90-Minuten-Online-Seminar – Rufanlagen nach DIN VDE 0834 und IP-Vernetzung

90-Minuten-Online-Seminar
Rufanlagen nach DIN VDE 0834 und IP-Vernetzung

Teilnahmegebühr | Termin | Seminarbeschreibung| Inhalte | Zielgruppe | Referent | Anmeldung

Das 90-Minuten-Online-Seminar zeigt die Risiken, die bei Nichtbeachtung der aktuellen DIN VDE 0834 in Zusammenhang mit der Nutzung von systemfremden IT-Infrastrukturen entstehen können.

Teilnahmegebühr

49 Euro zzgl. 19 % MwSt., inkl. Unterlagen und DGWZ-Teilnahmebescheinigung.

Termin

26. Juli 2022 – 10:00-11:30 Uhr

Seminarbeschreibung

In Krankenhäusern, Pflegeheimen, Justizvollzugsanstalten und ähnlichen Einrichtungen helfen Rufanlagen Menschen in Notsituationen, die sich nicht selbst helfen können. Rufanlagen nach DIN VDE 0834 sind für die genannten Einrichtungen vorgeschrieben und dienen dem Herbeirufen des Pflegepersonals durch den Patienten. Daher müssen sie gemäß dieser Norm ein eigenes, von anderen Anlagen und Systemen unabhängiges Leitungs- und Übertragungsnetz besitzen, das durch die Geräte der Rufanlage überwacht und gesteuert wird. Die Ruffunktion muss stets höchste Priorität haben und jederzeit gewährleistet sein.

Der ZVEI hat nun ein Merkblatt zum Thema veröffentlicht. Es werden mögliche aber auch normativ unzulässige Konstellationen beim Einsatz von Rufanlagen beschrieben. Das 90-Minuten-Online-
Seminar zeigt praxisnahe Szenarien, welche technischen und organisatorischen Konstellationen zwischen Rufanlage und allgemeiner Informations- und Kommunikationstechnik zulässig sind und welche nicht.

Inhalte

  • Welche Risiken können bei Nichtbeachten der aktuellen DIN VDE 0834 entstehen?
  • Was ist beim Einsatz aktiver Netzwerkkomponenten zu beachten?
  • Wann entstehen haftungsrechtliche Konsequenzen für den Betreiber?
  • Was ist bei Rufanlagen, die Leitungen der strukturierten Gebäudeverkabelung nutzen, zu beachten?
  • Wann dürfen anlagenfremde Geräte angeschlossen werden?
  • Was ist bei der Vernetzung von Rufanlagenkomponenten untereinander und mit Multimedia- und Mehrwertdiensten in IP-basierten Netzwerken zu beachten?
  • Wie funktioniert die Verkabelung bei mehreren Organisationsgruppen?

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an:

  • Planer, Betreiber und Mitarbeiter von Krankenhäusern, forensischen Kliniken, Pflegeeinrichtungen,
    Justizvollzugsanstalten,
  • Ingenieurbüros, Errichter, Facility Manager und Sachverständige,
  • Technische Leiter, Elektrofachkräfte, Haustechniker, Arbeitsverantwortliche, Sicherheitsbeauftragte.

Referent

Dr.-Ing. Matthias Rychetsky (EFE) ist Vorsitzender des Fachkreises Rufanlagen nach DIN VDE 0834 im ZVEI, Mitglied des Normungsgremiums für diese Norm bei der DKE und Dozent für Mikroprozessorsysteme an der
Technischen Universität Darmstadt. Als Geschäftsführender Gesellschafter von EFE Elektronik-Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft m.b.H. bringt Dr. Rychetsky langjährige Berufserfahrung im Bereich Rufanlagen für
Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und Sicherheitssysteme einschließlich Zellenruf- und Zellenkommunikationsanlagen für Haftanstalten, Polizeistationen und Gerichte mit.

Dr. Matthias Rychetsky

Anmeldung

    Die Felder mit Sternchen * sind Pflichtangaben.

    Hiermit melde ich folgenden Teilnehmer zum 90-Minuten-Online-Seminar an.
    Wenn Sie mehrere Teilnehmer anmelden wollen, füllen Sie das Formular bitte für jeden Teilnehmer einzeln aus. Wir benötigen für jeden Teilnehmer eine individuelle E-Mail. Nach der Anmeldung erhalten Sie per E-Mail die Anmeldebestätigung und Rechnung. 24 Stunden vor dem Online-Seminar erhält jeder Teilnehmer seine individuellen Zugangsdaten.

    90-Minuten-Online-Seminar

    Termin

    Teilnehmer
    * Anrede

    Titel

    * Vorname

    * Nachname

    * E-Mail-Adresse - Pro Teilnehmer wird eine individuelle E-Mail-Adresse benötigt.

    Rechnungsanschrift

    * Firma oder Tätigkeit bei Selbständigen

    Zusatz, Abteilung, Bestellnummer (optional)

    * Anrede Rechnung

    * Vorname Rechnung

    * Nachname Rechnung

    * E-Mail Rechnung

    * Straße Rechnung

    * PLZ Rechnung

    * Ort Rechnung

    * Ich habe die folgenden Teilnahmebedingungen gelesen und bin damit einverstanden.
    Die Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldung kann bis 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos storniert werden. Die Stornierung muss schriftlich erfolgen. Die Seminargebühr ist nach Erhalt der Rechnung zur Zahlung fällig. Rechnung und Teilnahmeurkunde können nicht umgeschrieben werden. Der Veranstalter ist berechtigt, einen Ersatzreferenten zu benennen und die Veranstaltung aus wichtigem Grund abzusagen, insbesondere bei Ausfall des Referenten oder zu geringer Teilnehmerzahl. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall zurückerstattet. Andere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

    * Ich habe die folgende Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.
    Meine Daten werden für die Durchführung der Veranstaltung und zum Versand des Newsletters von der DGWZ gespeichert. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Speicherung Ihrer Daten jederzeit widersprechen.

