Schlagwortarchiv für: Klimaschutz

Fördergeld-Broschüre 2021

Fördergeld Klimaschutz im Gebäude

In der 130 Seiten starken Broschüre „Fördergeld für wirksamen Klimaschutz im Gebäude“ werden über 260 bundes- und landesweite Förderprogramme übersichtlich gegliedert vorgestellt, die für mehr Energieeffizienz oder erneuerbare Energien im Gebäude bereitstehen.

Privathaushalte, Gewerbetreibende sowie Kommunen, öffentliche Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen finden mit entsprechenden Einstiegshilfen schnell das passende Förderprogramm. Zudem beinhaltet die Broschüre weitere Tipps zum Beispiel zur richtigen Beantragung der Fördergelder über die weiterführende Suche im Internet bis zum Messen der erzielten Energiesparerfolge.

Der Ratgeber wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUV) von der co2online gemeinnützigen GmbH erstellt. Er informiert über die Förderkonditionen mit Stand vom Juli 2021. Diese können sich in der Zwischenzeit geändert haben und können sich auch zukünftig noch ändern. Die Broschüre steht zum kostenlosen Download bereit.

Fördergeld-Broschüre 2021

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Neue Ausgabe der DIN EN 378-1 für Kälteanlagen und Wärmepumpen

Neue Ausgabe der DIN EN 378-1 für Kälteanlagen und Wärmepumpen

Seit dem 1. Juni 2021 gilt die neue Fassung der Norm DIN EN 378-1:2021-06 „Kälteanlagen und Wärmepumpen – Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen – Teil 1: Grundlegende Anforderungen, Begriffe, Klassifikationen und Auswahlkriterien“. Sie löst die Ausgabe DIN EN 378-1:2020-12 ab.

Gegenüber der Vorgängerversion hat sich nichts Wesentliches geändert. Lediglich das nationale Vorwort mit dem Hinweis zu sicherheitstechnischen Festlegungen wurde ergänzt. Zudem müssen weitere Rechtsvorschriften des betrieblichen Arbeitsschutzes und des Baurechts beachtet werden.

Die vorliegende Norm gilt für neue Kälteanlagen, Erweiterungen oder Modifizierungen bereits bestehender Anlagen sowie für bestehende stationäre Anlagen, die an einen anderen Standort verbracht und dort betrieben werden. Diese Norm gilt auch im Falle der Umstellung einer Anlage auf ein anderes Kältemittel. Bezieher des Vorgängerdokumentes DIN EN 378-1:2020-12 erhalten eine kostenfreie Ersatzlieferung beim Beuth-Verlag.

Autor: Thorsten Lerch, Dozent für Gesetze und Verordnungen, Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik, Maintal

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BTGA-Praxisleitfaden "Kältemittel" erschienen

Kälteanlagen richtig planen

Der Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. (BTGA) hat in Kooperation mit dem Fachverband Gebäude-Klima e.V. (FGK) den Praxisleitfaden „Kältemittel. Anwendung der F-Gase-Verordnung für Neu- und Bestandsanlagen“ veröffentlicht. Darin wird gezeigt, wie zukünftig mit Kälteanlagen verfahren werden kann, wenn sie ausgetauscht oder auf ein alternatives Kältemittel umgerüstet werden müssen.

Der BTGA-Leitfaden „Kältemittel“ bietet Hinweise für die Planung und Ausführung von neuen Kälteanlagen und für Änderungen und Erweiterungen bei Bestandsanlagen in Gebäuden, insbesondere für Klimakälte, Gewerbekälte, Rechenzentren und Serverkühlung, Industrie- und Prozesskälte und Wärmepumpen. Außerdem werden die Unterschiede zwischen nicht fluorierten (natürlichen) und fluorierten Kältemitteln mit niedrigem Treibhausgaspotenzial (Global Warming Potential, GWP) vorgestellt. Der BTGA-Leitfaden ist als Hilfestellung sowohl für Mitarbeiter des TGA-Anlagenbaus als auch für Planer und Betreiber einer Kälteanlage gedacht.

BTGA-Praxisleitfaden "Kältemittel" erschienen

Der BTGA-Leitfaden „Kältemittel“ ist im BTGA-Webshop zum Preis von 15 € (inkl. MwSt. und zzgl. Versand) erhältlich.

