Regelmäßige Prüfung und Instandhaltung von Wandhydranten und Löschwasserleitungen nach DIN EN 671 und DIN 14462

Neue DGWZ-Seminare zu Wandhydranten

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Pressemitteilung Nr. 2020-03 vom 12. März 2020

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) erweitert ihr Seminarangebot um das Seminar „Wandhydranten“. Die neuen eintägigen Seminare richten sich an Haus- und Brandschutztechniker, Brandschutzbeauftragte, Wartungs- und Instandhaltungsunternehmen sowie Facility Manager, die die Befähigung zur selbständigen und rechtssicheren Prüfung, Wartung und Instandhaltung nach DIN EN 671-3 benötigen.

Nach DIN EN 671 und DIN 14462 müssen Wandhydranten und Löschwasserleitungen regelmäßig geprüft und instandgehalten werden, damit sie im Brandfall funktionsfähig sind und sicher bedient werden können. Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung und der Technische Regel für Betriebssicherheit TRBS 1203 dürfen nur Befähigte Personen diese Aufgabe übernehmen.

Das Seminar informiert umfassend über zugrundeliegende Rechtsgrundlagen, Rechte und Pflichten einer Befähigten Person, Lösch- und Trinkwasserhygiene, Aufbau und Technik verschiedener Anlagen, benötigte Werkzeuge und Prüfmittel sowie notwendige Dokumentationsanforderungen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 420 Euro netto. Die nächsten Veranstaltungen finden am 28. April 2020 in Mannheim und am 26. Mai 2020 in Berlin statt. Weitere Informationen zum Seminar können unter www.dgwz.de/wandhydranten heruntergeladen werden.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartner
Dr. Barbara Löchte
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
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Die DGWZ bietet ein neues Seminar zu Wandhydranten und Löschwasserleitungen an. #wandhydranten www.dgwz.de/wandhydranten

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Regelmäßige Prüfung und Instandhaltung von Wandhydranten und Löschwasserleitungen nach DIN EN 671 und DIN 14462

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Bildunterschrift: Nach DIN EN 671 und DIN 14462 müssen Wandhydranten und Löschwasserleitungen regelmäßig geprüft und instandgehalten werden.

Weiterführende Informationen
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Servparc 2020 – Mesago Messe Frankfurt

Servparc 2020 – Mesago Messe Frankfurt

Die Servparc 2020 findet als kostenloser Online-Event statt.

Messe und Kongress für Facility Management, Industrieservice und IT-Lösungen

Themen | Aussteller | Zielgruppe | Produkte und Dienstleistungen | Rahmenprogramm |Eintrittskarten| Anreise mit der Bahn | Social Media | Messeplan | Veranstalter | Anfahrt | Weitere Informationen

17. – 18. Juni 2020
Frankfurt am Main

Die von der Mesago Messe Frankfurt GmbH veranstaltete Servparc in Frankfurt am Main ist die zentrale Fachmesse zu den Themen Facility Management, Industrieservice und IT-Lösungen. Mehr als 100 Unternehmen stellen vom 17. – 18. Juni 2020 ihre Produkte und Dienstleistungen vor und informieren über fortschrittliche Konzepte im Bereich der Gebäudetechnik.

Rahmenveranstaltungen wie Fachvortäge ergänzen an beiden Messetagen die umfangreichen Ausstellungen. Die Themen der diesjährigen Servparc werden unter anderen Smart Building, Building Information Modeling, Flächenmanagement, innovative Gebäudetechnik, Raumakustik, Beschaffungsmanagement und Arbeitsmarktentwicklung sein.

In diesem Jahr findet die Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie vom 17.-18. Juni 2020 in digitaler Form statt. Freuen Sie sich auf ein interaktives neues Veranstaltungsformat mit einem spannenden Programm aus Keynotes, Vorträgen und Diskussionen rund um die Themenblöcke Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Workplace – immer mit aktuellem Bezug und dem Blick auf „die Welt nach Corona“.

