erarbeitet.

Für die Prüfung des Antrags zur Zertifizierung werden 90 Euro zzgl. 19 % MwSt., für die erfolgreiche Zertifizierung 240 Euro zzgl. 19 % MwSt. berechnet. Nach erfolgreicher Zertifizierung wird das Zertifikat „Fachplaner für Rufanlagen nach DIN VDE 0834“ verliehen und der Fachplaner wird in die öffentliche DGWZ-Liste der Fachplaner für Rufanlagen aufgenommen. Zertifizierungsordnung und die Liste der zertifizierten Fachplaner können unter www.dgwz.de/fachplaner-rufanlagen abgerufen werden.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartner
Ilka Klein
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

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Die DGWZ zertifiziert die ersten Fachplaner für Rufanlagen nach DIN VDE 0834. #Rufanlagen #Lichtruf www.dgwz.de/zertifizierung-fachplaner-rufanlagen-din-vde-0834

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DGWZ zertifiziert erste Fachplaner für Rufanlagen nach DIN VDE 0834

Bildquelle: Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Bildunterschrift: Die DGWZ zertifiziert die ersten Fachplaner für Rufanlagen nach DIN VDE 0834.

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/fachplaner-rufanlagen

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Rufanlagen und IP-Vernetzung

Rufanlagen nach DIN VDE 0834 und IP-Vernetzung

Im neuen überarbeiteten ZVEI-Merkblatt „Rufanlagen nach DIN VDE 0834 und IP-Vernetzung“ werden Risiken beschrieben, die bei Rufanlagen im Zusammenhang mit der Nutzung systemfremder IT-Infrastrukturen entstehen können. Rufanlagen zur Alarmierung sind dafür ausgelegt, speziell in Notsituationen Menschen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können, Leben zu retten und Gefahren abzuwenden.

Daher müssen sie gemäß DIN VDE 0834 ein eigenes, von Fremdsystemen unabhängiges Leitungs- und Übertragungsnetz besitzen, das durch die Geräte der Rufanlage überwacht und gesteuert wird. Die Ruffunktion muss stets höchste Priorität haben und jederzeit gewährleistet sein. Aktive Netzwerkkomponenten der Rufanlage dürfen ausschließlich nur durch diese genutzt werden. Eine sichere Trennung nach EN 60601-1 mit 2 x MOPP (Means of Patient Protection) und die Rückwirkungsfreiheit verbundener Systeme für die Rufanlage sind umzusetzen.

Im Merkblatt werden mögliche und normativ unzulässige Konstellationen beim Einsatz von Rufanlagen beschrieben. Sicher ist ein eigenes, von anderen Systemen unabhängiges Netz. Die Nutzung fremder Übertragungswege zwischen Organisationsgruppen ist bereits kritisch zu betrachten. Werden diese auch nur gelegentlich zusammengelegt oder wird gar stets die allgemeine IT-Infrastruktur genutzt, ist dies auf keinen Fall erlaubt.

Autor: Dr.-Ing. Matthias Rychetsky, Vorsitzender Fachkreis Rufanlagen, Verband der Elektro- und Digitalindustrie e. V. (ZVEI), Geschäftsführender Gesellschafter EFE Elektronik- Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft m.b.H

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Übergangsfrist der DIN VDE 0834 beendet

Zum 30. Juni 2018 lief die zweijährige Übergangsfrist der DIN VDE 0834-1:2016-06 „Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen“ aus. Neben dem nun erstmals definierten Fachplaner für Rufanlagen wurde die Nutzung standardisierter Übertragungswege geöffnet,  die Verknüpfung mit ME Geräten zu einem verteilten Alarmsystem oder verteilten Informationssystem aufgenommen. Zudem legt die Norm fest, dass Rufanlagen immer eine sichere Trennung nach EN 60601-1 aufweisen müssen.

Autor: Dr.-Ing. Matthias Rychetsky, Geschäftsführer, EFE Elektronik- Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft m.b.H.

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Neue DIN VDE 0834-1 für Rufanlagen

Seit Juni 2016 ist die DIN VDE 0834-1:2016-06 in Kraft. Ihr Titel lautet: „Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen – Teil 1: Geräteanforderungen, Planen, Errichten und Betrieb“.

Bei der elektrischen Sicherheit gelten für Rufanlagen nun ausnahmslos dieselben hohen Anforderungen wie für medizinische elektrische Geräte; maßgeblich dabei ist die DIN EN 60601-1. Sie enthält detaillierte Anforderungen an die elektrische Sicherheit für Systeme die in Kontakt zum Patienten stehen. Hier werden zum Patientenschutz zwei unabhängige Sicherheitsvorkehrungen gefordert. Rufanlagen müssen die dort spezifizierten Mindestanforderungen bezüglich Spannungsfestigkeit und Ableitströmen sowie Luft- und Kriechstrecken erfüllen.

Als Übertragungsweg innerhalb geschlossener Organisationsgruppen, etwa im Stationenverbund, ist weiterhin ein geschlossenes Netz vorgeschrieben, um die Ausfall- und Manipulationssicherheit zu gewährleisten. Anders sieht es zwischen den einzelnen Organisationsgruppen aus: Hier sind jetzt auch alternative Übertragungswege möglich.

Ebenfalls neu: Rufanlagen dürfen nun zugleich als verteiltes Alarmsystem verwendet werden.

Autor: Dr. Matthias Rychetsky, Geschäftsführer, EFE Elektronik- Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft m.b.H.

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Neue Norm DIN VDE 0834-1:2016-06 für Rufanlagen

Neue DIN VDE 0834-1 für Rufanlagen

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Pressemitteilung Nr. 2016-06 vom 30. Juni 2016

Im Juni 2016 wurde die geänderte DIN VDE 0834-1:2016-06 mit dem Titel „Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen – Teil 1: Geräteanforderungen, Planen, Errichten und Betrieb“ veröffentlicht. Sie ersetzt die bisher gültige Fassung DIN VDE 0834-1:2000-04. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hin.

