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Neues DGWZ-Seminar zu Elektrischen Verriegelungen von Türen in Rettungswegen

Neu: Elektrische Verriegelungen von Türen

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) bietet neu das Seminar „Elektrische Verriegelungen von Türen in Rettungswegen“ an. Die eintägige Weiterbildung vermittelt firmen- und produktneutrale Kenntnisse, um die elektrischen Verriegelungen an den Türen fachgerecht prüfen, warten und instand halten zu können. Die Teilnehmer erhalten die nach der Richtlinie „Elektrische Verriegelungssysteme von Türen in Rettungswegen (EltVTR)“ und der Norm DIN EN 13637:2015-12 „Schlösser und Baubeschläge – Elektrisch gesteuerte Fluchttüranlagen für Türen in Fluchtwegen – Anforderungen und Prüfverfahren“ geforderte Sachkunde für die Prüfung, Wartung und Instandhaltung der Türen.

Die Schulung richtet sich u. a. an Planer, Errichter, Gebäudebetreiber, Technische Leiter, Facility Manager, Service-, Wartungs- und Instandhaltungspersonal, Verantwortliche Personen für Arbeitssicherheit sowie Brandschutzbeauftragte

Autorin: Ilka Klein, Marketing Kommunikation, Deutsche Gersellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)

Weitere Informationen

Neues DGWZ-Seminar zu Elektrischen Verriegelungen von Türen in Rettungswegen

Neues DGWZ-Seminar zu Elektrischen Verriegelungen von Türen in Rettungswegen

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2023-06 vom 23. Februar 2023

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) bietet das Seminar „Elektrische Verriegelungen von Türen in Rettungswegen“ neu an. Die eintägige Weiterbildung vermittelt firmen- und produktneutrale Kenntnisse, um die elektrischen Verriegelungen an den Türen fachgerecht prüfen, warten und instand halten zu können. Damit erhalten Teilnehmer die nach der Richtlinie „Elektrische Verriegelungssysteme von Türen in Rettungswegen (EltVTR)“ und der Norm DIN EN 13637:2015-12 „Schlösser und Baubeschläge – Elektrisch gesteuerte Fluchttüranlagen für Türen in Fluchtwegen – Anforderungen und Prüfverfahren“ geforderte Sachkunde für die Prüfung, Wartung und Instandhaltung der Türen.

Türen in Fluchtwegen müssen im Rahmen der Betreiberverantwortung ständig betriebsfähig sein. Ist im Betriebsablauf die Begehung der Türen nicht gewünscht oder sollen nur berechtigte Personen diese Türen begehen können, werden Elektrische Verriegelungen nach EltVTR und EN 13637 verbaut. Über die Nottaste kann die Tür im Gefahrenfall freigegeben werden. Diese Verriegelungen unterliegen einer jährlichen Prüf- und Wartungspflicht.

Die Schulung richtet sich vor allem an Planer, Errichter, Gebäudebetreiber, Behörden, Technische Leiter, Facility Manager, Fachmonteure, Service-, Wartungs- und Instandhaltungspersonal, Verantwortliche Personen für Arbeitssicherheit sowie Brandschutzbeauftragte. Die Teilnehmer werden über die aktuellen Gesetzeslagen, Normen und Regelungen informiert und erlernen, wie sie elektrische Verriegelungen in Übereinstimmung mit den Anforderungen an den Brandschutz planen und umsetzen können. Damit stellen die Teilnehmer sicher, dass sie den hohen Anforderungen an den Brandschutz in Gebäuden gerecht werden und ihre Projekte entsprechend den geltenden Regelungen planen und umsetzen.

Die Teilnahmegebühr dafür beträgt 480 Euro zzgl. 19 Prozent MwSt. Die ersten Präsenzveranstaltungen finden am 15. Juni 2023 in Dortmund und am 14. September 2023 in Berlin statt. Das erste Online-Seminar findet am 3. August 2023 statt. Weitere Informationen können unter www.dgwz.de/fluchttueren abgerufen werden.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Ansprechpartner
Ilka Klein
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

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Neues DGWZ-Seminar zu Elektrischen Verriegelungen von Türen in Rettungswegen

Bildquelle: Primoss GmbH
Bildunterschrift: Die DGWZ bietet neu das Seminar „Elektrische Verriegelungen von Türen in Rettungswegen“ an.

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/fluchttueren

Türen in Fluchtwegen

Panik verhindern, Flucht erleichtern: Türen in Fluchtwegen

In Gebäuden haben Flucht- und Rettungstüren eine besondere Bedeutung. Türen im Verlauf von Flucht- und Rettungswegen sind als Fluchttüren zu konstruieren und entsprechend zu kennzeichnen. Sie sollen ohne größeren Kraftaufwand und ohne vorherige Kenntnisse des Benutzenden über die Betätigung des Panikverschlusses zu öffnen sein. Die Beschaffenheit von Fluchttüren ist insbesondere in zwei europäischen Normen zu finden: In der DIN EN 1125 für Paniktüren und in der DIN EN 179 für Notausgänge.

