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Wartung und Instandhaltung per Elektrothermografie

Wartung und Instandhaltung per Elektrothermografie

Eine lockere Schraube an einer elektrischen Anlage reicht manchmal schon aus: Es entsteht zu viel Wärme, ohne dass dies mit bloßem Auge sichtbar wäre. Die Betriebsmittel werden so überlastet, dass es zu Schäden oder gar Elektrobränden kommen kann. Entsprechende Ausfälle sind gefährlich und kostenintensiv und die im Nachgang folgenden Instandsetzungen aufwändig.

Um solchen Szenarien vorzubeugen, kann die Wartung und Instandhaltung per Elektrothermografie durchgeführt werden. Dieses Untersuchungsverfahren zur Früherkennung von Fehlerstellen in elektrischen Anlagen erfolgt berührungslos: Mittels Wärmebildkamera werden elektrische Bauteile und Anschlüsse thermisch geprüft und so Gefahrenquellen frühzeitig aufgedeckt.

Im Zuge der elektrothermografischen Untersuchung führen speziell geschulte und zertifizierte Technikerinnen und Techniker eine individuelle Begehung der elektrischen Anlagen durch – im laufenden Betrieb, ohne dass Maschinen abgestellt werden müssen. Mithilfe professioneller Prüfverfahren und moderner Messgeräte erkennen die Elektrothermografie-Erfahrenen bereits im frühesten Anfangsstadium selbst kleinste Fehler und Gefahrenstellen an elektrischen Bauteilen und Anschlüssen und verhindern so mögliche Schäden. Bei der Inaugenscheinnahme werden neben thermischen auch Mängel nicht-thermischer Art identifiziert. Die Ergebnisse werden in einem normgerechten und auf die Anlagen zugeschnittenen Prüfbericht festgehalten, sodass im Anschluss eine zustandsorientierte und damit äußerst (kosten-)effiziente Instandsetzung erfolgen kann.

Der Anwendungsbereich für Elektrothermografie deckt eine große Bandbreite ab: In elektrischen Anlagen in industriellen Produktionsbetrieben, in Bürogebäuden bis hin zu Rechenzentren wird dieses Verfahren bereits erfolgreich eingesetzt. Auch für Photovoltaik-Anlagen erweist es sich als geeignet. Die Erfahrung zeigt zudem, dass nicht nur ältere, sondern gerade auch neue Anlagen häufig betroffen sind: Kleine, selbst für geschulte Augen nicht sichtbare Montagefehler können fatale Folgen haben, wenn sie nicht vorher mittels Elektrothermografie entdeckt und direkt behoben werden.

Autor: Tobias Haltenhof, Projektleiter Automation & zertifizierte Fachkraft für Elektrothermografie, SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH

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DIN EN 1125

DIN EN 1125
Schlösser und Baubeschläge – Paniktürverschlüsse mit horizontaler Betätigungsstange für Türen in Rettungswegen – Anforderungen und Prüfverfahren

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Übersicht

Die vorliegende Europäische Norm legt Anforderungen an Herstellung, Gebrauchstauglichkeit und Prüfung von Paniktürverschlüssen fest, die mechanisch entweder über eine horizontale Griffstange oder eine horizontale Druckstange betätigt werden und die speziell für die Benutzung in Paniksituationen gebaut sind.

Gegenüber DIN EN 1125:2002-06 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Teile des Anwendungsbereiches wurden in die Einleitung aufgenommen;
  • Definitionen wurden erweitert;
  • Bild A.1 wurde neu aufgenommen;
  • Tabellen 1, 3, 4 und 5 wurden neu aufgenommen;
  • Klassifizierung wurde erweitert;
  • Anhang D wurde dem Inhalt angepaßt;
  • Anhang ZA wurde insgesamt überarbeitet;
  • Literaturverzeichnis wurde ergänzt.

Die aktuell gültige Norm DIN EN 1125:2008-04 ist im April 2008 in Kraft getreten und ersetzt die Norm DIN EN 1125:2002-06 vom Juni 2002.