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Klimafreundliche Kältemittel für Kälteanlagen und Klimanlagen - F-Gas-Verordnung, Fluorierte Treibhausgase

F-Gas-Verordnung: Onlineportal bietet Hilfe

Unterstützung für Kälteanlagen-Betreiber beim Umstieg auf klimafreundliche Alternativen bietet das von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online und dem Umweltbundesamt im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit realisierte Informationsportal „Klimafreundliche Kälte“. Auf dem Portal werden die Folgen der EU-F-Gas-Verordnung Nr. 517/2014 über fluorierte Treibhausgase – die schrittweise von 2015 bis 2030 in Kraft tritt – dargestellt. Es zeigt zudem, wie bei der Modernisierung und beim Neubau von Anlagen sowohl Klimaschutz als auch die Energieoptimierung von Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen gelingen.

Autor: Jens Hakenes, Leiter Redaktion, co2online gGmbH

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Schlagwortarchiv für: Klimaschutz

Übersicht zu Wärmepumpen

Übersicht zu Wärmepumpen

Einführung | Hauptkomponenten | Vorschriften | Publikationen und Studien | Hersteller  | Institutionen | Weitere Informationen

Einführung

Die Wärmepumpe ist eine nachhaltige Alternative zur Heizung, welche vor allem im Neubausektor verwendet wird, um Gebäude aufzuheizen. Die notwendige Energie schöpft sie dabei aus der Umwelt. Sie fängt die Wärme aus Luft, Wasser oder Erdreich auf. Dadurch wird das sich in der Wärmepumpe befindende Kühlwasser zum Verdampfen gebracht. Nun entsteht Wärme, die für das Heizen des Gebäudes genutzt werden kann. Wärmepumpen tragen auf diese Weise zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors bei.

Sie besteht aus drei Teilen:

  • Wärmequellanlage: Diese entzieht der Umwelt die benötigte Energie.
  • Wärmepumpe: Sie macht die gewonnene Umweltwärme nutzbar.
  • Wärmeverteil- und Speichersystem: Es verteilt die gewonnene Energie im Haus oder speichert sie für einen späteren Zeitpunkt.

Wie funktioniert sie?

In einem Kreisprozess schöpft die Wärmepumpe, mit dem Einsatz technischer Arbeit, aus der Umgebung thermische Energie. Daraufhin wird durch die Verdichtung eines verdampften Kältemittels ein höheres Temperaturniveau erreicht, dass zum Heizen genutzt wird.

Die Wärmepumpe nutzt die Energiemenge, die entsteht, wenn das Kühlwasser im Wärmepumpeninneren verdampft wird. Grundlegend ist das Prinzip der Wärmepumpe, Wärme durch die Verdampfung bei relativ niedriger Temperatur aufzunehmen und auf einem höheren Temperaturniveau durch Kondensation wieder abzugeben.

Welche Typen gibt es?

  • Luft/Wasser-Wärmepumpe
  • Sole/Wasser-Wärmepumpe
  • Wasser/Wasser-Wärmepumpe

Wann ist eine Wärmepumpe nicht sinnvoll?

Sollte ein Gebäude nicht gut gedämmt sein, ist der Einsatz einer Wärmepumpe zwecklos, da bei unzureichender Dämmung Vorlauftemperaturen von über 50 Grad benötigt werden. Folglich kann die Wärmepumpe nicht wirtschaftlich betrieben werden.

Hauptkomponenten

Zuverlässige und miteinander harmonierende Komponenten machen eine effiziente und betriebssichere Wärmepumpenanlage aus. Die Komponenten werden im Wärmepumpenkreislauf in Primär- und Sekundärkreis aufgeteilt. Der Primärkreis umfasst alle Komponenten, die für die Aufahme von Umweltenergie zuständig sind. Unter dem Sekundärkreis versteht man alle Komponenten, die benötigt werden, um die gewonnene Energie an den Verbraucher abzugeben.

Zu den Hauptkomponenten und ihren Aufgaben im Wärmepumpenkreislauf zählen:

Verdichter

Er ist für das Ansaugen und Verdichten des gasförmigen Kältemittels zuständig.

Expansionsventil

Das Expansionsventil wird benötigt, um das Kältemittel zu entspannen, das nach der Übergabe der Wärme an das Heizsystem unter hohem Druck steht.

Wärmetauscher

Zu den Wärmetauschern gehören Verdampfer, Verflüssiger, Sauggaswärmetauscher und Heißgasauskopplung. Sie sorgen durch die Zufuhr von Energie für die Änderung des Aggregatzustandes der jeweiligen Ressource.

Kältemittel

Das Kältemittel liefert die Wärmeenergie an den Verbraucher. Während der Verdampfung nimmt das Kältemittel die Wärmeenergie aus der Wärmequelle auf und gibt es durch das darauffolgende Kondensieren wieder ab.

