Neue Norm DIN VDE V 0826-1:2018-09 Smart Home

Neue DIN VDE V 0826-1 Smart Home

Logo DFK Deutsches Forum KriminalPräventionIm September 2018 haben die vom Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) getragene Normungsorganisation Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) in DIN und VDE zusammen mit der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) die Vornorm DIN VDE V 0826-1 veröffentlicht. Die Norm für Gefahrenwarnanlagen (GWA) aus 2013 wurde überarbeitet und um die Sicherheitstechnik im Smart Home erweitert. Sie legt einheitliche Anforderungen für die Planung, den Einbau, den Betrieb und die Instandhaltung in Häusern und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung fest. Die Vornorm dient zugleich als Grundlage für die finanzielle Förderung von Sicherheitstechnik im Einbruchschutz bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Autorin: Sabrina Mohr, Sachbearbeiterin für Einbruchschutz und Smart Home, Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)

Weitere Infomationen

 

Einzelbatterieleuchten mit DALI-Überwachung

Der Einsatz von Einzelbatterieleuchten bei der Sicherheitsbeleuchtung nimmt in Deutschland zu. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn sie sind in der Anschaffung preiswerter als eine Zentralbatterieanlage, einfach zu planen und zu installieren. Der Nachteil ist die fehlende zentrale Überwachung und Protokollierung, was durch den Einsatz einer zentralen Überwachungseinheit kompensiert werden kann.

Zu diesem Zweck bietet sich eine Sicherheitsbeleuchtung mit standardisierter digitalisierter DALI-Schnittstelle an. Als eigenständiges, überwachtes System ist eine mit DALI-Technik ausgestattete Sicherheitsbeleuchtung in der Lage, den Lampen- und Batteriestatus zu überwachen und Auskunft über Funktion, Ladezustände und Betriebsstunden im Normal- oder Notbetrieb zu geben. Als Alternative zur Überwachung über einen Touchscreen ist durch die Verwendung eines DALI-Gateways auch das Einbinden der DALI-Leuchten an KNX- und BMS-Systeme möglich. Bei der DALI-Technologie, gemäß EN- und IEC-Standards, werden Fehler zentral gemeldet und damit Wartungszeiten und Kosten reduziert. Mit der DALI-BUS-Verdrahtung ist eine vereinfachte Installation gegeben.

Autor: Markus Tschorn, Product Specialist, ABB Kaufel GmbH

Weitere Informationen:

Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag

Die neue DIN VDE 0100-410:2018-10 enthält die wichtigsten Anforderungen für den Schutz gegen elektrischen Schlag, inklusive Basisschutz und Fehlerschutz von Personen und Nutztieren.

Wesentliche Änderungen: Die Anforderungen bezüglich des Schutzpotentialausgleichs für Metallteile in Gebäuden wurden eindeutiger beschrieben und auf weitere erforderliche Verbindungen zur Haupterdungsschiene in DIN VDE 0100-540 verwiesen. Schutzeinrichtungen für die automatische Abschaltung müssen im Fehlerfall Trenneigenschaften haben. Die Abschaltzeiten nach 411.3.2.2 müssen für Endstromkreise mit einem Nennstrom nicht größer als 63 A mit einer oder mehreren Steckdosen und 32 A, die ausschließlich fest angeschlossene elektrische Verbrauchsmittel versorgen, angewendet werden. Zudem wurde die maximale Abschaltzeit für Gleichspannung 120 V < U0 ≤ 230 V von 5 auf 1 Sekunde reduziert. Die bisher beschriebenen Sonderfälle werden nun in Anhang D behandelt. Es muss ein zusätzlicher Schutzpotentialausgleich vorgesehen werden, und es sind nur Leistungshalbleiter-Umrichtersysteme und -betriebsmittel zu verwenden, deren Hersteller angemessene Methoden für die Erst- und Wiederholungsprüfung angeben. Die Anforderungen für Steckdosen wurden auf Bemessungsströme bis einschließlich 32 A erweitert sowie um eine neue Anmerkung zu Ausnahmen für Steckdosen im Anwendungsbereich der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ergänzt. Mit dem neuen Abschnitt 411.3.4 wird gefordert, dass Beleuchtungsstromkreise in Wohnungen durch eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) mit einem Bemessungsdifferenzstrom nicht größer als 30 mA zu schützen sind. Dies gilt nicht für Gewerbegebäude. Anforderungen in 411.6.3 bei Auftreten des ersten Fehlers in IT-Systemen wurden grundlegend überarbeitet. Es werden unterschiedliche Überwachungs- und Schutzeinrichtungen gefordert. Die Anforderungen an Kabel- und Leitungsanlagen zur Verwendung in Installationen mit der Schutzmaßnahme „doppelte oder verstärkte Isolierung“ wurden in mehreren Punkten neu gefasst. 411.4.1 schreibt in allen neuen Gebäuden Fundamenterder nach DIN 18014 vor. Das gilt auch nach DIN VDE 0100-540 unabhängig vom Netzsystem. (ik) www.dgwz.de/elektrischer-schlag

