Beiträge

Gefährdungsbeurteilungen im Arbeitsschutz

Müssen Gefährdungsbeurteilungen aktuell sein?

Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Element im betrieblichen Arbeitsschutz. Die rechtliche Grundlage ist im Arbeitsschutzgesetz mit der angehängten Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), den Arbeitsstätten-Richtlinien (ASR) sowie der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) vorgeschrieben. Gefährdungsbeurteilungen (GBU) sind ein wichtiges Hilfsmittel, um Mitarbeiter vor Schäden an Leib und Leben zu bewahren sowie den Unternehmer bei der Wahrnehmung seiner Fürsorgepflicht zu unterstützen. Arbeitsmittel und die Umgebungsbedingungen der Arbeitsstelle müssen berücksichtigt und die Gefährdungen analysiert werden, die von den Arbeitsgegenständen ausgehen können. Ein wichtiger Aspekt ist ebenso die Einbindung der Herstellerinformationen und die Bewertung von Sicherheitsdatenblättern bei Gefahrstoffen.

Die Gefährdungsbeurteilungen sind schriftlich zu dokumentieren und umfassen die Bezeichnung des Arbeitsbereiches/Arbeitsplatzes sowie den Betriebszustand zum Zeitpunkt der Analyse. Die ermittelten Gefährdungen und Belastungen werden hierbei systematisch aufgeführt. Es folgt eine Einschätzung des Risikos und Dokumentation der herangezogenen Beurteilungskriterien. Entsprechende Maßnahmen zur Risikominimierung sind umzusetzen. Abschließend wird deren Wirkung kontrolliert und der Ersteller der GBU dokumentiert. Auf Basis der Ergebnisse wird eine Betriebsanweisung erstellt, um Mitarbeiter korrekt einzuweisen.

Die Gefährdungsbeurteilung muss immer aktuell sein. Wenn es Änderungen im Arbeitsablauf, den verwendeten Arbeitsmitteln oder in einem Gesetz gibt, ist es notwendig, die Risiken neu zu bewerten. Auch ein Arbeitsunfall ist ein Grund für eine Überprüfung. Wenn bei schweren Unfällen die Behörden eingeschaltet werden, müssen Gefährdungsbeurteilungen i.d.R. direkt bei der Befragung mit vorgelegt werden. Auch wenn der Verantwortliche Pflichten delegiert oder extern beauftragt hat, ist die Einhaltung vom Delegierenden zu überwachen. Die Erstellung und ständige Anpassung der Gefährdungsbeurteilungen ist notwendig, um Sicherheit für die Beschäftigten und Rechtssicherheit für den Unternehmer zu gewährleisten.

Autor: Bernd Lausch, Leiter Operational Excellence, Apleona GmbH

Weitere Informationen

Der Weg zur verantwortlichen Elektrofachkraft

Der Weg zur verantwortlichen Elektrofachkraft

Eine verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) übernimmt die Fachverantwortung im Bereich Elektrosicherheit. Ihre Funktion ist in der DIN VDE 1000-10 „Anforderungen an die im Bereich der Elektrotechnik tätigen Personen“ verankert.

Jedes Unternehmen, das elektrotechnische Einrichtungen plant, errichtet, prüft, instand hält oder aber betreibt, sollte eine VEFK bestellen. Sind Unternehmer und Führungskräfte selbst elektrotechnische Laien, können sie keine Fachverantwortung in den Bereichen Elektrotechnik und -sicherheit übernehmen. Dann ist der Arbeitgeber verpflichtet, Leitungs- und Aufsichtsaufgaben nach DGUV Vorschrift 3 an eine Elektrofachkraft zu übertragen, die damit VEFK wird. Der Unternehmer überträgt damit Pflichten und Aufgaben auf die VEFK. Für eine rechtssichere Pflichtenübertragung sollte die Bestellung schriftlich erfolgen.

Die Verantwortung der VEFK kann auf den ganzen Betrieb, eine Anlage oder Betriebsteile abzielen. Für diesen Bereich eines Unternehmens übernimmt die VEFK die Verantwortung und fachliche Leitung und ist damit häufig fachlicher und disziplinarischer Vorgesetzter anderer Elektrofachkräfte.

Autor: Thomas Brimmer, Gesamtverantwortliche EFK, ebm-pabst Mulfingen GmbH & Co. KG Unternehmensgruppe und Vorsitzender des Vereins elektrotechnischer Fach- und Führungskräfte e.V. (VEFK e.V.)

Weitere Informationen

Neues DGWZ-Seminar zu Gefährdungsbeurteilungen im Arbeitsschutz

Neues DGWZ-Seminar zu Gefährdungsbeurteilungen im Arbeitsschutz

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2022-01 vom 13. Januar 2022

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) bietet das Seminar „Gefährdungsbeurteilungen im Arbeitsschutz“ neu an. Die dreitägige Weiterbildung vermittelt die rechtlichen Verordnungen sowie die methodische Vorgehensweise und bildet zur fachkundigen Person für die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen aus. Die Teilnehmer lernen mit Hilfe verschiedener Instrumente, die Belastungsfaktoren und Gefahren im Betrieb zu erkennen und zu beurteilen. Hieraus können notwendige Arbeitsschutzmaßnahmen abgeleitet, umgesetzt und rechtssicher dokumentiert werden.

