Brandschutz- und Evakuierungshelfer

Übersicht zu Brandschutz- und Evakuierungshelfern

Übersicht zu Brandschutz- und Evakuierungshelfern

Einführung | Normen und VorschriftenPublikationen | Weitere Informationen

Einführung

Um die Sicherheit ihrere Beschäftigten zu gewährleisten, müssen Arbeitgeber eine ausreichende Zahl an Brandschutz- und Evakuierungshelfern bestimmen. Brandschutz- und Evakuierungshelfer ergreifen im Brandfall geeignete Maßnahmen, um eine zügige und reibungslose Gebäuderäumung sicherzustellen und Menschenleben zu retten. Sie müssen über einen sicheren Umgang mit Feuerlöschern verfügen und diesen bei der Bekämpfung von Entstehungsbränden einsetzen können, ohne sich dabei selber zu gefährden. Außerdem unterstützen Brandschutz- und Evakuierungshelfer alle Mitarbeitenden eines Betriebes im Brandfall beim selbständigen und gefahrlosen verlassen eines Gebäudes. Die benötigte Anzahl von Brand- und Evakuierungshelfern wird auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung bestimmt.

Die DGUV Information 205-233 teilt die Ausbildung zum Brandschutz- und Evakuierungshelfer in sechs Blöcke ein:

  • Gründzüge des Brandschutzes
  • Betrieblicher Brandschutz
  • Funktion und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen
  • Gefahren durch Brände
  • Verhalten im Brandfall
  • Praxis

Normen und Vorschriften

Für Brandschutz- und Evakuierungshelfer gelten folgende Vorschriften:

Publikationen

Weitere Informationen

Stichworte
Brandschutzhelfer, Evakuierungshelfer, Evakuierung, Betrieblicher Brandschutz, DGUV 205-023, Löschübung

Brandschutz

Übersicht zu Brandschutz

Übersicht zu Brandschutz

Vorbeugender Brandschutz | Abwehrender Brandschutz | Brandklassen | Brandstoffklassen | Feuerwiderstandsklassen | Normen und Vorschriften | Publikationen | Weitere Informationen

Unter Brandschutz versteht man alle Maßnahmen, die die Entstehung und Ausbreitung eines Brandes verhindern bzw. minimieren sollen. Es wird zwischen vorbeugendem und abwehrendem Brandschutz unterschieden.

Vorbeugender Brandschutz

Der vorbeugende Brandschutz umfasst alle präventiven Maßnahmen mit dem Ziel,  Menschen und Umwelt zu schützen und zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit beizutragen. Er gliedert sich in folgenden Kategorien:

Abwehrender Brandschutz

Der abwehrende Brandschutz kommt zum Tragen, wenn die Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes nicht greifen konnten und ein Brand bereits ausgebrochen ist. Die Maßnahmen des abwehrenden Brandschutzes werden innerbetrieblich und durch externe Rettungskräfte (Feuerwehr) durchgeführt. Neben dem Schützen, Bergen und Retten von Menschen sollen außerdem die Begleiterscheinungen eines Brandes so gering wie möglich gehalten werden.

Brandklassen

Brandklassen finden sich auf Feuerlöschern und geben an, für welche Klassen das enthaltene Löschmittel geeignet ist.

Baustoffklassen

Die DIN EN 13501-1 teilt Baustoffe je nach Brandverhalten in die Klassen nicht brennbar (A) und brennbar (B) ein.

  • Klasse A:
    A1: Nichtentflammbare Stoffe (z.B.: Sand, Kies, Beton, Kalk)
    A2: Nichtentflammbare Stoffe, die geringe Mengen an brennbaren Stoffen enthalten (z.B.: Gipsfeuerschutzplatten)
  • Klasse B:
    B1: Schwer entflammbare Baustoffe (z.B.: bestimmte PVC-Erzeugnisse, schwer entflammbare Spanplatten)
    B2: Normal entflammbare Baustoffe (z.B.: genormte Holzwerkstoffe, Holz, genormte Bitumenpappe)
    B3: Leicht entflammbare Baustoffe (z.B.: Papier, Stroh, Holzwolle)

Feuerwiderstandsklassen

Feuerwiderstandsklassen geben an, wie sich ein Baustoff oder ein Bauteil im Brandfall verhält. Die Feuerwiderstandsklasse setzt sich aus dem Einsatzgebiet und der Dauer in Minuten zusammen, die der Baustoff bzw. das Bauteil bei dem Brandversuch die Festigkeitsanforderungen erfüllt.

