Schlagwortarchiv für: Photovoltaik-Anlagen

Energieeffiziente Gebäudeautomation im neuen Planerbrief Nr. 44

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2023-20 vom 6. November 2023

Zum 1. November 2023 ist der neue Planerbrief Nr. 44 der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) erschienen. Im Editorial setzt sich Gastautor Professor Dr.-Ing. Martin Becker von der Hochschule Biberach mit den Anforderungen an zeitgemäße Gebäudeautomationssysteme auseinander und erläutert, dass Monitoring und Gebäudeautomation die Basis für einen energieeffizienten Gebäudebetrieb darstellen. Weitere Themen in diesem Planerbrief sind Notbeleuchtung, Photovoltaik-Anlagen, Wandhydranten sowie natürliche Kältemittel.

Für Notbeleuchtung wurde eine Norm überarbeitet. Im Planerbrief werden die wichtigen Änderungen der Neufassung der Produktnorm DIN EN IEC 60598-2-22; VDE 0711-2-22 „Leuchten – Teil 2-22: Besondere Anforderungen – Leuchten für Notbeleuchtung“ vorgestellt.

Ein weiterer Beitrag widmet sich der Frage, wie Betreiber öffentlicher und gewerblicher Gebäude ihrer Verantwortung nachkommen, um Photovoltaik-Anlagen technisch sicher zu betreiben.

Für Wandhydranten werden die Änderungen der aktualisierten DIN 14462 „Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Wandhydrantenanlagen, Über- und Unterflurhydrantenanlagen sowie Löschwasseranlangen ‚trocken‘ “ erläutert. Die Norm bezieht sich auf Anlagen im nicht-öffentlichen Bereich.

Auf natürliche Kältemittel in der IT-Kühlung und ihren Einfluss auf die Energieeffizienz im Unternehmen geht ein anderer Beitrag ein.

Mit dem Planerbrief informiert die DGWZ alle zwei Monate unabhängig und neutral über neue Vorschriften, Technologien und Veranstaltungen zu Planung, Errichtung und Betrieb von Technischer Gebäudeausrüstung (TGA). Der nächste Planerbrief Nr. 45 erscheint am 1. Januar 2024. Der Planerbrief kann kostenlos auf der Website www.planerbrief.de abonniert und heruntergeladen werden.

1.799 Zeichen (mit Leerzeichen), zur freien Verwendung, Beleg erbeten

Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartner
Dr. Barbara Löchte
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

Tweet-Vorschlag
Gebäudeautomation ist Thema im neuen Planerbrief Nr. 44 der DGWZ vom November 2023. www.planerbrief.de

Download
www.dgwz.de/neuer-planerbrief-44

Bildquelle: DGWZ
Bildunterschrift: Gebäudeautomation ist Thema im neuen Planerbrief der DGWZ Nr. 44 vom November 2023.

Weiterführende Informationen
www.planerbrief.de

PV-Anlagen technisch sicher betreiben

Photovoltaik-Anlagen technisch sicher betreiben

Betreiber öffentlicher und gewerblicher Gebäude sind verantwortlich, Photovoltaik-Anlagen (PV) technisch sicher zu betreiben. Die Grundlage ist eine ordentliche Erstprüfung. Das verpflichtet Errichter, die erforderlichen Messungen auf der Gleichspannungs- und Wechselspannungsseite durchzuführen und diese rechtssicher zu dokumentieren. Übersichts- und Schaltpläne sowie Netzanmeldeprotokolle sind ebenfalls beizufügen. Die PV-Anlage darf keine anderen technischen Anlagen in ihrer Sicherheit und Funktion beeinträchtigen.

Im Brandschutz müssen Betreiber neben der Wirksamkeit der äußeren Blitzschutzanlage des Gebäudes erforderliche Maßnahmen des baulichen Brandschutzes, wie Brandwände und Brandabschnitte, sowie Maßnahmen zur Evakuierung und Brandbekämpfung des Gebäudes erforderlichenfalls überprüfen. Die PV-Anlage ist eventuell auf Gefahrenmeldeanlagen aufzuschalten. Weitere Anforderungen können vom Sachversicherer vertraglich vorgegeben werden. Betreiber sollten daher vor Übernahme einer PV-Anlage bereits ab der Planungsphase sachkundige Experten hinzuziehen und auf einer ordentlichen Abnahme durch einen Sachverständigen bestehen.

Autor: Marc Fengel, Ingenieur- und Sachverständigenbüro UG, VdS anerkannter Sachverständiger zum Prüfen elektrischer Anlagen

Weitere Informationen

Neuer Planerbrief informiert über Energieeinsparung im Gebäudesektor

Neuer Planerbrief informiert über Energieeinsparung im Gebäudesektor

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2022-13 vom 31. August 2022

Die aktuelle Ausgabe des Planerbriefs Nr. 37 vom September-Oktober 2022 informiert über Möglichkeiten zur Energieeinsparung im Gebäudesektor, neue Fluchtwegsimulations- und Evakuierungskonzepte, das zukunftssichere Betreiben von Rauchwarnmeldern, den Blitz- und Brandschutz von Photovoltaik-Anlagen sowie über die Bedeutung eines Energiemanagers bei der Einführung eines Energiemanagementsystems (EnMS).