Autor:
Prof. Dr. Ismail Kasikci (ik), Hochschule Biberach, Institut für Gebäude- und Energiesysteme

Weitere Informationen:

Die zweite Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen hat am 29. November 2018 in Heidelberg erfolgreich stattgefunden.

Erfolgreiche zweite Tagung zur Sicherheit in Bildungseinrichtungen in Heidelberg

Zur zweiten Tagung der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) zur Sicherheit in Bildungseinrichtungen trafen sich am 29. November 2018 in Heidelberg mehr als 70 Vertreter aus Städten, Landkreisen und Kommunen sowie Interventions- und Präventionskräfte, Fachplaner und Hersteller. Sicherheitskonzepte zum Schutz von Menschen und Gebäuden vor Gewalt, Brand und Einbruch waren Inhalt der Tagung, die unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Heidelberg, Prof. Dr. Eckart Würzner, stand.

Nach dem Grußwort von Dirk Siegmann, Vertreter der Stadt Heidelberg, stellte Professor Ernst-Peter Döbbeling von der Hochschule Furtwangen die Bedeutung eines Krisenmanagements für die Kommunen dar. Dabei betonte er die öffentliche Wahrnehmung und die Kommunikation zwischen Eltern, Schülern und der Schule.

Im Anschluss berichtete Gerhard Semler von der Stadt Ulm über die Amokprävention und den Umgang mit Falschalarmen an städtischen Schulen. Im Fokus standen der von der Stadt Ulm eingerichtete Expertenkreis und dessen Maßnahmen. Leo Keidel, erster Polizeihauptkommissar des Polizeipräsidiums Aalen, erläuterte die Krisenreaktion und stellte das neue Einheitliche Orientierungssystem (EOS) vor, welches den Einsatzkräften im Notfall eine schnelle Ortung ermöglicht. Schwerpunkt am Nachmittag war das Notfall- und Gefahren- Reaktions-Systems (NGRS). Tobias Töpfer vom Ingenieurbüro Build:ing pro GmbH referierte über die Inhalte der DIN VDE V 0827-1 und das Krisenmanagement der Stadt Waiblingen und die dortige praktische Umsetzung von NGRS. Frank Jesse, Experte für Sicherungstechnik beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg, beleuchtete die Aufschaltung eines NGRS zur Polizei gemäß ÜEA- Richtlinie.

Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich in der begleitenden Fachausstellung über neue Praxislösungen für ein ganzheitliches Sicherheitskonzept zu informieren. Präsentiert wurden NGRS, Kommunikationssysteme, Gefahrenmeldeanlagen sowie Systeme zur Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Evakuierung und Fluchtwegsteuerung von den Ausstellern Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Gehrke Sales GmbH, Inotec Sicherheitstechnik GmbH, Scanvest GmbH, Schneider Intercom GmbH und Telecom Behnke GmbH.

Die Fachtagung „Sicherheit in Bildungseinrichtungen“ wird vierteljährlich bundesweit durchgeführt. Die erste Veranstaltung fand am 13. September 2018 in Hannover statt. Die nächste Veranstaltung findet am 28. März 2019 in Duisburg statt. Weitere Informationen zur Tagung sowie Teilnehmer- und Ausstellerstimmen gibt es auf der Website www.sicherheit-in-bildungseinrichtungen.de.

