Schlagwortarchiv für: Trinkwasserhygiene

Zertifizierungspflicht für Trinkwasserspender?

Leitungsgebundene Trinkwasserspender können im Innen- oder Außenbereich installiert werden. Sie werden direkt an die Frischwasserleitung angeschlossen und geben frisches Trinkwasser aus. Betreiber von Trinkwasserspendern müssen nach VDI/AMEV/BVS/DVQST-EE 6023 Blatt 1.1 „Hygiene in Trinkwasser-Installationen – Leitungsgebundene Getränkespender“ und Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) einen hygienischen Betrieb von aufbereitetem Wasser gewährleisten.

Hierzu herrscht oft der Irrglaube, dass für diese Anlagen eine Zertifizierungspflicht besteht. Dies ist nicht der Fall. Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) gibt generell keine Zertifikate für Trinkwasserspender aus. Die Wasserspender müssen lediglich die Anforderungen aus der Trinkwasserordnung (TrinkwV) erfüllen, eine Zertifizierung ist dabei nicht vorgeschrieben oder notwendig. Allerdings muss die Übergangsregelung KTW-BWGL (Übergang von UBA-Leitlinien zur Bewertungsgrundlage für Kunststoffe und andere organische Materialien im Kontakt mit Trinkwasser) eingehalten werden. Hierzu reicht laut Umweltbundesamt (UBA) eine Konformitätserklärung des Herstellers.

Autor: Gerrit Kubassa, Gründer und Geschäftsführer, Aquadona GmbH

Weitere Informationen

Risiken für die Trinkwassergüte in Gebäuden

Auf Basis der EU-Trinkwasserrichtlinie von Ende 2021 hat sich der deutsche Gesetzgeber entschieden, die bisherige Trinkwasserverordnung (TrinkwV) vollständig neu aufzusetzen. Die novellierte TrinkwV ist am 24. Juni 2023 in Kraft getreten und setzt damit eine zentrale Vorgabe der EU-Trinkwasserrichtlinie um. Betreiber sind künftig verpflichtet, frühzeitig potenzielle Gefährdungen für die Trinkwassergüte in Gebäuden zu erkennen, um darauf reagieren zu können.

Grundsätzlich müssen alte Bleileitungen bis zum 12. Januar 2026 ausgetauscht oder stillgelegt werden. Das Gesundheitsamt kann diese Fristen unter genau definierten Umständen verlängern. Zudem wird am 12. Januar 2028 ein neuer Grenzwert für Blei im Trinkwasser eingeführt, der an allen Entnahmestellen einzuhalten ist. Daher ist es für Planer wichtig, nur noch Produkte für die Trinkwasserinstallation auszuschreiben, die den Bewertungsgrundlagen des Umweltbundesamtes entsprechen. Nur so kann dieser neue Grenzwert für Blei sicher eingehalten werden. Die neue TrinkwV soll durch geeignete Maßnahmen das Vertrauen der Verbraucher in die Qualität des Wassers für den menschlichen Gebrauch stärken.

Autor: Dr. Peter Arens, Hygienespezialist, Schell GmbH & Co. KG

Weitere Informationen

Neue Trinkwasserverordnung tritt in Kraft

Neue Trinkwasserverordnung tritt in Kraft

Der Bundesrat hat am 31. März 2023 der Zweiten Verordnung zur Novellierung der Trinkwasserverordnung mit Änderungen  zugestimmt, so dass in Kürze eine überarbeitete und neu strukturierte Trinkwasserverordnung in Kraft treten wird. Die neue Trinkwasserverordnung nimmt mit einer Vielzahl von Anpassungen die Änderungen der seit 2021 geltenden Europäischen Trinkwasserrichtlinie auf.

Die Änderungen betreffen insbesondere das Risikomanagement, die Qualitätsparameter und die Grenzwerte für Legionellen und Blei. So sieht die Verordnung erstmals verpflichtende, umfassende Regelungen zur Gefährdungsanalyse und Risikoabschätzung für die Wasserversorgung vom Rohwasser bis zur Entnahmearmatur bei den Verbrauchern vor. Zu den neu eingeführten Parametern zählen zum Beispiel per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS). Zukünftig müssen die Wasserversorgungsunternehmen das Trinkwasser auf PFAS untersuchen und gegebenenfalls mit hohem technischem Aufwand herausfiltern. PFAS werden nicht vollständig abgebaut und reichern sich im Laufe der Zeit im menschlichen und tierischen Gewebe und in der Umwelt an. Zu den geänderten Parametern zählen unter anderem die Grenzwerte für Legionellen und Blei. Da sich der in der EU-Trinkwasserrichtlinie erstmals festgelegte Grenzwert für Legionellen vom deutschen Wert unterscheidet, wird dies zu Änderungen im deutschen Trinkwasserrecht für den Bereich Trinkwasser-Installation führen. Zudem wird der Grenzwert für Blei weiter gesenkt. Das betrifft sowohl das Trinkwasser als auch die verwendeten Materialien und Werkstoffe. Hinzu kommt ein Verbot für noch vorhandene Bleileitungen. Bisher durften Bleileitungen bei Einhaltung der Grenzwerte in der Versorgung belassen werden. Die neue Trinkwasserverordnung legt eine Frist fest, in der vorhandene Bleileitungen stillgelegt oder ausgetauscht werden müssen.

Weitere Informationen

Legionellen im Kaltwasser

Trinkwasserhygiene: Legionellen im Kaltwasser

Insbesondere in hygienisch sensiblen Gesundheitseinrichtungen sowie Gebäuden mit hohen Wärmelasten ist die aktive Kühlung von kaltem Trinkwasser (Potable Water Cold: PWC) als praxisrelevante Ergänzung im Rahmen der a.a.R.d.T. eine wirksame Maßnahme zur Absicherung der Trinkwassergüte.

In rund 12 Prozent aller Kaltwasserproben wurden im Rahmen einer Dissertation von 2004 Legionellen nachgewiesen. Auch wurde festgestellt, dass die Kaltwasser-Temperaturen mit der Größe des Systems ansteigen. Kaltwasser-Installationen können vor allem durch Fremderwärmung ein ernsthaftes Hygienerisiko darstellen. Die Grenze von 25 °C (empfohlen: 20 °C) ist damit einer der grundsätzlich einzuhaltenden Parameter.

Legionellen im Kaltwasser

Autor: Dr. Christian Schauer, Direktor des Kompetenzzentrums Wasser, Corporate Technology Viega

Weitere Informationen

Mit Ultraschall gegen Keime

Mit Ultraschall gegen Keime

Das Ultraschallverfahren ist ein zentrales Thema für alle Fachplaner und Sachverständige, Architekten und Bauingenieure und Mitarbeiter von Behörden, die bei der Planung von Frischwasserleitungen involviert sind. Der sogenannte „Biofilm“ nimmt hier eine bedeutende Rolle ein. Es gibt viele chemische Zusätze, die diesen Bewuchs vermeiden und der Leitung automatisiert zugesetzt werden. Dennoch bleibt an Dichtringen, Flanschen und Armaturen der Biofilm erhalten, da der Fluss in der Leitung diese Teile nicht ausreichend ausspült.

Ultraschall kennt diese Hindernisse nicht und wirkt in allen Segmenten des Leitungssystems. Die Installation sogenannter Transducer ist einfach und schnell erledigt. Die Kosten sind niedrig im Vergleich zum Einsatz chemischer Produkte. Der sehr geringe Stromverbrauch und die Umweltfreundlichkeit sind ein wesentliches Merkmal des nicht kavitativen Ultraschalls (lateinisch cavitare „aushöhlen“). Bei bereits von Biofilm bewachsenen Leitungen ist die Wirkzeit des Ultraschalls sehr lang. Der Prozess des Biofilm-Abbaus kann ohne vorherige Reinigung mehrere Monate dauern.