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    Stichworte
    Rufanlage, Personenrufanlage, IP-Vernetzung, Lichtruf, Schwesternruf, Patientenruf, Behinderten-WC, Arztpraxis, Krankenhaus, Pflegeheim, Normen, Vorschriften, Gesetze, DIN VDE 0834, Seminar, Online-Seminar, Webinar, Event, Veranstaltung, 2022

    INTERSCHUTZ 2022 – Hannover Messe

    INTERSCHUTZ – Der Rote Hahn 2022 – Hannover Messe

    20. – 25. Juni 2022 Hannover

    Ticketpreise | Hallenpläne | Produktgruppen | Besucher | Veranstalter | Ansprechpartner | Weitere Informationen

    Die Internationale Leitmesse für Brandschutz, Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit, INTERSCHUTZ-Der Rote Hahn, findet vom 20.-25. Juni 2022 im Messezentrum Hannover statt.

    Rund 1.500 Aussteller aus fast 50 Ländern präsentieren auf der INTERSCHUTZ Messe ihre Produkte und Dienstleistungen für zivile Sicherheit aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit. Die Besucher der Messe erwarten Event-Highlights, Wettbewerbe, Konferenzen, Partnerlandtage sowie Demonstrationen auf dem Vorführungsgelände.

    Ticketpreise

    • Tageskarte: EUR 24 (zzgl. 19% Mwst.)
    • Tageskarte ermäßigt: EUR 19 (zzgl. 19% Mwst.)
    • Dauerkarte: EUR 54 (zzgl. 19% Mwst.)
    • Kinder bis 6 Jahre: Eintritt frei

    Tickets nur im Vorverkauf über den Online Ticketshop erhältlich.

    Hallenpläne, Geländeplan

    Produktgruppen

    • Ausrüstungen für Technische Hilfeleistungen und Katastrophenschutz
    • Ausstattung von Feuerwachen und Werkstätten
    • Bauwesen, technischer Brand- und Gebäudeschutz
    • Fachliteratur, Modellbau, Fan- und Geschenkartikel
    • Fahrzeuge und Fahrzeug-Ausstattungen
    • Forschung & Entwicklung, Aus- und Weiterbildung
    • Hardware, Software, IT-Services
    • Löschtechnik, Löschmittel
    • Mess- und Nachweisgeräte
    • Persönliche Schutzausrüstungen
    • Rettung, Notfall, Sanitätsausrüstung, Medizingeräte
    • Sicherheitstechnik

    Besucher

    Wichtigste Branchen

    • Feuerwehr & Brandschutz
    • Katastrophen- und Naturschutz
    • Rettung & Mobilität

    Wichtigste Besuchergruppe

    • Feuerwehr
    • Brandschutzbeauftragte
    • Sicherheitsbeauftragte
    • zivile Kräfte aus dem Bereich Krisen- und Katastrophenschutz sowie Sicherheit

    Veranstalter

    Deutsche Messe AG
    Messegelände
    30521 Hannover

    Telefon: 0511 89-0
    Fax: 0511 89-32626

    E-Mail: info@messe.de
    Website der Deutsche Messe AG: www.messe.de
    Website der Interschutz Messe: www.interschutz.de

    Ansprecherpartner

    Carl-Peter Streckewald
    Deutsche Messe

    Weitere Informationen

    Stichworte
    Interschutz, Hannover, Brandschutz, Katastrophenschutz, Rettung, Sicherheit, Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz, Messe, Deutsche Messe AG

    SRI-Bewertungssystem

    Übersicht zu SRI-Bewertungssystem

    Einführung | Vorschriften | Publikationen | Hersteller | Weitere Informationen

    Einführung

    Der Begriff Smart Readiness Indicator (dt. SRI-Bewertungssystem) wurde 2018 in der novellierten EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) erstmals eingeführt und entwickelt, um das Potenzial von intelligenten Technologien im Gebäudesektor effizienter zu nutzen.

    Der Indikator bestimmt die technologische Reife von Gebäuden. Demnach gibt er Auskunft darüber, wie smart („intelligent“) ein Gebäude ist. Je höher er ausfällt, desto mehr sei ein Gebäude fähig, sich zu automatisieren und daraus folgend den Gebäudebetrieb energieeffizienter zu regeln. Dies soll Gebäudenutzer und -eigentümer auf die Chancen der Gebäudeautomatisierung hinweisen und das Bewusstsein in Bezug auf technische Gebäudesysteme verschärfen.

    Chancen der Gebäudeautomation sind dabei die Dekarbonisierung des Gebäudesektors und die damit verbundene gesündere und effizientere Lebensumgebung. Dadurch leisten intelligente Gebäude einen Beitrag zum Schwerpunkt der internationalen Klimapolitik.