Themen

  • Gebäudeautomation
  • Smart Home
  • Smart Building
  • BIM
  • Digitalisierung im Facility Management und Industrieservices
  • Betreiberverantwortung
  • Flächenmanagement
  • Raumakustik
  • Ergonomie
  • Innovative Gebäudetechnik
  • Mitarbeiterwohlbefinden am Arbeitsplatz
  • Beschaffungsmanagement

Aussteller

  • AED-SYNERGIS GmbH
  • ARC-GREENLAB GmbH
  • ARCHIBUS Solution Center Germany GmbH
  • ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH
  • Bayern Facility Management GmbH
  • b.i.g. facilitymanagement GmbH & Co. KG
  • Bosch.IO GmbH
  • Bosch Service Solutions GmbH
  • Bosch Sicherheitssysteme GmbH
  • BRITA Vivreau GmbH
  • CalCon Deutschland AG
  • Caverion Deutschland GmbH
  • CBRE GWS IFM Industrie GmbH
  • cws-boco Deutschland GmbH
  • DEOS AG
  • DHBW Stuttgart
  • DIAMIDEX (C4HYDRO)
  • DocuWare Europe GmbH
  • Dr. Sasse AG
  • Dussmann Service Deutschland GmbH
  • ENGIE Deutschland GmbH
  • EnOcean Alliance Inc.
  • EWE Vertrieb GmbH
  • Fachhochschule Münster
  • FACILITY CONSULTANTS GmbH
  • FORMATION GmbH
  • FORUM Zeitschriften und Spezialmedien GmbH
  • GEFMA Deutscher Verband für Facility Management e.V.
  • GOLDBECK Gebäudemanagement GmbH
  • Greenbird Vertriebs GmbH
  • GreenGate AG
  • Green Mobility Solutions GmbH
  • Hexagon Geosystems Services AG
  • Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft
  • Hochschule Mainz-Technik-BIM
  • HSD Händschke Software & Datentechnik GmbH
  • iffm Institut für Facility Management GmbH
  • IMS Gesellschaft für Informations- und Managementsysteme mbH
  • InCaTec Solution GmbH
  • InfraServ GmbH & Co. Höchst KG
  • ISS Facility Services Holding GmbH
  • Yoyo – Kesseböhmer Ergonomietechnik GmbH
  • KeyLogic GmbH
  • Korasoft GmbH
  • Leadec Management Central Europe BV & Co. KG
  • Leviy Software GmbH
  • Loy & Hutz Solutions GmbH
  • Lünendonk & Hossenfelder GmbH
  • m2m Germany GmbH
  • Mesago Messe Frankfurt GmbH
  • Die Möglichmacher – Facility Management c/o GEFMA Deutscher Verband für Facility Management e.V.
  • M.O.P Management-Organisations-Partner GmbH
  • PCS Systemtechnik GmbH
  • PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH
  • Piepenbrock Facility Management GmbH + Co. KG
  • Planon GmbH
  • RIB Software SE
  • Rödl GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • ROOMZ SA
  • Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG
  • SENSING LABS SA
  • SFC Industrieservice GmbH
  • Software Process Solutions GmbH
  • solreco GmbH
  • SoniQ Services GmbH
  • SPARTACUS Facility Management ® – Ein Produkt der N+P Informationssysteme GmbH
  • SPIE GmbH
  • Starke + Reichert GmbH & Co. KG
  • STRABAG Property and Facility Services GmbH
  • Essity Professional Hygiene Germany GmbH
  • Tosibox Oy
  • URETEK Deutschland GmbH
  • VINCI Facilities Solutions GmbH
  • Westfälische Hochschule
  • WISAG Facility Service Holding GmbH

Zielgruppe

Die Servparc richtet sich an Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen von Facility Management, Industrieservice und deren IT-Lösungen. Besucher aus den folgenden Branchen sind auf der Veranstaltung anzutreffen:

  • Automotive
  • Bau und Architektur
  • Betreiber und Investoren
  • Elektrotechnik/Elektronik
  • Energie
  • Gesundheitswesen
  • Handel und Dienstleistungen
  • Immobilien und Immobilienwirtschaft
  • Industrie/Metallindustrie
  • Instandhaltung
  • IT
  • Logistik
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Öffentliche Hand
  • Pharma und Chemie
  • Workplace

Produktgruppen

Auf der Servparc erhalten Sie einen vollständigen Überblick über folgende Produktgruppen:

  • Consulting
  • Facility Services
  • Modernisierung von Bestandsimmobilien
  • Industrie Services
  • Property Management/Asset Management
  • Workspace
  • Energiemanagement
  • IT Services
  • Personaldienstleister
  • Projektentwicklung
  • Bildungsträger/Fachmedien

Weitere Informationen zu den Produktgruppen finden Sie hier.

Rahmenprogramm

Neben der Präsentation von neuen Produkten,  Dienstleistungen, Konzepten und Ideen bietet die Messe ein umfangreiches Rahmenprogramm. In diversen Fachvorträgen setzen sich Vertreter der Branchen mit den Themen Facility-Management, Smart Building, CAFM, Betreiberverantwortung und IOT auseinander. Mehr

Eintrittskarte

Der Eintritt zur digitalen Servparc ist kostenfrei.

Social Media

Geländeplan

Veranstaltungsgelände / Messegelände (Geländeplan, Hallenplan)

Veranstalter

Mesago Messe Frankfurt GmbH
Rotebühlstraße 83 – 85
70178 Stuttgart

Telefon 0711 61946-0
Fax 0711 61946-96
E-Mail info@mesago.com
Website des Veranstalters https://www.mesago.com

Offizielle Website zur Servparc:
https://servparc.mesago.com/frankfurt/de.html

Weitere Informationen

Die Servparc wurde bis 2019 unter dem Namen INservFM als Fachmesse für Facility Management und Industrieservice organisiert.

Stichworte
Servparc, 2020, Mesago, Messe, Frankfurt, Facility Management, Facility Management, Gebäudetechnik, Gebäudeausrüstung, TGA

Neue Norm DIN EN 1838 für Notbeleuchtung

Neue DIN EN 1838 Notbeleuchtung

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Pressemitteilung Nr. 2020-02 vom 4. März 2020

Im November 2019 erschien eine redaktionell angepasste Fassung der DIN EN 1838. Sie legt die lichttechnischen Anforderungen an Sicherheitsbeleuchtungssysteme in Räumen und Bereichen fest, die der Öffentlichkeit oder Arbeitnehmern zugänglich sind. Sie ersetzt damit die Norm  vom Oktober 2013. Die Anpassungen waren notwendig, da im Rahmen der gestarteten, europäischen Überarbeitung der Norm Ungenauigkeiten in der deutschen Übersetzung der europäischen Vorlage auffielen.

Eine nennenswerte Änderung betrifft Abschnitt 4.1.1 Anforderungen an die Errichtung, Absatz 3. So mussten bisher für die Planung einer Sicherheitsbeleuchtung die schlechtesten Umgebungsbedingungen zu Grunde gelegt werden, z. B. geringster Lichtstrom, keine Reflexion, größte Blendwirkung. Aus dieser Notwendigkeit ist eine Empfehlung geworden, so dass für zukünftige Planungen der Notbeleuchtung der erste Reflexionsgrad von Raumbegrenzungsflächen berücksichtigt werden darf.

Die Praxis zeigt jedoch, dass durch Renovierungsarbeiten bedingte Farbänderungen der Umgebungsflächen und damit eine eventuelle Verschlechterung der lichttechnischen Zustände der Sicherheitsbeleuchtung unberücksichtigt bleibt. Im Sinne der Sicherheit wird empfohlen, die bisherige und etablierte Verfahrensweise beizubehalten und auch zukünftig die schlechtesten Umgebungsbedingungen bei der Planung einer Sicherheitsbeleuchtung anzusetzen.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartner
Dr. Barbara Löchte
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Schlagworte
Norm, DIN EN 1838, Lichttechnik, Notbeleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung, Ersatzbeleuchtung, Planung, Errichtung, Betrieb

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Neue Norm DIN EN 1838 für Notbeleuchtung seit November 2019 in Kraft. #din-en-1838 www.dgwz.de/notbeleuchtung

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Neue Norm DIN EN 1838 für Notbeleuchtung

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Licht spricht

Früher war es einfach: Kam man in einen dunklen Raum, drückte man den Lichtschalter neben der Tür und es ward Licht. Das ist lange her.