Inhalt

Normenbestellung BrandschutzpläneInhaltsverzeichnis DIN EN 1125:2008-04

  • Vorwort
  • Einleitung

1 Anwendungsbereich

2 Normative Verweisungen

3 Begriffe

4 Anforderungen

4.1 Konstruktionsanforderung

4.2 Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit

4.3 Anforderungen an die Produktinformation

5 Prüfungen – Allgemeines und Prüfeinrichtung

5.1 Allgemeines

5.2 Prüfeinrichtung

6 Prüfverfahren – Durchführung

6.1 Allgemeines

6.2 Durchführung – Prüfling A – Umweltprüfungen

6.3 Durchführung – Prüfling B – Konstruktions- und Gebrauchstauglichkeitsprüfungen

7 Klassifizierung

7.1 Klasse der Nutzung

7.2 Dauerfunktionstüchtigkeit

7.3 Masse der Tür

7.4 Eignung für die Verwendung an Feuerschutz-/Rauchschutztüren

7.5 Sicherheit – Personenschutz

7.6 Korrosionsbeständigkeit

7.7 Sicherheit – Einbruchschutz

7.8 Überstand der horizontalen Betätigungsstange

7.9 Betätigungsart der horizontalen Betätigungsstange

7.10 Anwendungsbereich der Tür

7.11 Beispiel für die Klassifizierung

8 Kennzeichnung

8.1 Auf dem Produkt

8.2 Auf der Verpackung

8.3 Auf den Einbauanweisungen

8.4 Einsteckschloss in Verbindung mit einer separaten horizontalen Betätigungsstangeneinheit

9 Konformitätsbewertung

9.1 Erstprüfung

9.2 Probenahme, Prüfung und Konformitätskriterien

9.3 Werkseigene Produktionskontrolle

9.4 Periodische Prüfung (aller Produkte)

9.5 Jährliche Prüfung (aller Produkte

Anhang A Einbau- und Befestigungsanweisungen (normativ)

Anhang B Zusätzliche Anforderungen an Paniktürverschlüsse für die Verwendung an Feuerschutz-/Rauchschutztüren (normativ)

Anhang C Wartungsanweisungen (normativ)

Anhang D Flussdiagramm der Prüfabläufe (normativ)

Anhang E Leitfaden für die Auswahl der zutreffenden Produktnormen für bestimmte Fluchttür-Anwendungen (informativ)

Anhang ZA Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und dengrundlegenden Anforderungen der EG-Richtlinie 89/106/EWG, EG-Bauproduktenrichtlinie (informativ)

Literaturverzeichnis

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Stichwörter

Paniktürverschlüsse, Schlösser, Baubeschläge, Rettungswege, Rettungstüren, Prüfung, Prüfverfahren, Sicherheit, Norm, DIN EN 1125

DIN EN 179 Notausgangsverschlüsse

DIN EN 179
Schlösser und Baubeschläge – Notausgangsverschlüsse mit Drücker oder Stoßplatte für Türen in Rettungswegen – Anforderungen und Prüfverfahren

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Übersicht

Die Norm DIN EN 179 legt Anforderungen an die Herstellung, Gebrauchstauglichkeit und Prüfung von Notausgangsverschlüssen fest, die mechanisch entweder über einen Drücker oder eine Stoßplatte betätigt werden und für Anwendungsfälle vorgesehen sind, in denen die Entstehung einer Paniksituation unwahrscheinlich ist

Die aktuell gültige Norm DIN EN 179:2008-04 ist im April 2008 in Kraft getreten und ersetzt die Norm DIN EN 179:2002-06 aus dem Juni 2002 ergänzt. Gegenüber der Vorgängernorm DIN EN 1125 aus dem Jahr 2002 wurden Teile des Anwendungsbereichs von DIN EN 1125 in die Einleitung aufgenommen, die Definitionen erweitert, das Bild A.1 sowie die Tabellen 1, 3, 4 und 5 neu aufgenommen. Die Klassifizierung wurde erweitert, und der Anhang D wurde dem Inhalt angepasst. Der Anhang ZA wurde insgesamt überarbeitet, und das Literaturverzeichnis wurde ergänzt.

Die Europäischen Normen wurden in der CEN/TC 33/WG 4 „Schlösser und Baubeschläge“ erarbeitet. Auf nationaler Ebene ist der Arbeitsausschuss NA 005-09-50 AA „Panik- und Notausgangsverschlüsse“ im NABau zuständig.