    Die Bewertung des SRI orientiert sich an folgenden drei Merkmalen:

    • Der Betrieb des Gebäudes und die Gesamtenergieeffizienz müssen aufrecht erhalten werden, wenn zeitgleich der Energieverbrauch an die Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen angepasst wird.
    • Der Betriebsmodus ist auf den Bedarf der Bewohner anzupassen. Dabei sind Benutzerfreundlichkeit, ein gesundes Raumklima und die Aufzeichnung des Energieverbrauchs zu beachten.
    • Der Gesamtenergiebedarf des Gebäudes muss flexibel sein und die Teilnahme an einer Laststeuerung in Bezug auf das Netz ermöglicht werden.

    Vorschriften

    Für das SRI-Bewertungssystem gelten eine Reihe von Vorschriften:

    Publikationen

    Hersteller

    Weitere Informationen

    Stichworte

    SRI-Bewertungssystem, SRI, Indikator, Gebäudeautomation, intelligente Technologien, energieeffizienz, Chancen, Anforderung, Klimaschutz, Smart Building, Smart Home, EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie, EPBD

    Planerbrief erreicht über 10.000 Abonnenten

    Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
    Pressemitteilung Nr. 2022-07 vom 9. Mai 2022

    Seit der Erstveröffentlichung im Jahr 2015 erreicht der Newsletter der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) „Planerbrief“ mit der 35. Ausgabe inzwischen 10.531 Abonnenten. Der Planerbrief der DGWZ informiert alle zwei Monate unabhängig und neutral über neue Vorschriften, Technologien und Veranstaltungen zu Planung, Errichtung und Betrieb von Technischer Gebäudeausrüstung (TGA). Der Planerbrief ist frei von Anzeigenwerbung. Alle Inhalte des Newsletters werden speziell für jede Newsletter-Ausgabe erstellt. Dafür spricht das Redaktionsteam gezielt Branchen- und Themenexperten zur Erstellung von Autorenbeiträgen an.

    Die aktuelle Ausgabe Mai-Juni 2022 berichtet über Lastganganalyse zur Energieeinsparung, Anforderungen an die Bereitstellung von sicheren Ferndiensten für Brandsicherheitsanlagen und Sicherheitsanlagen nach der neuen DIN EN 50710, Infektionsschutz durch Raumlufttechnische Anlagen (RLT), Türen in Fluchtwegen sowie den Smart Readiness Indicator (SRI) zur Bestimmung der technologischen Reife von Gebäuden.

    Zu den regelmäßigen Lesern des Planerbriefes zählen Planer, Architekten, Errichter, Betreiber und Hersteller sowie Sachverständige und Fachpersonal aus allen Gewerken der TGA. Der Planerbrief wird als PDF an die Abonnenten per E-Mail verschickt. Alle Beiträge werden zusätzlich auf der Website der DGWZ veröffentlicht. Die nächste Ausgabe erscheint zum 1. Juli 2022. Der Planerbrief kann kostenlos auf der Website www.planerbrief.de abonniert werden.

    1.503 Zeichen (mit Leerzeichen), zur freien Verwendung, Beleg erbeten

    Über die DGWZ
    Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

    Ansprechpartner
    Dr. Barbara Löchte
    Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
    Louisenstraße 120
    61348 Bad Homburg v. d. Höhe
    Telefon  06172 98185-30
    Telefax   06172 98185-99
    presse@dgwz.de
    www.dgwz.de/presse

    Schlagworte
    Planerbrief, Newsletter, Informationen, Technische Gebäudeausrüstung, TGA, Gebäudetechnik, Planung, Errichtung, Betrieb, Lastganganalyse, Brandsicherheitsanlagen, Sicherheitsanlagen, DIN EN 50710, Fluchtwege, RLT-Anlagen, Smart Readiness Indicator, Normen, Richtlinien, Vorschriften, 2022

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    DGWZ-Planerbrief erreicht über 10.000 Abonnenten. www.planerbrief.de

    Download
    www.dgwz.de/planerbrief-erreicht-10000-abonnenten

    Bildquelle: Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
    Bildunterschrift: Der Planerbrief der DGWZ erreicht mehr als 10.000 Abonnenten.

    Weiterführende Informationen
    www.planerbrief.de

    Neues DGWZ-Seminar „Raumlufttechnische Anlagen – Hygiene nach VDI 6022 Kategorie A und B“

    Neues Seminar zur Hygiene von Raumlufttechnischen Anlagen nach VDI 6022

    Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
    Pressemitteilung Nr. 2022-06 vom 4. Mai 2022

    Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) bietet das Seminar „Raumlufttechnische Anlagen (RLT) – Hygiene nach VDI 6022 Kategorie A und B“ neu an. Die zweitägige Weiterbildung vermittelt firmen- und produktneutrale Kenntnisse zur Raumlufthygiene gemäß der Richtlinienreihe VDI 6022 „Raumlufttechnik, Raumluftqualität“. Damit können Teilnehmer die Planung, Errichtung, Wartung, Überwachung und Hygieneinspektionen von RLT-Anlagen professionell durchführen. Die Schulung richtet sich vor allem an haustechnische Mitarbeiter und verantwortliche Personen, die für die Hygiene von RLT-Anlagen zuständig sind.

    Die Hygieneschulung nach Kategorie A dauert zwei Tage. Die Teilnahmegebühr dafür beträgt 730 Euro zzgl. 19 Prozent MwSt. Das Seminar nach Kategorie A vermittelt die Kenntnisse zur Raumlufthygiene gemäß den aktuellen Normen und Richtlinien. Dadurch werden die Teilnehmer befähigt, anspruchsvolle Tätigkeiten an RLT-Anlagen auszuführen, wie Planung, Errichtung, Wartung, Überwachung und Hygieneinspektion von RLT-Anlagen sowie der Herstellung von Komponenten. Die Hygieneschulung nach Kategorie B dauert einen Tag und kann für 420 Euro zzgl. 19 Prozent MwSt. gebucht werden. Bei Teilnahme an Kategorie B werden diese befähigt, einfache betriebliche Tätigkeiten an RLT-Anlagen auszuführen, wie Filterwechsel, Wartung, Reinigung, Instandhaltung, Montage sowie Hygienekontrollen.