Günter Lemmer, Geschäftsführer, Ultrasound Solutions GmbH & Co. KG

Weitere Informationen

Sauberes Trinkwasser im Gebäude: Neues DGWZ-Seminar "Trinkwasser Probenahme"

Sauberes Trinkwasser im Gebäude: Neues DGWZ-Seminar „Trinkwasser Probenahme“

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2021-05 vom 12. Mai 2021

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hat ihr Programm um das Seminar “Trinkwasser Probenahme“ erweitert. Wasserleitungen in gewerblichen Gebäuden müssen nach Trinkwasserverordnung (TrinkwV) alle drei Jahre und in öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten, Sportstätten, Hotels, Altenheimen und Krankenhäusern jährlich auf Legionellen untersucht werden. Betreiber haben die gesetzlichen und technischen Vorgaben für die ordnungsgemäße Prüfung von Trinkwasserinstallationen zu erfüllen und sind zur regelmäßigen Entnahme von Trinkwasserproben verpflichtet, um die Trinkwasserhygiene in Gebäuden zu gewährleisten.

Das eintägige Seminar “Trinkwasser Probenahme” vermittelt die Kenntnisse zur ordnungsgemäßen Durchführung von Trinkwasserprobenahmen und richtet sich an Fachinstallateure, Sanitärfachbetriebe, Prüflabore, Trinkwasseruntersuchungsstellen, Wasserversorger, Gesundheitsämter, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Probenehmer und Hygienefachkräfte, die regelmäßige Funktionsprüfungen von Trinkwasseranlagen und erforderliche Prüfungen durchführen und Befähigte Personen, die ihren Sachkundenachweis als „Probenehmer Trinkwasser nach TrinkwV“ auffrischen müssen. Trinkwasserprobenahmen dürfen nach § 15 Absatz 4 der TrinkwV nur von qualifizierten Probenehmern durchgeführt werden, die in einem Vertragsverhältnis mit einem akkreditierten Untersuchungslabor stehen.

Durch die Novellierung der Trinkwasserverordnung zum 1. November 2011 ist der Bedarf an Probenehmern für Trinkwasser mit einem Probenahmeschein gestiegen. Betreiber sind verpflichtet, das Trinkwasser, welches sie zur Verfügung stellen, durch qualifiziertes Personal überprüfen zu lassen. „Um offizielle Trinkwasserproben für zugelassene Untersuchungsstellen durchzuführen und diese in einem akkreditierten Labor auswerten zu lassen, benötigt der Probenehmer einen Sachkundenachweis. Unsere Seminare vermitteln die Kenntnisse zur Trinkwasserhygiene und Probenahme gemäß den aktuellen Normen und Richtlinien,“ so Eckart Roeder, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Die Teilnahmegebühr für das Seminar „Trinkwasser Probenahme“ beträgt 420 Euro netto. Die Veranstaltung findet regelmäßig bundesweit statt und wird auch als Online-Seminar angeboten. Das nächste Präsenz-Seminar ist für den 8. Juli 2021 in Nürnberg geplant. Das nächste Online-Seminar findet am 16. Juli 2021 statt. Weitere Informationen können unter www.dgwz.de/trinkwasser-probenahme heruntergeladen werden.

2.511 Zeichen (mit Leerzeichen), zur freien Verwendung, Beleg erbeten

Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartner
Dr. Barbara Löchte
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

Tweet-Vorschlag
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit erweitert ihr Angebot um ein Seminar zur Trinkwasserprobenahme. #Trinkwasserprobenahme #TGA www.dgwz.de/neues-dgwz-seminar-trinkwasser-probenahme

Download
www.dgwz.de/neues-dgwz-seminar-trinkwasser-probenahme

  • Pressemitteilung Nr. 2021-05 (PDF)
  • Bild: Trinkwasser-Probenahme.jpg

Sauberes Trinkwasser im Gebäude: Neues DGWZ-Seminar "Trinkwasser Probenahme"

Bildquelle: Viega Deutschland GmbH & Co. KG
Bildunterschrift: Betreiber sind zur regelmäßigen Entnahme von Trinkwasserproben verpflichtet, um die Trinkwasserhygiene in Gebäuden zu gewährleisten.

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/trinkwasser-probenahme

VDI/DVQST-EE 3810 Blatt 2.1

Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) hat ergänzend zu den Richtlinien VDI 3810 Blatt 2 und VDI 6023 Blatt 3 eine neue technische Regel VDI/DVQST-EE 3810 Blatt 2.1 „Betreiben und Instandhalten von Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen – Trinkwasser-Installationen – Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme“ herausgegeben. Trinkwasserinstallationen werden nicht immer durchgehend genutzt, sei es geplant wie zum Beispiel in saisonal genutzten Hotelanlagen, Kindertages- und Bildungsstätten mit Ferienzeiten, Sportstätten für den Saisonbetrieb oder unplanmäßig durch Bau- oder Wartungsarbeiten oder auch wie aktuell in Zeiten der Pandemie.

Umso wichtiger ist es, dass die Trinkwasserinstallationen fachgerecht außer Betrieb genommen und wieder in Betrieb genommen werden, und dass in der Zwischenzeit angemessene Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden. Ein weiterer bedeutsamer Teil ist die Beprobung des Wassers nach Wiederinbetriebnahme. Die genannten Schritte sind notwendig, um die Sicherheit und Güte des Trinkwassers auch aus temporär stillgelegten Anlagen zu gewährleisten, um Schäden abzuwenden und Risiken für den Konsumenten nach Möglichkeit zu eliminieren.

Die Expertenempfehlung ist im Dezember 2020 erschienen und wendet sich an jedwedes Personal, das für den Betrieb von Trinkwasserversorgungsanlagen verantwortlich ist. Die Expertenempfehlung kann zum Preis ab EUR 50,34 beim Beuth Verlag bestellt werden.

Weitere Informationen

 

Sauberes Trinkwasser im Gebäude

Sauberes Trinkwasser im Gebäude

Wasserleitungen müssen in gewerblichen Gebäuden alle drei Jahre und in öffentlichen Gebäuden jährlich auf Legionellen untersucht werden. Betreiber müssen die gesetzlichen und technischen Vorgaben für die ordnungsgemäße Prüfung von Trinkwasserinstallationen nach der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) erfüllen und sind zur regelmäßigen Entnahme von Trinkwasserproben verpflichtet, um die Trinkwasserhygiene in Gebäuden zu gewährleisten.

Trinkwasserprobenahmen dürfen von einem qualifizierten „Probenehmer Trinkwasser“ durchgeführt werden, der entsprechend geschult ist und mit einem akkreditierten Labor zusammenarbeitet.

Umnutzungen von Gebäuden und dadurch entstehende Totstränge und Stagnationen oder Erweiterungen des Leitungssystems, aber auch ein fehlender hydraulischer Abgleich können hohe Keimbelastungen verursachen. Die Gewährleistung der Trinkwasserhygiene ist auch bei der Errichtung und dem Betrieb von Feuerlöschanlagen zu beachten. Denn Wasserlöschanlagen verfügen oft über einen Anschluss an das Trinkwassernetz und unterliegen damit der Trinkwasserverordnung.

Autor: Eckart Roeder, Geschäftsführer, Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit

Weitere Informationen

Löschanlagen an der Wasserversorgung

Wasserlöschanlagen verfügen oft über einen Anschluss an das Trinkwassernetz. Damit unterliegen sie der Trinkwasserverordnung. Für die Umsetzung gilt u.a. die DIN 1988-600. Bei der Löschwasserübergabestelle darf kein Wasser in das Trinkwassernetz zurückfließen.