Inhalt

  • Vorwort
  • Einleitung

1 Anwendungsbereich

2 Normative Verweisungen

3 Begriffe

4 Anforderungen

4.1 Konstruktionsanforderungen

4.2 Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit

4.3 Anforderungen an die Produktinformation

5 Prüfungen

5.1 Allgemeines

5.2 Prüfeinrichtung

6 Prüfverfahren – Durchführung

6.1 Allgemeines

6.2 Durchführung – Prüfling A – Umweltprüfungen

6.3 Durchführung – Prüfling B – Konstruktions- und Gebrauchstauglichkeitsprüfungen

7 Klassifizierung

7.1 Klasse der Nutzung

7.2 Dauerfunktionstüchtigkeit

7.3 Masse der Tür

7.4 Eignung für die Verwendung an Feuerschutz-/Rauchschutztüren

7.5 Sicherheit — Personenschutz

7.6 Korrosionsbeständigkeit

7.7 Sicherheit — Einbruchschutz

7.8 Überstand des Bedienelements

7.9 Betätigungsart

7.10 Anwendungsbereich der Tür

7.11 Beispiel für die Klassifizierung

8 Kennzeichnung

8.1 Auf dem Produkt

8.2 Auf der Verpackung

8.3 Auf der Einbauanweisung

8.4 Einsteckschloss in Verbindung mit einem separaten Bedienelement

9 Konformitätsbewertung

9.1 Erstprüfung

9.2 Probenahme, Prüfung und Konformitätskriterien

9.3 Werkseigene Produktionskontrolle

9.4 Periodische Prüfung (aller Produkte)

9.5 Jährliche Prüfung (aller Produkte)

Anhang A Einbau- und Befestigungsanweisungen (normativ)

Anhang B Zusätzliche Anforderungen an Notausgangsverschlüsse für die Verwendung an Rauchschutz-/Feuerschutztüren (normativ)

Anhang C Wartungsanweisung (normativ)

Anhang D Flussdiagramm der Prüfabläufe (normativ)

Anhang E Leitfaden für die Auswahl der zutreffenden Produktnormen für bestimmte Fluchttür-Anwendungen (informativ)

Anhang ZA Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den grundlegenden Anforderungen der EG-Richtlinie 89/106/EWG, EG-Bauproduktenrichtlinie (informativ)

Literaturhinweise

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Stichwörter

Schlösser, Baubeschläge, Notausgangsverschlüsse, Prüfverfahren, Prüfung, Paniksituation, Notsituation, Fluchtwege, Rettungswege, DIN EN 179, Norm

DIN EN 131-2 Leitern

DIN EN 131-2
Leitern – Teil 2: Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

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Übersicht

In der vorliegenden Europäischen Norm sind die allgemeinen Konstruktionsmerkmale, Anforderungen und Prüfverfahren für tragbare Leitern festgelegt. Gegenüber DIN EN 131-2:2012-08 wurde eine Klassifizierung für Leitern für den beruflichen und den nicht-beruflichen Gebrauch eingeführt. Zur Klassifizierung dienen unterschiedliche Anforderungen an die Festigkeit und bei Stehleitern an die Dauerhaltbarkeit. Die Festigkeitsprüfung erfolgt jetzt in Gebrauchsstellung. Zur Bestimmung der Dauerhaltbarkeit von Stehleitern wurde das Prüfverfahren nach DIN CEN/TS 16665 in die Norm einbezogen. Außerdem wurden Prüfungen zur Bestimmung des Wegrutschens der Leiter am Boden sowie zur Bestimmung der Festigkeit von seitlichen Stabilisierungseinrichtungen und eine Verdrehungsprüfung für Anlegeleitern aufgenommen.

Für diese Norm ist das DIN-Gremium NA 042-04-20 AA „Spiegelausschuss zu CEN/TC 93 Leitern“ zuständig.

Die aktuell gültige Norm DIN EN 131-2:2017-04 ist im April 2017 in Kraft getreten und ersetzt die Norm DIN EN 131-2:2012-08.

Inhalt

  • Nationales Vorwort
    • Änderungen
    • Frühere Ausgabe
  • Europäisches Vorwort
  • Einleitung