Die Klassifizierung wird durch die Norm DIN 4102-2 “Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen; Bauteile, Begriffe, Anforderungen und Prüfungen” und die europäische Norm DIN EN 13501-2 “Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten – Teil 2: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Feuerwiderstandsprüfungen, mit Ausnahme von Lüftungsanlagen” festgelegt.

Normen und Vorschriften

Für den Brandschutz gelten eine Reihe von technischen Normen und Vorschriften:

Publikationen

Weitere Informationen

Stichworte
Brandschutz, Grundlagen, Brandursachen, Schutzziele, Brandschutzmaßnahmen, abwehrend, vorbeugend, organisatorisch, technisch, baulich, bautechnisch, Feuerschutzwesen, Brandklassen, Baustoffklassen, Feuerwiderstandsklassen

DIN 18232-2 Rauch- und Wärmefreihaltung - Teil 2: Natürliche Rauchabzugsanlagen (NRA); Bemessung, Anforderungen und Einbau

DIN 18232-2 Natürliche Rauchabzugsanlagen

DIN 18232-2 Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 2: Natürliche Rauchabzugsanlagen (NRA); Bemessung, Anforderungen und Einbau

Übersicht | Inhalt | Norm bestellen | Weitere Informationen

Übersicht

Die Norm DIN 18232 “Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 2: Natürliche Rauchabzugsanlagen (NRA)); Bemessung, Anforderungen und Einbau” gilt für die Bemessung und den Einbau von Natürlichen Rauchabzugsanlagen (NRA) für Räume mit vertikaler Rauchableitung über das Dach durch thermischen Auftrieb nach DIN 18232-1 für eingeschossige Gebäude und das oberste Geschoss mehrgeschossiger Gebäude.
Die Norm enthält informative Hinweise für die Bemessung und den Einbau von NRA für Räume mit Rauchableitung über Außenwände. Sie beinhaltet Tabellen und Berechnungsverfahren zur Dimensionierung von raucharmen Schichten, um damit u. a. den Anforderungen unterschiedlicher Schutzziele gerecht zu werden. Des Weiteren sind Hinweise und Festlegungen enthalten, die bei der Anwendung dieser Bemessungsregeln und beim Einbau von NRA zu beachten sind. Die Bemessung der NRA nach dieser Norm setzt voraus, dass die Rauchabschnittsflächen entweder kleiner gleich 1 600 m2 groß sind oder durch Rauchschürzen in maximal 1 600 m2 große Rauchabschnittsflächen AR unterteilt werden (Ausnahme entsprechend Erleichterung A, siehe Abschnitt 6.2 a)).

Die aktuell gültige Norm DIN 18232-2:2007-11 ist im November 2007 in Kraft getretten und ersetzt die DIN 18232-2:2003-06. Für die Norm ist der Arbeitsausschuss NA 005-52-32 AA “Rauch- und Wärmefreihaltung” im NABau verantwortlich.

DIN 18232-2 Rauch- und Wärmefreihaltung - Teil 2: Natürliche Rauchabzugsanlagen (NRA); Bemessung, Anforderungen und Einbau

Inhalt

Vorwort
Änderungen
Frühere Ausgaben

1 Anwendungsbereich

2 Normative Verweisungen

3 Begriffe

4 Symbole und Abkürzungen

5 Bemessungsgrundlagen
5.1 Allgemeines
5.2 Höhe des Raumes
5.3 Angestrebte Höhe der raucharmen Schicht, Höhe der Rauchschürze
5.4 Rauchabschnittsfläche
5.5 Zuluftflächen
5.6 Brandentwicklungsdauer
5.7 Rechnerische Brandfläche, Bemessungsgruppen
5.8 Aerodynamische Wirksamkeit der NRA