Die Schulung richtet sich vor allem an verantwortliche Personen, Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte sowie Sicherheitsingenieure und Behördenvertreter. Die Teilnahmegebühr für das dreitägige Seminar beträgt 890 Euro zzgl. MwSt. Die ersten Präsenzveranstaltungen finden vom 29. bis 31. März 2022 in Frankfurt am Main und vom 12. bis 14. Juli 2022 in Stuttgart statt. Das erste Online-Seminar findet vom 4. bis 6. Mai 2022 statt. Weitere Informationen können unter www.dgwz.de/gefaehrdungsbeurteilung abgerufen werden.

„Eine Gefährdungsbeurteilung muss für jeden Arbeitsplatz im Unternehmen durchgeführt werden, sobald mindestens ein Mitarbeiter beschäftigt ist. Diese führt eine fachkundige Person in enger Zusammenarbeit beispielsweise mit dem Betriebsleiter, dem Meister und einem oder mehreren Sicherheitsbeauftragten durch. In der Regel begleiten auch Arbeitsmedizin und Betriebsrat die Erstellung aktiv“, weiß Kay Glombik, Geschäftsführer bei Arfa – Sicherheit und Innovation sowie Referent bei der DGWZ. Die Vorgehensweise ist im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) nicht festgelegt, die Technischen Regeln für Arbeitsstätten Gefährdungsbeurteilung (ASR V3) gliedern die Schritte in Ermitteln der Gefährdungen, Beurteilen der Gefährdungen (Risikobewertung), Festlegen von Maßnahmen, Überprüfen der Wirksamkeit der Maßnahmen, erneute Beurteilung nach Umsetzung der Maßnahmen sowie Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilung.

Gefährdungsbeurteilungen sind unabhängig von deren Rechtsgrundlage regelmäßig auf ihre Aktualität zu überprüfen und spätestens bei Änderung des Arbeitsplatzes oder des Arbeitsverfahrens, bei dem Einsatz neuer Stoffe und Geräte, aber auch bei Änderungen rechtlicher Bestimmungen oder anlassbezogen bei Vorfällen, fortzuschreiben. Ziel der Gefährdungsbeurteilung ist es, Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten und eine menschengerechte Gestaltung der Arbeit zu gewährleisten. Dieses wird erreicht, wenn bestehende Gefährdungen gezielt und systematisch ermittelt, bewertet und daraus geeignete Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden.

Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Element im betrieblichen Arbeitsschutz. Laut § 5 des ArbSchG und § 3 der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sind Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und zu dokumentieren. Gefährdungen am Arbeitsplatz können sich durch Gestaltung und Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes, physikalische, chemische und biologische Einwirkungen sowie Gestaltung, Auswahl und Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit ergeben. Zudem können die Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit und deren Zusammenwirken, die unzureichende Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten und die psychischen Belastungen bei der Arbeit die Sicherheit und Gesundheit von Mitarbeitern gefährden.

3.569 Zeichen (mit Leerzeichen), zur freien Verwendung, Beleg erbeten

Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartner
Ilka Klein
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

Tweet-Vorschlag
Neues DGWZ-Seminar „Gefährdungsbeurteilungen im Arbeitsschutz“. #Gefährdungsbeurteilung #Arbeitsschutz www.dgwz.de/seminar-gefaehrdungsbeurteilungen-Arbeitsschutz

Download
www.dgwz.de/seminar-gefaehrdungsbeurteilungen-Arbeitsschutz

Neues DGWZ-Seminar zu Gefährdungsbeurteilungen im Arbeitsschutz

Bildquelle: DEKRA
Bildunterschrift: Das neue DGWZ-Seminar bildet zur fachkundigen Person für die Erstellung von „Gefährdungsbeurteilungen im Arbeitsschutz“ aus.

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/gefaehrdungsbeurteilung

Wie gefällt Ihnen diese Seite?

5

Seiten

90-Minuten-Online-Seminar - Gefährdungsbeurteilung für den Einsatz von CO2-Feuerlöschern in Räumen

90-Minuten-Online-Seminar – Gefährdungsbeurteilung für den Einsatz von CO2-Feuerlöschern in Räumen

90-Minuten-Online-Seminar
Gefährdungsbeurteilung für den Einsatz von CO2-Feuerlöschern in Räumen

Teilnahmegebühr | Termin | Seminarbeschreibung| Inhalte | Zielgruppe | Referent | Anmeldung

Das 90-Minuten-Online-Seminar beschreibt die Anforderungen an einen geeigneten CO2-Feuerlöscher und was bei der Gefährdungsbeurteilung zu beachten ist.

Teilnahmegebühr

49 Euro zzgl. 19 % MwSt., inkl. Unterlagen und DGWZ-Teilnahmebescheinigung.

Termin

8. Juni 2022 – 10:00-11:30 Uhr

Seminarbeschreibung

Die DGUV Information 205-034 – Einsatz von Kohlendioxid (CO2)-Feuerlöschern in Räumen beschreibt die Bedingungen des Einsatzes von CO2-Feuerlöschern in Brandräumen. Ein Anstieg der Kohlendioxidkonzentration in der Einatemluft kann für den Menschen bedrohlich werden. Aus diesem Grund muss der Unternehmer in der Gefährdungsbeurteilung einen geeigneten CO2-Feuerlöscher ermitteln.