    Die ersten Präsenzveranstaltungen finden vom 28. bis 29. Juni 2022 in München und vom 13. bis 14. September 2022 in Hannover statt. Das erste Online-Seminar findet vom 4. bis 5. August 2022 statt. Weitere Informationen können unter www.dgwz.de/rlt-anlagen abgerufen werden.

    Die Schaffung von gesundheitlich zuträglicher Atemluft in Gebäuden obliegt der Verantwortung des Arbeitsgebers. Dabei ist das Minimalziel, dass die in den Raum abgegebene Luft nicht schlechter ist als die vom Gerät oder der Anlage angesaugte Luft. RLT-Anlagen sorgen nicht nur für gut temperierte Raumluft, sondern filtern ebenso gesundheitsschädigende Keime, Viren und Bakterien aus der Atemluft und sorgen damit für einen sicheren und komfortablen Betrieb von Büro, Verkaufsflächen oder Wohnräumen. VDI 6022 formuliert ganzheitlich Anforderungen der Hygiene unter Berücksichtigung von baulichen, technischen und organisatorischen Einflüssen hinsichtlich Planung, Fertigung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung von Raumlufttechnischen Anlagen und Geräten. Die Richtlinienreihe VDI 6022 wendet sich insbesondere an Bauherren, Architekten, Planer, Anlagenhersteller, Gerätehersteller, Genehmigungsbehörden, Sachverständige, Betreiber, Gebäudemanager und Instandhalter. Sie gilt für alle Aufenthaltsräume in Gebäuden und Raumlufttechnischen Anlagen und -Geräte sowie deren zentrale und dezentrale Komponenten, die die Zuluftqualität beeinflussen. Sie gilt nur dann auch für Abluftanlagen, wenn diese die Zuluftqualität beeinflussen können.

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    Über die DGWZ
    Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

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    Neues DGWZ-Seminar „Raumlufttechnische Anlagen – Hygiene nach VDI 6022 Kategorie A und B“. #Seminar #VDI6022 #Raumluftqualität #Hygiene #RLT www.dgwz.de/rlt-anlagen-hygiene

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    www.dgwz.de/rlt-anlagen-hygiene

    Neues DGWZ-Seminar „Raumlufttechnische Anlagen – Hygiene nach VDI 6022 Kategorie A und B“

    Bildquelle: Mitsubishi Electric
    Bildunterschrift: Das neue DGWZ-Seminar „Raumlufttechnische Anlagen (RLT) – Hygiene“ vermittelt die Kenntnisse gemäß der Richtlinienreihe VDI 6022.

    Weiterführende Informationen
    www.dgwz.de/rlt-anlagen

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    Neue DIN EN 50710 spezifiziert Anforderungen an Ferndienste für Brandsicherheits- und Sicherheitsanlagen

    Neue DIN EN 50710 spezifiziert Anforderungen an Ferndienste für Brandsicherheits- und Sicherheitsanlagen

    Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
    Pressemitteilung Nr. 2022-05 vom 27. April 2022

    Zum 1. Mai 2022 wird die neue Norm DIN EN 50710; VDE 0830-101-1 „Anforderungen an die Bereitstellung von sicheren Ferndiensten für Brandsicherheitsanlagen und Sicherheitsanlagen“ veröffentlicht und ersetzt damit den Entwurf vom April 2020. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hin. Brandsicherheitsanlagen umfassen Brandmelde-, Rauch- und Wärmeabzugs- (RWA) sowie Feuerlöschanlagen. Zu den Sicherheitsanlagen gehören Einbruch- und Überfallmeldeanlagen, Videoüberwachungs- und elektronische Zutrittskontrollanlagen, aber auch Perimeter-Anlagen und Managementsysteme. Die neue Norm beinhaltet sowohl gemeinsame anwendungsübergreifende Mindestanforderungen an die Bereitstellung von Ferndiensten, sogenannte „Remote Services“, als auch anwendungsspezifische und zusätzliche Anforderungen.

    Zu den anwendungsübergreifenden Anforderungen zählen unter anderem der prinzipielle Aufbau der technischen Infrastruktur für den Fernzugriff und eine Risikobeurteilung sowie Prozessschritte, die vor, während und nach einem „Remote Service“ zu durchlaufen sind. Zudem werden Empfehlungen abgegeben, welche Angaben die vertragliche Vereinbarung zwischen Anbieter und Kunde enthalten sollte. Hinsichtlich möglicher Funktionen wird zwischen Lese-, Steuer- und Schreibfunktionen differenziert. So ist es zum Beispiel zukünftig zulässig, dass eine Brandmeldeanlage permanent Daten an den Instandhalter sendet, wenn dies vorher vertraglich vereinbart wurde.

