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Prof. Dr. Kerstin Seeger ist Geschäftsführerin der PC Performance Consulting GmbH.

Mit der richtigen Strategie aus der Krise

Die Corona-Krise hat die Rahmenbedingungen für Unternehmen verändert – nicht nur heute, auch in Zukunft. Wichtig ist die richtige Strategie, um nach der Krise (wieder) erfolgreich zu sein. Starten Sie jetzt in einen erweiterten Strategieprozess.

Überlegen Sie, was sich geändert hat und wie das Umfeld nach der Krise aussehen wird. Für Planer, Architekten und Betreiber stellen sich u. a. folgende Fragen: Wie wird sich der Flächenbedarf für Büroarbeitsflächen durch Homeoffice, digitale Meetings und weniger Geschäftsreisen ändern? Es ist nicht zwingend eine Reduzierung des Flächenbedarfs umzusetzen. Auch eine Erhöhung durch verstärkte Nutzung von Einzelbüros ist denkbar. Wie wird sich der Bedarf an Reinigung durch langfristig höhere Hygieneanforderungen ändern? Wie wird sich der Zutritt in öffentliche Gebäude ändern? Hier sind digitale Zutrittskontrollen für die Besucher, aber auch gegebenfalls neue Regelungen für Betreiber zu erwarten. Starten Sie frühzeitig mit den richtigen Annahmen in die Strategieformulierung.

Reflektieren Sie auch die Zeit der Krise: Welches waren die größten Herausforderungen für Ihr Unternehmen – und was bedeutet das für die Zukunft?

Bei allen Herausforderungen gilt: Jede Krise bietet auch Chancen! Welche könnten das für Ihr Unternehmen sein? Wie sollte Ihr Geschäftsmodell in Zukunft aussehen? Überarbeiten Sie jetzt Ihre Strategie für eine erfolgreiche Zukunft.

Autorin: Prof. Dr. Kerstin Seeger, Geschäftsführende Gesellschafterin, PC Performance Consulting GmbH

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Megatrend Urbanisierung - Stadt im Abendlicht

Megatrends: Wohnen und Arbeiten 2020

Megatrends sind Lawinen in Zeitlupe. Sie verändern nicht nur einzelne Segmente oder Bereiche des sozialen Lebens oder der Wirtschaft. Sie formen ganze Gesellschaften um. Wohnen und Arbeiten wird in Zukunft maßgeblich von vier Megatrends geprägt: 1. Urbanisierung, 2. Globalisierung, 3. Digitalisierung und 4. Individualisierung.

Die Individualisierung führt dazu, dass Wohnen, Arbeiten und Konsum, Kinder- und Altenbetreuung am Wohn- und Arbeitsort, Privat- und Geschäftsleben künftig stärker ineinander greifen. Hierauf müssen bauliche Strukturen flexibel reagieren. Bei weiterhin hohen Herstellungs-, Bewirtschaftungs- und Modernisierungskosten müssen Gebäude zunehmend multifunktional und „nutzungsneutral“ gestaltet werden. Durch die zunehmende Digitalisierung des Alltags werden Steuerungs- und Kommunikationstechnologien verstärkt Einzug in Gebäude halten. Der Bedarf nach einer nachhaltigen Bauweise prägt die Architektur, Immobilienwirtschaft sowie den Haus- und Städtebau in den kommenden Jahrzehnten. Bauliche Auflagen an ressourcenschonende, energieeffiziente Gebäude werden steigen, weil Gebäude zukünftig nach ihrer Ökobilanz bewertet werden.

Autor: Eduard Posch, Kommunikation, Zukunftsinstitut Österreich GmbH

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