Heutige Ansprüche an das Kunstlicht gehen über die Lieferung von Helligkeit bei Schalterdruck weit hinaus: Das Licht darf nur brennen, wenn auch wirklich jemand im Raum ist; je nach Nutzung soll es den Raum unterschiedlich in Szene setzen oder gar zum dynamischen Hingucker werden. Neuerdings soll sich das Licht gar im Einklang mit Tageshelligkeit und Biorhythmus des Nutzers verändern. Eine festverdrahtete Schalterinstallation ist damit überfordert, und so tummeln sich inzwischen unzählige Systeme für die Kommunikation zwischen Bediengeräten, Steuerzentralen und Leuchten am Markt.

Standardisierungsgremien bemühen sich, den Wildwuchs im Zaum zu halten, und doch ist es die Regel, dass eigentlich inkompatible Systeme miteinander reden müssen. Dank weitverbreiteter IP-Technik hat das mittlerweile seinen Schrecken verloren: Sofern nur die beteiligten Systeme IP-Gateways im Programm haben, stehen die Chancen gut, eine Kommunikation untereinander hinzubekommen. Eine Reihe hersteller- und systemneutraler Softwarelösungen steht dafür inzwischen bereit. Das Internet of Things lässt grüßen.

Autor: Prof. Dr.-Ing. Markus Gehnen, Leiter des Labors für Smart Building Systems, Technische Hochschule Georg Agricola Bochum

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DIN 14675 für Brandmelde- und Sprachalarmanlagen neu erschienen

Neue DIN 14675 seit 1. Januar 2020 in Kraft

Die überarbeitete DIN 14675 für Brandmelde- und Sprachalarmanlagen (BMA und SAA) ist zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten und ersetzt damit die vorherige Fassung vom April 2018. Im Wesentlichen wurden Verfahren näher definiert, Abkürzungen ergänzt und einige Normhinweise entfernt. So werden in Teil 1 der Norm die Betreiberpflichten in Bezug auf die Prüfung der Brandmeldeanlage konkretisiert und damit festgelegt, dass die Überprüfung der Anlage zwingend durch eine Prüfbescheinigung dokumentiert werden muss.

Der Einbau von Freischaltelementen (FSE) hat weiterhin in unmittelbarer Nähe des Feuerwehrschlüssel-Depots (FSD), aber nicht mehr unter dem Putz und mit der Wand bündig zu erfolgen. Damit stehen in der Praxis nun weitere europaweit verfügbare Produktvarianten zur Verfügung. Mit der Neufassung zur Auslösung des FSE soll sichergestellt werden, dass durch die Betätigung des FSE keine Brandfallmatrix aktiviert wird. Die Information über die Betätigung des FSE und die damit mögliche Entriegelung des FSD als Zugang zum Gebäude stehen im Vordergrund. Ob die örtliche Alarmierung hierbei aktiviert werden darf, sofern sie nicht wie bei SAA unter den Begriff der Brandfallsteuerung fällt, müssen die Fachleute beurteilen.