Das 90-Minuten-Online-Seminar beschreibt die Anforderungen der DGUV Information 205-034 – Einsatz von Kohlendioxid (CO2)-Feuerlöschern in Räumen und wie diese umzusetzen sind. Die Teilnehmer erfahren, was einen geeigneten CO2-Feuerlöscher ausmacht und was bei der Gefährdungsbeurteilung zu beachten ist.

Inhalte

  • Was ist ein geeigneter CO2-Feuerlöscher?
  • Wie wirkt die CO2-Konzentration auf den Brand, wie auf den Menschen?
  • Was ist bei der Gefährdungsbeurteilung zu beachten?
  • Wie löscht man richtig mit einem CO2-Feuerlöscher durch den Türspalt, durch die geöffnete Tür und im Raum?
  • Wann und warum muss der Standort eines CO2-Feuerlöschers geändert werden?
  • Was muss vor Einleitung der Löschmaßnahme beachtet werden?
  • Wie verläuft der Löschvorgang?

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an:

  • Architekten, Ingenieure, Planer, Errichter, Brandschutzplaner, Facility Manager,
  • Haustechniker, Verantwortliche Personen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, – Sicherheitsbeauftragte, Brandschutzbeauftragte,
  • Technische Zeichner, Technische Systemplaner,
  • Mitarbeiter von Behörden.

Referent

Sven Kuhlmann ist Brandschutzmanager, Verbandsführer der Feuerwehr Bünde und Geschäftsführer bei der Firma DS Brandschutz GmbH. Aufgrund seiner langjährigen Berufserfahrung im Bereich Sicherheit und Brandschutz bildet er unter anderem Brandschutz- und Evakuierungshelfer aus und unterstützt Unternehmen als externer Brandschutzbeauftragter in allen Belangen der Brandschutzorganisation und Prüfungen in Ihrem Betrieb. Außerdem ist er Leiter des Arbeitskreises Brandschutzerziehung der Freiwilligen Feuerwehr.

Sven Kuhlmann - DS Brandschutz - Referent Seminar Brandschutzklappen

Anmeldung

    Die Felder mit Sternchen * sind Pflichtangaben.

    Hiermit melde ich folgenden Teilnehmer zum 90-Minuten-Online-Seminar an.
    Wenn Sie mehrere Teilnehmer anmelden wollen, füllen Sie das Formular bitte für jeden Teilnehmer einzeln aus. Wir benötigen für jeden Teilnehmer eine individuelle E-Mail. Nach der Anmeldung erhalten Sie per E-Mail die Anmeldebestätigung und Rechnung. 24 Stunden vor dem Online-Seminar erhält jeder Teilnehmer seine individuellen Zugangsdaten.

    90-Minuten-Online-Seminar

    Termin

    Teilnehmer
    * Anrede

    Titel

    * Vorname

    * Nachname

    * E-Mail-Adresse - Pro Teilnehmer wird eine individuelle E-Mail-Adresse benötigt.

    Rechnungsanschrift

    * Firma oder Tätigkeit bei Selbständigen

    Zusatz, Abteilung, Bestellnummer (optional)


    Firma2: [firma2-rechnung]

    * Anrede Rechnung

    * Vorname Rechnung

    * Nachname Rechnung

    * E-Mail Rechnung

    * Straße Rechnung

    * PLZ Rechnung

    * Ort Rechnung

    * Ich habe die folgenden Teilnahmebedingungen gelesen und bin damit einverstanden.
    Die Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldung kann bis 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos storniert werden. Die Stornierung muss schriftlich erfolgen. Die Seminargebühr ist nach Erhalt der Rechnung zur Zahlung fällig. Rechnung und Teilnahmeurkunde können nicht umgeschrieben werden. Der Veranstalter ist berechtigt, einen Ersatzreferenten zu benennen und die Veranstaltung aus wichtigem Grund abzusagen, insbesondere bei Ausfall des Referenten oder zu geringer Teilnehmerzahl. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall zurückerstattet. Andere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

    * Ich habe die folgende Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.
    Meine Daten werden für die Durchführung der Veranstaltung und zum Versand des Newsletters von der DGWZ gespeichert. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Speicherung Ihrer Daten jederzeit widersprechen.

    captcha
    * Tragen Sie bitte hier die Ziffern von oben ein. Damit verhindern wir Spam.

    Stichworte
    Gefährdungsbeurteilung, CO2-Feuerlöscher, Feuerlöscher, CO2-Konzentration, Vorbeugender Brandschutz, Brandgefahr, Kohlendioxid, DGUV Information 205-034, Löschmaßnahme, Gefährdungsermittlung, Kohlendioxidkonzentration, Webinar, Seminar, Online-Seminar, Event, Veranstaltung, 2022

    90-Minuten-Online-Seminar Brandschutzbeauftragte in der Verantwortung

    90-Minuten-Online-Seminar – Brandschutzbeauftragte in der Verantwortung

    90-Minuten-Online-Seminar
    Brandschutzbeauftragte in der Verantwortung

    Teilnahmegebühr | Termin | Seminarbeschreibung| Inhalte | Zielgruppe | Referent | Anmeldung

    Das 90-Minuten-Online-Seminar beschreibt den Verantwortungsbereich von Brandschutzbeauftragten und wann sie vor Gericht für einen Schaden zur Rechenschaft gezogen werden können.

