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Alte Oper Frankfurt erstrahlt in neuem Licht

Alte Oper Frankfurt erstrahlt in neuem Licht

Im Zuge der brandschutztechnischen Sanierung der Alten Oper in Frankfurt wurden auch energetische Themen betrachtet. So wurden die Decken- und Wandbeleuchtung im Großen Saal ausgetauscht. Der unter Denkmalschutz stehende Raum ließ nur einen Eins-zu-eins-Tausch zu. Für die Deckenbeleuchtung musste eine Leuchte konzipiert werden, die in das vorhandene Gehäuse passt und den neuen Anforderungen der Spielstätte entspricht. Bei den Wandleuchten konnte auf eine Standardleuchte zurückgegriffen werden. Hier sollte eine Lösung mit Farblicht realisiert werden, die eine höhere Varianz in der Nutzung zulässt und das aufwendige Ausstatten mit Zusatzscheinwerfern bei Veranstaltungen einspart. Besondere Anforderungen wurden an die Ansteuerung der Leuchten gestellt, da die Beleuchtung mit einer veranstaltungsgerechten DMX-Steuerung betrieben werden soll.

Vom Ingenieurbüro Luéger wurden Leuchten entwickelt und bestimmt, die auf die neu gestellten Anforderungen eingehen und diese erfüllen. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Langlebigkeit, die Effizienz, die Nachhaltigkeit und die Betriebssicherheit gelegt. Neben dem Ziel, das Beleuchtungsniveau um mehr als das Dreifache zu erhöhen, im Bühnenbereich einen Teil der Bühnenbeleuchtung mit der Deckenbeleuchtung zu erreichen und Leuchten einzeln ansteuern zu können, wurde der Verbrauch der Anlage um mehr als die Hälfte reduziert. Die Lichtfarbe der Deckenleuchten kann stufenlos in einem Spektrum von 2.200K bis 4.000K eingestellt werden und schafft damit die Möglichkeit verschiedenste Veranstaltungen im Großen Saal stattfinden zu lassen. Durch den Einsatz modernster LED-Technologie wurde die Wirkung und der Eindruck der alten Beleuchtung in Hinsicht auf die Lichtfarbe und den Raumeindruck wiederhergestellt. Das war der ausdrückliche Wunsch der Nutzer.

Neben der Beleuchtung im Großen Saal wurden bisher auch der Mozartsaal, die Wandelgänge, das Vestibül und die Foyers der Ebenen 1 und 2 im Zuge der Sanierung mit neuen Beleuchtungskörpern ausgestattet.

Autor: Peter Nicol Jüngermann, Geschäftsführer, IBL Ingenieurbüro Luéger

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Light as a Service

Light as a Service

Trotz der bekannten Vorteile moderner LED-Technologie sind in vielen Unternehmen noch alte Lichtanlagen mit verbrauchs- und kostenintensiven Halogen- oder Quecksilberlampen im Einsatz. Eine Umrüstung auf hocheffiziente LED-Leuchten spart bis zu 70 Prozent Strom und damit Energiekosten. Das verbessert nicht nur die Klimabilanz nachhaltig, sondern auch nachweislich die Arbeitssicherheit sowie die Motivation und das Wohlbefinden der Mitarbeiter durch z.B. Human Centric Lighting (HCL). Aber viele Unternehmen scheuen den Aufwand, sei es aus personellen oder finanziellen Gründen. Über die Light as a Service (LaaS)-Komplettlösung können Unternehmen ihre Beleuchtungsanlage ohne eigene Investition und ohne Aufwand modernisieren, indem sie alle Bereiche wie zum Beispiel Lichtplanung, Montage, Service, Wartung und Garantie outsourcen. Zudem stellt der Einsatz intelligenter LED-Leuchten die Weichen für eine weitere Zukunftsherausforderung für Unternehmer: die Digitalisierung. Last but not least steuert eine Umrüstung auf nachhaltige LED-Technologie die Firmen zielsicher in Richtung CO2-Neutralität. Ein Aspekt, der für nahezu alle Branchen eine Schlüsselherausforderung für die nächsten Jahre darstellt. Nicht nur in Zeiten großer Herausforderungen ist Light as a Service ein zentrales Argument für Unternehmen, innovativ, wettbewerbsfähig und erfolgreich zu bleiben.

Autor: Peter Göttelmann, Leiter Marketing, Deutsche Lichtmiete Vermietgesellschaft mbH

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