Die erforderliche Trennung kann durch einen offenen Vorratsbehälter mit freiem Auslauf erreicht werden (mittelbarer Anschluss). Dabei ist ein Mindestabstand zwischen dem Auslauf der Zuflussregelarmatur und dem höchstmöglichen Wasserspiegel einzuhalten. Diese Art von Anschluss eignet sich für alle Wasserlöschanlagen, zum Beispiel Sprinkler-, Sprühwasser- oder Feinsprüh- sowie Schaumlöschanlagen. Wichtig: Der freie Auslauf darf nicht überflutet werden.

Die Alternative ist eine Direktanschlussstation nach DIN 14464 (unmittelbarer Anschluss): Diese Armatur verbindet die Löschanlage nur im Brandfall mit dem Trinkwassernetz. Unzulässig sind in diesem Fall: Einspeisemöglichkeit für die Feuerwehr, Verwendung von Schaummitteln, Frost- oder Korrosionsschutzmitteln im Löschwasser.

Autor: Dipl.-Ing. (FH) Peter Kröger, Projektleiter im Business Management, Minimax GmbH & Co. KG

Weitere Informationen

Schlagwortarchiv für: Trinkwasserhygiene

Trinkwasser Pobenahme – Übersicht

Trinkwasser Probenahme – Übersicht

Einführung | Normen und Vorschriften | Publikationen | Hersteller | Weitere Informationen

Einführung

Die Trinkwasser Probenahme ist ein entscheidender Schritt im Überwachungsprozess der Wasserqualität. Das Hauptziel besteht darin sicherzustellen, dass das Trinkwasser den gesetzlich vorgeschriebenen Gesundheitsstandards entspricht. Mittels regelmäßiger Probenahmen lassen sich potenzielle Verunreinigungen identifizieren, überwachen und kontrollieren. Die strikte Einhaltung von Qualitätsstandards spielt eine zentrale Rolle, um die Sicherheit und Gesundheit der Verbraucher zu gewährleisten.

Um den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) gerecht zu werden, ist es erforderlich, dass Betreiber mit den gesetzlichen und technischen Richtlinien für die ordnungsgemäße Inspektion von Trinkwasserinstallationen vertraut sind.

Normen und Vorschriften

Publikationen

Hersteller und Anbieter

Weitere Informationen

Stichwörter

Trinkwasser, Trinkwasser Probenahme, Trinkwasseranlagen, Installation, Hygiene, Trinkwasserhygiene, Trinkwasseruntersuchung, Trinkwasseranalyse, Trinkwasserverordnung, TrinkwV, DIN 2000, DIN 2001-1, DIN 1988-100, DIN ISO 5667-5, Betrieb, Prüfung, Überprüfung, Probenahme, Probenehmer

Seminar Trinkwasserhygiene nach VDI/DVGW 6023 Kategorie A und Kategorie B

Seminar Trinkwasserhygiene nach VDI/DVGW 6023 Kategorie A und Kategorie B

Seminareinladung | Termine | Teilnahmegebühr | Seminarbeschreibung | Nutzen | Schulungsnachweis | Fortbildungspunkte | Zielgruppe | Voraussetzungen | Inhalte | Referenten | Anmeldung | Teilnehmerstimmen | Weitere Informationen

Das Seminar befähigt Fachkräfte zur Errichtung und Wartung von Trinkwasseranlagen gemäß VDI/DVGW 6023.

Seminareinladung

Online-Seminar Trinkwasserhygiene  – Programm und Anmeldung (PDF)

Trinkwasserhygiene

Seminar Trinkwasserhygiene – Programm und Anmeldung (PDF)

Nächste Termine 2024

Das Seminar dauert zwei Tage:
1. Tag: 9:00-15:30 Uhr – Trinkwasserhygiene Kategorie A und B
2. Tag: 9:00-16:00 Uhr – Trinkwasserhygiene Kategorie A

Dieses Seminar bieten wir als Präsenzveranstaltung und als Online-Seminar an. Preis, Inhalte und Abschlusszertifikat sind bei beiden Formaten gleichwertig.

  • 04.-05. Juli 2024 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 12.-13. September 2024 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 21.-22. November 2024 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 09.-10. Juli 2024 – München – freie Plätze
    acom Hotel München | Kronstadter Straße 6-8 | 81677 München
  • 24.-25. September 2024 – Frankfurt – freie Plätze
    Hotel Wessinger | Alicestraße 2 | 63263 Neu-Isenburg
  • 26.-27. November 2024 – Hamburg – freie Plätze
    Hotel Panorama | Billstedter Hauptstraße 44-48 | 22111 Hamburg

Teilnahmegebühr

1 Tag 520 Euro, 2 Tage 810 Euro zzgl. 19 % MwSt., inkl. Seminar, Verpflegung (nur Präsenz-Seminar), Unterlagen, Prüfung und Sachkundenachweis.

Seminarbeschreibung

Um Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) zu erfüllen, müssen Betreiber die gesetzlichen und technischen Vorgaben für die ordnungsgemäße Prüfung von Trinkwasserinstallationen kennen. Erfahren Sie alles über Trinkwasserhygiene für die Planung, Installation und den Betrieb von Trinkwasseranlagen gemäß VDI/DVGW 6023 Kategorie B und Kategorie A.

Die Schulung Trinkwasserhygiene Kategorie A nach VDI/DVGW 6023 schließt die Kategorie B mit ein.

Nutzen

Das Seminar vermittelt Kenntnisse zur Trinkwasserhygiene gemäß der aktuellen Normen und Richtlinien. Damit werden Sie befähigt, die regelmäßigen Überprüfung und Instandhaltungen von Trinkwasseranlagen nach VDI/DVGW 6023 selbst vorzunehmen.

Das Seminar Trinkwasserhygiene Kategorie B vermittelt Kenntnisse zu Trinkwasseranlagen und hygienischen Schwachstellen, mit dem Ziel die Trinkwasserbeschaffenheit vor möglichen Risiken zu schützen und berechtigt zur Durchführung einfacher Hygienetätigkeiten beim Errichten, der Wartung und Instandsetzung von Trinkwasseranlagen.

Die erfolgreiche Teilnahme an der Schulung nach der Kategorie A qualifiziert den Teilnehmer zur Durchführung anspruchsvoller Hygienetätigkeiten bei Planung, Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen sowie für die erforderliche Unterweisung der Inhaber, Betreiber oder sonstigen Nutzer in die Trinkwasseranlage. Außerdem berechtigt die Schulung die Auswahl der Probenahme-Stellen gemäß UBA-Empfehlung und eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.

Schulungsnachweis

Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher schriftlicher Abschlussprüfung die Sachkundenachweise „Befähigte Person zur Prüfung von Trinkwasseranlagen nach VDI/DVGW 6023 Kategorie A“ und „Befähigte Person zur Überprüfung von Trinkwasseranlagen nach VDI/DVGW 6023 Kategorie B“ mit Angabe der Lehrinhalte und Zeiten.