    Teilnahmegebühr

    49 Euro zzgl. 19 % MwSt., inkl. Unterlagen und DGWZ-Teilnahmebescheinigung.

    Termine

    20. Juli 2022 – 10:00-11:30 Uhr

    Seminarbeschreibung

    In jedem Betrieb mit einer hohen Personenzahl ist mit noch höheren Gefahren zu rechnen. Um der Entstehung und Ausbreitung eines Brandes vorzubeugen, werden Brandschutzbeauftragte bestellt. Diese sollen den Arbeitgeber beraten und bauliche, anlagentechnische und organisatorische Maßnahmen unterstützen. Im Ernstfall kommt schnell die Frage der Verantwortung auf.

    Das 90-Minuten-Online-Seminar beschreibt die Aufgaben von Brandschutzbeauftragten im Betrieb. Die Teilnehmer erfahren, ob Sie als Brandschutzbeauftragte für einen Schaden verantwortlich gemacht werden können bzw. haften.

    Inhalte

    • Welche Aufgaben haben Brandschutzbeauftragte?
    • Ist ein Brandschutzbeauftragter weisungsbefugt?
    • Haftet ein Brandschutzbeauftragter im Brandfall?
    • Welche rechtlichen Risiken gibt es?
    • Wie ist die rechtliche Stellung im Betrieb und vor Gericht?
    • Können Pflichten übertragen werden?
    • Wann muss man einen Brandschutzbeauftragten haben?
    • Was ist der Unterschied zwischen Brandschutzhelfer und Brandschutzbeauftragten?

    Zielgruppe

    Das Seminar richtet sich an:

    • Architekten, Ingenieure, Planer, Errichter, Brandschutzplaner, Facility Manager,
    • Haustechniker, Verantwortliche Personen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, – Sicherheitsbeauftragte, Brandschutzbeauftragte,
    • Technische Zeichner, Technische Systemplaner,
    • Mitarbeiter von Behörden.

    Referent

    Sven Kuhlmann ist Brandschutzmanager, Verbandsführer der Feuerwehr Bünde und Geschäftsführer bei der Firma DS Brandschutz GmbH. Aufgrund seiner langjährigen Berufserfahrung im Bereich Sicherheit und Brandschutz bildet er unter anderem Brandschutz- und Evakuierungshelfer aus und unterstützt Unternehmen als externer Brandschutzbeauftragter in allen Belangen der Brandschutzorganisation und Prüfungen in Ihrem Betrieb. Außerdem ist er Leiter des Arbeitskreises Brandschutzerziehung der Freiwilligen Feuerwehr.

    Sven Kuhlmann - DS Brandschutz - Referent Seminar Brandschutzklappen

    Anmeldung

      Die Felder mit Sternchen * sind Pflichtangaben.

      Hiermit melde ich folgenden Teilnehmer zum 90-Minuten-Online-Seminar an.
      Wenn Sie mehrere Teilnehmer anmelden wollen, füllen Sie das Formular bitte für jeden Teilnehmer einzeln aus. Wir benötigen für jeden Teilnehmer eine individuelle E-Mail. Nach der Anmeldung erhalten Sie per E-Mail die Anmeldebestätigung und Rechnung. 24 Stunden vor dem Online-Seminar erhält jeder Teilnehmer seine individuellen Zugangsdaten.

      90-Minuten-Online-Seminar

      Termin

      Teilnehmer
      * Anrede

      Titel

      * Vorname

      * Nachname

      * E-Mail-Adresse - Pro Teilnehmer wird eine individuelle E-Mail-Adresse benötigt.

      Rechnungsanschrift
      * Firma oder Tätigkeit bei Selbständigen

      Zusatz, Abteilung, Bestellnummer (optional)

      * Anrede Rechnung

      * Vorname Rechnung

      * Nachname Rechnung

      * E-Mail Rechnung

      * Straße Rechnung

      * PLZ Rechnung

      * Ort Rechnung

      * Ich habe die folgenden Teilnahmebedingungen gelesen und bin damit einverstanden.
      Die Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldung kann bis 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos storniert werden. Die Stornierung muss schriftlich erfolgen. Die Seminargebühr ist nach Erhalt der Rechnung zur Zahlung fällig. Rechnung und Teilnahmeurkunde können nicht umgeschrieben werden. Der Veranstalter ist berechtigt, einen Ersatzreferenten zu benennen und die Veranstaltung aus wichtigem Grund abzusagen, insbesondere bei Ausfall des Referenten oder zu geringer Teilnehmerzahl. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall zurückerstattet. Andere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

      * Ich habe die folgende Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.
      Meine Daten werden für die Durchführung der Veranstaltung und zum Versand des Newsletters von der DGWZ gespeichert. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Speicherung Ihrer Daten jederzeit widersprechen.

      captcha
      * Tragen Sie bitte hier die Ziffern von oben ein. Damit verhindern wir Spam.