Ansprechpartnerin

Frau Friederike Stork
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
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Teilnehmer begeistert über Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen am 29.11.2018 in Heidelberg. #dgsib www.sicherheit-in-bildungseinrichtungen.de

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Weiterführende Informationen

www.sicherheit-in-bildungseinrichtungen.de

Tagung zur Sicherheit in Bildungseinrichtungen am 29.11.2018 in Heidelberg

Tagung zur Sicherheit in Bildungseinrichtungen unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Eckart Würzner

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) veranstaltet am 29. November 2018 die Fachtagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Heidelberg, Prof. Dr. Eckart Würzner. Die Tagung bietet Fachplanern, Vertretern von Städten, Landkreisen und Kommunen sowie Interventionskräften und Herstellern ein Forum zur Diskussion praxiserprobter Umsetzungsstrategien. Nach Aussage der DGWZ müssen sich Schulträger zunehmend den komplexen Herausforderungen zum Schutz von Menschen und Gebäuden vor Brand, Sturm, Einbruch und Diebstahl bis hin zum Amokfall stellen.

Zur Vorbeugung von Gewaltdelikten setzt die Stadt Heidelberg als Schulträger auf eine frühzeitige und umfassende Gefahren- und Krisenprävention. Seit Jahren wird auf eine flächendeckende Schulsozialarbeit an allen Schularten großen Wert gelegt, um ein gesundes Schulklima zu schaffen, in dem sich der Einzelne gut aufgehoben fühlt. Kinder und Jugendliche sind von klein auf in ein präventives Netzwerk eingebunden. Für diesen wichtigen Aspekt der Notfallprävention hat die Stadt bereits in diesem Jahr über 1,6 Millionen Euro investiert.

Trotz Prävention können Gefahrensituationen an Schulen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Im Rahmen der Tagung berichten daher verantwortliche Experten aus Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, aus Kommunen, Polizei und Krisenteams aus der Praxis und geben Handlungsempfehlungen, wie im Notfall schnell und zuverlässig gehandelt werden kann. In der begleitenden Fachausstellung informieren Hersteller über konkrete Lösungen von Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systemen, Kommunikationssystemen, Gefahrenmeldeanlagen, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Evakuierung und Fluchtwegsteuerung.

Die Teilnahmegebühr für die Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen beträgt 180 Euro netto. Das vollständige Programm zur Tagung kann unter www.sicherheit-in-bildungseinrichtungen.de heruntergeladen werden.

1.975 Zeichen (mit Leerzeichen), zur freien Verwendung, Beleg erbeten

Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartnerin
Dr. Barbara Löchte
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Louisenstraße 120
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Tagung zur Sicherheit in Schulen am 29.11.2018 in Heidelberg. www.sicherheit-in-bildungseinrichtungen.de

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Weiterführende Informationen
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Fachmessen in Deutschland 2018

Fachmessen in Deutschland 2018
Elektrotechnik – Gebäudetechnik – Sicherheitstechnik

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Fachmessen in Deutschland - Übersicht und Termine 2014-2016 - Elektrotechnik, Gebäudetechnik, Sicherheitstechnik Alle Messen in der Übersicht (Zum Download als PDF-Datei)

2018

Stichworte
Fachmesse, Messe, Veranstaltung, Kongress, Ausstellung, Fachausstellung, Bau, Gebäude, Gebäudetechnik, Haustechnik, Technik, Gebäudeausrüstung, TGA, Elektro, Elektrotechnik, Elektronik, Licht, Beleuchtung, Heizung, Sanitär, Klima, Kälte, Lüftung, Facility Management, Brandschutz, Sicherheit, Sicherheitstechnik, Termin, Messekalender, Deutschland, 2015, 2016, 2017

Messen 2018

Geführte Messerundgänge zur ISH 2019 in Frankfurt

Vom 11. bis 15. März 2019 bietet die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) auf der ISH täglich fachlich moderierte Messerundgänge für Fachplaner, Ingenieure, Gebäudebetreiber und Behördenvertreter an. Die Rundgänge geben in zwei Stunden einen kompakten Überblick über die Messe. Fach- und Führungskräfte präsentieren Produktneuheiten, Innovationen und Technologien, die unter planerischen und technischen Gesichtspunkten besonders interessant sind.

Die Rundgänge sind kostenlos. Jeder Teilnehmer erhält eine Eintrittskarte, das Planerhandbuch, ein schriftliches Teilnahmezertifikat und ein Informationspaket nach der Messe. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Anmeldung erfolgt über die Website www.dgwz.de/ish.

Die ISH ist mit über 200.000 Besuchern und 2.400 Ausstellern die Weltleitmesse für Gebäude-, Energie-, Heizungs-, Klimatechnik, Baddesign und Installation.

