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Normative Änderungen für Sicherheitsbeleuchtungsanlagen

Im Dezember 2018 erschienen die Vornormen der DIN VDE V 0108 zu Sicherheitsbeleuchtungsanlagen Teil 100-1: Vorschläge für ergänzende Festlegungen zu EN 50172:2004 sowie Teil 200: Elektrisch betriebene optische Sicherheitsleitsysteme. Mit Teil 100-1 sollen aus deutscher Sicht wesentliche Anforderungen aus der bekannten und seit vielen Jahren zur Anwendung empfohlenen Vornorm DIN V VDE V 0108-100 in die europäische Norm eingebracht werden. Beispiele sind der normative Anhang mit ergänzenden Mindestanforderungen bzgl. der Bemessungsbetriebsdauer sowie die Ergänzung von Anforderungen sowohl an Stromkreise als auch an Steuerungs- und Bussysteme.

In einigen Fällen erfordern Arbeitsschutz oder Baurecht ergänzend zur Sicherheitsbeleuchtung ein elektrisch betriebenes optisches Leitsystem. DIN VDE V 0108-200 ist der Beginn der Normungsarbeit für Leitsysteme und beschränkt sich auf Begriffsdefinitionen und grundlegende Anforderungen. Die Vornorm stellt klar, dass Leitsysteme immer ergänzend und nicht als Ersatz zu einer ggf. notwendigen Sicherheitsbeleuchtung einzusetzen sind.

Der Entwurf E DIN EN IEC 62485-2 VDE 0510-485-2:2018-07 – Sicherheitsanforderungen an Sekundär-Batterien und Batterieanlagen, Teil 2 Stationäre Batterien – wird künftig die DIN EN 50272-2 von 2001 ersetzen. Alle wesentlichen Anforderungen wurden unverändert übernommen.

Autor: Björn Jänsch, Produktmarketing Manager, ABB Kaufel GmbH

Weitere Informationen:

Neue Normen DIN 14677-1 und DIN 14677-2 für Instandhaltung von Feststellanlagen

Am 1. August 2018 sind zwei neue Normen für die Instandhaltung von Feststellanlagen erschienen und damit in Kraft getreten:

  • DIN 14677-1:2018-08 Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse sowie für elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuerschutzabschlüsse im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen – Teil 1: Instandhaltungsmaßnahmen
  • DIN 14677-2:2018-08 Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse sowie für elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuerschutzabschlüsse im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen – Teil 2: Anforderungen an die Fachkraft

Die neuen Normen können zum Sonderpreis von 100 Euro zzgl. 7 % MwSt. versandkostenfrei auf Rechnung per Mail an normen@dgwz.de bei der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit bestellt werden.

Mit dem Erscheinen der beiden neuen Normenteile wird die bisherige Norm DIN 14677:2011-13 “Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse” abgelöst.

Seminar Marktzugang China

Seminar: Marktzugang China

Seminar

Aktuelle Bedingungen für den Marktzugang China

– Ein Handelspartner im Umbruch

Informationen für Unternehmen mit Warenverkehr nach China zu Gesetzen, Normen, Umweltschutz, Zertifizierung und Zoll

Seminar-Einladung (PDF)

Termin

8. Juli 2013 in Stuttgart (Dauer 1 Tag)

10:00-16:30 Uhr

Teilnahmegebühr

480 € zzgl. 19% MwSt., inkl. Unterlagen, Getränke, Pausenverpflegung und Mittagessen.

Die Seminarteilnehmer erhalten für die berufliche Weiterbildung eine Teilnahmebescheinigung mit Angabe der Seminarinhalte und Zeiten.

Beschreibung

Unternehmen mit Handelsbeziehungen nach China sehen sich mit weitreichenden Veränderungen im grenzüberschreitenden Warenverkehr und dem Inverkehrbringen von Produkten in der Volksrepublik konfrontiert. Die neue chinesische Führung und die Verabschiedung des zwölften Fünfjahresplans haben massiven Einfluss auf die weitere Entwicklung von Organisationen, Gesetzgebung und technischen Vorschriften.