      Stichworte
      Brandschutzbeauftragte, Brandschutz, Schutzmaßnahme, Vorbeugender Brandschutz, Brandschutzkonzept, Evakuierungsplan, Brandschutzhelfer, Alarmplan, DGUV Information 205-003, BauPrüfVO, ArbSchG, ArbStättV, Brandschutztechnische Anlagen, Brandschutzakte, Schutzziel, Brandverhütung, Sicherheit, Pflichtenübertragung, Unfallverhütungsvorschrift, Haftungsfall, Seminar, Online-Seminar, Webinar, Event, Veranstaltung, 2022

      Übersicht zu verantwortliche Elektrofachkraft

      Übersicht zu verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK)

      Einführung | Normen und Vorschriften | Publikationen | Weitere Informationen

      Einführung

      Verantwortliche Elektrofachkräfte übernehmen die Verantwortung im Bereich Elektrosicherheit eines Unternehmens. Der Begriff „verantwortliche Elektrokraft (VEFK)“ wird das erste Mal in der DIN VDE 1000-10 „Anforderungen an die im Bereich der Elektrotechnik tätigen Personen“ genannt. Unternehmen, die unter den Geltungsbereich der Norm fallen, benötigen eine verantwortliche Elektrofachkraft. Der Geltungsbereich umfasst alle Unternehmen, die elektrotechnische Einrichtungen planen, konstruieren, errichten, betreiben, prüfen oder instand halten.

      Artikel 3 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) verpflichtet den Arbeitgeber dazu eine sichere Umgebung in der Organisation und geeignete Mittel bereitzustellen, die die Gesundheit seiner Arbeitnehmer sichern. Fachverantwortung für die Elektrosicherheit ist Teil der unternehmerischen Gesamtverantwortung.

      Sollte die Führungskraft selbst keine Fachkraft aus dem Bereich der Elektrotechnik sein, kann sie die Fachverantwortung für die Elektrosicherheit nicht übernehmen und muss sie dann nach DGUV Vorschrift 3 über eine schriftliche Bestellung an eine verantwortliche Elektrofachkraft übertragen. Die schriftliche Bestellung muss ordnungsgemäß und weisungsfrei sein. Das bedeutet, dass die verantwortliche Elektrofachkraft in ihren fachlichen Entscheidungen nicht an die Weisungen der Geschäftsführung gebunden ist. Allerdings hat sie eine Garantenstellung inne, sie muss also die Sicherheit der Mitarbeiter garantieren. Dazu muss sie auf bestimmte Ereignisse und aufkommende Unfälle mit geeigneten Maßnahmen reagieren. Wird dies unterlassen, kann sie dafür haftbar gemacht werden. Die VEFK muss dabei kein direkter Mitarbeiter des Unternehmens sein, auch geeignete Mitarbeiter eines externen Dienstleisters können diese Funktion übernehmen.

      Qualifikation

      Verantwortliche Elektrofachkräfte sollten über folgende Qualifikationen verfügen:

      • Eine Ausbildung als staatlich geprüfter Techniker, Industrie- oder Handwerksmeister oder Diplom-Ingenieur bzw. Master oder Bachelor des entsprechenden Fachbereichs
      • Eine zeitnahe Berufserfahrung
      • Eine Weiterbildung zur Auffrischung der Kenntnisse von elektrotechnischen Normen, Vorschriften und Regelwerken

      Aufgaben einer VEFK

      Die verantwortliche Elektrofachkraft kann u.a. zuständig und (mit-)verantwortlich sein für:

      • Die rechtssichere Organisation des Elektrobereichs im Unternehmen
      • Die Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes hinsichtlich elektrischer Gefährdungen
      • Die Beachtung und Umsetzung des elektrotechnischen Regelwerks im Betrieb
      • Das Durchführen und Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen
      • Das Erstellen von Arbeits- und Betriebsanweisungen
      • Die Sicherstellung regelmäßiger Schulungen und Unterweisungen der elektrotechnischen Mitarbeiter
      • Das Sicherstellen des ordnungsgemäßen Zustands aller elektrischer Anlagen und Betriebsmittel im Unternehmen (Begehungen, Prüfungen)
      • Die Unterweisung der Mitarbeiter von Fremdfirmen und ggf. deren Einweisung vor Ort
      • Die Verbindung zum betrieblichen Brandschutz in Absprache mit dem Brandschutzbeauftragten
      • Die Bereitstellung sicherer Arbeitsmittel und persönlicher Schutzausrüstung für das Arbeiten unter Spannung
      • Unterstützung bei der EG-Konformitätserklärung

      Normen und Vorschriften

      Für verantwortliche Elektrofachkräfte stehen eine Reihe von Normen und Rechtsvorschriften zur Verfügung:

      Publikationen

      Weitere Informationen

      Stichwörter

      verantwortliche Elektrofachkraft, VEFK, Fachverantwortung, Elektrosicherheit, Arbeitsschutzgesetz, ArbSchG, Qualifikation, schriftliche Bestellung, DIN VDE 1000-10, sicherer Betrieb, Unternehmer, Betreiberverantwortung

      90-Minuten-Online-Seminar - Elektroorganisation

      90-Minuten-Online-Seminar – Umsetzung einer Aufbauorganisation in der Elektrotechnik in der Praxis

      90-Minuten-Online-Seminar
      Umsetzung einer Aufbauorganisation in der Elektrotechnik in der Praxis

      Teilnahmegebühr | Termin | Seminarbeschreibung| Inhalte | Zielgruppe | Referent | Anmeldung

      Das 90-Minuten-Online-Seminar beschreibt die Anforderungen an eine rechtssichere Organisationsstruktur und deren praktische Umsetzung.

