Neue Norm DIN VDE V 0826-1:2018-09 Smart Home

Neue DIN VDE V 0826-1 Smart Home

Logo DFK Deutsches Forum KriminalPräventionIm September 2018 haben die vom Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) getragene Normungsorganisation Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) in DIN und VDE zusammen mit der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) die Vornorm DIN VDE V 0826-1 veröffentlicht. Die Norm für Gefahrenwarnanlagen (GWA) aus 2013 wurde überarbeitet und um die Sicherheitstechnik im Smart Home erweitert. Sie legt einheitliche Anforderungen für die Planung, den Einbau, den Betrieb und die Instandhaltung in Häusern und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung fest. Die Vornorm dient zugleich als Grundlage für die finanzielle Förderung von Sicherheitstechnik im Einbruchschutz bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Autorin: Sabrina Mohr, Sachbearbeiterin für Einbruchschutz und Smart Home, Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)

Weitere Infomationen

 

Einzelbatterieleuchten mit DALI-Überwachung

Der Einsatz von Einzelbatterieleuchten bei der Sicherheitsbeleuchtung nimmt in Deutschland zu. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn sie sind in der Anschaffung preiswerter als eine Zentralbatterieanlage, einfach zu planen und zu installieren. Der Nachteil ist die fehlende zentrale Überwachung und Protokollierung, was durch den Einsatz einer zentralen Überwachungseinheit kompensiert werden kann.

Zu diesem Zweck bietet sich eine Sicherheitsbeleuchtung mit standardisierter digitalisierter DALI-Schnittstelle an. Als eigenständiges, überwachtes System ist eine mit DALI-Technik ausgestattete Sicherheitsbeleuchtung in der Lage, den Lampen- und Batteriestatus zu überwachen und Auskunft über Funktion, Ladezustände und Betriebsstunden im Normal- oder Notbetrieb zu geben. Als Alternative zur Überwachung über einen Touchscreen ist durch die Verwendung eines DALI-Gateways auch das Einbinden der DALI-Leuchten an KNX- und BMS-Systeme möglich. Bei der DALI-Technologie, gemäß EN- und IEC-Standards, werden Fehler zentral gemeldet und damit Wartungszeiten und Kosten reduziert. Mit der DALI-BUS-Verdrahtung ist eine vereinfachte Installation gegeben.

Autor: Markus Tschorn, Product Specialist, ABB Kaufel GmbH

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Digitale Zukunftskommune Heidelberg

Durch die intelligente Nutzung von neuen digitalen Möglichkeiten ergeben sich große Chancen für Heidelberg und die Stadtverwaltung. In 2018 wurde die Stadt Heidelberg beim Landeswettbewerb „Digitale Zukunftskommune“ als Modellkommune für neue digitale Serviceangebote ausgezeichnet.

Ziel ist es, durch den Einsatz innovativer Technologien und intelligenter Lösungen die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger weiter zu erhöhen, indem durch die Digitalisierung ein Plus an Bürgerservice und Transparenz geboten wird sowie die Beschleunigung und Vereinfachung von Verwaltungsvorgängen vorangetrieben werden. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft arbeitet die Stadt an der Entwicklung und Einführung der Multiplattform „MAsH“. Das Modellvorhaben sieht Verbesserungen für die Bürger, in der Verwaltung, bei der digitalen Bildung sowie im Bereich Mobilität und Umwelt vor. Diese Plattform dient als Modellprojekt und soll zukünftig auf andere Kommunen in Baden-Württemberg übertragbar sein. Um den eingeschlagenen Weg erfolgreich weitergehen zu können, werden künftig alle Aufgaben in der Stadtverwaltung rund um das Thema Digitale Stadt in einem neuen Amt für Digitalisierung und Informationsverarbeitung gebündelt.