Für Rufanlagen gelten nun ausnahmslos dieselben hohen Anforderungen wie für medizinische elektrische Geräte bezüglich der elektrischen Sicherheit. In der DIN EN 60601-1 werden zum Patientenschutz zwei unabhängige Schutzmaßnahmen gefordert (engl. Means of Patient Protection = MOPP). Dafür sind von den Rufanlagen zwingend Mindestanforderungen bezüglich der Spannungsfestigkeit, Ableitströme sowie der Luft- und Kriechstrecken zu erfüllen.

Für die Übertragungswege in geschlossenen Organisationsgruppen wie z.B. ein Stationenverbund ist weiterhin ein geschlossenes Netz für Ausfall- und Manipulationssicherheit vorgeschrieben, um die Sicherheit von lebenssichernden Notrufen zu gewährleisten. Zwischen verschiedenen Organisationsgruppen sind nun auch alternative Übertragungswege möglich. Tatsächlich wird die Praxis zeigen, wie dieser Interpretationsspielraum tatsächlich genutzt wird und wie sichergestellt werden kann, dass die Anforderungen der Norm eingehalten werden.

Rufanlagen dürfen nun auch als verteiltes Alarmsystem verwendet werden. Das hat jedoch eine umfangreiche und permanente Risikoanalyse für das medizinisch-elektrische System (ME-System) zur Folge und kommt somit nur für große Kliniken in Betracht.

Die DIN VDE 0834-1 regelt die Qualifikation der Fachkräfte, die Rufanlagen planen, errichten, ändern, erweitern, prüfen und betreiben. Rufanlagen sind für Krankenhäuser, Kliniken, Pflegeheime, Pflegestationen, Alten-, Seniorenwohnheime, Rehaeinrichtungen, öffentlich zugängliche Behinderten-WCs, psychiatrische und forensische Einrichtungen und Justizvollzugsanstalten (JVA) vorgeschrieben und dienen dem Herbeirufen des Pflegepersonals durch den Patienten. Rufanlagen werden auch als Lichtruf, Schwesternruf, Personenruf oder Patientenruf bezeichnet.

Die DGWZ bildet in Seminaren bundesweit Fachkräfte nach der neuen DIN VDE 0834-1 aus, damit sie Rufanlagen planen, errichten, betreiben und instand halten dürfen. Weitere Informationen zum Seminar und zur neuen Norm sowie ein Verzeichnis der Fachkräfte und Anbieter können über die Website www.dgwz.de/rufanlagen abgerufen werden.

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Über die DGWZ

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ wurde in 2013 gegründet und hat ihren Sitz in Bad Homburg.

Ansprechpartnerin

Sarah Richter
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

Schlagworte

Rufanlage, Lichtruf, Schwesternruf, Personenruf, Patientenruf, DIN VDE 0834-1, Fachkraft, Krankenhaus, Klinik, Pflegeheim, JVA

Tweet-Vorschlag

Für Rufanlagen gilt seit Juni 2016 die neue Norm DIN VDE 0834-1:2016-06. #Rufanlagen #Lichtruf www.dgwz.de/rufanlagen

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www.dgwz.de/presse-2016-06-neue-din-vde-0834-rufanlagen

  • Pressemitteilung Nr. 2016-06 (pdf, txt)
  • Bild: Rufanlagen (jpg)
    Neue Norm DIN VDE 0834-1:2016-06 für Rufanlagen
    Bildquelle: Jenny Sturm –­ Fotolia
    Bildunterschrift: Die neue DIN VDE 0834-1 schafft seit Juni 2016 neue Rahmenbedingungen für Rufanlagen.

Weiterführende Informationen

www.dgwz.de/rufanlagen

Neue Konzepte beim Brandschutz im Krankenhaus

Die Risikosituation in Kliniken hat sich über die Jahre verschärft: So muss unter anderem die Haustechnik höhere Brandlasten und eine deutliche Straffung des Personalbestandes ausgleichen. Gleichzeitig stellen Krankenhäuser wie auch Pflegheime immer schon besondere Ansprüche an den Brandschutz. Denn Detektion, Alarmierung und Evakuierung sind auf die besondere Situation zumeist immobiler Menschen abzustimmen. Gerade dafür gilt es, die richtigen Voraussetzungen zu schaffen: So brauchen zum Beispiel sämtliche Geschosse eine Unterteilung in zwei Brandabschnitte. Dann können auch bei knappem Personalbestand die Patienten in noch sichere Bereiche verschoben werden, ohne dass Treppen oder Aufzüge erforderlich sind.

Wichtig ist zudem die frühzeitige Branddetektion durch professionelle Melder in jedem Zimmer. Schließlich haben sich die Risikofaktoren verschärft: Neue Materialien und besonders dicht schließende Fenster führen bei einem Brand zur deutlich höheren CO-Belastung als noch vor zwanzig Jahren. Umso wichtiger ist die direkte Aufschaltung der Anlagen zur Feuerwehr – aber auch die Fehlalarmsicherheit durch Auswertung mehrerer Brandfaktoren, wie sie bei modernen Systemen Standard ist.

Brandschutz ist bekanntlich Ländersache. Zu begrüßen sind jedoch übergreifende Standards, denn das Risiko bleibt länderübergreifend gleich.