      Teilnahmegebühr

      49 Euro zzgl. 19 % MwSt., inkl. Unterlagen und DGWZ-Teilnahmebescheinigung.

      Termin

      1. Juni 2022 – 14:00-15:30 Uhr

      Seminarbeschreibung

      Unternehmen mit einem elektrotechnischen Tätigkeitsbereich sind verpflichtet, eine verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) zu benennen. Die Verantwortlichen sind nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und Unfallverhütungsvorschriften verpflichtet, den sicheren Betrieb der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel in Eigenverantwortung zu organisieren und zu gestalten.

      Das 90-Minuten-Online-Seminar beschreibt die Anforderungen an eine rechtssichere Organisationsstruktur und deren praktische Umsetzung. Den Teilnehmern wird gezeigt, worauf sie achten müssen, um die Sicherheit des Personen- und Sachschutzes im Betrieb zu gewährleisten.

      Inhalte

      • Welche rechtlichen Grundlagen gelten für eine Aufbauorganisation in der Elektrotechnik?
      • Wie können Verantwortlichkeiten richtig delegiert werden?
      • Wie ist die Betreiberverantwortung zu dokumentieren?
      • Wie müssen Prüfungen und Gefährdungsbeurteilungen organisiert sein?
      • Wie sind Zugangs- und Schaltberechtigungen zu regeln?
      • Wie können Schnittstellen und Zuständigkeiten definiert werden?
      • Welchen Inhalt sollte ein Betriebs- und Organisationshandbuch (OHB) enthalten?

      Zielgruppe

      Das Seminar richtet sich an:

      • Elektrofachkräfte, Verantwortliche Elektrofachkräfte, Unternehmer, Technische Leiter,
      • Anlagenbetreiber Elektrotechnik, Anlagenverantwortliche,
      • Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieure.

      Referent

      Robby Schmidt ist Verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK), Anlagenbetreiber Elektrotechnik und Teamleiter Elektrotechnik. In der Funktion als VEFK und Gesamtanlagenbetreiber ist er verantwortlich für die Planung, Errichtung und den sicheren Betrieb der elektrotechnischen Anlagen und Geräte. Er ist zuständig für die Qualitätssicherung bei Sanierungs- und Großbauprojekten sowie für die Wartung und Instandhaltung der elektrotechnischen Anlagen.

      Robby Schmidt - Messe Frankfurt - Referent für Notstromversorgung und Aufbauorganisation Elektro GVEFK

      Anmeldung

        Die Felder mit Sternchen * sind Pflichtangaben.

        Hiermit melde ich folgenden Teilnehmer zum 90-Minuten-Online-Seminar an.
        Wenn Sie mehrere Teilnehmer anmelden wollen, füllen Sie das Formular bitte für jeden Teilnehmer einzeln aus. Wir benötigen für jeden Teilnehmer eine individuelle E-Mail. Nach der Anmeldung erhalten Sie per E-Mail die Anmeldebestätigung und Rechnung. 24 Stunden vor dem Online-Seminar erhält jeder Teilnehmer seine individuellen Zugangsdaten.

        90-Minuten-Online-Seminar

        Termin

        Teilnehmer
        * Anrede

        Titel

        * Vorname

        * Nachname

        * E-Mail-Adresse - Pro Teilnehmer wird eine individuelle E-Mail-Adresse benötigt.

        Rechnungsanschrift

        * Firma oder Tätigkeit bei Selbständigen

        Zusatz, Abteilung, Bestellnummer (optional)

        * Anrede Rechnung

        * Vorname Rechnung

        * Nachname Rechnung

        * E-Mail Rechnung

        * Straße Rechnung

        * PLZ Rechnung

        * Ort Rechnung

        * Ich habe die folgenden Teilnahmebedingungen gelesen und bin damit einverstanden.
        Die Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldung kann bis 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos storniert werden. Die Stornierung muss schriftlich erfolgen. Die Seminargebühr ist nach Erhalt der Rechnung zur Zahlung fällig. Rechnung und Teilnahmeurkunde können nicht umgeschrieben werden. Der Veranstalter ist berechtigt, einen Ersatzreferenten zu benennen und die Veranstaltung aus wichtigem Grund abzusagen, insbesondere bei Ausfall des Referenten oder zu geringer Teilnehmerzahl. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall zurückerstattet. Andere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

        * Ich habe die folgende Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.
        Meine Daten werden für die Durchführung der Veranstaltung und zum Versand des Newsletters von der DGWZ gespeichert. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Speicherung Ihrer Daten jederzeit widersprechen.

        captcha
        * Tragen Sie bitte hier die Ziffern von oben ein. Damit verhindern wir Spam.