Fortbildungspunkte

Das Seminar wird vom Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e. V. (VDSI) mit 1 VDSI-Fortbildungspunkten im Arbeitsschutz und 1 VDSI-Fortbildungspunkten im Gesundheitsschutz anerkannt.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an:

  • Ingenieure, Techniker, Meister der technischen Gebäudeausrüstung, aus Planung, Errichtung sowie Inspektion,
  • Facility Manager, Technische Leiter, Fachmonteure, Service-, Instandhaltungs- und Wartungspersonal,
  • Arbeitssicherheits-, Hygiene- und Umweltbeauftragte,
  • Mitarbeiter von Behörden, Berufsgenossenschaften und öffentlichen Einrichtungen, die regelmäßige Funktionsprüfungen von Trinkwasseranlagen sowie erforderliche Prüfungen durchführen sollen,
  • Laborleitung und Verantwortliche für Probenahme aus akkreditierten Trinkwasserlaboren

Voraussetzungen

Für die Teilnahme am Seminar sind keine Voraussetzungen nötig.

Eine Schulung nach VDI/DVGW 6023 ersetzt nicht die nach den einschlägigen Vorschriften (insbesondere AVBWasserV) geforderten Qualifikationen für Arbeiten an Trinkwasser-Installationen. Hierzu können folgende Qualifikationen zählen:

Kategorie B: TGA-Ausbildung zum Fachmonteur, Techniker, Meister mit berufsspezifischer Ausbildung oder ein Ingenieurstudium

Kategorie A: TGA-Ausbildung als Ingenieur, Bachelor/Master, Techniker oder Meister

Inhalte

  • Einführung in die VDI/DVGW-Richtlinie 6023 sowie die Trinkwasserverordnung
  • DIN EN 12502
  • DIN 1988
  • DIN EN 806
  • DIN EN 1717
  • DVGW-Arbeitsblätter W 551, W 552, W 553
  • Hygienische Grundlagen im Zusammenhang mit Trinkwasserinstallationen
  • Gesundheitliche Aspekte
  • Problematiken bei der Instandhaltung
  • Verantwortung und Verpflichtungen der Betreiber
  • Schriftliche Prüfung

Referenten

Die Referenten sind Fachleute der Branche, Mitarbeiter aus einschlägigen Normen- und Verbandsgremien, Mitarbeiter aus Forschung, Entwicklung und Vertrieb der führenden Unternehmen der Branche mit Praxisbezug und Erfahrungen in Schulung und Training.

  • Harald Jung ist Sachverständiger für Trinkwasserhygiene und Gefährdungsanalysen.
  • Detlef Mertens ist Fachkraft für Arbeitssicherheit, Brandschutz-beauftragter und Managementbeauftragter in den Städtischen Kliniken Köln.

Anmeldung

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Anmeldeformular (PDF) an E-Mail veranstaltungen@dgwz.de oder Telefax 06172 98185-99.

Online-Seminar Trinkwasserhygiene  – Programm und Anmeldung (PDF)

Seminar Trinkwasserhygiene – Programm und Anmeldung (PDF)Trinkwasserhygiene

Über das Veranstaltungs-Telefon 06172 98185-85 beantworten wir gerne montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr Ihre Fragen.

Teilnehmerstimmen

  • „Im Seminar wird viel Inhalt gut und verständlich vermittelt. Der Inhalt ist gut andwendbarauf die tägliche Arbeit. Der Referent war sehr bodenständig.“
    Marco Hohenhausen, Wismut GmbH, Chemnitz
  • „Mir hat die Schulung vor Augen geführt worauf man noch mehr achten sollte. Die Antworten des Referenten waren offen und erhlich. Die Erläuterung der Themen war sehr praxisnah.“
    Marek Muth, Dornhöfer GmbH, Mz-Kostheim
  • „Das Seminar war sehr informativ und für die tägliche Arbeit sicherlich sehr hilfreich. Der Referent konnte sehr viele gute Beispiele aus dem wirklichen Leben miteinfließen lassen.“
    Uwe Prinz, Gesundheitsamt, Landkreis St. Wendel
  • „Das Seminar war sehr gut gegliedert und der Inhalt sehr informativ. Die Moderation war zügig, klar und verständlich.“
    Tom Pawliczek, Sachsenenergie AG, Dresden
  • „Besonders gut hat mir das fachliche Niveau der Teilnehmer und auch des Referenten Herr Mertens gefallen. Die Moderatorin war sehr freundlich und kompetent.“
    Stephan Becker, Stadtverwaltung Zweibrücken
  • „Es wurde sehr viel Fachwissen vermitelt und alle Themen wurden spannend rübergebracht!“
    Jochen Wingen , WISAG WGT Wesseling
  • „Ich habe die Plattform und die Pflege der Onlineschulung als sehr gut empfunden. Der Referent kam aus der Praxis und hat das Thema gut und nachvollziehbar erläutert.“
    Melanie Mötefindt, ZIC ENGINEERING, Salzgitter

Weitere Informationen

Stichworte

DIN 1988, DIN EN 12502, DIN EN 1717, DIN EN 806, DIN ISO 5667, DVGW-Arbeitsblätter W 551 – W 553, Errichtung, Installation, Instandhaltung, Kategorie A, Kategorie B, Messverfahren, Probenahme, Seminar, Trinkwasser, Trinkwasserhygiene, Trinkwasserverordnung, Überprüfung, VDI/DVGW 6023, Wartung, Webinar, Online-Seminar, Trinkwasseranlagen, Trinkwasserinstallationen, 2023, 2024

Wie gefällt Ihnen diese Seite?

4.6

Seminar Trinkwasserhygiene Kategorie A nach VDI/DVGW 6023

Seminar Trinkwasserhygiene Kategorie A nach VDI/DVGW 6023

Seminareinladung | Termine | Teilnahmegebühr | Seminarbeschreibung | Nutzen | Zielgruppe | Voraussetzungen | Inhalte | Referenten | Anmeldung | Weitere Informationen

Das Seminar schult Fachkräfte für anspruchsvolle Hygienetätigkeiten zur sachgemäßen Planung, Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen gemäß den aktuellsten Normen und Richtlinien.

Seminareinladung

Online-Seminar Trinkwasserhygiene  – Programm und Anmeldung (PDF)

Seminar Trinkwasserhygiene – Programm und Anmeldung (PDF)

Termine 2024

Das Seminar dauert zwei Tage:
1. Tag: 09:00-15:30 Uhr – Trinkwasserhygiene Kategorie A und B
2. Tag: 09:00-16:00 Uhr – Trinkwasserhygiene Kategorie A

Dieses Seminar bieten wir als Präsenzveranstaltung und als Online-Seminar an. Preis, Inhalte und Abschlusszertifikat sind bei beiden Formaten gleichwertig. Falls Veranstaltungen coronabedingt nicht stattfinden dürfen, können Sie kurzfristig umbuchen oder kostenlos stornieren.

  • 04.-05. Juli 2024 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 12.-13. September 2024 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 21.-22. November 2024 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 09.-10. Juli 2024 – München – freie Plätze
    acom Hotel München | Kronstadter Straße 6-8 | 81677 München
  • 24.-25. September 2024 – Frankfurt – freie Plätze
    Hotel Wessinger | Alicestraße 2 | 63263 Neu-Isenburg
  • 26.-27. November 2024 – Hamburg – freie Plätze
    Hotel Panorama | Billstedter Hauptstraße 44-48 | 22111 Hamburg

Teilnahmegebühr

810,- € zzgl. MwSt.
inkl. Seminar, Unterlagen, Teilnahmebescheinigung sowie nach erfolgreicher schriftlicher Abschlussprüfung den DGWZ-Sachkundenachweis „Befähigte Person zur Prüfung von Trinkwasseranlagen nach VDI/DVGW 6023 Kategorie A“ mit Angabe der Lehrinhalte und Zeiten.

Seminarbeschreibung

Um Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) zu erfüllen, müssen Betreiber die gesetzlichen und technischen Vorgaben für die ordnungsgemäße Prüfung von Trinkwasserinstallationen kennen. Erfahren Sie alles über Trinkwasserhygiene für die Planung, Installation und den Betrieb von Trinkwasseranlagen gemäß VDI/DVGW 6023 Kategorie A.