Autor: Prof. Dr. Jörg Reintsema, Fakultät für Anlagen-, Energie- und Maschinensysteme, Institut für Technische Gebäudeausrüstung an der TH Köln

Brandschutz, Branddetektion, Brandabschnitte, Krankenhaus, Klink, Pflegeheim

Sicherheitsseminare für medizinische Einrichtungen

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hat ihr bundesweites Angebot an firmen- und produktneutralen Seminaren zur Gebäudetechnik für medizinische Einrichtungen in 2014 weiter ausgebaut. Neu hinzugekommen ist die eintägige Schulung „Rufanlagen – Fachkraft nach DIN VDE 0834„. Das eintägige Training kostet 420 Euro netto und richtet sich an verantwortliche und haustechnische Mitarbeiter in Krankenhaus, Klinik, Alten- und Pflegeheim, damit sie die Anlagen selbständig projektieren, installieren und die Instandhaltung durchführen können. Die aktuellen Kurs-Termine können auf der Website www.dgwz.de/rufanlagen abgerufen oder per E-Mail an veranstaltungen@dgwz.de angefordert werden. Rufanlagen werden auch als Schwesternrufanlagen, Lichtrufanlagen, Personenrufanlagen und Patientenrufanlagen bezeichnet.

Zwei weitere DGWZ-Fortbildungen für medizinische und Pflegeeinrichtungen dauern jeweils zwei Tage und kosten je 630 Euro netto. Der Lehrgang „Notbeleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung, Sicherheitsleitsysteme“ schult die Teilnehmer auf den rechtssicheren Betrieb. Die Anlagen sind auch für Arbeitsstätten, Versammlungsstätten und Beherbergungsbetriebe vorgeschrieben. Neue Termine werden auf der Website www.dgwz.de/notbeleuchtung eingestellt.

Der Lehrgang „Sicherheitsstromversorgung“ versetzt die Teilnehmer in die Lage, ihre Anlagen wirtschaftlich zu betreiben und dass bei Stromausfall überlebenswichtige Geräte weiter funktionieren und Menschen über beleuchtete Flucht- und Rettungswege sicher ins Freie geleitet werden können. Die relevanten Normen, Vorschriften, Richtlinien, Gesetze und die Veranstaltungs-Termine werden auf der Website www.dgwz.de/sicherheitsstromversorgung aufgelistet.

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90-Minuten-Online-Seminar Rufanlagen nach DIN VDE 0834 und IP-Vernetzung

Online-Seminar – Rufanlagen nach DIN VDE 0834 und IP-Vernetzung

Online-Seminar
Rufanlagen nach DIN VDE 0834 und IP-Vernetzung

Teilnahmegebühr | Termin | Seminarbeschreibung| Inhalte | Zielgruppe | Referent | Anmeldung

Das Online-Seminar zeigt die Risiken, die bei Nichtbeachtung der aktuellen DIN VDE 0834 in Zusammenhang mit der Nutzung von systemfremden IT-Infrastrukturen entstehen können.

Teilnahmegebühr

120 Euro zzgl. 19 % MwSt., inkl. Unterlagen und DGWZ-Teilnahmebescheinigung.

Termin

21. September 2022 – 10:00-11:30 Uhr
17. November 2022 – 10:00-11:30 Uhr

Seminarbeschreibung

In Krankenhäusern, Pflegeheimen, Justizvollzugsanstalten und ähnlichen Einrichtungen helfen Rufanlagen Menschen in Notsituationen, die sich nicht selbst helfen können. Rufanlagen nach DIN VDE 0834 sind für die genannten Einrichtungen vorgeschrieben und dienen dem Herbeirufen des Pflegepersonals durch den Patienten. Daher müssen sie gemäß dieser Norm ein eigenes, von anderen Anlagen und Systemen unabhängiges Leitungs- und Übertragungsnetz besitzen, das durch die Geräte der Rufanlage überwacht und gesteuert wird. Die Ruffunktion muss stets höchste Priorität haben und jederzeit gewährleistet sein.

Der ZVEI hat nun ein Merkblatt zum Thema veröffentlicht. Es werden mögliche aber auch normativ unzulässige Konstellationen beim Einsatz von Rufanlagen beschrieben. DasOnline-
Seminar zeigt praxisnahe Szenarien, welche technischen und organisatorischen Konstellationen zwischen Rufanlage und allgemeiner Informations- und Kommunikationstechnik zulässig sind und welche nicht.

Inhalte

  • Welche Risiken können bei Nichtbeachten der aktuellen DIN VDE 0834 entstehen?
  • Was ist beim Einsatz aktiver Netzwerkkomponenten zu beachten?
  • Wann entstehen haftungsrechtliche Konsequenzen für den Betreiber?
  • Was ist bei Rufanlagen, die Leitungen der strukturierten Gebäudeverkabelung nutzen, zu beachten?
  • Wann dürfen anlagenfremde Geräte angeschlossen werden?
  • Was ist bei der Vernetzung von Rufanlagenkomponenten untereinander und mit Multimedia- und Mehrwertdiensten in IP-basierten Netzwerken zu beachten?
  • Wie funktioniert die Verkabelung bei mehreren Organisationsgruppen?

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an:

  • Planer, Betreiber und Mitarbeiter von Krankenhäusern, forensischen Kliniken, Pflegeeinrichtungen,
    Justizvollzugsanstalten,
  • Ingenieurbüros, Errichter, Facility Manager und Sachverständige,
  • Technische Leiter, Elektrofachkräfte, Haustechniker, Arbeitsverantwortliche, Sicherheitsbeauftragte.

Referent

Dr.-Ing. Matthias Rychetsky (EFE) ist Vorsitzender des Fachkreises Rufanlagen nach DIN VDE 0834 im ZVEI, Mitglied des Normungsgremiums für diese Norm bei der DKE und Dozent für Mikroprozessorsysteme an der
Technischen Universität Darmstadt. Als Geschäftsführender Gesellschafter von EFE Elektronik-Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft m.b.H. bringt Dr. Rychetsky langjährige Berufserfahrung im Bereich Rufanlagen für
Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und Sicherheitssysteme einschließlich Zellenruf- und Zellenkommunikationsanlagen für Haftanstalten, Polizeistationen und Gerichte mit.

Dr. Matthias Rychetsky

Anmeldung

    Die Felder mit Sternchen * sind Pflichtangaben.