    Bernd Giegerich, Abteilungsleiter Bosch Sicherheitssysteme GmbH und Vorsitzender des Arbeitskreises DKE/AK 713.0.24 Remote Services: „Mit der DIN EN 50710 erscheint erstmals eine Norm, die detailliert die Anforderungen an Ferndienste für Brandsicherheits- und Sicherheitsanlagen beschreibt. Die bislang existierenden Regelungen in nationalen Normen und Richtlinien waren rudimentär und teilweise überholt. Sie verpflichtet Dienstleister nun zur Einhaltung der gestellten Anforderungen, welche als Minimalanforderungen zu verstehen sind. Anlagenbetreiber sollen davon ausgehen können, dass ihre Sicherheitsbedürfnisse vor, während und nach dem Fernzugriff abgedeckt sind.“ Etwaige Widersprüche zur DIN EN 50710 müssen im nationalen Normenwerk bis zum 26. Juli 2024 beseitigt oder die jeweiligen Normen zurückgezogen werden.

    Grundsätzlich erhöhen „Remote Services“ für Sicherheitsanlagen die Sicherheit und Verfügbarkeit, da Störungen sofort erkannt und unverzüglich Maßnahmen eingeleitet werden können. Serviceeinsätze vor Ort lassen sich optimal vorbereiten und dadurch wirtschaftlicher gestalten. Darüber hinaus sinkt der Zeitaufwand für Inbetriebnahmen, Begehungen und Inspektionen, da der Anlagenzustand zum Beispiel auf Mobilgeräten jederzeit einsehbar ist. Gleichzeitig werden an einen Fernzugriff auf Sicherheitsanlagen hohe Ansprüche gestellt. So sind unbefugte Zugriffe sicher zu verhindern. Ebenso dürfen keine Störungen oder gar Anlagenausfälle verursacht werden und der Schutz sensibler Daten ist sicherzustellen.

    3.004 Zeichen (mit Leerzeichen), zur freien Verwendung, Beleg erbeten

    Über die DGWZ
    Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

    Ansprechpartner
    Ilka Klein
    Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
    Louisenstraße 120
    61348 Bad Homburg v. d. Höhe
    Telefon  06172 98185-30
    Telefax   06172 98185-99
    presse@dgwz.de
    www.dgwz.de/presse

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    Neue DIN EN 50710 spezifiziert Anforderungen an Ferndienste für Brandsicherheits- und Sicherheitsanlagen. #Norm #Sicherheitsanlagen www.dgwz.de/neue-din-en-50710-ferndienste-brandsicherheitsanlagen-sicherheitsanlagen

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    www.dgwz.de/neue-din-en-50710-ferndienste-brandsicherheitsanlagen-sicherheitsanlagen

    Neue DIN EN 50710 spezifiziert Anforderungen an Ferndienste für Brandsicherheits- und Sicherheitsanlagen

    Bildquelle: Hekatron Brandschutz
    Bildunterschrift: Die neue DIN EN 50710 definiert erstmals Anforderungen an Ferndienste für Brandsicherheits- und Sicherheitsanlagen.

    Weiterführende Informationen
    www.dgwz.de/din-en-50710

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    DIN EN 1125

    DIN EN 1125
    Schlösser und Baubeschläge – Paniktürverschlüsse mit horizontaler Betätigungsstange für Türen in Rettungswegen – Anforderungen und Prüfverfahren

    Übersicht | Inhalt | Norm bestellen | Weitere Informationen

    Übersicht

    Die vorliegende Europäische Norm legt Anforderungen an Herstellung, Gebrauchstauglichkeit und Prüfung von Paniktürverschlüssen fest, die mechanisch entweder über eine horizontale Griffstange oder eine horizontale Druckstange betätigt werden und die speziell für die Benutzung in Paniksituationen gebaut sind.

    Gegenüber DIN EN 1125:2002-06 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

    • Teile des Anwendungsbereiches wurden in die Einleitung aufgenommen;
    • Definitionen wurden erweitert;
    • Bild A.1 wurde neu aufgenommen;
    • Tabellen 1, 3, 4 und 5 wurden neu aufgenommen;
    • Klassifizierung wurde erweitert;
    • Anhang D wurde dem Inhalt angepaßt;
    • Anhang ZA wurde insgesamt überarbeitet;
    • Literaturverzeichnis wurde ergänzt.

    Die aktuell gültige Norm DIN EN 1125:2008-04 ist im April 2008 in Kraft getreten und ersetzt die Norm DIN EN 1125:2002-06 vom Juni 2002.

    Inhalt

    Normenbestellung BrandschutzpläneInhaltsverzeichnis DIN EN 1125:2008-04

    • Vorwort
    • Einleitung

    1 Anwendungsbereich

    2 Normative Verweisungen

    3 Begriffe

    4 Anforderungen

    4.1 Konstruktionsanforderung

    4.2 Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit

    4.3 Anforderungen an die Produktinformation

    5 Prüfungen – Allgemeines und Prüfeinrichtung

    5.1 Allgemeines

    5.2 Prüfeinrichtung

    6 Prüfverfahren – Durchführung

    6.1 Allgemeines

    6.2 Durchführung – Prüfling A – Umweltprüfungen

    6.3 Durchführung – Prüfling B – Konstruktions- und Gebrauchstauglichkeitsprüfungen

    7 Klassifizierung

    7.1 Klasse der Nutzung

    7.2 Dauerfunktionstüchtigkeit

    7.3 Masse der Tür

    7.4 Eignung für die Verwendung an Feuerschutz-/Rauchschutztüren

    7.5 Sicherheit – Personenschutz

    7.6 Korrosionsbeständigkeit

    7.7 Sicherheit – Einbruchschutz

    7.8 Überstand der horizontalen Betätigungsstange

    7.9 Betätigungsart der horizontalen Betätigungsstange

    7.10 Anwendungsbereich der Tür

    7.11 Beispiel für die Klassifizierung

    8 Kennzeichnung

    8.1 Auf dem Produkt

    8.2 Auf der Verpackung

    8.3 Auf den Einbauanweisungen

    8.4 Einsteckschloss in Verbindung mit einer separaten horizontalen Betätigungsstangeneinheit

    9 Konformitätsbewertung

    9.1 Erstprüfung

    9.2 Probenahme, Prüfung und Konformitätskriterien

    9.3 Werkseigene Produktionskontrolle

    9.4 Periodische Prüfung (aller Produkte)

    9.5 Jährliche Prüfung (aller Produkte

    Anhang A Einbau- und Befestigungsanweisungen (normativ)