Die Schulung Trinkwasserhygiene Kategorie A nach VDI/DVGW 6023 schließt die Kategorie B mit ein.

Nutzen

Die erfolgreiche Teilnahme an der Schulung nach der Kategorie A qualifiziert den Teilnehmer zur Durchführung anspruchsvoller Hygienetätigkeiten bei Planung, Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen sowie für die erforderliche Unterweisung der Inhaber, Betreiber oder sonstigen Nutzer in die Trinkwasseranlage. Außerdem berechtigt die Schulung die Auswahl der Probenahme-Stellen gemäß UBA-Empfehlung und eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.

Eine Schulung nach VDI/DVGW 6023 ersetzt nicht die nach den einschlägigen Vorschriften (insbesondere AVBWasserV) geforderten Qualifikationen für Arbeiten an Trinkwasser-Installationen.

Schulungsnachweis

Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher schriftlicher Abschlussprüfung den DGWZ-Sachkundenachweis „Befähigte Person zur Prüfung von Trinkwasseranlagen nach VDI/DVGW 6023 Kategorie A“ mit Angabe der Lehrinhalte und Zeiten.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an :

  • Ingenieure, Techniker, Meister der technischen Gebäudeausrüstung, aus Planung, Errichtung sowie Inspektion,
  • Facility Manager, Technische Leiter, Fachmonteure, Service-, Instandhaltungs- und Wartungspersonal,
  • Arbeitssicherheits-, Hygiene- und Umweltbeauftragte,
  • Mitarbeiter von Behörden, Berufsgenossenschaften und öffentlichen Einrichtungen, die regelmäßige Funktionsprüfungen von Trinkwasseranlagen sowie erforderliche Prüfungen durchführen sollen,
  • Laborleitung und Verantwortliche für Probenahme aus akkreditierten Trinkwasserlaboren

Voraussetzungen

Für die Teilnahme am Seminar sind keine Voraussetzungen nötig.

Eine Schulung nach VDI/DVGW 6023 ersetzt nicht die nach den einschlägigen Vorschriften (insbesondere AVBWasserV) geforderten Qualifikationen für Arbeiten an Trinkwasser-Installationen. Zu den geforderten Qualifikationen können z.B. TGA-Ausbildung als Ingenieur, Bachelor/Master, Techniker oder Meister zählen.

Inhalte

  • Gesetze, Technische Regelwerke
  • Einführung in die VDI-Richtlinie 6023 sowie die Trinkwasserverordnung
  • DIN EN 12502
  • DIN 1988
  • DIN EN 806
  • DIN EN 1717
  • DVGW-Arbeitsblätter W 551 – W 553 – W 556 – W 557
  • Hygienische Grundlagen im Zusammenhang mit Trinkwasserinstallationen
  • Gesundheitliche Aspekte
  • Problemzonen der Hygiene und Instandhaltung von Trinkwasser-Installationen
  • Messverfahren zur Überwachung von Trinkwasseranlagen und physikalischen Kenngrößen
  • Abschlussprüfung

Referenten

Die Referenten sind Fachleute der Branche, Mitarbeiter aus einschlägigen Normen- und Verbandsgremien, Mitarbeiter aus Forschung, Entwicklung und Vertrieb der führenden Unternehmen der Branche mit Praxisbezug und Erfahrungen in Schulung und Training.

  • Detlef Mertens ist Fachkraft für Arbeitssicherheit, Brandschutz-beauftragter und Managementbeauftragter in den Städtischen Kliniken Köln.

Anmeldung

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Anmeldeformular (PDF) an E-Mail veranstaltungen@dgwz.de oder Telefax 06172 98185-99.

Online-Seminar Trinkwasserhygiene  – Programm und Anmeldung (PDF)

Seminar Trinkwasserhygiene – Programm und Anmeldung (PDF)

 

Über das Veranstaltungs-Telefon 06172 98185-85 beantworten wir gerne montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr Ihre Fragen.

Weitere Informationen

Stichworte

DIN 1988, DIN EN 12502, DIN EN 1717, DIN EN 806, DIN ISO 5667, DVGW-Arbeitsblätter W 551 – W 553, Errichtung, Installation, Instandhaltung, Kategorie A, Kategorie B, Messverfahren, Probenahme, Seminar, Trinkwasser, Trinkwasserhygiene, Trinkwasserverordnung, Überprüfung, VDI/DVGW 6023, Wartung, Webinar, Online-Seminar, Trinkwasseranlagen, Trinkwasserinstallationen

Seminar Trinkwasserhygiene Kategorie B nach VDI/DVGW 6023

Seminar Trinkwasserhygiene Kategorie B nach VDI/DVGW 6023

Seminareinladung | Termine | Teilnahmegebühr | Seminarbeschreibung | Nutzen | Zielgruppe | Voraussetzungen | Inhalte | Referenten | Anmeldung | Weitere Informationen

Das Seminar schult Fachkräfte für einfache Hygienetätigkeiten zur sachgemäßen Errichtung, Wartung und Instandsetzung von Trinkwasseranlagen gemäß den aktuellsten Normen und Richtlinien.

Seminareinladung

Online-Seminar-Einladung Trinkwasserhygiene  – Programm und Anmeldung (PDF)

Seminareinladung Trinkwasserhygiene – Programm und Anmeldung (PDF)

Termine 2024

Das Seminar dauert einen Tag von 09:00-15:30 Uhr.

Dieses Seminar bieten wir als Präsenzveranstaltung und als Online-Seminar an. Preis, Inhalte und Abschlusszertifikat sind bei beiden Formaten gleichwertig. Falls Veranstaltungen coronabedingt nicht stattfinden dürfen, können Sie kurzfristig umbuchen oder kostenlos stornieren.

  • 04. Juli 2024 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 12. September 2024 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 21. November 2024 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 09. Juli 2024 – München – freie Plätze
    acom Hotel München | Kronstadter Straße 6-8 | 81677 München
  • 24. September 2024 – Frankfurt – freie Plätze
    Hotel Wessinger | Alicestraße 2 | 63263 Neu-Isenburg
  • 26. November 2024 – Hamburg – freie Plätze
    Hotel Panorama | Billstedter Hauptstraße 44-48 | 22111 Hamburg

Teilnahmegebühr

520,- € zzgl. MwSt.
inkl. Seminar, Unterlagen, Teilnahmebescheinigung sowie nach erfolgreicher schriftlicher Abschlussprüfung das qualifizierte DGWZ-Sachkunde „Befähigte Person zur Prüfung von Trinkwasseranlagen nach VDI/DVGW 6023 Kategorie B“ mit Angabe der Lehrinhalte und Zeiten.

Seminarbeschreibung

Für die Erfüllung der hohen Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) müssen Betreiber von Trinkwasserinstallationen die gesetzlichen und technischen Anforderungen kennen. Das Seminar behandelt die grundlegenden Anforderungen nach VDI/DGVW 6023 Kategorie B zur Errichtung, Wartung und Betrieb von Trinkwasseranlagen nach VDI/DVGW 6023 Kategorie B.

Nutzen

Das Seminar vermittelt Kenntnisse zu Trinkwasseranlagen und hygienischen Schwachstellen, mit dem Ziel die Trinkwasserbeschaffenheit vor möglichen Risiken zu schützen und berechtigt zur Durchführung einfacher Hygienetätigkeiten beim Errichten, der Wartung und Instandsetzung von Trinkwasseranlagen. Sie erhalten nach erfolgreicher Prüfung den Sachkundenachweis „Befähigte Person zur Überprüfung von Trinkwasseranlagen nach VDI/DVGW 6023 Kategorie B“.