Im zweiten Teil der Norm wurde zum einen das Phasenmodell im Abschnitt 4.1 Allgemeines überarbeitet. So entfällt nun in der Spalte „Abschnitt in dieser Normenreihe für BMA und SAA“ der explizite Bezug auf Teil 1 der Norm und der Begriff „SAS-System“ wurde gestrichen. Wie bereits in der Normenfassung aus dem Jahr 2012 wurde in der Konzeptphase wieder der Auftraggeber unter Punkt „Leistung und Verantwortung“ aufgenommen. Zum anderen wurden die Anmerkungen der Tabellen 1 und 4 ergänzt: So stellt die Erweiterung des Begriffs DIN zur Norm EN 16763 einen klaren Bezug zur deutschen Ausgabe der Norm EN 16763 her. Durch die Korrektur des Fußnotenhinweises in der Tabelle 4 sind verantwortliche Personen für BMA und SAA nun verpflichtet, auch ihr Wissen über den aktuellen Stand der Technik und des technischen Regelwerks mindestens alle vier Jahre durch entsprechende Schulungsnachweise zu belegen.

Autor: Robert Rateike, Portfolio Manager Life Safety, Bosch Sicherheitssysteme GmbH

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Im Januar 2020 sind folgende Normen für Brandmeldenanlagen neu erschienen:

Leben retten mit Rauchschutz-Druckanlagen

Rauchschutz-Druckanlagen (RDA) stellen lebensrettende Funktionen sicher. Bei Ausbruch von Feuer und Rauch in Gebäuden sichern diese Anlagen durch Überdruck und Durchströmung die Rauchfreihaltung der Flucht- und Rettungswege zur Eigenrettung von Personen. Mit RDA ausgestattete Feuerwehraufzüge ermöglichen der Feuerwehr einen rauchfreien Rettungs- und Löschangriff bis in die Brandetage. Die intelligenten Systeme müssen den individuellen Anforderungen moderner Gebäude gerecht werden. Zugleich müssen sie in der Lage sein, mit den thermischen Effekten und Windlasten bei hohen Gebäuden umzugehen. Bei der Auslegung solcher Systeme sind von der Planung bis zur Abnahme die jeweiligen Landesbauordnungen, Verwaltungsvorschriften Technische Baubestimmungen (VVTB) sowie weitere Normen und Richtlinien zu berücksichtigen. Dabei sollte die schutzziel-orientierte Umsetzung und die funktionale Sicherheit des Systems im Fokus der Beteiligten stehen. Gerade die funktionale Sicherheit einer RDA ist oftmals ein Diskussionspunkt. Hier gibt es verschiedene Lösungen, um eine hohe Verfügbarkeit des Systems sicherzustellen.

Autor: Christoph Sommer, Geschäftsführer, GBS-Consulting GmbH, Frankfurt am Main

Weitere Informationen

Neue DIN EN 1838 Notbeleuchtung

Im November 2019 erschien eine redaktionell angepasste Fassung der DIN EN 1838. Sie legt die lichttechnischen Anforderungen an Sicherheitsbeleuchtungssysteme in Räumen und Bereichen fest, die der Öffentlichkeit oder Arbeitnehmern zugänglich sind. Sie ersetzt damit die Norm  vom Oktober 2013. Die Anpassungen waren notwendig, da im Rahmen der gestarteten, europäischen Überarbeitung der Norm Ungenauigkeiten in der deutschen Übersetzung der europäischen Vorlage auffielen.

Eine nennenswerte Änderung betrifft Abschnitt 4.1.1 Anforderungen an die Errichtung, Absatz 3. So mussten bisher für die Planung einer Sicherheitsbeleuchtung die schlechtesten Umgebungsbedingungen zu Grunde gelegt werden, z. B. geringster Lichtstrom, keine Reflexion, größte Blendwirkung. Aus dieser Notwendigkeit ist eine Empfehlung geworden, so dass für zukünftige Planungen der Notbeleuchtung der erste Reflexionsgrad von Raumbegrenzungsflächen berücksichtigt werden darf.

Die Praxis zeigt jedoch, dass durch Renovierungsarbeiten bedingte Farbänderungen der Umgebungsflächen und damit eine eventuelle Verschlechterung der lichttechnischen Zustände der Sicherheitsbeleuchtung unberücksichtigt bleibt. Im Sinne der Sicherheit wird empfohlen, die bisherige und etablierte Verfahrensweise beizubehalten und auch zukünftig die schlechtesten Umgebungsbedingungen bei der Planung einer Sicherheitsbeleuchtung anzusetzen.