    Anhang B Zusätzliche Anforderungen an Paniktürverschlüsse für die Verwendung an Feuerschutz-/Rauchschutztüren (normativ)

    Anhang C Wartungsanweisungen (normativ)

    Anhang D Flussdiagramm der Prüfabläufe (normativ)

    Anhang E Leitfaden für die Auswahl der zutreffenden Produktnormen für bestimmte Fluchttür-Anwendungen (informativ)

    Anhang ZA Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und dengrundlegenden Anforderungen der EG-Richtlinie 89/106/EWG, EG-Bauproduktenrichtlinie (informativ)

    Literaturverzeichnis

    Norm bestellen

    Weitere Informationen

    Stichwörter

    Paniktürverschlüsse, Schlösser, Baubeschläge, Rettungswege, Rettungstüren, Prüfung, Prüfverfahren, Sicherheit, Norm, DIN EN 1125

    DIN EN 179

    DIN EN 179
    Schlösser und Baubeschläge – Notausgangsverschlüsse mit Drücker oder Stoßplatte für Türen in Rettungswegen – Anforderungen und Prüfverfahren

    Übersicht | Inhalt | Norm bestellen | Weitere Informationen

    Übersicht

    Die Norm DIN EN 179 legt Anforderungen an die Herstellung, Gebrauchstauglichkeit und Prüfung von Notausgangsverschlüssen fest, die mechanisch entweder über einen Drücker oder eine Stoßplatte betätigt werden und für Anwendungsfälle vorgesehen sind, in denen die Entstehung einer Paniksituation unwahrscheinlich ist.
    Gegenüber der Vorgängernorm DIN EN 1125 aus dem Jahr 2002 wurden Teile des Anwendungsbereichs von DIN EN 1125 in die Einleitung aufgenommen, die Definitionen erweitert, das Bild A.1 sowie die Tabellen 1, 3, 4 und 5 neu aufgenommen. Die Klassifizierung wurde erweitert, und der Anhang D wurde dem Inhalt angepasst. Der Anhang ZA wurde insgesamt überarbeitet, und das Literaturverzeichnis wurde ergänzt.

    Die Europäischen Normen wurden in der CEN/TC 33/WG 4 „Schlösser und Baubeschläge“ erarbeitet. Auf nationaler Ebene ist der Arbeitsausschuss NA 005-09-50 AA „Panik- und Notausgangsverschlüsse“ im NABau zuständig.

    Die aktuell gültige Norm DIN EN 179:2008-04 ist im April 2008 in Kraft getreten und ersetzt die Norm DIN EN 179:2002-06 aus dem Juni 2002 ergänzt.

    Inhalt

    • Vorwort
    • Einleitung

    1 Anwendungsbereich

    2 Normative Verweisungen

    3 Begriffe

    4 Anforderungen

    4.1 Konstruktionsanforderungen

    4.2 Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit

    4.3 Anforderungen an die Produktinformation

    5 Prüfungen

    5.1 Allgemeines

    5.2 Prüfeinrichtung

    6 Prüfverfahren – Durchführung

    6.1 Allgemeines

    6.2 Durchführung — Prüfling A — Umweltprüfungen

    6.3 Durchführung — Prüfling B — Konstruktions- und Gebrauchstauglichkeitsprüfungen

    7 Klassifizierung

    7.1 Klasse der Nutzung

    7.2 Dauerfunktionstüchtigkeit

    7.3 Masse der Tür

    7.4 Eignung für die Verwendung an Feuerschutz-/Rauchschutztüren

    7.5 Sicherheit — Personenschutz

    7.6 Korrosionsbeständigkeit

    7.7 Sicherheit — Einbruchschutz

    7.8 Überstand des Bedienelements

    7.9 Betätigungsart

    7.10 Anwendungsbereich der Tür

    7.11 Beispiel für die Klassifizierung

    8 Kennzeichnung

    8.1 Auf dem Produkt

    8.2 Auf der Verpackung

    8.3 Auf der Einbauanweisung

    8.4 Einsteckschloss in Verbindung mit einem separaten Bedienelement

    9 Konformitätsbewertung

    9.1 Erstprüfung

    9.2 Probenahme, Prüfung und Konformitätskriterien

    9.3 Werkseigene Produktionskontrolle

    9.4 Periodische Prüfung (aller Produkte)

    9.5 Jährliche Prüfung (aller Produkte)

    Anhang A Einbau- und Befestigungsanweisungen (normativ)

    Anhang B Zusätzliche Anforderungen an Notausgangsverschlüsse für die Verwendung an Rauchschutz-/Feuerschutztüren (normativ)

    Anhang C Wartungsanweisung (normativ)

    Anhang D Flussdiagramm der Prüfabläufe (normativ)

    Anhang E Leitfaden für die Auswahl der zutreffenden Produktnormen für bestimmte Fluchttür-Anwendungen (informativ)