Nutzen

Das Seminar gibt Hintergrundinformationen zu den aktuellen Entwicklungen in China und informiert Unternehmen über die neuen Rahmenbedingungen für den Markteintritt und den Handel mit China und den neuen Kontakten zu den Organisationen. Dabei wird der praktischen Berichterstattung aus den Erfahrungen der Referenten, zwei ausgewiesene China-Experten, der gleiche Stellenwert gegeben, wie der Vermittlung der tatsächlichen Neuerungen in Gesetzgebung, Vorschriften und Normung. Detailinformationen und praktische Beispiele zu wichtigen Themen wie Zollabfertigung, Zertifizierung, Umweltrichtlinien und rechtlichen Fragestellungen runden das Seminar ab.

Teilnehmer

Das Seminar richtet sich an:

  • Industrieunternehmen mit Handelsbeziehungen nach China
  • Geschäftsführer, Exportleiter, Vertriebsleiter, Qualitätsmanager, Regionalleiter Asien, Ingenieure
  • Mitarbeiter, die mit chinesischen Behörden und Richtlinien zu tun haben

Teilnahmevoraussetzungen

Für die Teilnahme am Seminar gibt es keine Teilnahmevoraussetzungen.

Referenten

  • Joachim Fröhlich, Senior Consultant und China-Experte der ASCC Unternehmensberatung UG
  • Mike Hofmann, Stellvertretender Generaldirektor der Außenhandelskammer AHK Greater China in Beijing (GIC German Industry & Commerce)

Inhalte

  • Die wirtschaftliche Entwicklung Chinas im Rahmen des zwölften Fünfjahresplanes
  • Eindrücke aus China: Ein Erfahrungsbericht
  • Ausblick: Wie sich China unter den neuen Rahmenbedingungen entwickelt
  • Aktueller Stand der chinesischen Regierungs- und Normenorganisationen
  • Neue gesetzliche Grundlagen für den Warenverkehr mit China
  • Veränderungen bei technischen Vorschriften, Normen, GB Standards
  • Überblick zur Konformitätsbewertung, Zulassungsverfahren und Zertifizierung: Produktsicherheit, Produkthaftung, Gewährleistung und Schadenersatz, China Compulsory Certification (CCC)
  • Aktuelle Entwicklung der Richtlinien im Umweltschutz: China-RoHS, China-WEEE, China-REACH, China Energy Label, CEL-Kennzeichnung, Energieeffizienz
  • Ausblick auf Entwicklungen der chinesischen Energieversorgung: Smart Grid, Smart Metering, Energiewende, erneuerbare Energien
  • Aktuelle Zollvorschriften, Zollhandbuch und Einfuhrbestimmungen
  • Rechtssituation und Rechtssicherheit
  • Schutz des geistigen Eigentums, Wirtschaftsspionage, Produktpiraterie, Patentrechtsverletzungen

Anmeldung

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Veranstaltungstyp

Seminar, Kurs, Training, Lehrgang, Schulung, berufsbegleitende Weiterbildung, Fortbildung

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Informationssicherheit

Mitarbeiter sorgen für IT-Sicherheit in UnternehmenOrganisatorische Maßnahmen zur Sicherheit in Unternehmen

Die Aufrüstung in sichere Informationstechnik in Unternehmen kann teuer werden. Die größte Schwachstelle bleibt aber nach wie vor der Mensch. Hier kann die Sicherheit oft schon mit einfachen organsiatorischen Mitteln erheblich verbessert werden:

  • IT-Sicherheit als Unternehmensphilosophie
  • Erarbeitung einer Sicherheitsleitlinie
  • Regelmäßige Mitarbeiter-Schulungen und Geheimhaltungspflicht
  • Erstellung eines Notfallplans
  • E-Mail-Richtlinien
  • Verhaltenscodex für Soziale Medien
  • Umgang mit Passwörtern
  • Nutzung mobiler Endgeräte
  • Nutzung von externen Speichermedien (USB-Sticks, SD-Karten, HDD-Festplatten) und Cloud-Diensten
  • Sicherung von Geschäftsräumen und Unterlagen
  • Regelmäßige Software-Updates
  • Regelmäßige Datensicherungen