Eine Schulung nach VDI/DVGW 6023 ersetzt nicht die nach den einschlägigen Vorschriften (insbesondere AVBWasserV) geforderten Qualifikationen für Arbeiten an Trinkwasser-Installationen.

Schulungsnachweis

Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher schriftlicher Abschlussprüfung den DGWZ-Sachkundenachweis „Befähigte Person zur Prüfung von Trinkwasseranlagen nach VDI/DVGW 6023 Kategorie B“ mit Angabe der Lehrinhalte und Zeiten.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an:

  • Anlagenmechaniker, Sanitärinstallateure,
  • Meister, Facharbeiter und Monteure mit berufsspezifischer Ausbildung,
  • Haus- und Betriebstechniker,
  • Kundendienst-​ und Servicemonteure, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Trinkwasseranlagen errichten, warten und instand halten

Voraussetzungen

Für die Teilnahme am Seminar sind keine Voraussetzungen nötig.

Eine Schulung nach VDI/DVGW 6023 ersetzt nicht die nach den einschlägigen Vorschriften (insbesondere AVBWasserV) geforderten Qualifikationen für Arbeiten an Trinkwasser-Installationen. Zu den geforderten Qualifikationen können z.B. TGA-Ausbildung zum Fachmonteur, Techniker, Meister mit berufsspezifischer Ausbildung oder ein Ingenieurstudium zählen.

Inhalte

  • Bedeutung und Notwendigkeit der Hygiene beim Betrieb von Trinkwasseranlagen
  • Maßgebende Vorschriften und technische Regeln
    • Trinkwasserverordnung (TrinkwV)
    • DIN 1988
    • DIN 50930
    • DVGW-Arbeitsblätter W 551 – W 553
  • Hygienische Problemzonen und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen
  • Messverfahren zur Überwachung von Trinkwasseranlagen
  • Problemzonen der Hygiene und Instandhaltung von Trinkwasser-Installationen
  • Persönliche Schutzmaßnahmen bei der Instandhaltung und beim Umgang mit Desinfektionsmitteln
  • Abschlussprüfung

Referenten

Die Referenten sind Fachleute der Branche, Mitarbeiter aus einschlägigen Normen- und Verbandsgremien, Mitarbeiter aus Forschung, Entwicklung und Vertrieb der führenden Unternehmen der Branche mit Praxisbezug und Erfahrungen in Schulung und Training.

  • Detlef Mertens ist Fachkraft für Arbeitssicherheit, Brandschutz-beauftragter und Managementbeauftragter in den Städtischen Kliniken Köln.

Anmeldung

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Anmeldeformular (PDF) an E-Mail veranstaltungen@dgwz.de oder Telefax 06172 98185-99.

Online-Seminar Trinkwasserhygiene  – Programm und Anmeldung (PDF)

Seminar Trinkwasserhygiene – Programm und Anmeldung (PDF)

 

Über das Veranstaltungs-Telefon 06172 98185-85 beantworten wir gerne montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr Ihre Fragen.

Weitere Informationen

Stichworte

DIN 1988, DIN EN 12502, DIN EN 1717, DIN EN 806, DIN ISO 5667, DVGW-Arbeitsblätter W 551 – W 553, Errichtung, Installation, Instandhaltung, Kategorie B, Messverfahren, Probenahme, Seminar, Trinkwasser, Trinkwasserhygiene, Trinkwasserverordnung, Überprüfung, VDI/DVGW 6023, Wartung, Webinar, Online-Seminar, Trinkwasseranlagen, Trinkwasserinstallationen

Seminar Trinkwasser Probenahme

Seminar Trinkwasser Probenahme

Seminareinladung | Termine | Teilnahmegebühr | Beschreibung | Nutzen | Schulungsnachweis | FortbildungspunkteZielgruppe | Voraussetzungen | Inhalte | Referenten | Anmeldung | Weitere Informationen

Das Seminar Trinkwasser Probenahme vermittelt die Kenntnisse zur Probenahme nach den aktuellen Richtlinien und Normen.

Seminareinladung

Online-Seminar Trinkwasser Probenahme – Programm und Anmeldung (PDF)

Nächste Termine 2024 – 2025

Das Seminar Trinkwasser Probenahme dauert einen Tag.
09:00-16:00 Uhr – Trinkwasser Probenahme – Sachkunde für die Entnahme von Wasserproben

  • 19. August 2024 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 28. Oktober 2024 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 13. Januar 2025 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 31. März 2025 – Online-Seminar – freie Plätze
  • 17. Juni 2025 – Online-Seminar – freie Plätze

Teilnahmegebühr

430,- € zzgl. MwSt.
inkl. Seminar, Unterlagen, Teilnahmebescheinigung sowie nach erfolgreicher schriftlicher Abschlussprüfung das qualifizierte DGWZ-Sachkundenachweis „Probenahme Trinkwasser nach TrinkwV“ mit Angabe der Lehrinhalte und Zeiten.

Beschreibung

Um Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) zu erfüllen, müssen Betreiber die gesetzlichen und technischen Vorgaben für die ordnungsgemäße Prüfung von Trinkwasserinstallationen kennen. Je nach Nutzungsart des Gebäudes fallen regelmäßig umfangreiche Überprüfungen an. Das Seminar befähigt Sie zur Planung, Errichtung, Inbetriebnahme, Überprüfung und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen. Zudem erhalten Sie die nötigen Kenntnisse, um Trinkwasserproben zu entnehmen.

Nutzen

Das Seminar vermittelt die Kenntnisse zur Probenahme gemäß den aktuellen Normen und Richtlinien. Damit können Sie Trinkwasserprobenahmen gemäß Trinkwasserverordnung sach- und fachgerecht durchführen. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie den Sachkundenachweis „Probenahme Trinkwasser nach TrinkwV“.

Hinweis: Die Tätigkeit als Probenehmer Trinkwasser setzt ein Vertragsverhältnis mit einem akkreditierten Untersuchungslabor voraus.

Schulungsnachweis

Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Prüfung den Sachkundenachweis „Sachkundenachweis Probenahme Trinkwasser nach TrinkwV“ mit Angaben der Lehrinhalte und Zeiten.

Fortbildungspunkte

Das Seminar wird vom Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e. V. (VDSI) mit 1 VDSI-Fortbildungspunkten im Gesundheitsschutz anerkannt.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an:

  • Unternehmen, Arbeitgeber, Betreiber, Behörden, Errichter,
  • Facility Manager, Technische Leiter, Fachmonteure, Service-, Instandhaltungs- und Wartungspersonal,
  • Arbeitssicherheits-, Hygiene- und Umweltbeauftragte,
  • Mitarbeiter, die regelmäßige Funktionsprüfungen von Trinkwasseranlagen sowie erforderliche Prüfungen durchführen sollen,
  • Befähigte Personen, die ihren Sachkundenachweis auffrischen müssen.

Voraussetzungen

Für die Teilnahme am Seminar sind keine Voraussetzungen notwendig. Allerdings setzt eine Tätigkeit als Probenehmer Trinkwasser ein Vertragsverhältnis mit einem akkreditierten Untersuchungslabor voraus.