        Stichworte
        Elektrotechnik, Elektroorganisation, VEFK, Verantwortliche Elektrofachkraft, Elektrofachkraft, Betriebssicherheitsverordnung, BetrSichV, Arbeitsschutzgesetz, ArbSchG, Arbeitssicherheit, Personenschutz, Sachschutz, Gefährdungsbeurteilung, Schaltberechtigung, Organisationshandbuch, Anlagenbetreiber, Anlagenverantwortliche,Unternehmerpflichten, ELT-Anlagen, DGUV Vorschrift 3, DIN VDE 1000-10, DIN VDE 0105-100, Seminar, Online-Seminar, Webinar, Event, Veranstaltung, 2022

        Arbeitsschutz

        Übersicht Arbeitsschutz

        Übersicht zu Arbeitsschutz

        Einführung | Normen und Vorschriften | Publikationen | Hersteller | Weitere Informationen

        Einführung

        Der Begriff Arbeitsschutz wurde in den EU-Richtlinien festgelegt und beinhaltet die Errichtung und den Erhalt sicherer sowie menschengerechter Arbeitsbedingungen am Arbeitsplatz. Es geht also um den Schutz der Arbeitnehmer sowie die Verpflichtungen des Arbeitgebers zur Gewährleistung eines sicheren Arbeitsplatzes. Mitgliedstaaten der EU sind verpflichtet, die Richtlinien innerhalb einer festgelegten Frist in einzelstaatliches Recht umzusetzen. Um dieser Pflicht nachzugehen, ist am 21. August 1996 das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) in Deutschland in Kraft getreten.

        Die Mitgliedsstaaten haben bei den Arbeitsschutzrichtlinien die Möglichkeit, auch strengere Forderungen zu verwirklichen. Dementsprechend wurden zusätzlich zu den gesetzlichen Rahmenrichtlinien für bestimmte Aspekte der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit Einzelrichtlinien festgelegt. Diese stellen genauere Bestimmungen zur Risikobewertung sowie Grenzwerte für bestimmte Substanzen oder Arbeitsstoffe dar. Die Einzelrichlinien konkretisieren folgende Bereiche:

        • Sonderaufgaben (z.B. die manuelle Handhabung von Lasten)
        • Besondere Gefährdungen am Arbeitsplatz (z.B. der Kontakt zu Gefahrstoffen oder physikalischen Arbeitsstoffen)
        • Bestimmte Arbeitsstätten und Sektoren (z.B. temporäre Baustellen, Förderindustrien oder Fischereifahrzeuge)
        • Bestimmte Arbeitnehmergruppen (z.B. Schwangere, junge Arbeitnehmer, Arbeitnehmer mit befristetem Arbeitsvertrag)
        • Bestimmte arbeitsbezogene Aspekte (z.B. die Arbeitszeitgestaltung)

        Gefährdungsbeurteilung im Arbeitsschutz

        Arbeitgeber sind nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und § 3 Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und zu dokumentieren. Es gilt, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu gewährleisten und Gefährdungen zu minimieren. Gefährdungsbeurteilungen dürfen durch fachkundige Personen vorgenommen werden.

        Ziel der Gefährdungsbeurteilung ist es, Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vorzubeugen und eine menschengerechte Gestaltung der Arbeit zu gewährleisten. Dieses wird erreicht, wenn bestehende Gefährdungen gezielt und systematisch ermittelt, bewertet und daraus geeignete Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden.

        Eine Gefährdung kann sich insbesondere ergeben durch:

        • die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes,
        • physkalische, chemische und biologische Entwicklungen,
        • die Gestaltung, die Auswahl und den Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit,
        • die Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit und deren Zusammenwirken,
        • unzureichende Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten,
        • psychische Belastung bei der Arbeit.

        Betreiberpflichten/Verantwortung

        Betreiber und Eigentümer von Gebäuden und deren Anlagen sind laut Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) für einen sicheren Betrieb und eine ordnungsgemäße Erfüllung der Betreiberpflichten verantwortlich. Das Verletzten der Betreiberpflichten kann zu folgenschweren Schadenfällen sowie zu Rechtsfolgen für den Betreiber führen. Da der Betrieb von Gebäuden an zahlreiche Gesetze, Normen und Bestimmungen gebunden ist, sind Betreiber zunehmenden Haftungsrisiken ausgesetzt. Um diese zu minimieren sollten Betreiber über mögliche persönliche und unternehmerische Risiken informiert sein und bei der Bewirtschaftung darauf achten, ihre Pflichten nachweislich zu erfüllen.

        Gesetze und Vorschriften

        Für den Arbeitsschutz gelten im Rahmen des Arbeitsschutzgesetzes eine Reihe von Verordnungen:

        Publikationen

        Weitere Informationen

        Stichwörter

        Arbeitsschutz, Arbeitsschutzgesetz, ArbSchG, EU-Richtlinien, Gefährungsbeurteilung, Betreiberverantwortung, Betreiberpflichten, Haftungsrisiken, Seminar, Weiterbildung

        Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

        Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit

        Abeitsschutzgesetz (ArbSchG)

        Übersicht | Inhalt | Weitere Informationen

        Übersicht

        Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) ist am 21. August 1996 in Kraft getreten und dient der Umsetzung der EU-Richtlinien zum Arbeitsschutz. Ziel des Gesetzes ist, die Sicherheit und Gesundheit aller Beschäftigten in Deutschland durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen durchzusetzen und die Arbeit menschengerecht zu gestalten. Die Maßnahmen müssen dabei auf ihre Wirksamkeit überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

        Das Arbeitsschutzgesetz gilt für alle volljährigen Arbeitnehmer einschließlich Auszubildender, vorausgesetzt es handelt sich um ein Beschäftigungsverhältnis in Form eines Arbeitsvertrages nach § 611a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Für Beamte gilt das ArbSchG so weit wie es von den einzelnen Bundesländern im Landesrecht geregelt ist.