6 Bemessung
6.1 Allgemeines
6.2 Rauchabzugsflächen in Dächern
6.3 Rauchabzugsflächen in Wänden

7 Einbau
7.1 Allgemeines
7.2 Regeln für den Einbau

8 Zusammenwirken mit Löschanlagen

9 Kennzeichnung

10 Prüfung, Wartung und Instandsetzung
10.1 Prüfung
10.2 Wartung
10.3 Instandsetzung

Anhang A Erläuterungen (informativ)

Anhang B Rauchabzugsflächen in Außenwänden – Erläuterungen (informativ)

Literaturhinweise

Norm bestellen

Normenbestellung Rauch- und WärmeabzugsanlagenDIN 18232-2 bestellen

Weitere Informationen

Stichworte
Norm, Vorschrift, Anerkannte Regel der Technik, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Rauchabzugsanlagen, Rauchabzugsgeräte, Wärmeabzugsgeräte, RWA, NRA, NRWG, Treppenhausentrauchung, Rauchabzug, Treppenraum, Prüfung, Wartung, Instandhaltung, DIN 18232-2

DIN EN 15650 Lüftung von Gebäuden - Brandschutzklappen

DIN EN 15650

DIN EN 15650 Lüftung von Gebäuden – Brandschutzklappen

Übersicht | Inhalt | Norm bestellen | Weitere Informationen

Übersicht

Die Norm DIN EN 15650 “Lüftung von Gebäuden – Brandschutzklappen” legt Anforderungen fest und verweist auf die Prüfverfahren für Brandschutzklappen, die zum Einbau in Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen in Gebäuden vorgesehen sind. Es werden Einzelheiten zur Bewertung der Konformität und zur Kennzeichnung von Brandschutzklappen angegeben. Die Norm gilt zusammen mit den für die Prüfungen der Feuerwiderstandsfähigkeit erforderlichen Normen EN 1366-2 und EN 1363-1 sowie hinsichtlich der Klassifizierung in Verbindung mit EN 13501-3. Brandschutzklappen, die die Anforderungen dieser Europäischen Norm erfüllen, sind sowohl mit als auch ohne angeschlossene Lüftungsleitungen anwendbar. Alle Brandschutzklappen schließen im Brandfall aufgrund von erhöhten Temperaturen automatisch. Diese Europäische Norm gilt nicht für Brandschutzklappen in Atmosphären, die planmäßig oder außerplanmäßig aufgrund chemischer Reaktionen eine schädigende und/oder Korrosion verursachende Wirkung auf diese ausüben.

Die aktuell gültige Norm DIN EN 15650:2010-09 ist im September 2010 in Kraft getreten. Sie wurde im Technischen Komitee CEN/TC 156 “Lüftung von Gebäuden” (Sekretariat: BSI, Vereinigtes Königreich) unter deutscher Mitwirkung erarbeitet. Im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. war hierfür der Arbeitsausschuss NA 005-52-06 AA “Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – Lüftungsleitungen” des Normenausschusses Bauwesen (NABau) zuständig.
DIN EN 15650 Lüftung von Gebäuden - Brandschutzklappen

Inhalt

Nationales Vorwort

Vorwort

Einleitung

1 Anwendungsbereich

2 Normative Verweisungen

3 Begriffe

4 Anforderungen an Brandschutzklappen
4.1 Allgemeines
4.2 Ausführung und Bauteile: Eigenschaften
4.3 Leistungskriterien zum Feuerwiderstand

5 Prüfverfahren
5.1 Leckageprüfungen bei Umgebungstemperatur
5.2 Feuerwiderstandsprüfung
Belastbarkeit
5.3 Salznebelprüfung
5.4 Dauerfunktionsprüfungen
5.5 Aerodynamisches Verhalten von Brandschutzklappen

6 Konformitätsbewertung
6.1 Allgemeines
6.2 Erstprüfung
6.3 Werkseigene Produktionskontrolle (WPK)
6.4 Brandschutzklappen für einmalige Anwendung, Brandschutzklappen der Vorserie (z.B. Prototypen) und Brandschutzklappen, die in sehr kleinen Mengen hergestellt werden

7 Kennzeichnung und Dokumentation

8 Angaben zum Produkt, zum Einbau und zur Instandhaltung (Dokumentation)
8.1 Produktspezifikation
8.2 Angaben zum Einbau
8.3 Angaben zur Instandhaltung