Ihr

Manfred Leutz

Autor:
Manfred Leutz (ml), Abteilungsleiter Informationsverarbeitung, Personal- und Organisationsamt, Stadt Heidelberg

 

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FeuerTrutz 2019

Die FeuerTrutz, internationaler Fachkongress und Messe für den vorbeugenden baulichen und anlagentechnischen Brandschutz, findet am 20. und 21. Februar 2019 zum neunten Mal in der Messe Nürnberg statt. Fachplaner, Architekten, Sachverständige, Bauingenieure, Mitarbeiter von Behörden und Brandschutzdienststellen sowie Brandschutzbeauftragte können sich über Lösungen und Produkte zur Brandverhütung und Brandeindämmung informieren, Vorträge besuchen und fachlich austauschen.

Autor:
Dr. Barbara Löchte, Marketing Kommunikation, Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit

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Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag

Die neue DIN VDE 0100-410:2018-10 enthält die wichtigsten Anforderungen für den Schutz gegen elektrischen Schlag, inklusive Basisschutz und Fehlerschutz von Personen und Nutztieren.

Wesentliche Änderungen: Die Anforderungen bezüglich des Schutzpotentialausgleichs für Metallteile in Gebäuden wurden eindeutiger beschrieben und auf weitere erforderliche Verbindungen zur Haupterdungsschiene in DIN VDE 0100-540 verwiesen. Schutzeinrichtungen für die automatische Abschaltung müssen im Fehlerfall Trenneigenschaften haben. Die Abschaltzeiten nach 411.3.2.2 müssen für Endstromkreise mit einem Nennstrom nicht größer als 63 A mit einer oder mehreren Steckdosen und 32 A, die ausschließlich fest angeschlossene elektrische Verbrauchsmittel versorgen, angewendet werden. Zudem wurde die maximale Abschaltzeit für Gleichspannung 120 V < U0 ≤ 230 V von 5 auf 1 Sekunde reduziert. Die bisher beschriebenen Sonderfälle werden nun in Anhang D behandelt. Es muss ein zusätzlicher Schutzpotentialausgleich vorgesehen werden, und es sind nur Leistungshalbleiter-Umrichtersysteme und -betriebsmittel zu verwenden, deren Hersteller angemessene Methoden für die Erst- und Wiederholungsprüfung angeben. Die Anforderungen für Steckdosen wurden auf Bemessungsströme bis einschließlich 32 A erweitert sowie um eine neue Anmerkung zu Ausnahmen für Steckdosen im Anwendungsbereich der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ergänzt. Mit dem neuen Abschnitt 411.3.4 wird gefordert, dass Beleuchtungsstromkreise in Wohnungen durch eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) mit einem Bemessungsdifferenzstrom nicht größer als 30 mA zu schützen sind. Dies gilt nicht für Gewerbegebäude. Anforderungen in 411.6.3 bei Auftreten des ersten Fehlers in IT-Systemen wurden grundlegend überarbeitet. Es werden unterschiedliche Überwachungs- und Schutzeinrichtungen gefordert. Die Anforderungen an Kabel- und Leitungsanlagen zur Verwendung in Installationen mit der Schutzmaßnahme „doppelte oder verstärkte Isolierung“ wurden in mehreren Punkten neu gefasst. 411.4.1 schreibt in allen neuen Gebäuden Fundamenterder nach DIN 18014 vor. Das gilt auch nach DIN VDE 0100-540 unabhängig vom Netzsystem. (ik) www.dgwz.de/elektrischer-schlag

Autor:
Prof. Dr. Ismail Kasikci (ik), Hochschule Biberach, Institut für Gebäude- und Energiesysteme

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Die zweite Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen hat am 29. November 2018 in Heidelberg erfolgreich stattgefunden.

Erfolgreiche zweite Tagung zur Sicherheit in Bildungseinrichtungen in Heidelberg

Zur zweiten Tagung der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) zur Sicherheit in Bildungseinrichtungen trafen sich am 29. November 2018 in Heidelberg mehr als 70 Vertreter aus Städten, Landkreisen und Kommunen sowie Interventions- und Präventionskräfte, Fachplaner und Hersteller. Sicherheitskonzepte zum Schutz von Menschen und Gebäuden vor Gewalt, Brand und Einbruch waren Inhalt der Tagung, die unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Heidelberg, Prof. Dr. Eckart Würzner, stand.