        Verordnungen im Rahmen der Arbeitsschutzgesetze:

        • Arbeitsstättenverordnung
        • Baustellenverordnung
        • Betriebssicherheitsverordnung
        • Bildschirmarbeitsverordnung
        • Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung
        • Lastenhandhabungsverordnung
        • PSA-Benutzungsverordnung

        Inhalt

        Normenbestellung FeststellanlagenArbSchG  Arbeitsschutzgesetz (Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz BMJV)

        Erster Abschnitt
        Allgemeine Vorschriften
        § 1 Zielsetzung und Anwendungsbereich
        § 2 Begriffsbestimmungen

        Zweiter Abschnitt
        Pflichten des Arbeitgebers
        § 3 Grundpflichten des Arbeitgebers
        § 4 Allgemeine Grundsätze
        § 5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen
        § 6 Dokumentation
        § 7 Übertragung von Aufgaben
        § 8 Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber
        § 9 Besondere Gefahren
        § 10 Erste Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen
        § 11 Arbeitsmedizinische Vorsorge
        § 12 Unterweisung
        § 13 Verantwortliche Personen
        § 14 Unterrichtung und Anhörung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes

        Dritter Abschnitt
        Pflichten und Rechte der Beschäftigten
        § 15 Pflichten der Beschäftigten
        § 16 Besondere Unterstützungspflichten
        § 17 Rechte der Beschäftigten

        Vierter Abschnitt
        Verordnungsermächtigungen
        § 18 Verordnungsermächtigungen
        § 19 Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaften und zwischenstaatliche Vereinbarungen

        Vereinbarungen
        § 20 Regelungen für den öffentlichen Dienst

        Fünfter Abschnitt
        Gemeinsame deutsche Arbeitsschutzstrategie
        § 20a Gemeinsame deutsche Arbeitsschutzstrategie
        § 20b Nationale Arbeitsschutzkonferenz

        Sechster Abschnitt
        Schlußvorschriften
        § 21 Zuständige Behörden, Zusammenwirken mit den Trägern der gesetzlichen

        Unfallversicherung
        § 22 Befugnisse der zuständigen Behörden
        § 23 Betriebliche Daten, Zusammenarbeit mit anderen Behörden, Jahresbericht, Bundesfachstelle
        § 24 Ermächtigung zum Erlaß von allgemeinen Verwaltungsvorschriften
        § 24a Ausschuss für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
        § 25 Bußgeldvorschriften
        § 26 Strafvorschriften

        Weitere Informationen

        Stichworte

        Arbeitsschutzgesetz, ArbSchG, Gesetze, Vorschrift, Richtlinie, Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz, Pflichten, Maßnahmen

        Seminar Kraftbetätigte Fenster, Türen, Tore - Befähigte Person zur Prüfung

        Übersicht zu kraftbetätigten Fenstern, Türen, Tore

        Übersicht zu Kraftbetätigten Fenstern, Türen und Toren

        EinführungNormen und Vorschriften | Publikationen | Weitere Informationen

        Einführung

        Bei Kraftbetätigten Fenstern, Türen und Toren handelt es sich um bewegliche Raumabschlüsse, deren Flügel durch den Antrieb eines Motors bewegt werden können. Der Antrieb von kraftbetätigten Einrichtungen ermöglicht es, Fenster, Türen und Tore bedarfsgerecht zu steuern und auch schwere und große Flügel zu öffnen und zu schließen. Aufgrund ihres erhöhten Bedienkomforts kommen Kraftbetätigte Fenster, Türen und Toren an vielen verschiedenen Orten zum Einsatz, wie beispielsweise im Gesundheitssektor, in der Gastronomie, im Einzelhandel oder in öffentlichen Gebäuden. Dort gewährleisten Kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore einen effizienten und sicheren Betrieb und tragen zusätzlich zur Barrierefreiheit bei.

        Es gibt unterschiedliche Bauarten von Kraftbetätigten Türen und Toren:

        • Drehflügeltür
        • Pendeltor
        • Falttor
        • Schiebetor
        • Hub-/Senktor
        • Sektionaltor (Deckengliedertor)
        • Rolltor
        • Kipptor
        • Faltkipptor
        • Schranke

        Normen und Vorschriften

        Für Kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore gelten eine Reihe von technischen Normen und rechtlichen Vorschriften:

        Publikationen

        Weitere Informationen

        Stichworte
        kraftbetätigte Türen, Tore, Fenster, Türsysteme, Türanlagen, Drehflügeltüren, Schiebetüren, Faltflügeltüren, Karusseltüren, Rolltore, Sektionaltore, Kipptore, Schiebetore, Fensterflügel, Kippfenster, Klappfenster, Drehfenster, Fensterantriebe, Prüfung, Wiederholungsprüfung, Überprüfung, ASR A 1.7, ASR A 1.6, Arbeitsstättenregeln, Arbeitsstättenverordnung, ArbStättV, DIN EN 12635, DIN EN 16005, DIN EN 12453, DIN EN 13241, DIN EN 12604, Betriebssicherheitsverordnung, BetrSichV, Arbeitsschutzgesetz, ArbSchG, DGUV Information, 208-022, 208-026, 208-014, 308-006