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DIN VDE 0100-410:2018-10 Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 4-41: Schutzmaßnahmen - Schutz gegen elektrischen Schlag

Schutz gegen elektrischen Schlag

Im Oktober 2018 erscheint die neue DIN VDE 0100-410 „Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-41: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen elektrischen Schlag“.

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Überspannungsschutz ist Pflicht

Moderne Elektroinstallationen benötigen Schutz bei Überspannungen infolge atmosphärischer Einflüsse, die über das Stromversorgungsnetz übertragen werden und infolge von Schaltvorgängen auftreten. Eine wesentliche Änderung der neuen DIN VDE 0100-443 „Schutz bei Überspannungen infolge atmosphärischer Einflüsse oder von Schaltvorgängen“ betrifft die Entscheidungskriterien, wann Überspannungs-Schutzeinrichtungen (SPD – Surge Protection Device) installiert werden müssen. SPDs sorgen für eine Spannungsbegrenzung entsprechend der Isolationskoordination, um gefährliche Funkenbildung und Brände zu vermeiden.

Die Errichtung von Überspannungs-Schutzeinrichtungen ist für eine normkonforme Installation künftig verpflichtend vorgeschrieben, wenn die Auswirkungen der Überspannungen Einfluss haben auf: 1. Menschenleben (medizinische Bereiche), 2. Öffentliche Einrichtungen und Kulturbesitz (Ausfall von öffentlichen Diensten), 3. Gewerbe- oder Industrieaktivitäten (Banken), 4. Ansammlungen von Personen (Büros) und 5. Einzelpersonen (Wohngebäude), wenn in diesen Gebäuden Betriebsmittel der Überspannungskategorie I oder II errichtet sind.

Autor: Torsten Hoffmann, Produktmanager, OBO Bettermann Holding GmbH & Co. KG

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KRITIS - IT-Sicherheit für kritische Infrastrukturen

KRITIS ist Chefsache

Kritische IT-Infrastrukturen der Bereiche Energie, Informationstechnik und Telekommunikation sowie Wasser und Ernährung sollen besser geschützt werden.

Das Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz) hat Betreiber im Fokus, die ein Mindestniveau an IT-Sicherheit gewährleisten und IT-Störungen an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) melden müssen. Die Vorgaben für Energieeffizienz-Messwerte, Verfügbarkeits- und Schutzklassen schafft die europäische Rechenzentrum-Norm EN 50600. Das BSI als Bundesbehörde ist für die Unterstützungs- und Überwachungsfunktion zuständig.

Autor: Thomas Grüschow, Auditor kritische Infrastruktur Data Center, TÜV SÜD Industrie Service GmbH

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DIN VDE 0100-410 Errichten von Niederspannungsanlagen

Titel DIN VDE 0100-410:2018-10 Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 4-41: Schutzmaßnahmen - Schutz gegen elektrischen SchlagDIN VDE 0100-410 Errichten von Niederspannungsanlagen

Die DIN VDE 0100-410 „Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-41: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen elektrischen Schlag“ ist im Oktober 2018 neu erschienen.

Inhalt

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DIN VDE 0100-410 Teil 4-41:2018-10