    Anhang ZA Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den grundlegenden Anforderungen der EG-Richtlinie 89/106/EWG, EG-Bauproduktenrichtlinie (informativ)

    Literaturhinweise

    Norm bestellen

    Weitere Informationen

    Stichwörter

    Schlösser, Baubeschläge, Notausgangsverschlüsse, Prüfverfahren, Prüfung, Paniksituation, Notsituation, Fluchtwege, Rettungswege, DIN EN 179, Norm

    Seminar Raumlufttechnische Anlagen – Hygiene nach VDI 6022 Kategorie A und B

    Seminar Raumlufttechnische Anlagen – Hygiene nach VDI 6022 Kategorie A und B

    Seminareinladung | Termine | Teilnahmegebühr | Seminarbeschreibung | Nutzen | Schulungsnachweis | Zielgruppe | Voraussetzungen | Inhalte | Referenten | Anmeldung | Weitere Informationen

    Das Seminar vermittelt die notwendige Sachkunde für die Hygiene in Raumlufttechnischen Anlagen (RLT) nach VDI 6022 der Kategorie A und B.

    Seminareinladung

    Online-Seminar: Raumlufttechnische Anlagen - Hygiene nach VDI 6022

    Online-Seminar Raumlufttechnische Anlagen Hygiene nach VDI 6022 – Programm und Anmeldung (PDF)

    Seminar Raumlufttechnische Anlagen - Hygiene nach VDI 6022

    Seminar Raumlufttechnische Anlagen Hygiene nach VDI 6022 – Programm und Anmeldung (PDF)

    Nächste Termine 2022

    Seminardauer: 1. Tag Kategorie B,  1.+2. Tag Kategorie A

    1. Tag: 10:00-16:30 Uhr | 2. Tag: 9:00-16:00 Uhr

    bzw. als Online-Seminar:
    1. Tag: 9:00-15:30 Uhr | 2. Tag: 9:00-16:00 Uhr

    Dieses Seminar bieten wir als Präsenzveranstaltung und als Online-Seminar an. Preis, Inhalte und Abschlusszertifikat sind bei beiden Formaten gleichwertig. Falls Veranstaltungen coronabedingt nicht stattfinden dürfen, können Sie kurzfristig umbuchen oder kostenlos stornieren.

    • 4.-5. August 2022 – Online-Seminar – freie Plätze
    • 13.-14. Oktober 2022 – Online-Seminar – freie Plätze
    • 1.-2. Dezember 2022 – Online-Seminar – freie Plätze
    • 28.-29. Juni 2022 – München – keine Anmeldung mehr möglich
    • 13.-14. September 2022 – Hannover – freie Plätze
      Mercure Hotel Hannover Medical Park | Feodor-Lynen- Str. 1 | 30625 Hannover

    • 13.-14. Dezember 2022 – Düsseldorf – freie Plätze
      Hotel Alt Graz | Klosterstraße 132 | 40211 Düsseldorf

    Teilnahmegebühr

    1 Tag 420 Euro Kategorie B, 2 Tage 730 Euro Kategorie A, zzgl. MwSt.
    Seminar inkl. Unterlagen, Getränke, Pausenverpflegung, Mittagessen und Sachkundenachweis.

    Seminarbeschreibung

    Die Anforderungen an die Hygiene in Raumlufttechnischen Anlagen sind in der VDI 6022 geregelt. Um die Gesundheit der Nutzer sicherzustellen, müssen RLT-Anlagen in regelmäßigen Abständen von ausgebildeten Fachkräften überprüft und gewartet werden.

    Nutzen

    Kategorie A

    Das Seminar vermittelt die Kenntnisse zur Raumlufthygiene gemäß den aktuellen Normen und Richtlinien. Dadurch werden die Teilnehmer befähigt, anspruchsvolle Tätigkeiten an RLT-Anlagen ausführen, wie Planung, Errichtung, Wartung, Überwachung und Hygieneinspektion von RLT-Anlagen sowie der Herstellung von Komponenten.

    Kategorie B

    Das Seminar vermittelt die Kenntnisse zur Raumlufthygiene gemäß den aktuellen Normen und Richtlinien. Dadurch werden die Teilnehmer befähigt, einfache betriebliche Tätigkeiten an RLT-Anlagen auszuführen, wie Wartung, Reinigung, Instandhaltung, Montage sowie Hygienekontrollen.

    Schulungsnachweis

    Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Prüfung den Sachkundenachweis „Raumlufttechnischen Anlagen – Hygiene nach VDI 6022 Kategorie A“ bzw. „Raumlufttechnischen Anlagen – Hygiene nach VDI 6022 Kategorie B“ mit Angaben der Lehrinhalte und Zeiten.

    Zielgruppe

    Das Seminar der Kategorie A richtet sich an:

    • Ingenieure, Planer von RLT-Anlagen, Mitarbeiter von Planungs- und Ingenieurbüros,
    • Meister, Techniker, Technische Leiter, Facility Manager,
    • Labore, Hygieneinspektoren,
    • Sachverständige, Projektverantwortliche.

    Das Seminar der Kategorie B richtet sich an:

    • Mitarbeiter der Instandhaltung- und Wartung,
    • Techniker und Monteure der Technischen Gebäudeausrüstung,
    • Betreiber von Raumlufttechnischen Anlagen,
    • haustechnisches Personal, Hausmeister und Facility Management Dienstleister.