Anhang A Beschreibungen üblicher Brandschutzklappen (informativ)

Anhang B Salznebelprüfung

Anhang C Zyklische Prüfungen (normativ)

Anhang D Beispiel für ein Inspektions- und Instandhaltungsverfahren (informativ)

Anhang E Werkseigene Produktionskontrolle – Prüfplan (normativ)

Anhang ZA Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den grundlegenden Anforderungen der EG-Richtlinie 89/106/EWG (Bauproduktenrichtlinie)(informativ)

Norm bestellen

Weitere Informationen

Stichworte
Norm, Vorschrift, Anerkannte Regel der Technik, Brandschutzklappe, Brandschutz, Lüftungsanlage, Feuerschutzklappe, Inspektion, Wartung, Instandsetzung, Brandfall, DIN EN 15650,  Feuerwiderstand, Instandhaltung

Neues DGWZ-Seminar für die Sicherheit von Ladestationen für Elektroautos

Neues DGWZ-Seminar für die Sicherheit von Ladestationen für Elektroautos

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2021-03 vom 13. April 2021

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) bietet neu das Seminar „Ladestationen für Elektroautos“ an und bildet damit zur sachkundigen Person für Planung, Betrieb und zur regelmäßigen Prüfung von Ladestationen und Ladekabeln aus. Referenten sind Mitarbeiter aus Normengremien, Forschung und Entwicklungsabteilungen sowie Installationsbetrieben. Vermittelt werden die fachlichen Voraussetzungen für die Installation von Ladestationen, die Eigenschaften und Betriebsbedingungen der Stromversorgungseinrichtung sowie die Anforderungen bei der Prüfung von Ladestationen. Am ersten Tag werden die „Grundlagen“, am zweiten Tag die „Prüfung“ und am dritten Tag das „Management“ vermittelt.

Das dreitägige Seminar findet bundesweit statt und richtet sich an Planer, Errichter, Betreiber, Hersteller und Dienstleister von Ladestationen, Elektrotechnisch unterwiesene Personen (EuP), Elektrofachkräfte (EFK) sowie Befähigte Personen.

Die technischen Mindestanforderungen für Ladestationen von Elektroautos sind in der Ladesäulenverordnung (LSV) geregelt. Hierbei muss der Betreiber Maßnahmen ergreifen, um den sicheren Betrieb durch regelmäßig wiederkehrende Prüfungen nach Unfallverhütungsvorschrift (UVV) oder Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zu gewährleisten. Die Erstprüfung und die regelmäßigen Wiederholungsprüfungen dürfen nur von sachkundigen Personen durchgeführt werden. Für die Sicherheit beim Umgang mit Ladestationen gelten eine Reihe von Vorschriften wie die DIN VDE 0100-722:2012-10 „Stromversorgung von Elektrofahrzeugen“ und die DIN EN 61851-1 (VDE 0122-1):2012-01 „Allgemeine Anforderungen an konduktive Ladesysteme für Elektrofahrzeuge“.

Die Teilnahmegebühr für das dreitägige Seminar beträgt 960 Euro netto. Die Tage können auch einzeln gebucht werden. Die ersten Veranstaltungen finden vom 7. bis 9. September 2021 in Dortmund und vom 7. bis 9. Dezember 2021 in Frankfurt am Main statt. Weitere Informationen können unter www.dgwz.de/ladestationen heruntergeladen werden.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartner
Ilka Klein
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

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DGWZ bietet neues Seminar „Ladestationen für Elektroautos“ an. #Ladesäule #Ladestation www.dgwz.de/neues-seminar-ladestationen-elektroautos

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Neues DGWZ-Seminar für die Sicherheit von Ladestationen für Elektroautos

Bildquelle: Gossen Metrawatt GmbH
Bildunterschrift: Für die Ladestationen von Elektroautos spielt die elektrische Sicherheit eine große Rolle.