    Hiermit melde ich folgenden Teilnehmer zum 90-Minuten-Online-Seminar an.
    Wenn Sie mehrere Teilnehmer anmelden wollen, füllen Sie das Formular bitte für jeden Teilnehmer einzeln aus. Wir benötigen für jeden Teilnehmer eine individuelle E-Mail. Nach der Anmeldung erhalten Sie per E-Mail die Anmeldebestätigung und Rechnung. 24 Stunden vor dem Online-Seminar erhält jeder Teilnehmer seine individuellen Zugangsdaten.

    90-Minuten-Online-Seminar

    Termin

    Teilnehmer
    * Anrede

    Titel

    * Vorname

    * Nachname

    * E-Mail-Adresse - Pro Teilnehmer wird eine individuelle E-Mail-Adresse benötigt.

    Rechnungsanschrift

    * Firma oder Tätigkeit bei Selbständigen

    Zusatz, Abteilung, Bestellnummer (optional)

    * Anrede Rechnung

    * Vorname Rechnung

    * Nachname Rechnung

    * E-Mail Rechnung

    * Straße Rechnung

    * PLZ Rechnung

    * Ort Rechnung

    * Ich habe die folgenden Teilnahmebedingungen gelesen und bin damit einverstanden.
    Die Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldung kann bis 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos storniert werden. Die Stornierung muss schriftlich erfolgen. Die Seminargebühr ist nach Erhalt der Rechnung zur Zahlung fällig. Rechnung und Teilnahmeurkunde können nicht umgeschrieben werden. Der Veranstalter ist berechtigt, einen Ersatzreferenten zu benennen und die Veranstaltung aus wichtigem Grund abzusagen, insbesondere bei Ausfall des Referenten oder zu geringer Teilnehmerzahl. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall zurückerstattet. Andere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

    * Ich habe die folgende Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.
    Meine Daten werden für die Durchführung der Veranstaltung und zum Versand des Newsletters von der DGWZ gespeichert. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Speicherung Ihrer Daten jederzeit widersprechen.

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    Stichworte
    Rufanlage, Personenrufanlage, IP-Vernetzung, Lichtruf, Schwesternruf, Patientenruf, Behinderten-WC, Arztpraxis, Krankenhaus, Pflegeheim, Normen, Vorschriften, Gesetze, DIN VDE 0834, Seminar, Online-Seminar, Webinar, Event, Veranstaltung, 2022

    Rufanlage Lichtrufanlage Schwesternrufanlage Personenrufanlage Patientenrufanlage DIN VDE 0834 Fachkraft Seminar Krankenhaus Klinik Pflegeheim

    Seminar Rufanlagen – Fachkraft nach DIN VDE 0834

    Seminar Rufanlagen – Fachkraft nach DIN VDE 0834

    Seminareinladung | Termine | Teilnahmegebühr | Seminarbeschreibung | Nutzen | Schulungsnachweis | Fortbildungspunkte | Zielgruppe | Voraussetzungen | Inhalte | Referenten | Anmeldung | Teilnehmerstimmen | Weitere Informationen

    Das Seminar Rufanlagen schult Planer, Errichter, Betreiber und Mitarbeiter der haustechnischen Abteilungen von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zur Fachkraft nach DIN VDE 0834, damit sie die Anlagen selbständig projektieren, installieren und instandhalten können.

    Seminareinladung

    Online-Seminar Rufanlagen

    Online-Seminar Rufanlagen – Programm und Anmeldung (PDF)

    Seminar Rufanlagen

    Seminar Rufanlagen – Programm und Anmeldung (PDF)

    Nächste Termine 2022 – 2023

    Das Kompakt-Seminar dauert einen Tag von 10:00 bis 16:30 Uhr bzw. als Online-Seminar von 9:00 bis 15:30 Uhr.

    Dieses Seminar bieten wir als Präsenzveranstaltung und als Online-Seminar an. Preis, Inhalte und Abschlusszertifikat sind bei beiden Formaten gleichwertig. Falls Veranstaltungen coronabedingt nicht stattfinden dürfen, können Sie kurzfristig umbuchen oder kostenlos stornieren.

    • 22. August 2022 – Online-Seminar – freie Plätze
    • 28. Oktober 2022 – Online-Seminar – freie Plätze
    • 06. Januar 2023 – Online-Seminar – freie Plätze
    • 20. Februar 2023 – Online-Seminar – freie Plätze
    • 14. April 2023 – Online-Seminar – freie Plätze
    • 02. Juni 2023 – Online-Seminar – freie Plätze
    • 17. August 2022 – Dortmund – keine Anmeldung mehr möglich
    • 08. September 2022 – Hamburg – keine Anmeldung mehr möglich
    • 14. September 2022 – Mainz – freie Plätze
      Hotel Am Lerchenberg | Hindemithstraße 5 | 55127 Mainz

    • 06. Oktober 2022 – Dresden – freie Plätze
      Ringhotel Residenz Alt Dresden | Mobschatzer Straße 29 | 01157 Dresden

    • 19. Oktober 2022 – Nürnberg – freie Plätze
      IntercityHotel Nürnberg | Eilgutstraße 8 | 90443 Nürnberg

    • 03. November 2022 – Hannover – freie Plätze
      Mercure Hotel Hannover Medical Park | Feodor-Lynen- Str. 1 | 30625 Hannover

    • 16. November 2022 – Stuttgart – freie Plätze
      Hotel Gloria | Sigmaringer Straße 59 | 70567 Stuttgart

    • 30. November 2022 – Köln – freie Plätze
      TRYP by Wyndham Hotel Koeln City Centre | Domstr. 10-16 | 50668 Köln

    • 15. Dezember 2022 – Berlin – freie Plätze
      IntercityHotel Berlin Ostbahnhof | Am Ostbahnhof 5 | 10243 Berlin
    • 11. Januar 2023 – Frankfurt – freie Plätze
    • 25. Januar 2023 – München – freie Plätze
    • 09. Februar 2023 – Dortmund – freie Plätze
    • 22. Februar 2023 – Mannheim – freie Plätze
    • 08. März 2023 – Nürnberg – freie Plätze
    • 23. März 2023 – Hamburg – freie Plätze
    • 20. April 2023 – Leipzig – freie Plätze
    • 03. Mai 2023 – Stuttgart – freie Plätze
    • 24. Mai 2023 – Köln – freie Plätze
    • 15. Juni 2023 – Hannover – freie Plätze
    • 29. Juni 2023 – Berlin – freie Plätze

    Teilnahmegebühr

    480,- € zzgl. MwSt.
    1-Tages-Seminar inkl. Unterlagen, Getränke, Pausenverpflegung, Mittagessen und Urkunde.