Europäisches Vorwort………………………………………………………………………………………………………………………. 6

Europäisches Vorwort zur Änderung A11 …………………………………………………………………………………………… 7

410 Einleitung …………………………………………………………………………………………………………………………… 10

410.1 Anwendungsbereich ……………………………………………………………………………………………………………. 11

410.2 Normative Verweisungen …………………………………………………………………………………………………….. 11

410.3 Allgemeine Anforderungen …………………………………………………………………………………………………… 12

411 Schutzmaßnahme: Automatische Abschaltung der Stromversorgung ……………………………………….. 13

411.1 Allgemeines ……………………………………………………………………………………………………………………….. 13

411.2 Anforderungen an den Basisschutz ………………………………………………………………………………………. 13

411.3 Anforderungen an den Fehlerschutz ……………………………………………………………………………………… 14

411.4 TN-Systeme……………………………………………………………………………………………………………………….. 16

411.5 TT-Systeme ……………………………………………………………………………………………………………………….. 18

411.6 IT-Systeme ………………………………………………………………………………………………………………………… 19

411.7 FELV…………………………………………………………………………………………………………………………………. 21

412 Schutzmaßnahme: Doppelte oder verstärkte Isolierung …………………………………………………………… 22

412.1 Allgemeines ……………………………………………………………………………………………………………………….. 22

412.2 Anforderungen an den Basisschutz und Fehlerschutz……………………………………………………………… 23

413 Schutzmaßnahme: Schutztrennung ………………………………………………………………………………………. 24

413.1 Allgemeines ……………………………………………………………………………………………………………………….. 24

413.2 Anforderungen an den Basisschutz ………………………………………………………………………………………. 25

413.3 Anforderungen an den Fehlerschutz ……………………………………………………………………………………… 25

414 Schutzmaßnahme: Schutz durch Kleinspannung mittels SELV oder PELV ………………………………… 26

414.1 Allgemeines ……………………………………………………………………………………………………………………….. 26

414.2 Anforderungen an den Basisschutz und an den Fehlerschutz…………………………………………………… 26

414.3 Stromquellen für SELV und PELV…………………………………………………………………………………………. 27

414.4 Anforderungen an SELV- und PELV-Stromkreise …………………………………………………………………… 27

415 Zusätzlicher Schutz …………………………………………………………………………………………………………….. 28

415.1 Zusätzlicher Schutz: Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs)………………………………………………… 28

415.2 Zusätzlicher Schutz: Zusätzlicher Schutzpotentialausgleich……………………………………………………… 29

Anhang A (normativ) Vorkehrungen für den Basisschutz unter normalen Bedingungen …………………………. 30

Anhang B (normativ) Vorkehrungen für den Basisschutz unter besonderen Bedingungen –
Hindernisse und Anordnung außerhalb des Handbereichs ………………………………………………………. 31

Anhang C (normativ) Schutzvorkehrungen zur ausschließlichen Anwendung, wenn die Anlage nur durch Elektrofachkräfte oder elektrotechnisch unterwiesene Personen betrieben und
überwacht wird …………………………………………………………………………………………………………………… 33

Anhang D (normativ) Vorkehrungen, wenn automatische Abschaltung in der geforderten Zeit nach
411.3.2 nicht erreicht werden kann ……………………………………………………………………………………….. 36

Anhang ZA (normativ) Besondere nationale Bedingungen …………………………………………………………………. 37

Anhang ZB (informativ) A-Abweichungen ………………………………………………………………………………………… 41

Literaturhinweise ……………………………………………………………………………………………………………………………. 45

Nationaler Anhang NA (informativ) Vergleich der Strukturen: Normen DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410):1997-01 + DIN VDE 0100-410/A1 (VDE 0100-410/A1):2003-06
+ DIN VDE 0100-470 (VDE 0100-470):1996-02 mit vorliegender Norm DIN VDE 0100-410
(VDE 0100-410):2018-10 ……………………………………………………………………………………………………… 47

Nationaler Anhang NB (informativ) Zusammenhang mit europäischen und internationalen
Dokumenten ……………………………………………………………………………………………………………………….. 49

Nationaler Anhang NC (informativ) Eingliederung dieser Norm in die Struktur der Reihe
DIN VDE 0100 (VDE 0100) ……………………………………………………………………………………………………52

Bilder
Bild B.1 – Handbereich……………………………………………………………………………………………………………………. 32

Tabellen
Tabelle 41.1 – Maximale Abschaltzeiten……………………………………………………………………………………………. 15

Tabelle NA.1 – Gegenüberstellung …………………………………………………………………………………………………… 47

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Schlagworte

Schutz, Schutzmaßnahmen, Niederspannungsanlagen, elektrischer Schlag, DIN VDE 0100-410, Teil 4-41, 2018-10, Inhalt, Inhaltsverzeichnis

IT-Sicherheit

IT-Sicherheitspyramide

Ziel einer IT-Sicherheitsstrategie ist die Gewährleistung der Sicherheitsanforderungen bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Umsetzung der Schutzmaßnahmen.

Nach dem Modell der IT-Sicherheitspyramide steht an oberster Stelle eine IT-Sicherheitsrichtlinie, in der die langfristige IT-Strategie und die übergeordneten Sicherheitsziele eines Unternehmens festgelegt werden. Daraus ergeben sich die auf der darunterliegenden Ebene liegenden IT-Sicherheitsrichtlinien mit Vorgaben für die Umsetzung. Auf der untersten Ebene geben die IT-Sicherheitsregeln konkrete Handlungsanweisungen vor.

Risiken

  • Mitarbeiter
  • E-Mails
  • Mobile Endgeräte

Bedrohungen

  • Malware
  • Phishing
  • Ransomware
  • Viren
  • Trojaner
  • Hacker-Angriffe
  • E-Mail-Anhänge
  • Mobile Endgeräte (Handys, Smartphones, Tablets)

Schutzmaßnahmen

  • Firewall
  • Antivirus-Programme
  • Air Gap (Physische Trennung sicherheitsrelevanter Systeme)
  • Regelmäßige Software-Updates
  • Regelmäßige Datensicherungen

Weiterführende Informationen

IT-Sicherheit, EDV, Schutz, Cyber, Security, Informationssicherheit
Malware, Trojaner, Viren, Verschlüsselung, Signatur, Firewall, Virenscanner, Phishing, Antivirus, Ransomware

Informationssicherheit

Mitarbeiter sorgen für IT-Sicherheit in UnternehmenOrganisatorische Maßnahmen zur Sicherheit in Unternehmen

Die Aufrüstung in sichere Informationstechnik in Unternehmen kann teuer werden. Die größte Schwachstelle bleibt aber nach wie vor der Mensch. Hier kann die Sicherheit oft schon mit einfachen organsiatorischen Mitteln erheblich verbessert werden:

  • IT-Sicherheit als Unternehmensphilosophie
  • Erarbeitung einer Sicherheitsleitlinie
  • Regelmäßige Mitarbeiter-Schulungen und Geheimhaltungspflicht
  • Erstellung eines Notfallplans
  • E-Mail-Richtlinien
  • Verhaltenscodex für Soziale Medien
  • Umgang mit Passwörtern
  • Nutzung mobiler Endgeräte
  • Nutzung von externen Speichermedien (USB-Sticks, SD-Karten, HDD-Festplatten) und Cloud-Diensten
  • Sicherung von Geschäftsräumen und Unterlagen
  • Regelmäßige Software-Updates
  • Regelmäßige Datensicherungen

Cyber-Security für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – VdS 3473

Viele Unternehmen des deutschen Mittelstandes haben sich eine Position als Weltmarktführer erarbeitet – und werden damit zum lohnenden Ziel für Spione, Hacker und Cracker. Moderne Produktionsanlagen haben heute meist eine Verbindung zum Internet, zum Beispiel für Fernwartung oder Prozessoptimierung. Das macht sie angreifbar. Aber auch auf organisatorischer Ebene gibt es Sicherheitslücken, etwa wenn Mitarbeiter auf Freigaben, Verzeichnisse und Dateien zugreifen können, die sie für ihre Arbeit gar nicht benötigen.

Wenn Daten gestohlen oder Produktionsanlagen lahmgelegt werden, kann ein Angriff teuer werden. Mangelnde Cyber-Security kostet rund 1,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

Die Richtlinie VdS 3473 „Cyber-Security für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“ bietet Hilfe zum Selbstschutz für ein vollständiges, pragmatisches Informationssicherheits-Managementsystem.

Normative Verweise zur Informationssicherheit

Weiterführende Informationen

Informationssicherheit, Schutz, IT-Sicherheit, Cyber Security, Grundschutz, Unternehmenssicherheit

Logo der Allianz für Cyber-Sicherheit vom BSI (png)

Allianz für Cyber-Sicherheit

Logo der Allianz für Cyber-Sicherheit vom BSI (png)Die Allianz für Cyber-Sicherheit will die Cyber-Sicherheit in Deutschland erhöhen und die Widerstandsfähigkeit des Standortes Deutschland gegenüber Cyber-Angriffen stärken. Sie richtet sich an Unternehmen mit Sitz in Deutschland und informiert regelmäßig über Maßnahmen zur IT-Sicherheit und aktuelle Gefahren für IT-Infrakstrukturen. Unternehmen und Institutionen können an der Allianz teilnehmen. Der Allianz gehören derzeit mehr als 1.200 teilnehmende Institutionen an.

Die Allianz für Cyber-Sicherheit ist eine Initiative des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) gegründet wurde und ist ein Zusammenschluss aller wichtigen Akteure im Bereich der Cyber-Sicherheit in Deutschland. Die Allianz für Cyber-Sicherheit baut hierfür eine umfangreiche Wissensbasis auf und unterstützt den Informations- und Erfahrungsaustausch.

Informationspool

Die Bereitstellung von Informationen und Hilfestellungen zu den vielfältigen Themenbereichen der Cyber-Sicherheit ist eines der wesentlichen Ziele der Allianz für Cyber-Sicherheit. In dem Informationspool wird eine stetig wachsende Sammlung von Empfehlungen und anderen Publikationen sowie aktuelle Informationen zur Cyber-Sicherheitslage veröffentlicht. Die kostenfreien Inhalte werden durch die Partner der Allianz und das BSI erstellt und bei Bedarf aktualisiert.

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Cyber-Sicherheitstage

Der persönliche Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern und Partnern auf den “Cyber-Sicherheitstagen” ist einer der Schwerpunkte der Allianz für Cyber-Sicherheit. In vertraulichem Rahmen kann sich hier in regelmäßigen Abständen getroffen werden. Experten zum Thema Cyber-Sicherheit erhalten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen und zu teilen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind begrenzt.

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Information zur Registrierung

Die Teilnahme an Allianz für Cyber-Sicherheit kann grundsätzlich durch jede deutsche Institution beantragt werden. Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis und ist kostenlos. Voraussetzung für die Aufnahme in die Allianz für Cyber-Sicherheit ist, dass es sich bei dem Interessenten um eine deutsche Institution (Unternehmen, Behörde, Forschungseinrichtung, Unternehmen, etc.) handelt und ein Ansprechpartner benannt wird, der die Institution gegenüber der Allianz für Cyber-Sicherheit repräsentiert.

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Kontakt zur Geschäftsstelle

Geschäftsstelle Allianz für Cyber-Sicherheit
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
Godesberger Allee 185-189
53175 Bonn
Telefon:0800 2741000
Fax: 022899 109582 6050
E-Mail info@cyber-allianz.de
www.cyber-allianz.de

Weiterführende Informationen

Allianz für Cyber-Sicherheit, IT-Sicherheit, Sicherheitstage, Angriff, Schutz