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/ladestationen

Blockheizkraftwerke (BHKW)

Übersicht zu Blockheizkraftwerken (BHKW)

Einführung | Vorschriften | PublikationenWeitere Informationen

Einführung

Blockheizkraftwerke (BHKW) sind dezentrale Energiesysteme, die mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) Strom und Wärme gleichzeitig generieren. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird durch die Nutzung von Brennstoffen Strom erzeugt. Die bei der Verbrennung des Brennstoffs entstehende Wärme wird durch Wärmetauscher eingefangen und für Heizungen, Warmwasserbereitung oder Prozesswärme nutzbar gemacht. Durch die Verwendung der Abwärme weisen Blockheizkraftwerke  einen hohen Wirkungsgrad auf. Im Gegensatz zu zentralen Kraftwerken können BHKWs 90 Prozent der eingesetzten Brennstoffe in nutzbare Energie umwandeln und sparen CO2 ein, da die Energie direkt vor Ort eingesetzt werden kann und der Transport wegfällt.

Vorschriften

Für Blockheizkraftwerke gelten folgende Normen:

Publikationen

Weitere Informationen

Stichworte
Blockheizkraftwerke, BHKW, Kraft-Wärme-Kopplung, KWK, Wärmetechnik, Wärme, KWK-Anlage, Heizung

Sicherheitstechnik

Übersicht zu Sicherheitstechnik

Übersicht zu Sicherheitstechnik

Mechanische Sicherheitstechnik | Elektronische Sicherheitstechnik | Zutrittskontrollanlagen | Cybersicherheit | Normen und Vorschriften | PublikationenWeitere Informationen

Sicherheitstechnik befasst sich mit den technischen Risiken, die sich auf Menschen und die Umwelt auswirken können. Innerhalb der Sicherheitstechnik gibt es unterschiedliche Maßnahmen, die dazu beitragen, dass die Sicherheit von Objekten, Anlagen oder Systemen erhöht wird. Sicherheitstechnik lässt sich in die nachfolgenden Bereiche unterteilen.

Mechanische Sicherheitstechnik

Das Ziel von mechanischen Schutzmaßnahmen ist es, Gefahrenquellen einen möglichst hohen Widerstand entgegenzusetzen und beispielsweise Einbrechern den Einstieg in ein Objekt zu erschweren. Zu mechanischen Barrieren, die der Sicherheitstechnik dienen, gehören unter anderem:

  • Türen
  • Pöller
  • Zäune
  • Schlösser
  • Schranken
  • Fenster mit spezieller Sicherung

Elektronische Sicherheitstechnik

Elektronische Sicherheitstechnik erhöht durch elektrische Vorrichtungen die Sicherheit von Gebäuden und Personen und kann eine sinnvolle Ergänzung zu mechanischer Sicherheitstechnik darstellen. Darunter fallen:

Zutrittskontrollanlagen

Zutrittskontrollanlagen bestimmen, wer Zutritt in bestimmte Bereiche eines Gebäudes oder Geländes erhält. Sie geben somit Zugänge frei und schützen Objekte vor unerwünschten Besuchen.

Cybersicherheit

Cybersicherheit zielt darauf ab, Angriffe aus dem Internet abzuwehren und umfasst alle Aspekte, die sich mit der Sicherheit in der Kommunikations- und Informationstechnik befassen. Zur Verhinderung von Cyberkriminalität gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Maßnahmen die ständig den sich immer weiterentwickelnden Bedrohungen angepasst werden müssen.

Normen und Vorschriften

Für die Sicherheitstechnik gelten eine Reihe von technischen Normen und Vorschriften:

Publikationen

Weitere Informationen

Stichworte
Gebäudesicherheit, Sicherheitstechnik, Zutrittskontrollsystem, Gefahrenmeledeanlagen, GMA, Cybersicherheit

VdS Brandschutztage 2019 ©VdS/Matthias Sandmann

VdS-BrandSchutzTage 2021 in Köln

VdS-BrandSchutzTage Köln - Messe, Tagung, Kongress

VdS-BrandSchutzTage 2021 in Köln

8.-9. Dezember 2021, Köln

Die VdS-BrandSchutzTage, internationale Fachmesse und Kongress mit Fokus auf dem vorbeugenden, anlagentechnischen, baulichen und organisatorischen Brandschutz, finden am 8. und 9. und 5. Dezember 2021 in Köln statt.