995 Zeichen (mit Leerzeichen), zur freien Verwendung, Beleg erbeten

Über die DGWZ

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ wurde 2013 gegründet und hat ihren Sitz in Bad Homburg.

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Dr. Barbara Löchte
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Täglich geführte Messerundgänge für Betreiber, Behörden und Planer auf der ISH 2019. #ISH19 www.dgwz.de/ish

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www.dgwz.de/messerundgaenge-zur-ish-2019-messe-frankfurt

Weiterführende Informationen

www.dgwz.de/ish

 

Seminar Feuerwehrlaufkarten erstellen nach DIN 14675

Seminar Feuerwehrlaufkarten - Muster-Feuerwehrlaufkarte nach DIN 14675Seminar Feuerwehrlaufkarten erstellen nach DIN 14675

Seminareinladung | Termine | Teilnahmegebühr | Seminarbeschreibung | Nutzen | Sachkundenachweis | Fortbildungspunkte | Zielgruppe | Seminarinhalte | Dozent | Anmeldung | Weitere Informationen

Das Seminar Feuerwehrlaufkarten vermittelt die Sachkunde für die Erstellung von Feuerwehrlaufkarten nach DIN 14675, die der Feuerwehr bei Alarmauslösung in zumeist öffentlichen Gebäuden oder größeren Unternehmen den Weg von der Brandmelderzentrale (BMZ) bis zum ausgelösten Brandmelder aufzeigen.

Seminareinladung herunterladen

 Seminar Feuerwehrlaufkarten – Programm und Anmeldung (PDF)

Nächste Termine

Das Kompakt-Seminar dauert einen Tag von 10:00 bis 16:30 Uhr.

  • 4. Dezember 2018 – Frankfurt – keine Anmeldung mehr möglich
  • 13. März 2019 – Mainz – freie Plätze
    Hotel Am Lerchenberg | Hindemithstraße 5 | 55127 Mainz
    6 Fortbildungspunkte bei der Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Teilnahmegebühr

420,- € zzgl. 19 % MwSt.
inkl. Seminar, Unterlagen, Pausenverpflegung, Mittagessen, Prüfung und Sachkundenachweis.

Seminarbeschreibung

Feuerwehrlaufkarten nach DIN 14675 sind die Voraussetzung, damit eine Brandmeldeanlage (BMA) in einem meist öffentlichen Gebäude oder von großen Firmen auf die Feuerwehr aufgeschaltet werden kann. Die Feuerwehrpläne weisen im Alarmfall der Feuerwehr den Weg von der Brandmelderzentrale (BMZ) bis zum ausgelösten Brandmelder. Sie werden jeweils objektspezifisch nach Vorgaben der örtlichen Feuerwehr angefertigt.

Nutzen des Seminars

Das Seminar vermittelt die sachkundige Erstellung von Feuerwehrlaufkarten, welche Anforderungen dabei erfüllt werden müssen und welche verantwortliche Rollen der Betreiber, der Errichter, der Planersteller und die Feuerwehr haben. Sie lernen die rechtlichen Grundlagen und Informationen die auf Feuerwehrlaufkarten enthalten sein müssen. Das Seminar schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab.

Sachkundenachweis

Die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmeurkunde zum Seminar “Feuerwehrlaufkarten erstellen nach DIN 14675” mit Angabe der Lehrinhalte und Zeiten.

Fortbildungspunkte

Dieses Seminar Brandschutzpläne wird von den Architekten- und Ingenieurkammern als Fortbildung anerkannt. Bitte sprechen Sie uns für das Anerkennungsverfahren bei Ihrer Kammer vor der Anmeldung an. Für Brandschutzbeauftragte werden für dieses Seminar 6 Unterrichtseinheiten (UE) à 45 Minuten als Fortbildungsveranstaltung gemäß vfdb-Richtlinie 12-09/01 (DGUV-I 205-003 / VdS 3111) angerechnet.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an:

  • Architekten, Ingenieure, Planer, Errichter, Brandschutzplaner,
  • Facility Manager, Betreiber, Behörden sowie nach DIN 14675 zertifizierte Unternehmen,
  • Arbeitsschutz-, Brandschutz- und Sicherheitsbeauftragte sowie Verantwortliche Personen,
  • Technische Zeichner und Technische Systemplaner, Mitarbeiter von Bauabteilungen.