Ob ein Notausgang oder eine Paniktür vorhanden sein muss, ist eine Frage der Öffentlichkeit und der Ortskenntnis. Handelt es sich um ein öffentliches Gebäude, bei dem die Besuchenden die Funktion der Fluchttüren nicht kennen und diese im Notfall auch ohne Einweisung betätigen müssen, dann ist vorgeschrieben, die Fluchttürverschlüsse als Paniktürverschlüsse nach DIN EN 1125 umzusetzen. Insbesondere müssen die Türen Stangengriffe oder Druckstangen, die über die Türbreite gehen, aufweisen. Handelt es sich um ein Gebäude, das kein öffentliches Publikum hat und dessen Besuchenden die Funktion der Fluchttüren kennen, dann reichen Notausgangsverschlüsse nach DIN EN 179 aus, die Drücker oder Stoßplatten enthalten. Fluchttürverschlüsse müssen regelmäßig hinsichtlich ihrer Funktionstüchtigkeit überprüft werden, beispielsweise ob sich die Fluchttüren jederzeit von innen leicht öffnen lassen.

Autor: Philipp Fechner, Verkaufsleiter Key Account Baubeschlag, HEWI Heinrich Wilke GmbH

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Elektrische Verriegelungen von Türen in Rettungswegen – Übersicht

Elektrische Verriegelungen von Türen in Rettungswegen – Übersicht

Einführung | Normen und Vorschriften | Publikationen | Hersteller | Weitere Informationen

Einführung

Türen in Flucht- und Rettungswegen können durch elektrische Türverriegelungen gesichert werden. Die elektrischen Türverriegelungen werden seit dem 1. Mai 1999 gemäß der Richtlinie über elektrische Verriegelungssysteme von Türen in Rettungswegen (EltVTR) zugelassen.

Die Freischaltung der Tür darf nicht durch die elektrische Verriegelung blockiert oder zeitlich verzögert werden. Die Tür darf, nachdem sie freigeschaltet wurde, nur von Hand wieder verriegelt werden. Um den Verriegelungszustand der Tür anzuzeigen, muss das elektrische Verriegelungssystem mit Signalgebern ausgestattet werden, die sich in direkter Nähe der Tür befinden sollen.

Die Anzeige des Verriegelungszustands wird durch eine Leuchtdiode aufgezeigt. Bei einer verriegelten Tür ist die Leuchtdiode rot und bei einer freigeschalteten Tür ist sie grün. Die Nottaste muss beleuchtet sein, ein rotes, pilzförmiges Bedienteil haben und ein zwangsöffnendes Schaltglied aufweisen.

Normen und Vorschriften

Publikationen

Hersteller

Weitere Informationen

Stichwörter

elektrische Verriegelungen, Türen, Rettungswege, Fluchtwege, Verriegelungssysteme, Türverriegelung, Fluchttüren, Fluchttüranlagen, Fluchtwegsicherung, Notausgangsverschlüsse, Panikverschlüsse, Türverschlüsse, Türüberwachungssystem, Fluchttürverriegelung, Fluchttürverriegelungssysteme, EltVTR, DIN EN 179, DIN EN 1125, DIN EN 13637

Elektrothermografie - Wärmebildkameras - elektrische Anlagen

Elektrothermografie – Übersicht

Elektrothermografie – Übersicht

Einführung | Normen und Vorschriften | Publikationen | Hersteller | Weitere Informationen

Einführung

Die Thermografie ist ein bildgebendes Messverfahren, das ermöglicht Temperaturen von Oberflächen an elektrischen Anlagen ohne Berührungen mithilfe von Wärmebildkameras messen zu können. Man kann somit unter realen Betriebsbedingungen thematische Schwachstellen und elektrische Fehlerquellen mit einer Aufnahme früh erkennen und dokumentieren. Dadurch kann man Schäden und betriebliche Ausfälle umgehen.

Thermografie findet bei der Bewertung der Energie-Effizienz im Hausbau oder Bestand statt – hat aber auch Anwendungsbereiche in der Medizin und in der Elektrotechnik. Von Elektrothermografie (Thermografie elektrischer Anlagen) spricht man im Bereich der Elektrotechnik.

Wärmebildkameras bieten die Möglichkeit, den Erwärmungszustand der folgenden Anlagen zu beurteilen:

  • Niederspannunsanlagen, wie z.B. Schaltschränke und elektrische Anlagen/Bauteile
  • Mittelspannungsanlagen, wie z.B. Anschlüsse, Kerne oder die Isolation bei Transformatoren
  • Hochspannungsanlagen, wie z.B. Umspannwerken und Freileitungen

Bei der berührungslosen Prüfung elektrischer Anlagen und Maschinen gelten die Normen DIN 54191 sowie die VDS-Richtlinien VDS 2858 und VDS 2859. Die DIN 54191 „Zerstörungsfreie Prüfung – Thermografische Prüfung elektrischer Anlagen“ ist die Grundlage aller thermografischen Messungen. Die Thermografen werden gemäß DIN EN ISO 9712:2022-09 (vormals DIN EN 473) qualifiziert und zertifiziert. Die aktuell gültige Norm DIN EN ISO 9712:2022-09 ist im September 2022 in Kraft getreten und ersetzt die Norm DIN EN ISO 9712:2012-12.