Cyber-Security für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – VdS 3473

Viele Unternehmen des deutschen Mittelstandes haben sich eine Position als Weltmarktführer erarbeitet – und werden damit zum lohnenden Ziel für Spione, Hacker und Cracker. Moderne Produktionsanlagen haben heute meist eine Verbindung zum Internet, zum Beispiel für Fernwartung oder Prozessoptimierung. Das macht sie angreifbar. Aber auch auf organisatorischer Ebene gibt es Sicherheitslücken, etwa wenn Mitarbeiter auf Freigaben, Verzeichnisse und Dateien zugreifen können, die sie für ihre Arbeit gar nicht benötigen.

Wenn Daten gestohlen oder Produktionsanlagen lahmgelegt werden, kann ein Angriff teuer werden. Mangelnde Cyber-Security kostet rund 1,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

Die Richtlinie VdS 3473 „Cyber-Security für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“ bietet Hilfe zum Selbstschutz für ein vollständiges, pragmatisches Informationssicherheits-Managementsystem.

Normative Verweise zur Informationssicherheit

Weiterführende Informationen

Informationssicherheit, Schutz, IT-Sicherheit, Cyber Security, Grundschutz, Unternehmenssicherheit

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA)

>> Weiter zum Seminar: Sachkunde Rauch- und Wärmeabzugsanlagen


Was sind Rauch- und Wärmeabzugsanlagen?

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) leiten den Rauch im Brandfall aus dem Gebäude, damit Flucht- und Rettungswege möglichst rauchfrei bleiben und für die Evakuierung und Rettung genutzt werden können. Der Rauch kann entweder durch Wand- oder Deckenöffnungen (natürliche Anlagen) oder durch Ventilatoren (maschinelle Anlagen) ins Freie abgeleitet werden.

Da Rauch- und Wärmeabzugsanlagen dem vorbeugenden Brandschutz dienen, werden für Projektierung, Montage, Betrieb und Instandhaltung hohe Anforderungen an die ausführenden Unternehmen und Fachkräfte gestellt, und es gelten eine Reihe von Normen, Richtlinien und Vorschriften.

Gewerke

  • Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA)
  • Elektrische Rauch- und Wärmeabzugssysteme
  • Pneumatische Rauch- und Wärmeabzugssysteme
  • Natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte (NRWG)
  • Natürliche Rauchabzugsanlagen (NRA)
  • Maschinelle Rauchabzugsanlagen (MRA)
  • Rauch-Differenzdruckanlagen / Rauchdruckanlagen (RDA)
  • Rauchabzug
  • Wärmeabzug (WA)
  • Aufzugsschachtentrauchung
  • Garagenentrauchung

Normen

  • DIN EN 12101-1 Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 1: Bestimmungen für Rauchschürzen
  • DIN EN 12101-2 Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 2: Festlegungen für natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte
  • DIN EN 12101-3 Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 3: Bestimmungen für maschinelle Rauchabzugsgeräte
  • DIN EN 12101-7 Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 7: Entrauchungsleitungen
  • DIN EN 12101-8 Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 8: Entrauchungsklappen
  • DIN EN 12101-9 Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 9: Steuerungszentralen
  • DIN EN 12101-10 Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 10: Energieversorgung
  • DIN EN 60355-2-103 Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke – Teil 2-103: Besondere Anforderungen für Antriebe für Tore, Türen und Fenster

Richtlinien

  • Maschinenenrichtlinie – Richtlinie 2006/42/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Mai 2006 über Maschinen und zur Änderung der Richtlinie 95/16/EG

Hersteller

Verbände

RWA-Publikationen der Verbände

 

 

 

Messen

Weiterführende Informationen

Stichwörter
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Rauchabzugsanlagen, Rauchabzugsgeräte, Wärmeabzugsgeräte, RWA, NRA, NRWG, Treppenhausentrauchung, Rauchabzug, Treppenraum, Prüfung, Wartung, Instandhaltung, DIN 18232-2, VdS 2098, DIN 31051, Befähigte Person, Fachkraft, Sachkundige Person, Sachkundenachweis, Hersteller, Unternehmen, Firmen