Schlagwortarchiv für: Ausbildung

DGWZ unterzeichnet Partnerschaft mit Landeskommando Hessen

DGWZ unterstützt den Heimatschutz

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2024-10 vom 7. Mai 2024

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) unterstützt den Heimatschutz und ist Partnerunternehmen für den Reservedienst der Bundeswehr geworden. Die Partnerschaftsurkunde wurde von Brigadegeneral Bernd Stöckmann, Kommandeur vom Landeskommando Hessen, und Eckart Roeder, Geschäftsführer der DGWZ, unterzeichnet und am 25. April 2024 durch Oberstleutnant Alexander Bernstorff überreicht.

„Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und erklären uns als Arbeitgeber bereit, den Aufbau des Heimatschutzes zu unterstützen, indem wir freiwillige Mitarbeiter für den Reservedienst freistellen und über die Möglichkeit informieren, als Reservist oder Ungedienter für Ausbildungen und Einsätze der Reserve freigestellt zu werden“, kommentiert Eckart Roeder.

Im Frieden unterstützen Heimatschutzkräfte die aktive Truppe zum Beispiel bei Wach- und Sicherungsaufgaben. Auch in der Amts- und Katastrophenhilfe, zum Beispiel bei Naturkatastrophen, kommen sie zum Einsatz und helfen zivilen Behörden und Blaulichtorganisationen. Im Spannungs- und Verteidigungsfall sichern und schützen die Heimatschutzkräfte neben militärischen Anlagen auch verteidigungswichtige kritische Infrastrukturen.

Ein Heimatschutzregiment besteht aus den Heimatschutzkompanien in seiner Region, in denen ausschließlich Reservistinnen und Reservisten beordert sind. Die Heimatschutzregimenter unterstehen dem Kommandeur eines Landeskommandos. Bis 2027 sollen sechs Heimatschutzregimenter in Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen aufgebaut werden.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartner
Ilka Klein
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
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DGWZ unterzeichnet Partnerschaft für den Heimatschutz. #Heimatschutz #Reserve #Ungedienter www.dgwz.de/partnerschaft-heimatschutz

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DGWZ unterzeichnet Partnerschaft mit Landeskommando Hessen

Bildquelle: DGWZ
Bildunterschrift: Oberstleutnant Alexander Bernstorff vom Landeskommando Hessen überreicht am 25. April 2024 die Partnerschaftsurkunde für den Heimatschutz an DGWZ-Geschäftsführer Eckart Roeder.

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/partnerschaft-heimatschutz

DGWZ hat erste Kauffrau für Büromanagement erfolgreich ausgebildet

DGWZ hat erste Kauffrau für Büromanagement ausgebildet

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2023-14 vom 25. Juli 2023

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hat ihre erste Auszubildende im Bereich des Büromanagements erfolgreich ausgebildet. Sophie Brecht trat vor zwei Jahren ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement an und konnte diese verkürzen, da sie bereits eine Erstausbildung absolviert hatte. In dieser Zeit durchlief sie verschiedene Bereiche und erwarb umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten in Büroorganisation, Personalwesen, Buchhaltung, Veranstaltungsmanagement und allgemeinen Verwaltungsaufgaben.

So wurde sie neben Organisation, Planung und Leitung von Projekten sowie Anwendung diverser EDV-Programme in die Buchhaltung, Bearbeitung von Personalakten und die Personalbedarfsplanung eingeführt. Angebote und Rechnungen zu schreiben gehörten ebenso zu ihren täglichen Aufgaben wie Zahlungsein- und -ausgänge zu kontrollieren und Maßnahmen bei Zahlungsverzug einzuleiten. Zudem unterstützte sie ihre Kollegen und Kolleginnen im Bereich Veranstaltungsmanagement. Insbesondere wirkte sie hier hinsichtlich Ressourcenkalkulation, räumlicher Organisation und Ausstattung mit und berücksichtigte dabei wirtschaftliche und rechtliche Aspekte. Sie erarbeitete Einladungen und Teilnehmerunterlagen und unterstützte Teilnehmer bei Anfragen und organisatorischen Problemen.

„Wir sind stolz darauf, unsere erste Auszubildende im Bereich Büromanagement ausgebildet und in unser Team übernommen zu haben“, kommentiert Eckart Roeder, Geschäftsführer der DGWZ. „Wir legen großen Wert auf die Ausbildung und Förderung junger Talente, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre beruflichen Fähigkeiten zu entwickeln und zu entfalten. Unsere Auszubildende hat sich als äußerst engagiert, motiviert und fachlich versiert erwiesen und wir sind zuversichtlich, dass sie einen wertvollen Beitrag zur weiteren Entwicklung unseres Unternehmens leisten wird.“

Aufgrund der guten Erfahrungen plant die DGWZ zukünftig regelmäßig die Ausbildung von weiteren Kaufleuten für Büromanagement. Interessenten können sich unter www.dgwz.de/karriere über aktuelle Stellenausschreibungen informieren.