Seminarinhalte

  • Definition von Feuerwehrlaufkarten
  • Aufbau und Inhalte für die Erstellung von Feuerwehrlaufkarten
  • Rechtliche Grundlagen, DIN 14675, Technische Anschlussbedingungen der Feuerwehr (TAB)
  • Verantwortlichkeiten und Pflichten bei der Erstellung und Aktualisierung der Pläne von Betreiber, Errichter, Plan-Ersteller und Feuerwehr
  • Bildzeichen nach DIN 14675, DIN 14095, DIN 14034
  • Anforderungen an die Beschaffenheit
  • Schriftliche Prüfung

Dozent

Porträtfoto Benedikt Dorbath

Benedikt Dorbath

Benedikt Dorbath ist Ingenieur im Bereich Brandschutzfachplanung und beim Ingenieurbüro Wohmann für vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz tätig.

Anmeldung zum Seminar

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Anmeldeformular (PDF) an E-Mail veranstaltungen@dgwz.de oder Telefax 06172 98185-99.
Über das Veranstaltungs-Telefon 06172 98185-85 beantworten wir gerne montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr Ihre Fragen.

  • 4. Dezember 2018 – Frankfurt – keine Anmeldung mehr möglich
  • 13. März 2019 – Mainz – freie Plätze
    Hotel Am Lerchenberg | Hindemithstraße 5 | 55127 Mainz
    6 Fortbildungspunkte bei der Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Weitere Informationen zu Feuerwehrlaufkarten

  • Allgemeine Informationen zu Feuerwehrlaufkarten
  • Informationen zur DIN 14675

Stichworte

Feuerwehrlaufkarten, DIN 14675, Brandschutzordnung, Brandmeldelageplan, Brandmeldezentrale (BMZ), Sicherheitszeichen, Symbole, Fachkraft, Sachkunde, Sachkundige Person, Befähigte Person, Lehrgang, Seminar, Schulung, 2018, 2019, Frankfurt, Mainz

BGV Expertentag Elektro

BGV Expertentag Elektro 2018

Einladung zum BGV-Expertenstreff Elektro am 22.-23. Oktober 2018 in Karlsruhe (PDF)

22.-23. Oktober 2018
BGV Versicherung AG, Durlacher Allee 56, 76131 Karlsruhe

24. Oktober 2018
Besichtigung Rechenzentrum Bachmann in Stuttgart

Die Elektrotechnik verändert sich ständig, neue Vorschriften, Normen und auch die Vorgaben der gesetzlichen Unfallversicherungen sowie VDS und nicht zuletzt auch die Versicherer ändern Ihre Regelwerke und nicht alles bekommen wir mit, bzw. über alles werden wir informiert, deshalb freut es mich umso mehr, das wir Sie zum Expertentag nach Karlsruhe einladen können.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir eine unabhängige Plattform anbieten, um Wissen, Informationen und Neuigkeiten, neutral und ungezwungen im Kollegenkreis zu vermitteln.

Natürlich werden auch Firmen einige Beiträge beisteuern, jedoch steht der Transfer und Austausch in erster Linie, und deshalb freut es mich im Besonderen, das die BGV Versicherung AG die Kosten für die Seminartage komplett übernimmt, und damit nur die evtl. anfallenden Übernachtungskosten als Selbstkosten entstehen.

Programm

Sonntag, 21. Oktober 2018

Ab 16.00 Uhr     Aufbau im Seminarraum

Ab 18.30 Uhr     Come Together mit Abendessen
Restaurant Purino, Am Schloss Gottesaue 4,76131 Karlsruhe

Montag, 22. Oktober 2018

8.30 Uhr            Kaffeeempfang

9.00 Uhr            Begrüßung und Eröffnung des Expertentreff
Herrn Raimund Herrmann, Mitglied des Vorstandes der BGV Versicherung AG

9.15 Uhr           Teilnehmervorstellung und Sicherheitshinweise, Herr Wolfinger, BGV Versicherung AG

10.30 Uhr          Kaffeepause

10.45 Uhr           EMV und die Problematik bei Stromschienen, Herr Dipl.- Ing. Karlheinz Otto, Düsseldorf

12.45 Uhr          gemeinsames Essen im BGV Restaurant

13.15 Uhr          Brandschutzschalter und deren Simulation,
Herr Wolfgang Scheugenpflug, Eaton Electric, Bonn

14.30 Uhr          Simulationskoffer Netze und Netzsysteme,

Herr Dipl.-Ing. Werner Henke, Radolfzell + Herr Dierk Wolfinger, BGV Versicherung AG