1 Anwendungsbereich

2 Normative Verweisungen

3 Begriffe

4 Anforderungen

4.1 Allgemeines

4.2 Werkstoffe

4.3 Ausführung

4.4 Oberflächenbeschaffenheit

4.5 Gelenke (Scharniere)

4.6 Spreizsicherungen

4.7 Sprossen/Stufen/Plattformen

4.8 Plattform

4.9 Leiterfüße und rutschhemmende Vorrichtungen

4.10 Schiebeleitern und Steckleitern

5 Prüfungen

5.1 Allgemeines

5.2 Festigkeitsprüfung für alle Leitern

5.3 Durchbiegeprüfung der Holme

5.4 Seitliche Durchbiegeprüfung der Leiter

5.5 Abknickprüfung der unteren Holmenden

5.6 Senkrechte Belastung der Sprossen, Stufen und Plattformen

5.7 Verdrehprüfung der Sprossen und Stufen

5.8 Prüfung von Spreizsicherungen und Gelenken von Stehleitern

5.9 Prüfung der Einhakvorrichtungen an Sprossen/Stufen von Schiebeleitern und Mehrzweckleitern

5.10 Aufwipp-Prüfung der Plattform von Stehleitern

5.11 Zugprüfung der Leiterfüße

5.12 Prüfung der Haltevorrichtungen für Hand/Knie

5.13 Maximaler Leiterausschub

5.14 Prüfung einer dreiteiligen Mehrzweckleiter in A-Stellung

5.15 Verdrehungsprüfung für Stehleitern

5.16 Prüfverfahren für Kunststoffleitern

5.17 Dauerhaltbarkeitsprüfung für Stehleitern

5.18 Prüfung der Rutschhemmung am Boden für Anlegeleitern

5.19 Festigkeitsprüfung für Anlegeleitern mit seitlichen Stabilisierungseinrichtungen, die sich mit der Leiter in der gleichen Ebene befinden

5.20 Festigkeitsprüfung für Anlegeleitern mit stabförmigen Stabilisierungseinrichtungen, die sich nicht mit der Leiter in der gleichen Ebene befinden

5.21 Verdrehungsprüfung bei Anlegeleitern

6 Kennzeichnung und Benutzerinformation

7 Zertifizierung

Anhang A Prüffolge (normativ)

Anhang B A-Abweichungen (informativ)

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Normen zu Leitern, Tritte, Fahrgerüste bestellen

Weitere Informationen

Stichwörter

Leitern, DIN EN 131-2:2017-04, DIN EN 131-2, Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung, Prüfverfahren, Überprüfung, Stehleitern, Anlegeleitern, Dauerhaltbarkeit, Befähigte Person, Norm

DIN EN 16005 Kraftbetätigte Türen – Kraftbetätigte Türen

DIN EN 16005
Kraftbetätigte Türen – Nutzungssicherheit – Anforderungen und Prüfverfahren

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Übersicht

Dieses Dokument (EN 16005:2023+A1:2024) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 33 „Türen, Tore, Fenster, Abschlüsse, Baubeschläge und Vorhangfassaden“ erarbeitet, dessen Sekretariat von AFNOR (Frankreich) gehalten wird. Das zuständige nationale Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 005-09-52 AA „Automatiktüren (SpA zu CEN/TC 33/WG 9)“ im DIN-Normenausschuss Bauwesen (NABau). Dieses Dokument legt Anforderungen an die Gestaltung von sowie Prüfverfahren für kraftbetätigte Türen fest. Die Türkonstruktionen können beispielsweise elektromechanisch, elektrohydraulisch, elektromagnetisch oder pneumatisch betrieben werden. Dieses Dokument deckt die Nutzungssicherheit an kraftbetätigten Türen ab, die für den üblichen Zugang sowie in Rettungs- und Fluchtwegen und als Feuer- und/oder Rauchschutztüren eingesetzt werden. Die abgedeckten Türbauarten umfassen kraftbetätigte Schiebe-, Drehflügel- und Karusselltüren, einschließlich Drehschiebetüren und Falttüren mit einem horizontal bewegten Türflügel. Das vorliegende Dokument behandelt alle für kraftbetätigte Türen relevanten signifikanten Gefährdungen, Gefährdungssituationen und Gefährdungsereignisse für den Fall, dass die Türen bestimmungsgemäß sowie unter nach normalem Ermessen durch den Hersteller vorhersehbaren Fehlanwendungsbedingungen benutzt werden. Alle Nutzungsphasen der kraftbetätigten Türen, einschließlich Transport, Montage, Demontage, Deaktivierung und Verschrottung, werden in diesem Dokument berücksichtigt. Dieses Dokument gilt nicht für: – vertikal bewegte Türen; – Aufzugstüren; – Fahrzeugtüren; – kraftbetätigte Türen oder Tore, die vorwiegend für den Fahrzeugverkehr oder den Zugang für Güter vorgesehen sind; – Türen für den Einsatz in industriellen Prozessen; – Trennwände; – Türen und Tore außerhalb der Reichweite von Personen (zum Beispiel Schutzgitter für Portalkrane); – Drehkreuze; – Bahnsteigtüren; – Verkehrsschranken. Dieses Dokument behandelt keine spezifischen Funktionen von Türen, wie Sicherheit in Banken, auf Flughäfen und so weiter oder Türen für Brand- und/oder Rauchabschnitte, bei denen die Übereinstimmung der spezifischen Funktion mit den anwendungsbezogenen Anforderungen Vorrang hat. Dieses Dokument behandelt nicht die speziellen Anforderungen an die durch kraftbetätigte Türen abgegebenen Geräusche, da diese nicht als relevante Gefährdung angesehen werden. Die von kraftbetätigten Türen abgegebenen Geräusche stellen keine signifikante Gefährdung für die Anwender dieser Produkte dar. Es geht hierbei um Komfort. Das vorliegende Dokument ist nicht auf kraftbetätigte Türen anwendbar, die vor dem Datum der Veröffentlichung dieses Dokuments hergestellt wurden. Dieses Dokument behandelt nicht den Betrieb in Umgebungen, in denen ein Explosionsrisiko besteht.