    Seminarbeschreibung

    Für Rufanlagen gilt seit Juni 2016 die geänderte DIN VDE 0834-1. Demnach dürfen Rufanlagen nur von geschulten Fachkräften geplant, errichtet, betrieben und instand gehalten werden. Rufanlagen sind für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Justizvollzugsanstalten vorgeschrieben und dienen dem Herbeirufen des Pflegepersonals durch den Patienten. Die Anlagen werden auch als Lichtruf, Schwesternruf, Personenruf oder Patientenruf bezeichnet.

    Nutzen

    Das eintägige Seminar Rufanlagen vermittelt die nach DIN VDE 0834-1 geforderte Sachkunde zur Fachkraft für Rufanlagen und die Inhalte der geänderten Norm vom Juni 2016, damit Sie die Anlagen selbständig planen, installieren, betreiben und instand halten können. Neben den Grundlagen der Normen erhalten Sie einen technischen Überblick über die Anlagen und ihre Leistungsmerkmale. Mit den Hinweisen zur Planung und Projektierung können Sie auf fachlicher Augenhöhe die Anforderungen umsetzen. Checklisten für die Inspektion und Instandhaltung runden das Seminar ab.

    Schulungsnachweis

    Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Prüfung den Sachkundenachweis „Fachkraft für Rufanlagen nach DIN VDE 0834“ mit Angaben der Lehrinhalte und Zeiten.

    Fortbildungspunkte

    Das Seminar wird von den Architekten- und Ingenieurkammern in den jeweiligen Bundesländern des Veranstaltungsorts als Fortbildung anerkannt:

    • 6 Fortbildungspunkte – Bayerische Ingenieurkammer-Bau – Präsenz
    • 7 Fortbildungspunkte – Bayerische Ingenieurkammer-Bau – Online
    • 6 Fortbildungspunkte – Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen
    • 6 Fortbildungspunkte – Ingenieurkammer Hessen
    • 6 Fortbildungspunkte – Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz
    • 5 Fortbildungspunkte – Ingenieurkammer Sachsen

    Das Seminar wird vom Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e. V. (VDSI) mit 1 VDSI-Punkt im Arbeitsschutz und 1 VDSI-Punkt im Brandschutz anerkannt.

    1 VDSI-Punkt Arbeitsschutz 1 VDSI-Punkt Brandschutz

    Zielgruppe

    Das Seminar richtet sich an:

    • Mitarbeiter von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Justizvollzugsanstalten,
    • Ingenieurbüros, Errichter, Facility Manager und Sachverständige,
    • Technische Leiter, Elektrofachkräfte, Haustechniker, Arbeitsverantwortliche, Sicherheitsbeauftragte.

    Voraussetzungen

    Für die Teilnahme am Seminar sind keine Voraussetzungen notwendig.

    Eine Fachkraft für Rufanlagen ist nach DIN VDE 0834 eine Person, die geschultes Fachwissen hat, um eine Rufanlage nach den geltenden Normen aufzubauen, zu prüfen und deren Funktionstüchtigkeit zu bescheinigen. Die Person muss über eine Ausbildung oder eine mehrjährige Tätigkeit aus dem Spektrum der Elektrotechnik und über Systemkenntnisse der Kommunikationstechnik verfügen.

    Inhalte

    • Inhalte der geänderten DIN VDE 0834-1 für Rufanlagen
    • Normen- und Rechtsgrundlagen – Überblick
      DIN VDE 0834-1, DIN VDE 0834-2, HeimMindBauV, DIN EN 50134, DIN 77800, DIN 18040
    • Änderungen der neuen Normenfassung DIN VDE 0834-1:2016-06
    • Abgrenzung: Rufanlagen, Lichtrufanlagen, Schwesternrufanlagen, Personenrufanlagen
    • Komponenten und Aufbau von Rufanlagen
    • Anforderungen an Rufanlagen
    • Leistungsmerkmale von Rufanlagen
    • Planung und Projektierung von Rufanlagen
    • Projektierungsbeispiele
    • Schriftliche Prüfung zur Fachkraft

    Referenten

    Mike Jaschinksi ist staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik und arbeitet in den Fachgremien DKE und ZVEI mit.

    Dr.-Ing. Matthias Rychetsky (EFE) ist Vorsitzender des Fachkreises Lichtruf im ZVEI und Dozent für Integrierte Elektronische Systeme an der Technischen Universität Darmstadt.

    Anmeldung

    Bitte schicken Sie das ausgefüllte Anmeldeformular (PDF) an E-Mail veranstaltungen@dgwz.de oder Telefax 06172 98185-99.

    Online-Seminar Rufanlagen

    Online-Seminar Rufanlagen – Programm und Anmeldung (PDF)

    Seminar Rufanlagen

    Seminar Rufanlagen – Programm und Anmeldung (PDF)

    Über das Veranstaltungs-Telefon 06172 98185-85 beantworten wir gerne montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr Ihre Fragen.