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Erste DGWZ-Kauffrau für Büromanagement erfolgreich ausgebildet und übernommen. #Ausbildungsberuf #Kaufmann #Kauffrau #Büromanagement #Büroausbildung www.dgwz.de/ausbildung-kauffrau-bueromanagement

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DGWZ hat erste Kauffrau für Büromanagement erfolgreich ausgebildet

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Bildunterschrift: Die DGWZ hat ihre erste Kauffrau für Büromanagement erfolgreich ausgebildet und übernommen.

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/karriere

Neuer Planerbrief informiert über BIM-Datenhoheit

Neuer Planerbrief informiert über BIM-Datenhoheit

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2022-15 vom 19. Oktober 2022

Die aktuelle Ausgabe des Planerbriefs Nr. 38 vom November-Dezember 2022 der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) informiert über die Rechte an Daten und Modellen beim Building Information Modeling (BIM). So sollten Bauherren die BIM-Datenhoheit für die Eigentümer von Immobilien zum Beispiel über Besondere Vertragsbedingungen (BVB-BIM) sichern. Zudem ist es weder sinnvoll noch wirtschaftlich immer wieder wechselnde Facility Management-Dienstleister mit einer Datenerfassung zu beauftragen. Und bei Neubauten oder wesentlichen Änderungen sollten auch die Belange des Betreibers über Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) und einen BIM-Abwicklungsplan (BAP) frühzeitig in den Prozess eingebracht werden.

Darüber hinaus werden im aktuellen DGWZ-Newsletter alternative Wege für Unternehmen aufgezeigt, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken sowie Änderungen bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die aktualisierte DIN EN 50171 „Zentrale Sicherheitsstromversorgungssysteme“, energieeffizientes Licht-Monitoring und Photovoltaik-Dachziegel als Alternative zu herkömmlichen Photovoltaik-Anlagen thematisiert.

Mit dem Planerbrief informiert die DGWZ alle zwei Monate unabhängig und neutral über neue Vorschriften, Technologien und Veranstaltungen zu Planung, Errichtung und Betrieb von Technischer Gebäudeausrüstung (TGA). Der nächste Planerbrief Nr. 39 erscheint am 1. Januar 2023. Der Planerbrief kann kostenlos auf der Website www.planerbrief.de heruntergeladen werden.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

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Neuer Planerbrief Nr. 38 vom November 2022 informiert über die Rechte an Daten und Modellen beim Building Information Modeling (BIM). www.planerbrief.de

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  • Pressemitteilung Nr. 2022-15 (PDF)
  • Bild: BIM-Datewnhoheit-Planerbrief-38.jpg

Neuer Planerbrief informiert über BIM-Datenhoheit

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Bildunterschrift: Der Planerbrief Nr. 38 vom November 2022 informiert über die Rechte an Daten und Modellen beim Building Information Modeling (BIM).

Weiterführende Informationen
www.planerbrief.de

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Mit wertvoller Ausbildung gegen den Fachkräftemangel

Mit guter Ausbildung gegen den Fachkräftemangel

Neben der Ausbildung eigener Fachkräfte ist die Rekrutierung über den externen Arbeitsmarkt die wichtigste Möglichkeit für Unternehmen, ihren Fachkräftebedarf zu decken. Die Investitionen der Betriebe zahlen sich aber insbesondere bei Übernahme der Auszubildenden aus. Denn dann müssen die Betriebe nicht auf dem Arbeitsmarkt nach Fachkräften suchen, die meist noch über Weiterbildungs- und Einarbeitungsmaßnahmen integriert werden müssen.

Eine gelungene Ausbildung impliziert Raum für Entwicklung und echte Beteiligung. In verschiedenen Projektteams dürfen sich die Auszubildenden beweisen. Dazu können beispielsweise die Mitarbeit am Social Media Auftritt oder einer Mitarbeiterzeitung gehören. Den jungen Mitarbeitenden wird damit ein großer Vertrauensvorschuss gegeben. So lernen die Karrierestarter eigenverantwortliches Handeln und bringen ihre Talente leidenschaftlich ein. Großes Engagement und gute Leistungen können wiederum mit Zeugnisprämien belohnt werden. Das Arbeiten auf Augenhöhe und die Du-Kultur im gesamten Unternehmen erleichtern zudem den Berufseinstieg.