Nach dem Grußwort von Dirk Siegmann, Vertreter der Stadt Heidelberg, stellte Professor Ernst-Peter Döbbeling von der Hochschule Furtwangen die Bedeutung eines Krisenmanagements für die Kommunen dar. Dabei betonte er die öffentliche Wahrnehmung und die Kommunikation zwischen Eltern, Schülern und der Schule.

Im Anschluss berichtete Gerhard Semler von der Stadt Ulm über die Amokprävention und den Umgang mit Falschalarmen an städtischen Schulen. Im Fokus standen der von der Stadt Ulm eingerichtete Expertenkreis und dessen Maßnahmen. Leo Keidel, erster Polizeihauptkommissar des Polizeipräsidiums Aalen, erläuterte die Krisenreaktion und stellte das neue Einheitliche Orientierungssystem (EOS) vor, welches den Einsatzkräften im Notfall eine schnelle Ortung ermöglicht. Schwerpunkt am Nachmittag war das Notfall- und Gefahren- Reaktions-Systems (NGRS). Tobias Töpfer vom Ingenieurbüro Build:ing pro GmbH referierte über die Inhalte der DIN VDE V 0827-1 und das Krisenmanagement der Stadt Waiblingen und die dortige praktische Umsetzung von NGRS. Frank Jesse, Experte für Sicherungstechnik beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg, beleuchtete die Aufschaltung eines NGRS zur Polizei gemäß ÜEA- Richtlinie.

Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich in der begleitenden Fachausstellung über neue Praxislösungen für ein ganzheitliches Sicherheitskonzept zu informieren. Präsentiert wurden NGRS, Kommunikationssysteme, Gefahrenmeldeanlagen sowie Systeme zur Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Evakuierung und Fluchtwegsteuerung von den Ausstellern Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Gehrke Sales GmbH, Inotec Sicherheitstechnik GmbH, Scanvest GmbH, Schneider Intercom GmbH und Telecom Behnke GmbH.

Die Fachtagung „Sicherheit in Bildungseinrichtungen“ wird vierteljährlich bundesweit durchgeführt. Die erste Veranstaltung fand am 13. September 2018 in Hannover statt. Die nächste Veranstaltung findet am 28. März 2019 in Duisburg statt. Weitere Informationen zur Tagung sowie Teilnehmer- und Ausstellerstimmen gibt es auf der Website www.sicherheit-in-bildungseinrichtungen.de.

Ansprechpartnerin

Frau Friederike Stork
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

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Teilnehmer begeistert über Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen am 29.11.2018 in Heidelberg. #dgsib www.sicherheit-in-bildungseinrichtungen.de

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www.dgwz.de/tagung-sicherheit-in-bildungseinrichtungen-2018-heidelberg-abschlussbericht

Weiterführende Informationen

www.sicherheit-in-bildungseinrichtungen.de

Geführte Messerundgänge zur ISH 2019 in Frankfurt

Vom 11. bis 15. März 2019 bietet die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) auf der ISH täglich fachlich moderierte Messerundgänge für Fachplaner, Ingenieure, Gebäudebetreiber und Behördenvertreter an. Die Rundgänge geben in zwei Stunden einen kompakten Überblick über die Messe. Fach- und Führungskräfte präsentieren Produktneuheiten, Innovationen und Technologien, die unter planerischen und technischen Gesichtspunkten besonders interessant sind.

Die Rundgänge sind kostenlos. Jeder Teilnehmer erhält eine Eintrittskarte, das Planerhandbuch, ein schriftliches Teilnahmezertifikat und ein Informationspaket nach der Messe. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Anmeldung erfolgt über die Website www.dgwz.de/ish.