Inhalte

  • Rechtliche Grundlagen und Normen
  • Infektionsschutzgesetz, Trinkwasserverordnung, DIN 2000, DIN 2001, DIN 1988, DIN ISO 5667-5
  • Verantwortung und Pflichten des Betreibers
  • Gesundheitliche Aspekte
  • Mikrobiologische Grundlagen
  • Qualitätssicherung bei der Probenahme
  • Auswahl der Messverfahren
  • Dokumentation der Probenahme
  • Probenahme
  • Häufige Fehlerquellen
  • Schriftliche Prüfung

Referenten

Die Referenten sind Fachleute der Branche, Mitarbeiter aus einschlägigen Normen- und Verbandsgremien, Mitarbeiter aus Forschung, Entwicklung und Vertrieb der führenden Unternehmen der Branche mit Praxisbezug und Erfahrungen in Schulung und Training.

  • Detlef Mertens ist Fachkraft für Arbeitssicherheit, Brandschutz-beauftragter und Managementbeauftragter in den Städtischen Kliniken Köln.
  • Ingo Nordahl ist staatlich geprüfter Lebensmittelkontrolleur im Landkreis Herford.

Anmeldung

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Anmeldeformular (PDF) an E-Mail veranstaltungen@dgwz.de oder Telefax 06172 98185-99.

Online-Seminar Trinkwasser Probenahme – Programm und Anmeldung (PDF)

Über das Veranstaltungs-Telefon 06172 98185-85 beantworten wir gerne montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr Ihre Fragen.

Teilnehmerstimmen

  • „Sehr informative Veranstaltung, auch online gut händelbar. Ich fühle mich sehr gut auf das Probennehmen vorbereitet.“
    Tobias Bruns, Oldenburgisch Ostfriesischer Wasserverband, Rastede
  • „Gut strukturiert, gut erklärt. Auf Fragen wurde direkt eingegangen. Das auflockern der Inhalte durch eine ansprechende Gestaltung hat mir besonders gefallen.“
    Tobias Schindelbeck, Oldenburgisch Ostfriesischer Wasserverband, Rastede
  • „Ich empfand die Veranstaltung als sehr interessant und unterhaltsam. Die Themenbereiche wurden alle gut erklärt und vermittelten mir einen sicheren Umgang mit TW-Proben. Besonders gefallen hatte mir die gute Verpflegung und der sehr gute Referent.“
    Kay Kintzel, Gesundheitsamt Landkreis Mittelsachsen, Mittweida
  • „Die Veranstaltung war sehr informativ und hilft mir in meinem Job mehr Aufgaben übernehmen zu können. Besonders hat mit der Referent gefallen, der schnell und gut auf Fragen einging.“
    Marck Wild, Andrä + Zumstrull Ing. Büro GmbH, Osnabrück
  • „Für mich war es eine sehr informative Veranstaltung. Ich konnte mein Wissensstand zum Themenbereich Trinkwasser erweitern. Besonders gefallen hatten mir die Präsentationsunterlagen die meiner Meinung nach sehr gut vorbereitet waren.“
    Marcel Brettschneider, Willhöft Heizungsbau GmbH, Lasbek
  • „Durch die Teilnahme an der aufschlussreichen Veranstaltung konnte ich mir viel Wissen aneignen. Besonders gefallen hatte mir der Vortragsstil des Referenten Herr von Söhnen.“
    Klaus Stuchlich, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) GmbH
  • „Ich bewerte das Online-Seminar als gute Zusammenfassung der wichtigsten Themen. Besonders haben mir die Umfragen am Ende jedes Kapitels gefallen. Da konnte man gleich noch einmal reflektieren.“
    Petra Bertelsmann, August Storck KG, Halle (Westfalen)
  • „Das Online-Seminar war für Neulinge in dem Thema sehr interessant und informativ. Besonders hat mir die lockere Atmosphäre gefallen und dass zwischenzeitlich auf die Teilnehmer eingegangen worden ist.“
    Silvia Schmoll, H. Schoppe & Schultz GmbH & Co. KG, Ratzeburg

Weitere Informationen

Stichworte Trinkwasser, Trinkwasseranlagen, Installation, Hygiene, Trinkwasserhygiene, Trinkwasseruntersuchung, Trinkwasseranalyse, Trinkwasserverordnung, TrinkwV, DIN ISO 5667-5, Betrieb, Prüfung, Überprüfung, Probenahme, Probenehmer, Seminar, Webinar, Online, Online-Seminar, 2025, 2024

Wie gefällt Ihnen diese Seite?

4.7

Trinkwasserhygiene Foto

Übersicht zu Trinkwasserhygiene

Übersicht zu Trinkwasserhygiene

Einführung | Vorschriften | Publikationen | Hersteller | Sanitärmessen | Weitere Informationen

Einführung

Trinkwasserhygiene beschäftigt sich mit der Bewahrung einwandfreier Trinkwasserbeschaffenheit in der Trinkwasserinstallation. Laut Trinkwasserverordnung (TrinkwV) sind alle Betreiber von Trinkwasseranlagen dazu verpflichtet, diese vor möglichen Qualitätsbeeinträchtigungen zu schützen. Alle Betreiber heißt jeder Eigentümer, Inhaber oder Unternehmer, der verantwortlich ist und die maßgebliche wirtschaftliche Verfügungsgewalt hinsichtlich des technischen Betriebs eines Gebäudes hat.

Ursachen von schädlichen Einflüssen können Umnutzungen von Gebäuden und dadurch entstehende Totstränge, entstehende Stagnationen, Überdimensionierungen des Leitungssystems, Erweiterungen des Leitungssystems und dadurch veränderte Strömungsverhältnisse, Missachtung der hygienischen Vorschriften bei der Lagerung, Montage und Inbetriebnahme der Trinkwasserinstallation oder aber auch ein fehlender hydraulischer Abgleich sein. Insbesondere sind für Krankheitserreger wachstumsbegünstigende Temperaturverhältnisse in Trinkwasseranlagen als eine der Hauptursachen aufzuführen. Die Gewährleistung der Trinkwasserhygiene ist ebenfalls besonders bei der Planung, Errichtung und Betrieb von Feuerlöschanlagen zu beachten. Wasserlöschanlagen verfügen oft über einen Anschluss an das Trinkwassernetz. Damit unterliegen sie der Trinkwasserverordnung. Bei der Löschwasserübergabestelle darf kein Wasser in das Trinkwassernetz zurückfließen.

Betreiber sind ebenfalls dazu verpflichtet an repräsentativen Einnahmestellen Proben zu ziehen und auf Keimbelastung zu untersuchen. Hygienische Probleme treten meist dann auf, wenn die allgemein anerkannten Regeln der Technik bei Planung, Bau und Betrieb nicht eingehalten werden. Um alle Anforderungen und Überprüfungen erfüllen zu können, müssen Betreiber die gesetzlichen und technischen Vorgaben für die ordnungsgemäße Prüfung von Trinkwasserinstallationen kennen.

Vorschriften

Für die Trinkwasserhygiene gelten folgende Normen und Technischen Regeln:

Publikationen

Hersteller

Sanitärmessen

Weitere Informationen

Stichworte

Trinkwasser, Hygiene, Trinkwasserhygiene, Probenahme, Trinkwasserverordnung, TrinkwV, Trinkwasserinstallation, Trinkwasserqualität, Trinkwasseranlagen, Trinkwasserrohre, Wasseraustausch, VDI/DVGW 6023, DIN 1988-100, DIN EN 1717

Regelmäßige Prüfung und Instandhaltung von Wandhydranten und Löschwasserleitungen nach DIN EN 671 und DIN 14462

Übersicht zu Wandhydranten

Übersicht zu Wandhydranten

Einführung | Vorschriften | Publikationen | Hersteller | Weitere Informationen

Einführung

Bei Wandhydranten handelt es sich um ortsfeste Wasserentnahmestellen in Gebäuden, die mit einer angeschlossenen, aufgerollten Gewebe- bzw. formstabilen Schlauchleitung dem vorbeugenden Brandschutz dienen. Um im Brandfall das Feuer schnell und wirksam bekämpfen zu können, sollten Wandhydranten frei und leicht zugänglich sein, sodass sie auch von Laien verwendet werden können.