    Teilnehmerstimmen

    • „Die Veranstaltung war sehr informationsreich und hilfreich. Ich konnte einiges in Erfahrung bringen.“
      Salvador Hetzler, Caritasverband für die Diözese Eichstadt e.V., Ingolstadt
    • „Das Online-Seminar war für eine solche Veranstaltung gut aufgestellt und ich konnte die Präsentation gut verfolgen. Die VDE 0834 ist für weitere Planungen sehr wichtig und hat mir hier sehr viel Info geliefert. Ich werde hiervon hoffentlich viel umsetzen können. Mir haben besonders die Seminarunterlagen gefallen, die übersichtlich sind. Eine Verbindungsprüfung vor dem Seminar hat mir ebenfalls besonders gefallen, damit der Start reibungslos verlaufen konnte.“
      Michael Hofer, BVG Communication Technologies GmbH Hamburg
    • „Mir hat besonders gefallen, dass das Seminar praxisbezogen war. Sehr gut!“
      Dieter Theiss, Hinterschwepfinger Projekt GmbH, Burghausen
    • „Ich habe sehr viel neues gelernt, das Wissen wurde sehr gut rüber gebracht. Besonders hat mir die lockere und sehr umgängliche Art des Referenten und die gute technische Einführung der Moderatorin gefallen.“
      Thomas Wellmann, Trigenius Hochbau GmbH
    • „Die Veranstaltung hat meine Erwartungen voll erfüllt. Sie hat mir einen Überblick und Handlungssicherheit zum Thema Rufanlagen gegeben. Außerdem war die Kompetenz des Dozenten hervorragend und er hatte auf jede Frage die passende Antwort, was mir besonders gefallen hat.“
      Robert Boden, Städtisches Klinikum Dresden
    • „Mir hat besonders gut gefallen, dass sehr oft ein direkter Bezug zur Praxis hergestellt wurde.“
      Christian Vogl, Elektroanlagen Johann Vogl GmbH, Passau
    • „Mir hat das Seminar tiefere Einblicke in die DIN VDE 0834 gebracht. Offene Fragen wurden zu großen Teilen beantwortet. Das Seminar hat mir eine bessere Planungssicherheit und Beratungsmöglichkeit beim Endkunden/Betreiber gebracht. Mir hat besonders gefallen, dass gut auf Fragen eingegangen wurden und dass die Möglichkeit der Interaktion bestand.“
      Sandra Bergknecht, BVG Communication Technologies GmbH, Köln
    • „Strukturierter Aufbau, fachlich sehr kompetenter Vortrag, schöne Nutzung der technischen Möglichkeiten im Rahmen eines Webinars.“
      Martin Stang, c2b CompetenceToBuild UG, Hannover

    Weitere Informationen

    Stichworte
    Rufanlage, Personenrufanlage, Lichtruf, Schwesternruf, Patientenruf, Behinderten-WC, Arztpraxis, Krankenhaus, Pflegeheim, Normen, Vorschriften, Gesetze, DIN VDE 0834, Seminar, Schulung, Lehrgang, Fachkraft, Sachkunde, 2022, 2023

    DIN 14677-1 Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse sowie für elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuerschutzabschlüsse im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen Teil 1: Instandhaltungsmaßnahmen

    Normenreihe DIN 14677 Instandhaltung von Feststellanlagen

    Normenreihe DIN 14677 Instandhaltung von Feststellanlagen

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    Am 1. August 2018 sind Teil 1 und Teil 2 der Normenreihe DIN 14677 Instandhaltung von Feststellanlagen neu erschienen und damit in Kraft getreten:

    • DIN 14677-1:2018-08 Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse sowie für elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuerschutzabschlüsse im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen – Teil 1: Instandhaltungsmaßnahmen
    • DIN 14677-2:2018-08 Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse sowie für elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuerschutzabschlüsse im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen – Teil 2: Anforderungen an die Fachkraft

    Mit dem Erscheinen der beiden neuen Normenteile wird die bisherige Norm DIN 14677:2011-13 “Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse” abgelöst.

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    Inhaltsverzeichnis: DIN VDE 0834-1 Rufanlagen

    Inhaltsverzeichnis:
    DIN VDE 0834-1: 2016-06 Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen – Teil 1 – Geräteanforderungen, Errichten und Betrieb

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    Vorwort

    1 Anwendungsbereich

    2 Normative Verweisungen

    3 Begriffe
    3.1 Grundbegriffe
    3.2 Funktionen
    3.3 Geräte

    4 Anforderungen
    4.1 Allgemeine Anforderungen, Funktionen
    4.2 Signalisierung
    4.3 Rufabstellung

    5 Allgemeine Anforderungen an die elektrische Sicherheit
    5.1 Elektrische Sicherheit
    5.2 Anforderungen an die Energieversorgung
    5.2.1 Energieversorgung der Geräte
    5.2.2 Anschluss an die allgemeine Stromversorgung
    5.2.3 Verteilungsnetz der Kleinspannung
    5.3 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
    5.3.1 Störaussendung
    5.3.2 Störfestigkeit
    5.3.3 Herstellerangaben

    6 Planen und Errichten
    6.1 Planen
    6.2 Errichten

    7 Anforderungen an die Anlage bei Störungen
    7.1 Allgemeines
    7.2 Sicherheit und Funktionsüberwachung

    8 Verwendung der Rufanlage als Komponente eines verteilten Alarmsystems oder Informationssystems
    8.1 Allgemeines
    8.2 Anwendungsmöglichkeiten
    8.3 Funktion und Anzeige
    8.4 Verhalten im Störungsfall und Kennzeichnung
    8.5 Risikoanalyse

    9 Aufschriften und Begleitpapiere
    9.1 Allgemeines
    9.2 Aufschriften
    9.3 Begleitpapiere
    9.3.1 Allgemeines
    9.3.2 Gebrauchsanweisung/Bedienungsanleitung
    9.3.3 Technische Beschriebung und Installationsanweisung
    9.3.4 Installationsdokumentation
    9.3.5 Betriebsbuch