Vor dem Hintergrund des weiter anhaltenden Fachkräftebedarfs tun die Betriebe also gut daran, ihr Ausbildungsengagement aufrechtzuerhalten. Denn die Auszubildenden von heute sind die so dringend benötigten Fachkräfte von morgen.

Autorin: Sonja Reifschneider, stellvertretende Personalleiterin, Systemair GmbH

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Neuordnung der handwerklichen Elektroberufe

Neuordnung der handwerklichen Elektroberufe

Die Gruppe der handwerklichen elektro- und informationstechnischen Berufe wurde zum 1. August 2021 neu definiert. Auslöser waren die zunehmende Digitalisierung sowie veränderte Arbeitsprozesse und -aufgaben in den Gewerben Elektrotechnik, Informationstechnik und Elektromaschinenbau. Trends hin zu smarten Installationen und immer weiterreichenden Vernetzungen erfordern eine Berufsausbildung, die bei den künftigen Fachkräften das Systemverständnis stärker in den Mittelpunkt rückt, zum digitalen Arbeiten befähigt und personelle Kompetenzen stärkt. Immer mehr gefragt ist in den Betrieben die Fähigkeit zum flexiblen Agieren in einem sich verändernden Arbeitsumfeld.

Daher wurden die Ausbildungsinhalte der handwerklichen Elektroberufe modernisiert und Prüfungsregelungen weitgehend vereinheitlicht. So wurde der Beruf „Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration“ neu geschaffen. Er richtet sich insbesondere an Handwerksbetriebe, die als Systemanbieter agieren. Der Beruf „Elektroniker/in“ konzentriert sich künftig auf die beiden Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik sowie Automatisierungs- und Systemtechnik. Der Beruf „Informationselektroniker/in“ fasst künftig vier Einsatzgebiete zusammen: Geräte-, IT- und Bürosystemtechnik, Sende-, Empfangs- und Breitbandtechnik, Brandschutz- und Gefahrenmeldeanlagen sowie Telekommunikationstechnik. Der Beruf „Systemelektroniker/in“ wird im Gegenzug aufgehoben. Der Beruf „Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik“ wurde inhaltlich modernisiert, aber aufgrund unterschiedlicher Prüfungsbestimmungen verordnungstechnisch in zwei Berufen neu geregelt – zum einen nach Berufsbildungsgesetz (BBiG), zum anderen nach Handwerksordnung (HwO).

Gemeinsame Lernfelder ermöglichen weiterhin für das erste Ausbildungsjahr eine gemeinsame Beschulung – auch mit den industriellen Elektroberufen. In Zusammenarbeit mit Sachverständigen wurden für jeden Beruf Umsetzungshilfen entwickelt, die zu Beginn des Ausbildungsjahres 2021/2022 in der BIBB-Reihe „Ausbildung gestalten“ erscheinen.

Autoren: Thomas Felkl und Dr. Gert Zinke, wissenschaftliche Mitarbeiter und Projektleiter im Arbeitsbereich 2.4, Elektro-, IT- und naturwissenschaftlich-technische Berufe, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

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Brandschutzbeauftragter

Wer eignet sich zum Brandschutzbeauftragten?

Brandschutzbeauftragte in Betrieben werden auf Basis besonderer Rechtsvorschriften, behördlicher Auflagen oder Gefährdungsbeurteilungen vom Arbeitgeber schriftlich bestellt. Sie stehen dem Arbeitgeber als zentraler Partner für brandschutzrelevante Themen zur Seite.

Brandschutzbeauftragte erhalten eine qualifiziert Ausbildung, besondere Vorkenntnisse oder Qualifikationen sind aber nicht notwendig. Idealerweise verfügen sie über eine abgeschlossene Berufsausbildung. Sie sind in der Regel erfahrene und mit dem Betrieb vertraute Mitarbeiter, die der großen Verantwortung gerecht werden können und sich auch gegenüber dem Arbeitgeber und Behördenvertretern durchsetzen können.

In Betrieben mit erhöhter Brandgefährdung werden Personen als Brandschutzbeauftragte bestellt, die aufgrund ihrer Ausbildung über entsprechende Qualifikationen verfügen. Welche Mindestanforderungen an Qualifikation, Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten gestellt werden, stellt die „Information 205-003“ der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) im Detail dar.

DGUV Information 205-003

Für den Brandschutz sind in Betrieben aufgrund besonderer Rechtsvorschriften, behördlicher Auflagen oder Gefährdungsbeurteilungen Brandschutzbeauftragte erforderlich, die durch ihre qualifizierte Ausbildung dem Arbeitgeber als zentraler Partner für brandschutzrelevante Themen zur Verfügung stehen.