Der Planerbrief der DGWZ informiert alle zwei Monate unabhängig und neutral über neue Vorschriften, Technologien und Veranstaltungen zu Planung, Errichtung und Betrieb von Technischer Gebäudeausrüstung (TGA).  Zu den regelmäßigen Lesern des Planerbriefs zählen Planer, Architekten, Errichter, Betreiber und Hersteller sowie Sachverständige und Fachpersonal aus allen Gewerken der TGA. Der Planerbrief kann kostenlos auf der Website www.planerbrief.de abonniert werden.

872 Zeichen (mit Leerzeichen), zur freien Verwendung, Beleg erbeten

Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartner
Ilka Klein
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

Tweet-Vorschlag
Neuer Planerbrief informiert über Energieeinsparung im Gebäudesektor. www.planerbrief.de

Download
www.dgwz.de/energieeinsparung-im-gebaeudesektor

Neuer Planerbrief informiert über Energieeinsparung im Gebäudesektor

Bildquelle: Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Bildunterschrift: Der neue Planerbrief informiert über Wege zur Energieeinsparung im Gebäudesektor.

Weiterführende Informationen
www.planerbrief.de

Wie gefällt Ihnen diese Seite?

3

PV-Anlagen schützen

Photovoltaik-Anlagen schützen

Photovoltaik-Anlagen (PV) sind aufgrund ihrer häufig exponierten Lage, beispielsweise auf dem Dach, durch Blitzeinschlag brandgefährdet. Umso wichtiger ist daher der Brandschutz von PV-Anlagen. Insbesondere bei öffentlichen Gebäuden müssen dabei nicht nur das bestehende Brandschutzkonzept des Gebäudes, sondern auch zahlreiche Richtlinien beachtet werden.

So legen die Landesbauordnungen klar fest: Brennbare PV-Leitungen dürfen ohne brandschutztechnische Maßnahmen nicht über Brandwände geführt werden. Im Brandfall würden sie das Feuer ansonsten bis auf die angrenzende Dachfläche führen. Dennoch sind Fälle denkbar, in denen sich die Führung brennender Leitungen über Brandwände nicht verhindern lässt. Dann müssen die Leitungen unbedingt geschützt verlegt werden. Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und der Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltung (AMEV) haben dazu zwei mögliche Lösungen festgelegt: Die PV-Leitungen können in robusten Edelstahlkanälen verlegt werden oder die Leitungsbündel können mit witterungsbeständigen Kabelbandagen umhüllt werden.

Beide Lösungen entsprechen den Vorgaben. Die Kabelbandagen sind schwer entflammbar, aber dennoch brennbar. Die Verlegung der PV-Leitungen in Edelstahlkanälen ist näher an den Bauordnungen, da sie formstabil und nicht brennbar sind

Autorin: Julia Belz, Marketing Redakteurin, OBO Bettermann Holding GmbH & Co KG

Weitere Informationen

Schlagwortarchiv für: Photovoltaik-Anlagen

Photovoltaik-Anlagen - PV

Übersicht zu Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen)

Übersicht zu Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen)

Einführung | Normen und Vorschriften | FAQ | Publikationen und Studien | Hersteller | Institutionen | Weitere Informationen

Einführung

Unter Photovoltaik (dt. Fotovoltaik) wird die direkte Umwandlung von Lichtenergie aus dem Sonnenlicht in elektrische Energie verstanden. Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) sind häufig auf dem Dach eines Gebäudes oder auf Freiflächen angebracht, wo sie das Sonnenlicht auffangen können. Die Solarmodule wandeln die Sonnenergie in elektrische Energie um, die als Strom genutzt werden kann. Dieser wird an den Wechselrichter weitergeleitet, welcher sich häufig im Keller des Gebäudes befindet und den Strom an den Stromspeicher sowie die Verbraucher des Gebäudes verteilt. Der durch die PV-Anlagen gewonnene elektrische Strom kann dem öffentlichen Versorgungsnetz zugeführt, zwischengespeichert oder selbst genutzt werden. Auf diese Weise können PV-Anlagen als nachhaltiger Stromerzeuger den Einsatz konventioneller Kraftwerke ersetzen.

Aufgrund ihrer Lage sind PV-Anlagen einer Vielzahl von externen Gefahren ausgesetzt. Mit der Installation am Dach oder an der Fassade eines Gebäudes müssen montierte PV-Anlagen gleichzeitig die Schutzfunktionen des Daches bzw. der Fassade übernehmen und das Gebäude vor z.B. Regen schützen. Ebenso können von PV-Anlagen Gefahren ausgehen, wenn beispielsweise Fehler in der Planung und Ausführung gemacht wurden. Daher ist ein normgerechter Umgang, Aufbau und Brandschutz bei PV-Anlagen stets zu gewährleisten.