    10 Prüfungen
    10.1 Fertigstellungsprüfung
    10.2 Sichtprüfung
    10.3 Funktionsprüfung
    10.4 Prüfung nach Änderung
    10.5 Dokumentation und Einweisung bei der Übergabe an den Betreiber
    11 Betrieb der Rufanlage
    11.1 Anforderungen an den Betreiber
    11.2 Inspektion
    11.3 Instandsetzung
    11.4 Wartungsarbeiten

    Bilder
    Bild 1 – Horizontaler und vertikaler Erkennbarkeitsbereich für Signalleuchten
    Bild 2 – Horizontaler und vertikaler Erkennbarkeitsbereich für Anzeigeeinheiten
    Bild 3 – Optische Signalisierung
    Bild 4 – Akustische Signalisierung
    Bild 5 – Elektrische Sicherheit, A-Systemtrennung
    Bild 6 – Elektrische Sicherheit, B-lokale Trennung

    Tabellen
    Tabelle 1 – Belastbarkeit der Leitungen

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    Stichworte

    • Norm, Vorschrift, Anerkannte Regel der Technik
    • DIN VDE 0834, Teil 1, Teil 2
    • Rufanlage, Lichtruf, Schwesternruf, Personenruf, Patientenruf
    • Krankenhaus, Pflegeheim
    • Geräteanforderungen, Errichten, Betrieb

    DIN VDE 0834 Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen (Norm)

    DIN VDE 0834-1:2016-06 - Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen

    Norm: DIN VDE 0834-1 Rufanlagen

    DIN VDE 0834-1 Rufanlagen – Teil 1: Geräteanforderungen, Planen, Errichten und Betrieb

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    Übersicht

    Die Norm DIN VDE 0834-1 enthält wesentliche Sicherheitshinweise für den möglichen Einsatz einer Rufanlage in verteilten Alarmsystemen in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Pflege- und Überwachungsinstitutionen. Die Norm gilt für das Planen, Errichten, Ändern, Erweitern und Prüfen sowie für den Betrieb von Rufanlagen, mit deren Hilfe Personen herbeigerufen oder gesucht werden können. Darüber hinaus können zusätzliche Informationen übertragen werden. Kennzeichnend für diese Anlagen ist eine mehr oder minder große Gefährdung, die für den Rufenden oder Dritte auftreten kann, wenn Rufe infolge einer Störung nicht signalisiert werden oder Störungen nicht rechtzeitig erkannt werden.

    Die Norm gilt für Rufanlagen, unter anderem in:

    • Krankenhäusern, Pflegeheimen, Pflegestationen;
    • Alten- oder Seniorenwohnheimen; Rehaeinrichtungen;
    • öffentlich zugängliche Behinderten WCs;
    • Psychiatrische und Forensische Einrichtungen;
    • Justizvollzugsanstalten;
    • und in allen vergleichbaren Einrichtungen.

    Die aktuelle Ausgabe der Norm DIN VDE 0834-1:2016-06 ist im Juni 2016 in Kraft getreten und ersetzt die Norm DIN VDE 0834-1:2000-04.

    Titelblatt: DIN VDE 0834-1:2016-06 Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen - Teil 1: Geräteanforderungen, Planen, Errichten und Betrieb

    Inhalt

    • Nähere Informationen zum Inhalt der Norm DIN VDE 0834-1:2016-06 finden Sie hier.

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    Stichworte
    Norm, Vorschrift, Anerkannte Regel der Technik, DIN VDE 0834, Teil 1, Teil 2, Rufanlage, Lichtruf, Schwesternruf, Personenruf, Patientenruf, Krankenhaus, Pflegeheim, Geräteanforderungen, Errichten, Betrieb

    Normenreihe: DIN VDE 0834 – Rufanlagen

    Titelblatt: DIN VDE 0834-1:2016-06 Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen - Teil 1: Geräteanforderungen, Planen, Errichten und BetriebNormenreihe:
    DIN VDE 0834 – Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen

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    Übersicht

    Die Normenreihe DIN VDE 0834 „Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen“ besteht aus zwei Teilen: Teil 1 „Geräteanforderungen, Errichten und Betrieb“ und Teil 2 „Umweltbedingungen und Elektromagnetische Verträglichkeit“. Für die Bearbeitung der Norm ist das nationale Arbeitsgremium DKE/UK 713.2 – Allgemeine Signalanlagen und Signalgeräte der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE zuständig.

    Teile der Normenreihe

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    Norm, Vorschrift, Anerkannte Regel der Technik, DIN VDE 0834, Teil 1, Teil 2, Rufanlage, Lichtruf, Schwesternruf, Personenruf, Patientenruf, Krankenhaus, Pflegeheim, Geräteanforderungen, Errichten, Betrieb

    Sicherheitsstromversorgung, Notstromversorgung, Ersatzstromversorgung

    Sicherheitsstromversorgung

    Übersicht zur Sicherheitsstromversorgung

    Einführung | Normen und Vorschriften | Publikationen | Hersteller | Weitere Informationen

    Einführung

    Die Sicherheitsstromversorgung versorgt bei Stromausfall ohne Spannungsunterbrechung für eine begrenzte Zeit sicherheitstechnische Einrichtungen mit Strom, wie z.B. Beatmungsgeräte und Sicherheitsbeleuchtung für die Evakuierung aus dem Gebäude. Die Sicherheitsstromversorgung gewährleistet durch ein batteriegstütztes zentrales Stromversorgungssystem (BSV-Anlage) und ein separates unabhängiges Netz von Kabeln und Leitungen eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, um bei Stromausfall den Betrieb von elektrischen Anlagen und Einrichtungen für Sicherheitszwecke weiterhin aufrecht zu erhalten, gefährliche Tätigkeiten fortführen und beenden und das Gebäude sicher verlassen zu können. Die Sicherheitsstromversorgung ist für medizinische Bereiche (Krankenhaus, Klinik, Pflegeheim, etc.) vorgeschrieben und dient dem Schutz der Patienten, der Mitarbeiter und Besucher. Der Betreiber ist verantwortlich für die Funktionsfähigkeit dieser Anlagen durch geschultes Personal und hat nicht zuletzt ein starkes Interesse an einem wirtschaftlichen Betrieb.