Um die ständige Betriebsbereitschaft zu erhalten, müssen Löschwassereinrichtungen in regelmäßigen Abständen inspiziert und gewartet werden. Gemäß der Betriebssicherheitverordnung und den Technischen Regeln für Betriebssicherheit dürfen nur Befähigte Personen die Prüfung übernehmen. Über die Planung, den Einbau, den Betrieb und die Instandhaltung informieren die Normen DIN 14462 und die DIN EN 671-3.

Vorschriften

Für Wandhydranten gelten eine Reihe von Technischen Regeln (Normen) und Rechtsvorschriften:

  • DIN EN 671-3 Ortsfeste Löschanlagen – Wandhydranten – Teil 3: Instandhaltung von Schlauchhaspeln mit formstabilem Schlauch und Wandhydranten mit Flachschlauch
  • DIN 14462 Löschwassereinrichtungen – Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Wandhydrantenanlagen sowie Anlagen mit Überflur- und Unterflurhydranten
  • DIN 14461-1 Feuerlösch-Schlauchanschlusseinrichtungen – Teil 1: Wandhydrant mit formstabilem Schlauch
  • DIN 14461-2 Feuerlösch-Schlauchanschlusseinrichtungen – Teil 2: Einspeiseeinrichtung und Entnahmeeinrichtung für Löschwasserleitungen „trocken“
  • DIN 14461-3 Feuerlösch-Schlauchanschlusseinrichtungen – Teil 3: Schlauchanschlussventile PN 16
  • DIN 14461-4 Feuerlösch-Schlauchanschlusseinrichtungen – Teil 4: Einspeisearmatur PN 16 für Löschwasserleitungen
  • DIN 14461-5 Feuerlösch-Schlauchanschlusseinrichtungen – Teil 5: Entnahmearmatur PN 16 für Löschwasserleitungen
  • DIN 1988-600 Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen – Teil 600: Trinkwasser-Installationen in Verbindung mit Feuerlösch- und Brandschutzanlagen; Technische Regel des DVGW
  • DIN EN 694 Feuerlöschschläuche – Formstabile Schläuche für Wandhydranten; Deutsche Fassung EN 694:2014
  • VDI 3810 Blatt 2 Betreiben und Instandhalten von gebäudetechnischen Anlagen – Sanitärtechnische Anlagen
  • DIN EN 1717 Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des DVGW

Publikationen

Hersteller

Weitere Informationen

Stichworte

Wandhydranten, Löschwasserleitungen, Löschanlagen, Trinkwasserhygiene, Trinkwasserverordnung, TrinkwV, Befähigte Person, Wartung, Instandhaltung, Prüfung, DIN EN 671-3, DIN 14462, DIN EN 694, DIN 14461, Norm, Vorschrift

Löschanlagen und Trinkwasserhygiene

Löschanlagen und Trinkwasserhygiene

Wandhydranten und Sprinkleranlagen betreiben

Automatische Sprinkleranlagen sind selbsttätige, Wandhydranten sind nicht selbsttätige, stationäre (ortsfeste) Löschanlagen. Beide Feuerlöschanlagen sind ständig betriebsbereite technische Anlagen und dienen der frühzeitigen und wirkungsvollen Bekämpfung von Bränden. Die Notwendigkeit der Errichtung dieser Anlagen basiert auf Forderungen im Brandschutzkonzept, des Gesetzgebers und der Sachversicherer. Sind diese Anlagen errichtet, steht der Betreiber unabhängig von der Notwendigkeit der Errichtung in der Pflicht, diese Anlagen so zu betreiben, dass diese im Ernstfall bestimmungsgerecht funktionieren und der sichere Betrieb gewährleistet ist.

Bei der Planung der Anlagen müssen bei den geforderten Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen die individuellen Schutzziele (Personen-, Sachwert- und Umweltschutz) und die anlagentechnischen Schutzziele (Verhinderung der Brandausbreitung) berücksichtigt werden. Nach der Errichtung der Anlagen sind die notwendigen Betreiberkontrollen durchzuführen. Alle Vorgänge und Ereignisse müssen im Betriebsbuch für Wasserlöschanlagen, z.B. nach VdS 2212, festgehalten werden. Besonders Instandhaltung und wiederkehrende Prüfungen für Löschwassereinrichtungen sind nach DIN 14462 zu dokumentieren und die gesetzlichen Prüffristen einzuhalten. Um diese gestellten Aufgaben sachgerecht durchführen zu können, ist der Betreiber verpflichtet, befähigte Personen nach TRBS 1203 auszubilden.

Ein besonders sensibler Bereich bei Planung, Errichtung und Betrieb von Feuerlöschanlagen ist der Übergang zur Trinkwasserinstallation und die Gewährleistung der Trinkwasserhygiene. Nach den Technischen Regeln des DVGW für Trinkwasser-Installationen gemäß DIN 1988-600 und der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) darf das Trinkwasser im vorgeschalteten Netz nicht beeinträchtigt werden. Für Feuerlöschanlagen, in denen Trinkwasser stagniert und die direkt mit der Trinkwasserinstallation verbunden sind, besteht wegen des erhöhten hygienischen Risikos kein Bestandsschutz, wenn Grenzwerte der TrinkwV nicht eingehalten werden. In solchen Fällen ist sofortiges Handeln notwendig.

Autor: Detlef Mertens, Brandschutzbeauftragter, Kliniken der Stadt Köln gGmbH

Löschanlagen an der Trinkwasserversorgung

Wasserlöschanlagen verfügen oft über einen Anschluss an das Trinkwassernetz. Damit unterliegen sie der Trinkwasserverordnung. Für die Umsetzung gilt u.a. die DIN 1988-600. Bei der Löschwasserübergabestelle darf kein Wasser in das Trinkwassernetz zurückfließen.

Die erforderliche Trennung kann durch einen offenen Vorratsbehälter mit freiem Auslauf erreicht werden (mittelbarer Anschluss). Dabei ist ein Mindestabstand zwischen dem Auslauf der Zuflussregelarmatur und dem höchstmöglichen Wasserspiegel einzuhalten. Diese Art von Anschluss eignet sich für alle Wasserlöschanlagen, zum Beispiel Sprinkler-, Sprühwasser- oder Feinsprüh- sowie Schaumlöschanlagen. Wichtig: Der freie Auslauf darf nicht überflutet werden.

Die Alternative ist eine Direktanschlussstation nach DIN 14464 (unmittelbarer Anschluss): Diese Armatur verbindet die Löschanlage nur im Brandfall mit dem Trinkwassernetz. Unzulässig sind in diesem Fall: Einspeisemöglichkeit für die Feuerwehr, Verwendung von Schaummitteln, Frost- oder Korrosionsschutzmitteln im Löschwasser.

Löschwasserversorgung und Trinkwasserhygiene

Der bvfa hat ein Merkblatt für Wasserhygiene herausgegeben. Für bestehende Feuerlösch- und Brandschutzanlagen, die an das Trinkwassernetz angeschlossen sind, gelten die DIN 1988, DIN 14462 und die Trinkwasserverordnung (TrinkwV).

Normen und Richtlinien

Weiterführende Informationen

Stichworte
Trinkwasserhygiene, Löschwasserversorgung, Feuerlöschanlagen, Brandschutzanlagen, Trinkwassernetz, Trinkwasser, Löschwasser, DIN 1988, DIN 14462, DIN 15565, Trinkwasserverordnung, Löschanlagen, Wasserlöschanlagen