Das Sachgebiet „Betrieblicher Brandschutz“ der DGUV beschreibt  in der DGUV Information 205-003 die Mindestanforderungen an die Qualifikation, Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten, definiert die Aufgaben und gibt Hilfestellungen für die Umsetzung der Anforderungen für eine geeignete betriebliche Brandschutzorganisation.  

Die DGUV Information 205-003 stellt die Zusammenführung und -berarbeitung der drei bisherigen existierenden Veröffentlichungen zur Ausbildung von Brandschutzbeauftragten (BGI/GUV-I 847, VdS 3111, vfdb 12-09/01) dar.

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Übersicht zu Elektroberufe

Elektroberufe

Übersicht zu Elektroberufe

EinführungAusbildung | Vorschriften | Publikationen | Weitere Informationen

Einführung

Die Berufe im handwerklichen elektro- und informationstechnischen Bereich wurden zum 1. August 2021 neu geregelt. Hintergrund der Neuordung waren die Digitalisierung sowie veränderte Arbeitsprozesse und -aufgaben in den Gewerben Elekrotechnik, Informationstechnik und Elektromaschinenbau. Eine Berufsausbildung, die das Systemverständnis stärker in den Mittelpunkt rückt, zum digitalen Arbeiten befähigt und personelle Kompetenzen stärkt wird gefordert. Ebenso steigt der Bedarf an flexibel agierenden Mitarbeitern in einem sich stets verändernden Arbeitsfeld.

Infolgedessen wurden die Ausbildungsinhalte der handwerklichen Elektroberufe aktualisiert und Prüfungsregelungen weitgehend vereinheitlicht. So wurde der Beruf „Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration“ neu geschaffen. Der Beruf „Elektroniker/in“ konzentriert sich künftig auf die beiden Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik sowie Automatisierungs- und Systemtechnik. Der Beruf „Informationselektroniker/in“ fasst künftig vier Einsatzgebiete zusammen: Geräte-, IT- und Bürosystemtechnik, Sende-, Empfangs- und Breitbandtechnik, Brandschutz- und Gefahrenmeldeanlagen sowie Telekommunikationstechnik. Der Beruf „Systemelektroniker/in“ wird im Gegenzug aufgehoben. Der Beruf „Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik“ wurde inhaltlich modernisiert, aber aufgrund unterschiedlicher Prüfungsbestimmungen verordnungstechnisch in zwei Berufen neu geregelt – zum einen nach Berufsbildungsgesetz (BBiG), zum anderen nach Handwerksordnung (HwO).

Ausbildung

Die Elektroberufe im handwerklichen Bereich umfassen nach der Neuordnung:

  • NEU: Elektroniker für Gebäudesystemintegration
    In dieser Ausbildung werden Fachkräfte für die Marktsegmente Smart Home, Smart Building, Energiemanagement und Gebäudesystemintegration ausgebildet, sodass sie in Projekten und bei der Planung neuer Anlagen und Anlageänderungen mitwirken können.
  • Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
    Die Ausbildung zum Elektroniker dieser Fachrichtung befähigt dazu, Systeme der Energie- und Gebäudetechnik zu konzipieren sowie Energiewandlungssysteme zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Auch das Aufstellen und die Inbetriebnahme von Geräten, die Installation der Gebäudesystemtechnik und der Antennen und Breitbandkommunikationsanlagen sowie die Wiederholungsprüfung von gebäudetechnischen Systemen gehören zu den Lehrinhalten.
  • Elektroniker Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik
    Elektroniker aus dieser Fachrichtung werden ausgebildet, technische Systeme zu analysieren. Dies beinhaltet das Konzipieren von Systemen der Automatisierungstechnik sowie die Programmierung, Installation, Konfiguration, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Automatisierungsystemen.
  • Informationselektroniker
    Informartionselektroniker werden darin ausgebildet, Geräte und Systeme in Netzwerke einzubinden. Zu den Lehrinhalten gehören unter anderem die Durchführung von Diagnosen sowie Anpassungen, Änderungen und Instandhaltungen der Geräte unter Nutzung von softwaregestützten Werkzeugen.
  • Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik nach Handwerksordnung
    Die Ausbildung beinhaltet das Programmieren von Steuerungs- und Regelungstechnik, das Analysieren umweltfreundlicher elektrischer Maschinen und Antriebssystemen, die Anwendung digitaler Steuerungssysteme sowie die Integration von Maschinen und Anlagen in IT-Systeme.

Vorschriften

Für die Elektroberufe im Handwerksbereich gilt folgende Neuordnung:

Publikationen

Weitere Informationen

Bildung und Forschung Bild

Bildung & Forschung

Bildung & Forschung

Weiterführende Informationen

Bildung, Forschung, Ausbildung, Studium