    Kabel und Leitungen für die Sicherheitsstromversorgung müssen getrennt von den anderen Leitungen verlegt werden. Es sollten Kabel und Leitungen mit verbessertem Brandverhalten oder nichtbrennbare Leitungen verwendet werden.

    Normen und Vorschriften

    Für die Sicherheitsstromversorgung gelten eine Reihe von Normen, Technischen Regeln und Rechtsvorschriften:

    Verordnungen

    • Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
    • Bauprüfverordnung (BauPrüfVO)
    • Baurechtliche Anforderungen
    • Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
    • Landesbauordnungen (LBO)
    • Ausführung von Leitungsanlagen: Funktionserhalt, Leitungsanlagenrichtlinie (LAR, MLAR)
    • Sonderbauverordnung (SBauVO)
    • Krankenhausbauverordnung (KhBauVO)
    • Niederspannungsanschlussverordnung (NAV)
    • Technische Anschlussbedingungen (TAB)
    • Prüfverordnung (PrüfVO)
    • Störfallverordnung (StörfallVO)
    • Verordnung über den Bau von Betriebsräumen für elektrische Anlagen (EltBauVO)

    Gesetze

    • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
    • Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)
    • Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)
    • Energieeinsparungsgesetz (EnEG)
    • Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
    • Produkthaftungsgesetz  (ProdHaftG)
    • Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)
    • RV-Nachhaltigkeitsgesetz (SGB V) – Gesetz zur Sicherung der nachhaltigen Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung

    Europäische Richtlinien

    • Sicherheit und  Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer bei der Arbeit (89/391/EWG)
    • Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz (89/654/EWG)
    • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz (92/58 EWG)
    • Niederspannungsrichtlinie (2006/95/EG) NSR
    • Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (2010/31/EU)

    Regeln und Vorschriften

    • Berufsgenossenschaftliche Informationen (BGI)
    • Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR)
    • Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV)
    • Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR)
    • Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS)
    • Unfallverhütungsvorschriften (UVV)
    • AGI Arbeitsblatt J 31-1:2003-02
    • ASR A1.3 Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung
    • ASR A2.3 Fluchtwege und Notausgänge
    • ASR A3.4/3 Elektrische Gefährdungen
    • BGI 8681 Neu- und Umbauplanung im Krankenhaus
    • BGV A1
    • BGV A3 Elektrische Anlagen und Betriebsmittel
    • BGV A 8 – Sicherheits- /Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz
    • BGR 216 Optische Sicherheitsleitsysteme (einschließlich Sicherheitsbeleuchtung)
    • TRBS 1001

    Publikationen

    • licht.wissen 10 Notbeleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung
    • Informationen zur Lichtanwendung Heft 7 Gutes Licht im Gesundheitswesen
    • licht.forum 56 Sicherheitsbeleuchtung für Arbeitsstätten
    • licht.forum 57 Optische Sicherheitsleitsysteme
    • ZVEI

    Fachliteriteratur

    • Kommentar zur Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie 4. Auflage von Dipl.-Ing. Manfred Lippe, Prof. Dr-Ing. Jürgen Wesche, Dipl.-Ing. Dieter Rosenwirth und Dr. Jörg Reintsema
    • Brandschutz in elektrischen Anlagen, Schmolke, Herbert, Praxishandbuch für Planung, Prüfung, Errichtung und Betrieb, 3. Auflage 2012, 368 Seiten + CD-ROM, ISBN 978-3-8101-0349-9, 36,80 EUR
    • Leitfaden für die Einrichtung und den Betrieb einer Notstromversorgung in Behörden und anderen wichtigen öffentlichen Einrichtungen, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
    • LANUV Arbeitsblatt Anforderungen an Notstromsysteme in Betriebsbereichen nach StörfallVO
    • Handlungsanleitung zur Beleuchtung von Arbeitsstätten – LV 41
    • Empfehlungen zur Besonderen Ersatzstromversorgung (BEV)
    • VDE-Schriftenreihe – Normen verständlich Band 17 Erläuterungen zu DIN VDE 0100 Teil 710 Dipl.-Ing. Thomas Flügel, Dipl.-Ing. Wilfried Linke, Dipl.-Ing. Erich Möller, Elektromeister, Ing. H. J. Slischka, Dipl.-Ing. Klaus Tillmanns
    • VDE-Schriftenreihe – Normen verständlich Band 117 Elektr. Sicherheit in med. genutzten Einrichtungen Dipl.-Ing. Wolfgang Hofheinz
    • VDE-Schriftenreihe – Normen verständlich Band 125 Prüfung sicherheitstechnischer Einrichtungen M. Grapentin, K. Wettingfeld
    • Elektroanlagen für die ambulante Medizin , Ing. H. J. Slischka, Verlag Technik (September 2008)
    • Elektrische Anlagen in medizinischen Einrichtungen Planung und Errichtung Hans-Peter Uhlig Hüthig & Pflaum Verlag, Heidelberg 2013 396 Seiten, Softcover, mit zahlreichen Abbildungen Preis: 36,80 EUR ISBN 978-3-8101-0307-9
    • Rosa, A. – Projektierung von Ersatzstromaggregaten Errichten und Betreiben von Stromerzeugungsaggregaten nach DIN VDE 0100-551, DIN VDE 0100-560, DIN VDE 0100-710,  DIN VDE 0100-718, DIN 6280, DIN ISO 8528 VDE-AR-N 4105, VDN-, BDEW-Richtlinien,  baurechtlichen Regelungen wie EltBauVO, LAR, usw..

    Links

    Hersteller und Anbieter von Sicherheitsstromversorgungssystemen

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