Die ISH ist mit über 200.000 Besuchern und 2.400 Ausstellern die Weltleitmesse für Gebäude-, Energie-, Heizungs-, Klimatechnik, Baddesign und Installation.

995 Zeichen (mit Leerzeichen), zur freien Verwendung, Beleg erbeten

Über die DGWZ

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ wurde 2013 gegründet und hat ihren Sitz in Bad Homburg.

Ansprechpartnerin

Dr. Barbara Löchte
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
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Täglich geführte Messerundgänge für Betreiber, Behörden und Planer auf der ISH 2019. #ISH19 www.dgwz.de/ish

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www.dgwz.de/messerundgaenge-zur-ish-2019-messe-frankfurt

Weiterführende Informationen

www.dgwz.de/ish

 

Checklisten: Projekt- und Bauherren-Erstgespräche

Projekt- und Bauherren-Erstgespräche

Anregungen zur Gesprächsführung für Ingenieur- und Architekturbüros geben die Checklisten des QualitätsVerbundes Planer am Bau.

Was wurde mit dem Kunden/Bauherrn eigentlich besprochen? Um welche Baumaßnahme handelt es sich genau? Wie ist die korrekte Adresse des Objektes? Sind bereits Planungsunterlagen vorhanden? Und in welchem Kostenrahmen kann ich mich bewegen?

Die Basis eines jeden Projekts ist das erste Gespräch mit dem Kunden respektive dem Bauherren. Deshalb ist die Protokollierung eines solchen Gesprächs entscheidend für jedes Projekt und daher ein wichtiger Aspekt im Muster-QualitätsManagement-Handbuch vom QualitätsVerbund Planer am Bau.

Ziel eines ersten Gesprächs mit dem Kunden ist es, seine Wünsche zu erfragen und zu erfassen. Die Ergebnisse werden dann protokolliert und fließen in die Planung ein. Dadurch sichern sich beide Seiten – Kunde und Planer – ab. Das Erstgespräch gewährleistet unter anderem die Einhaltung der Kosten und Termine nach Projektbeginn. Wesentliche Gesprächspunkte sind Planungsvorgaben, Wünsche, Ziele, Kostenrahmen und Terminrahmen.

Weitere Informationen

DIN VDE 0100-410:2018-10 Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 4-41: Schutzmaßnahmen - Schutz gegen elektrischen Schlag

Schutz gegen elektrischen Schlag

Im Oktober 2018 erscheint die neue DIN VDE 0100-410 „Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-41: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen elektrischen Schlag“.

Weitere Informationen

Fortbildungspunkte für Archiktekten und Planer - Fortbildungs- Praktikumsordnung der Architektenkammer Berlin

Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen

Am 16. Februar 2017 ist die Fortbildungs- und Praktikumsordnung der Architektenkammer Berlin in Kraft getreten. Damit haben nun auch die Architekten in Berlin ein Punktesystem für die Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen und den Nachweis ihrer Fortbildungen. Mitglieder von Architekten- und Ingenieurkammern sind zur regelmäßigen Fortbildung verpflichtet. Nachweis und Verantwortung für die Fortbildung ist von den Kammern in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Ein bundeseinheitlicher Kriterienkatalog zur Fortbildungsanerkennung existiert nicht. Gefordert wird vielmehr ein  Themen- und Fachbezug mit hinreichender „wissenschaftlicher Tiefe“ oder „praktischer Relevanz“.

Neben den Kammern vergibt auch der Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) Weiterbildungspunkte mit den Themenschwerpunkten Arbeits-, Gesundheits-, Umwelt- und Brandschutz sowie Managementsysteme und Security. Abhängig von Dauer, Inhalt und Themenspektrum werden ein bis vier VDSI-Punkte vergeben. Die Anerkennung muss vorab vom Veranstalter beantragt werden.

Autor: Dr. Barbara Löchte, Marketing Kommunikation, Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit

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