15.30 Uhr          Kaffeepause

15.45 Uhr – 17.30 Uhr I4.0. fängt beim PEN nicht an– EMV- und automatisationsgerechte Installationsverteiler und Installationen
Herr Andreas Holfeld, VDE BV Dresden

Ab 18.30 Uhr     Come Together mit Abendessen
Carls Wirtshaus, Im Schlachthof 51, 76137 Karlsruhe

Dienstag, 23. Oktober 2018

8.15 Uhr            Kaffeeempfang

8.30 Uhr           Whisker die unterschätzte Gefahr,
Herr Eidg. dipl. El. Inst. Bruno Calamia, Dättlikon, Schweiz

9.00 Uhr            Bau PVO aus Sicht der Hersteller – Bayka (Bayrische Kabelwerke) und CFW EMV-Consulting AG
Herr Kronwald, Bayka + Herr Nyffeler, CFW Power Cabel

9.45 Uhr            VDE 0100 Beiblatt 5 und deren Auswirkung auf Projekte,
Herr Prof. Dr. – Ing. Ismail Kasikci, Hochschule Biberach

10.30 Uhr          Kaffeepause

10.45 Uhr          Mehrfacherdungen in geerdeten 24 V DC-Versorgungen – Gefahr für Anlagen- Verfügbarkeit, Herr Dipl.-Ing. Gerhard K. Wolff, Phoenix Contact, Blomberg

12.45 Uhr          gemeinsames Essen im BGV Restaurant

13.15 Uhr           Gleichstromverletzungen medizinische Sicht auf die Elektrotechnik,
Herr Prof. Dr. Berthold Schalke, medbo, Regensburg

14.30 Uhr          Lösungen beim EMV Problemen im Mobilfunkbereich
Herr Tananow, Telefónica + Herr Häuslein, Bender GmbH & Co. KG

15.30 Uhr          Kaffeepause

15.45 Uhr – 17.30 Uhr  Thermographie im Bereich Elektrotechnik
Herr Dr. Bernd Schönbach, SIS Schönbach Infrarot Service

Ab 18.30 Uhr     Abendessen in Karlsruhe,
VogelBräu Karlsruhe

Mittwoch, 24. Oktober 2018

8.15 Uhr            gemeinsame Fahrt nach Stuttgart zum Bachmann Rechenzentrum

10.00 Uhr          Begrüßung und Einweisung durch Geschäftsführer der Firma Bachmann

10.15 Uhr          Gleichstrom Technologie in Rechenzentren,
Herr Dipl. – Ing. Tilo Püschel

11.00 Uhr          Besichtigung des 380VDC Rechenzentrums

12.00 Uhr          Mittagessen

13.00 Uhr          Abschluss / Diskussion

14.00 Uhr          Abreise aus Stuttgart / evtl. Rückreise nach Karlsruhe

Checklisten: Projekt- und Bauherren-Erstgespräche

Projekt- und Bauherren-Erstgespräche

Anregungen zur Gesprächsführung für Ingenieur- und Architekturbüros geben die Checklisten des QualitätsVerbundes Planer am Bau.

Was wurde mit dem Kunden/Bauherrn eigentlich besprochen? Um welche Baumaßnahme handelt es sich genau? Wie ist die korrekte Adresse des Objektes? Sind bereits Planungsunterlagen vorhanden? Und in welchem Kostenrahmen kann ich mich bewegen?

Die Basis eines jeden Projekts ist das erste Gespräch mit dem Kunden respektive dem Bauherren. Deshalb ist die Protokollierung eines solchen Gesprächs entscheidend für jedes Projekt und daher ein wichtiger Aspekt im Muster-QualitätsManagement-Handbuch vom QualitätsVerbund Planer am Bau.

Ziel eines ersten Gesprächs mit dem Kunden ist es, seine Wünsche zu erfragen und zu erfassen. Die Ergebnisse werden dann protokolliert und fließen in die Planung ein. Dadurch sichern sich beide Seiten – Kunde und Planer – ab. Das Erstgespräch gewährleistet unter anderem die Einhaltung der Kosten und Termine nach Projektbeginn. Wesentliche Gesprächspunkte sind Planungsvorgaben, Wünsche, Ziele, Kostenrahmen und Terminrahmen.

Weitere Informationen