    Voraussetzungen

    Um Hygienetätigkeiten der Kategorie A  duchführen zu dürfen, wird ein Abschluss der Technischen Gebäudeausrüstung, Versorgungstechnik o. ä. als Meister, Techniker oder Ingenieur, mit mehrjähriger Berufserfahrung mit Raumlufttechnischen Anlagen benötigt. Alternativ wird eine abgeschlossene Ausbildung in Hygiene, Umweltmedizin, Mikrobiologie o. ä. und mindestens 5 Jahre praktische Erfahrung in der Raumlufttechnik verlangt.

    Um Hygienetätigkeiten der Kategorie B durchführen zu können, wird eine abgeschlossene branchenspezifische Berufsausbildung als Geselle, Facharbeiter der Lüftungs- oder Anlagentechnik (SHK) oder gleichwertig oder mehrjährige Erfahrung in der Wartung, Montage und Instandhaltung von Raumlufttechnischen-Anlagen verlangt.

    Inhalte

    Kategorie A

    • Grundlagen der Lüftungstechnik: Thermische Behaglichkeit, Raumluftqualität, Luftbehandlungsformen
    • Verantwortung, Aufgaben und Pflichten
    • Planung von RLT-Anlagen
    • Regelung und Steuerung
    • Wartung, Pflege, Instandhaltung und Prüfung
    • Erkennung und Bewertung von Hygienemängeln
    • Gesundheitliche Aspekte beim Betrieb: Typische Erkrankungen, Befindlichkeitsstörungen, Leistungsbeeinträchtigungen, Sick-Building-Syndrom etc.

    Kategorie A+B

    • Rechtliche Grundlagen, Normen und Vorschriften
    • Einführung Richtlinie VDI 6022
    • Hygienegrundlagen in der Lüftungstechnik
    • Aufbau, Funktion, Komponenten von RLT-Anlagen
    • Systeme der Luftbefeuchtung
    • Wasseraufbereitung und Entkeimung
    • Physikalische Messung und mikrobiologische Bestimmungen zur Überwachung
    • Hygienische Problemzonen und ihre Vermeidung
    • Hygienekontrollen, Instandsetzung und Wartung
    • COVID-19 Empfehlungen für den Betrieb
    • Persönliche Schutzmaßnahmen
    • Umgang mit chemischen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln
    • Schriftliche Prüfung

    Referent

    Dr. Andreas Laborius ist Mikrobiologe, Umweltingenieur und Geschäftsführer der Ladotec GmbH mit langjähriger Berufserfahrung mit Hygienekonzepten und Referententätigkeit nach VDI 6022 und VDI 6023.

    Dr. Andreas Laborius - Referent Seminar Raumlufttechnische Anlagen Hygiene nach VDI 6022 Kategorie A und B

    Anmeldung

    Bitte schicken Sie das ausgefüllte Anmeldeformular (PDF) an E-Mail veranstaltungen@dgwz.de oder Telefax 06172 98185-99.

    Online-Seminar Raumlufttechnische Anlagen - Hygiene nach VDI 6022

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    Über das Veranstaltungs-Telefon 06172 98185-85 beantworten wir gerne montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr Ihre Fragen.

    Weitere Informationen

    Stichworte
    Hygiene, RLT-Anlagen, Raumlufttechnische Anlagen, Raumlufttechnik, Raumluftqualität, VDI 6022, Kategorie A, Kategorie B, Klimaanlage, Raumlufthygiene, Hygienekontrolle, Hygieneinspektion, Normen, Vorschriften, Gesetze, Seminar, Schulung, Lehrgang, Fachkraft, Sachkunde, Event, Veranstaltung, 2022

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    DIN EN 50710

    DIN EN 50710
    Anforderungen an die Bereitstellung von sicheren Ferndiensten für Brandsicherheitsanlagen und Sicherheitsanlagen

    ÜbersichtNorm bestellen | Weitere Informationen

    Übersicht

    Die vorliegende Norm legt die Mindestanforderungen für die Bereitstellung von sicheren Ferndiensten über Fernzugangsinfrastruktur (RAI, englisch: remote access infrastructure), ausgeführt am Standort oder von außerhalb (zum Beispiel über IP-Verbindungen), für die folgende Anlagen fest:

    a) Brandsicherheitsanlagen, unter anderem Brandmeldeanlagen, ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen;
    b) Sicherheitsanlagen, unter anderem Einbruch- und Überfallmeldeanlagen, elektronische Zutrittskontrollsysteme, Perimeter-Überwachungsanlagen und Videoüberwachungsanlagen;
    c) Personen-Hilferufanlagen;
    d) eine Kombination solcher Anlagen;
    e) mit den Anlagen a) – d) verbundene Managementsysteme.

    Dieses Dokument behandelt nicht:
    a) die Fernzugangsinfrastruktur, die in der Reihe EN 50136 behandelt wird;
    b) Standortdienste ohne Verwendung von Fernverbindungen.

    Für die Norm ist das DKE/K 713 „Gefahrenmelde- und Überwachungsanlagen“ der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE zuständig.

    Die aktuell gültige Norm DIN EN 50710:2022-05 tritt im Mai 2022 in Kraft und ersetzt DIN EN 50710:2020-05; VDE 0830-101-1:2020-05 – Entwurf vom Mai 2020.

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     Weitere Informationen

    Stichwörter

    Sichere Ferndienste, Brandsicherheitsanlagen, Brandmeldeanlagen, Sicherheitsanlagen, Personen-Hilferufanlagen, DIN EN 50710, VDE 0830-101-1