Normen und Vorschriften

Für die thermografische Prüfung elektrischer Anlagen und Elektrothermografie gelten eine Reihe von Normen und Vorschriften:

Publikationen

Hersteller

Weitere Informationen

Stichwörter

Elektrobrände, Elektrothermografie, elektrothermografische Untersuchung, Fehlerstellen, Gefahrenquellen, Prüfverfahren, Wärmebildkamera, DIN 54191, DIN EN ISO 9712, VdS 2858

DIN EN 179

DIN EN 179
Schlösser und Baubeschläge – Notausgangsverschlüsse mit Drücker oder Stoßplatte für Türen in Rettungswegen – Anforderungen und Prüfverfahren

Übersicht | Inhalt | Norm bestellen | Weitere Informationen

Übersicht

Die Norm DIN EN 179 legt Anforderungen an die Herstellung, Gebrauchstauglichkeit und Prüfung von Notausgangsverschlüssen fest, die mechanisch entweder über einen Drücker oder eine Stoßplatte betätigt werden und für Anwendungsfälle vorgesehen sind, in denen die Entstehung einer Paniksituation unwahrscheinlich ist.
Gegenüber der Vorgängernorm DIN EN 1125 aus dem Jahr 2002 wurden Teile des Anwendungsbereichs von DIN EN 1125 in die Einleitung aufgenommen, die Definitionen erweitert, das Bild A.1 sowie die Tabellen 1, 3, 4 und 5 neu aufgenommen. Die Klassifizierung wurde erweitert, und der Anhang D wurde dem Inhalt angepasst. Der Anhang ZA wurde insgesamt überarbeitet, und das Literaturverzeichnis wurde ergänzt.

Die Europäischen Normen wurden in der CEN/TC 33/WG 4 „Schlösser und Baubeschläge“ erarbeitet. Auf nationaler Ebene ist der Arbeitsausschuss NA 005-09-50 AA „Panik- und Notausgangsverschlüsse“ im NABau zuständig.

Die aktuell gültige Norm DIN EN 179:2008-04 ist im April 2008 in Kraft getreten und ersetzt die Norm DIN EN 179:2002-06 aus dem Juni 2002 ergänzt.

Inhalt

  • Vorwort
  • Einleitung

1 Anwendungsbereich

2 Normative Verweisungen

3 Begriffe

4 Anforderungen

4.1 Konstruktionsanforderungen

4.2 Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit

4.3 Anforderungen an die Produktinformation

5 Prüfungen

5.1 Allgemeines

5.2 Prüfeinrichtung

6 Prüfverfahren – Durchführung

6.1 Allgemeines

6.2 Durchführung — Prüfling A — Umweltprüfungen

6.3 Durchführung — Prüfling B — Konstruktions- und Gebrauchstauglichkeitsprüfungen

7 Klassifizierung

7.1 Klasse der Nutzung

7.2 Dauerfunktionstüchtigkeit

7.3 Masse der Tür

7.4 Eignung für die Verwendung an Feuerschutz-/Rauchschutztüren

7.5 Sicherheit — Personenschutz

7.6 Korrosionsbeständigkeit

7.7 Sicherheit — Einbruchschutz

7.8 Überstand des Bedienelements

7.9 Betätigungsart

7.10 Anwendungsbereich der Tür

7.11 Beispiel für die Klassifizierung

8 Kennzeichnung

8.1 Auf dem Produkt

8.2 Auf der Verpackung

8.3 Auf der Einbauanweisung

8.4 Einsteckschloss in Verbindung mit einem separaten Bedienelement

9 Konformitätsbewertung

9.1 Erstprüfung

9.2 Probenahme, Prüfung und Konformitätskriterien

9.3 Werkseigene Produktionskontrolle

9.4 Periodische Prüfung (aller Produkte)

9.5 Jährliche Prüfung (aller Produkte)

Anhang A Einbau- und Befestigungsanweisungen (normativ)

Anhang B Zusätzliche Anforderungen an Notausgangsverschlüsse für die Verwendung an Rauchschutz-/Feuerschutztüren (normativ)

Anhang C Wartungsanweisung (normativ)

Anhang D Flussdiagramm der Prüfabläufe (normativ)

Anhang E Leitfaden für die Auswahl der zutreffenden Produktnormen für bestimmte Fluchttür-Anwendungen (informativ)

Anhang ZA Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den grundlegenden Anforderungen der EG-Richtlinie 89/106/EWG, EG-Bauproduktenrichtlinie (informativ)

Literaturhinweise

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Weitere Informationen

Stichwörter

Schlösser, Baubeschläge, Notausgangsverschlüsse, Prüfverfahren, Prüfung, Paniksituation, Notsituation, Fluchtwege, Rettungswege, DIN EN 179, Norm