Architekten, Fachplaner, Sachverständige, Bauingenieure sowie Brandschutzbeauftragte können sich über Lösungen und Produkte zur Brandverhütung und -eindämmung informieren. Im neuen Treffpunkt Bildung und Karriere stehen Bildungsanbieter den Nachwuchskräften Rede und Antwort.

Weitere Informationen

Übersicht zu Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDD)

Übersicht zu Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDD)

Einführung | Vorschriften | Hersteller | Weitere Informationen

Einführung

Brandschutzschalter sind Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen, die auch als Kontaktfehlerschalter oder AFDD (engl. Arc Fault Detection Device) bezeichnet werden. Sie erkennen frühzeitig Störlichtbögen und schalten das Gerät ab. Ihr Zweck ist es, Stromkreise bei Störlichtbögen zu schützen und somit zum Brandschutz beizutragen. Lichtbögen können aufgrund von abgeknickten Elektroleitungen oder einer beschädigten Kabelisolierung auftreten. Brandschutzschalter verhindern, dass beim Auftreten von Störlichtbögen, die in Reihe zur Verbraucherin oder zwischen Phase und Nulleiter auftreten, weder Überströme noch Fehlerströme entstehen.

Ein Brandschutzschalter bewertet Messdaten mittels digitaler Signalverarbeitung. Lichtbögen sorgen für hochfrequentierte Abschnitte im Stromverlauf sodass der Brandschutzschalter bei einem tatsächlichen Störfall den Stromkreis abschaltet.

Vorschriften

Zum Schutz vor den thermischen Auswirkungen von Fehlerlichtbögen gilt folgende technische Norm:

Hersteller

Weitere Informationen

Stichworte
AFDD, Brandschutzschalter, DIN VDE 0100-420, Fehlerlichtbögen, Schutzeinrichtung, Störlichtbogen, Kontaktfehlerschalter

DIN VDE 0100-420 Errichten von Niederspannungsanlagen Teil 4-42: Schutzmaßnahmen - Schutz gegen thermische Auswirkungen

DIN VDE 0100-420 Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen

DIN VDE 0100-420 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-42: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen thermische Auswirkungen

Übersicht | Inhalt | Norm bestellen | Weitere Informationen

Übersicht

Dieser Teil der Normenreihe DIN VDE 0100 (VDE 0100) zum Schutz gegen thermische Auswirkungen in Niederspannungsanlagen enthält Maßnahmen zum Schutz von Personen, Nutztieren und Sachen:

  • gegen thermische Einflüsse, Verbrennung oder Zersetzung von Materialien, sowie Brandgefahr, ausgehend von elektrischen Betriebsmitteln
  • im Brandfall, gegen die Verbreitung von Flammen und Rauch von elektrischen Anlagen in benachbarte Brandabschnitte
  • gegen die Beeinträchtigung der sicheren Funktion elektrischer Einrichtungen einschließlich derer für Sicherheitszwecke

Für die Norm ist die Unterkommission (UK) 221.2 “Schutz gegen thermische Auswirkungen/Sachschutz” der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) in DIN und VDE zuständig.

Die aktuell gültige Norm DIN VDE 0100-420:2019-10 ist im Oktober 2019 in Kraft getreten und ersetzt die DIN VDE 0100-420:2016-02 vom Februar 2016. Sie enthält gegenüber der Vorgängernorm wesentliche Änderungen in Abschnitt 421.7 zum Einsatz von Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDDs).

Inhalt

Inhaltsverzeichnis DIN VDE 0100-420 Niederspannungsanlagen Teil 4-42: Schutzmaßnahmen - Schutz gegen thermische AuswirkungenInhaltsverzeichnis DIN VDE 0100-420:2019-10
DIN VDE 0100-420 Errichten von Niederspannungsanlagen Teil 4-42: Schutzmaßnahmen - Schutz gegen thermische Auswirkungen DIN VDE 0100-420 Errichten von Niederspannungsanlagen Teil 4-42: Schutzmaßnahmen - Schutz gegen thermische Auswirkungen

Norm bestellen

Weitere Informationen

Stichworte
Norm, Vorschrift, Anerkannte Regel der Technik, AFDD, Brandschutzschalter, DIN VDE 0100-420, Fehlerlichtbogen, Schutzeinrichtung, Störlichtbogen