Autor: Jörg Finkeldei, Leiter Normungs- und Vorschriftenwesen, Inotec Sicherheitstechnik GmbH

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BGV Expertentag Expertentreff Elektro

BGV Expertentreff Elektro 2020

Information vom 19.03.2020: Die geplante Veranstaltung am 5. und 6. Mai 2020 in Karlsruhe findet wegen der Corona-Krise nicht statt und ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Am 5. und 6. Mai 2020 veranstaltet die Badische Versicherung AG in Karlsruhe den Expertentreff Elektro. Sachverständige und Fachleute sind eingeladen, unter Kollegen die aktuellen Änderungen von rechtlichen Vorschriften, Normen und Vorgaben der Gesetzlichen Unfallversicherungen sowie ihre Auswirkungen zu diskutieren. Ein umfangreiches Vortragsprogramm liefert Hintergrundinformationen, praktische Aufbauten laden zum Messen, Prüfen und Simulieren ein. Eine Abendveranstaltung dient zum Networking und dem Besuch einer begleitenden Ausstellung. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 20. April 2020 erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 99 Euro brutto.

Hauptgebäude der BGV Badische Versicherungen in Karlsruhe

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FeuerTrutz 2020 in Nürnberg

Vom 24. bis 25. Juni 2020 findet in Nürnberg die Fachmesse mit Kongress für baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz statt.

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Neue DIN VDE V 0833-3-1 Alarmverifikation

Im November 2019 ist die Vornorm DIN VDE V 0833-3-1 Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall – Teil 3-1: Alarmverifikation neu erschienen. Diese Norm ersetzt die Fassung DIN VDE V 0833-3-1:2018-08.

Maßnahmen zur Alarmverifikation bieten und verbessern als Bestandteil eines funktionierenden Sicherungskonzeptes die Voraussetzung für erfolgreiche Schadenverhütung. Durch die zeitnahe Verifikation eines von der Einbruchmeldeanlage signalisierten Alarms werden Interventionskräfte (zum Beispiel Polizei) in die Lage versetzt, auf bestätigte Fälle von Einbrüchen oder Einbruchversuchen ohne Zeitverzug zu reagieren. Dieses Informationsdokument enthält Mindestanforderungen an die Umsetzung von Dienstleistungen zur Alarmverifikation. Sie sind für normenkonforme Gefahrenmeldeanlagen (zum Beispiel für Brand, Einbruch, Überfall) nach der Normenreihe DIN VDE 0833 (VDE 0833) beziehungsweise Notfall- und Gefahrenreaktionssystem nach DIN VDE V 0827-1 (VDE V 0827-1), DIN VDE V 0827-2 (VDE V 0827-2) und DIN VDE V 0827-3 (VDE V 0827-3) (in Vorbereitung) mit Aufschaltung auf eine NSL vorgesehen. Dieses Informationsdokument sowie die beschriebenen Dienstleistungen sind auf Anwendungen in der Sicherheitstechnik ausgerichtet, wie zum Beispiel der – Beweissicherung nach einer Straftat – Fahndungshilfe nach einer Straftat – Überwachung gesicherter Bereiche – Verifizierung von Ereignissen vor Ort. Bei EMA/ÜMA mit direktem Anschluss an die Polizei gelten – auch bei umgesetzten Maßnahmen zur Alarmverifikation und zusätzlich zu den Produktanforderungen nach Normenreihe DIN EN 62676 (VDE 0830) – die entsprechenden Bestimmungen der Polizei gemäß der Richtlinie für Überfall-/Einbruchmeldeanlagen beziehungsweise Anlagen für Notfälle/Gefahren mit Anschluss an die Polizei (ÜEA-Richtlinie). Zuständig ist das DKE/UK 713.1 “Gefahrenmelde- und Überwachungsanlagen” der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.

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