Für die DIN EN 16005 ist auf europäischer Ebene das CEN/TC 33 zuständig, in Deutschland spiegelt der DIN-Arbeitsausschuss NA 005-09-52 AA „Automatiktüren“ im Normenausschuss Bauwesen (NABau) dieses Gremium.

Die aktuell gültige Norm DIN EN 16005:2024-08 ist im August 2024 in Kraft getreten und ersetzt die DIN EN 16005 Berichtigung 1:2015-10 , DIN EN 16005:2013-01.

Inhalt

DIN EN 16005 – Inhaltsverzeichnis (in Kürze verfügbar)

Inhalt 

Nationales Vorwort

Änderungen
Frühere Ausgaben

Europäisches Vorwort
Einleitung
Anwendungsbereich
Normative Verweisungen
Begriffe

Impulsgeber
Öffnungsdämpfung
Drehschiebetür
DrehbeschlagBreak-Out
Zyklus
Brandschutztür
Falttür
Vorderpfosten
Sturz
kraftbetätigte Tür mit Niedrigenergieantrieb
Hauptschließkante
Überwachungssystem
Gegenschließkante
kraftbetätigte Tür
Karusselltür
Nebenschließkante
Seitenteil
Schiebetür
Drehflügeltür
Führungsschiene
Nachlaufpfosten

Liste signifikanter Gefährdungen
Allgemeines
Gefährdungen durch unzureichende Funktionssicherheit
Gefährdungen durch Energiequelle und Leistungssteuerung
Gefährdungen durch Werkstoffe und Form der Türflügel
Werkstoffe
Form der Türflügel
Gefährdungen durch unkontrollierte Bewegung der Türflügel
Gefährdungen durch manuellen Betrieb
Gefährdungen durch Auslösung der Türflügelbewegung
Gefährdungen, die Quetschen, Stoßen, Scheren und Einziehen verursachen können
Gefährdungen im Zusammenhang mit der Umfangsgeschwindigkeit von Karusselltüren
Gefährdungen im Zusammenhang mit der Beleuchtung des überstrichenen Bereichs von Karusselltüren
Gefährdungen durch Einschließen im Durchgangsbereich von Karusselltüren
Gefährdungen im Zusammenhang mit der Benutzung der Tür in Flucht- und Rettungswegen

Sicherheitsanforderungen und/oder Schutz-/Risikominderungsmaßnahmen
Allgemeines
Funktionssicherheit
Energiequelle und Leistungssteuerung

Allgemeines
Not-Halt-Funktion für Karusselltüren

Werkstoff und Form der Türflügel

Werkstoffe
Form der Türflügel

Bewegung der Türflügel
Handbetätigung
Auslösung der Bewegung des Türflügels
Automatische Auslösung

Allgemeines
Sensorauslöseeinrichtungen
Manuelle Auslöseeinrichtungen
Ferngesteuerte Auslösung

Quetschen, Stoßen, Scheren und Einziehen
Allgemeines
Trennende Schutzeinrichtungen
Barrieren
Kraftbetätigte Schiebetüren

Öffnen der Tür
Schließen der Tür

Kraftbetätigte Drehflügeltüren

Allgemeines
Öffnen der Tür
Schließen der Tür
Gefahrenstellen an Nebenschließkanten zwischen Türflügel und Rahmen