Hauptkomponenten von Photovoltaik-Anlagen

  • PV-Generator
  • Generatoranschlusskasten
  • Verkabelung auf der Gleichstromseite
  • Lasttrennschalter
  • Wechselrichter
  • Verkabelung auf der Wechselstromseite
  • Unterverteilung Wechselrichter
  • Einspeisezähler und/oder Zähler für den Eigenverbrauch
  • Speicher elektrischer Energie (optional)

Solardachziegel

Solardachziegel sind Dachziegel, welche die gleichen Funktionen wie eine Solar- bzw. Photovoltaikanlage aufbringen. Sie absorbieren die Sonnenstrahlen und wandeln sie in elektrische Energie um. Anders als konventionelle Solarzellen, die auf die bestehende Dachhaut angebracht werden, kommen sie wie herkömmliche Ziegel zum Einsatz. Sie bestehen aus:

  • Keramik,
  • Kunstoff
  • oder Schiefer

und werden an die Dachlattung angebracht. Neben ihrer Funktion als Stromerzeuger dienen sie der Deckung des Daches.

Die bekanntesten Hersteller der Solardachziegel sind

  • Tesla,
  • Autarq,
  • Solteq
  • und Eternit.

Vorteile der Solardachziegel sind, dass sie handlich, optisch unaufällig und kostensparend sind.

Normen und Vorschriften

Für Photovoltaik-Anlagen gelten eine Reihe von Normen und Technischen Regeln:

Häufige gestellte Fragen (FAQ) zu Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen)

Was ist eine Photovoltaikanlage und wie funktioniert sie?

Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Die Solarmodule erzeugen Gleichstrom, den ein Wechselrichter in nutzbaren Wechselstrom umwandelt. Dieser kann im Haushalt verwendet, ins Stromnetz eingespeist oder in einem Stromspeicher zwischengespeichert werden.

Was kostet eine Photovoltaikanlage im Jahr 2025?

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage liegen 2025 bei etwa 1.000–1.600 € pro kWp. Eine typische Anlage mit 10 kWp kostet damit zwischen 10.000 und 16.000 €. Mit Stromspeicher kommen zusätzlich 4.000–8.000 € hinzu. Regionale Unterschiede und Fördermittel können den Endpreis beeinflussen.

Ist eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher sinnvoll?

Ja, ein Stromspeicher erhöht den Eigenverbrauch des Solarstroms deutlich – von etwa 30 % auf bis zu 70 %.

Welche Förderungen gibt es für Photovoltaikanlagen 2025?

Es gibt verschiedene Förderprogramme für PV-Anlagen:

  • Einspeisevergütung nach dem EEG
  • KfW-Kredite und Zuschüsse
  • Regionale Förderungen je nach Bundesland
  • Steuerliche Vorteile für private Betreiber

Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?

Photovoltaikmodule haben eine Lebensdauer von 25-30 Jahren. Der Wechselrichter muss oft nach 10-15 Jahren ersetzt werden. Die Leistung der Module nimmt im Durchschnitt nur 0,3-0,5 % pro Jahr ab, sodass sie auch nach Jahrzehnten noch Strom erzeugen.

Wie viel Strom erzeugt eine Photovoltaikanlage?

Eine typische Anlage mit 10 kWp erzeugt in Deutschland je nach Region jährlich 9.000-11.000 kWh Solarstrom. Der Ertrag hängt von Dachausrichtung, Neigung, Verschattung und Standort ab.

Wie hoch ist der Eigenverbrauch mit einer Photovoltaikanlage?

Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch bei ca. 25-35 %. Mit einem Stromspeicher kann er auf 60-80 % steigen. Wer zusätzlich Wärmepumpe, E-Auto oder Smart-Home nutzt, kann die Eigenverbrauchsquote weiter optimieren.

Kann ich mit einer Solaranlage unabhängig vom Stromnetz werden?

Eine vollständige Autarkie ist möglich, aber nur mit großem Speicher und Reservekapazitäten wirtschaftlich umsetzbar. Realistisch kann eine Autarkie von 50–80 % erreicht werden, was Stromkosten bereits deutlich senkt.

Muss ich eine Photovoltaikanlage anmelden?

Ja. Jede PV-Anlage muss:

  • Im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert werden
  • Beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet werden
  • Bei Einspeisung: Ein Netzanschlussvertrag ist nötig

Diese Pflichten gelten auch für Mini-Solaranlagen (Balkonkraftwerke).

Wie oft muss eine Photovoltaikanlage gewartet werden?

Photovoltaikanlagen sind sehr wartungsarm. In der Regel reichen:

  • Sichtprüfung 1× jährlich
  • Reinigung alle 2-5 Jahre bei Bedarf
  • Wechselrichter-Check nach 10-15 Jahren

Eine regelmäßige Kontrolle durch einen Fachbetrieb wird empfohlen.

Publikationen und Studien

Hersteller

Institutionen

Weitere Informationen

Stichworte

Photovoltaik, Fotovoltaik, PV, Photovoltaik-Anlagen, Solarzellen, Solarmodule, Solaranlage, Solarstrom, Sonnenenergie, Erneuerbare Energien, Energiewende, Brandschutz