Kraftbetätigte Drehschiebetüren
Kraftbetätigte Falttüren

Öffnen der Tür
Schließen der Tür

Kraftbetätigte Karusselltüren

Sicherheitsabstände und technische Schutzmaßnahmen
Hauptschließkante/Gegenschließkante
Nebenschließkante/Fußboden
Hauptschließkante/Innenwand
Türflügel
Schutz bei um mehr als 15° ausgeschwenkten Türflügeln
Umfangsgeschwindigkeit an Karusselltüren
Beleuchtung des überstrichenen Bereichs von Karusselltüren
Einschließen im Durchgangsbereich von Karusselltüren

Niedrigenergie-Bewegung
Allgemeines
Zusätzliche Anforderungen an die Niedrigenergie-Bewegung von Drehflügeltüren

Öffnungszeit
Schließzeit

Begrenzung der Stoßkräfte

Allgemeines
Zulässige dynamische Kräfte
Zulässige statische Kräfte
Schutzeinrichtung(en)
Sicherheitsabstände

Zusätzliche Anforderungen an Türen in Flucht- und Rettungswegen
Auswahl der Betriebsart
Kraftbetätigte Türen mit Break-Out-Funktion
Kraftbetätigte Schiebe- und Falttüren ohne Break-Out-Funktion
Kraftbetätigte Drehflügeltüren ohne Break-Out-Funktion
Kraftbetätigte Karusselltüren

Allgemeines
Türflügel mit Drehbeschlag
Einrichtung für die Freigabe des elektrischen Verriegelungsmechanismus der Break-Out-Funktion
Dauerfunktion

Verifizierung von Sicherheitsanforderungen und/oder Schutz-/Risikominderungsmaßnahmen
Allgemeines

Allgemeines
Messeinrichtung für die dynamische Kraft
Einrichtung für die Vor-Ort-Messung der dynamischen Kraft

Funktionssicherheit
Energiequelle und Leistungssteuerung

Allgemeines
Not-Halt-Funktion für Karusselltüren

Werkstoff und Form der Türflügel

Werkstoffe
Form der Türflügel

Bewegung der Türflügel
Handbetätigung
Auslösung der Bewegung des Türflügels
Quetschen, Stoßen, Scheren und Einziehen

Allgemeines
Trennende Schutzeinrichtungen
Barrieren
Kraftbetätigte Schiebetüren
Kraftbetätigte Drehflügeltüren
Kraftbetätigte Drehschiebetüren
Kraftbetätigte Falttüren
Kraftbetätigte Karusselltüren
Niedrigenergie-Bewegung
Begrenzung der Stoßkräfte
Schutzeinrichtung(en)
Sicherheitsabstände

Türen in Flucht- und Rettungswegen
Dauerfunktionsprüfung

Allgemeines
Prüfung bei Umgebungstemperatur
Prüfung bei extremen Temperaturen
Zusätzliche Prüfung für Türen mit Drehbeschlag in Flucht- und Rettungswegen
Zusätzliche Prüfung für Türen ohne Drehbeschlag in Flucht- und Rettungswegen

Benutzerinformationen
Allgemeines
Betriebsanleitung
Kennzeichnung

Abbildung einiger wesentlicher Begriffe für verschiedene Türbauarten (informativ)
Messstellen (normativ)
Prüfungen für Schutzeinrichtungen (normativ)
Graphisches Symbol für Personen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen (informativ)
Piktogramm für Break-Out-Funktion (informativ)
Türen mit Niedrigenergieantrieb (normativ)

Geschwindigkeitseinstellungen für kraftbetätigte Drehflügeltüren mit Niedrigenergieantrieb
Geschwindigkeitseinstellungen für kraftbetätigte Schiebetüren mit Niedrigenergieantrieb

Absicherung von kraftbetätigten Drehflügeltüren (normativ)
Gefahrenstellen an Karusselltüren (informativ)
Wartungsdokumentation (informativ)
Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den grundlegenden Anforderungen der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, die abgedeckt werden sollen (informativ)
Literaturhinweise
Literaturhinweise (informativ)

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Die Norm kann in unserem Webshop und per Bestellformular bestellt werden.

Weitere Informationen

Stichwörter
DIN EN 16005, Kraftbetätigte Türen, Türsysteme, Türanlagen, Drehflügeltüren, Schiebetüren, Faltflügeltüren, Karusseltüren, Rolltore, Sektionaltore, Kipptore, Schiebetore, Nutzungssicherheit, Prüfung, Überprüfung, Prüfverfahren, Befähigte Person, Norm