Vorschriften

Für Wärmepumpen gelten eine Reihe von Normen und Technischen Regeln:

Publikationen und Studien

Hersteller

Institutionen

Weitere Informationen

Stichworte

Wärmepumpen, Heizung, Bestandsgebäude, Modernisierung, Heizleistung, Klimaschutz, EVU-Sperre, Wärmeverteilung, Nutzwärme, Brauchwarmwasserbereitung, Gasheizung, Energetische Qualität, VDI 4645, DIN EN 378-1, DIN EN 14511-1, DIN 8901

Online-Seminar Wärmepumpen – Wärmequellen im Vergleich (Luft, Erde, Wasser)

Online-Seminar
Wärmepumpen – Wärmequellen im Vergleich (Luft, Erde, Wasser)

Teilnahmegebühr | Termine | Seminarbeschreibung| Inhalte | Zielgruppe | Referent | Anmeldung | Weitere Informationen

In diesem Online-Seminar werden die unterschiedlichen Wärmequellen von Wärmepumpen miteinader verglichen, Vor- und Nachteile werden aufgezeigt sowie die Genehmigungsverfahren besprochen.

Teilnahmegebühr

120 Euro zzgl. 19 % MwSt., inkl. Unterlagen und DGWZ-Teilnahmebescheinigung.

Nächste Termine

Das Kompakt-Seminar findet online statt und dauert 90 Minuten.

  • 27. September 2022 – 10:00-11:30 Uhr – freie Plätze
  • 22. November 2022 – 10:00-11:30 Uhr – freie Plätze

Seminarbeschreibung

Eine elektrische Wärmepumpe kann als Wärmequelle beispielsweise Luft, Erdreich oder Wasser nutzen. Bei der Erschließung und dem Einsatz der verschiedenen Wärmequellen ist es notwendig, die jeweiligen physikalischen Eigenschaften im Detail zu kennen. Die Wärmequellen werden vorgestellt und Vor- und Nachteile der jeweiligen Nutzung erklärt.

Das Online-Seminar beschreibt die verschiedenen Wärmequellen und deren Einsatzgebiete, sowie die zu beachtenden relevanten rechtlichen Genehmigungsverfahren (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm), Bundesberggesetz (BBergG), Wasserhaushaltsgesetz (WHG)) und weitere Grundlagen der Erschließung. Bei der Wärmequelle Erde werden Erdkollektoren und deren Sonderbauarten, als auch Erdsonden erklärt. Bei der Wärmequelle Luft, sowohl der Einbau von Innen- als auch außenaufgestellten Luft/Wasser-Wärmepumpen sowie Inverter- und Split-Wärmepumpen. Der Einsatz der Wärmequelle in Form von Grund- oder Flusswasser wird ebenfalls vorgestellt.

Inhalte

  • Welche Wärmequelle (Luft, Erde, Wasser) steht mir tatsächlich zur Verfügung?
  • Brauche ich eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831?
  • Wie kann ich das Erdreich nutzen?
  • Welche Größe des Grundstücks benötige ich für einen Erdkollektor oder eine Erdsonde?
  • Was ist die Kälteleistung und wie kann ich diese ermitteln?
  • Welche Arten der Nutzung des Erdreichs gibt es und wo sind die Unterschiede?
  • Kann ich bedenkenlos einen Brunnen bohren und diesen zur Nutzung von Grundwasser einsetzen?
  • Kann ich eine Luft/Wasser Wärmepumpe ohne Bedenken einsetzen (Schall) und wo darf ich sie positionieren?
  • Welche rechtlichen Vorgaben und Genehmigungen sind zu beachten?

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an:

  • Fachhandwerker, Ingenieure, Architekten, Bauherren, Energieberater, Technische Leiter, Bauleiter, SHK-Installateure
    und TGA-Fachplaner

Referent

Thomas Miksch ist staatlich geprüfter Maschinenbau-Techniker, Energieeffizienzberater für Wohngebäude, Referent für Wärmepumpensysteme nach VDI 4645 sowie Dozent des GIH für den Fachbereich Wärmepumpen.

Thomas Miksch - Referent Wärmepumpen

Anmeldung

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    Hiermit melde ich folgenden Teilnehmer zum Online-Seminar an.
    Wenn Sie mehrere Teilnehmer anmelden wollen, füllen Sie das Formular bitte für jeden Teilnehmer einzeln aus. Wir benötigen für jeden Teilnehmer eine individuelle E-Mail. Nach der Anmeldung erhalten Sie per E-Mail die Anmeldebestätigung und Rechnung. 24 Stunden vor dem Online-Seminar erhält jeder Teilnehmer seine individuellen Zugangsdaten.

    Online-Seminar

    Termin

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    * Ich habe die folgenden Teilnahmebedingungen gelesen und bin damit einverstanden.
    Die Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldung kann bis 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos storniert werden. Die Stornierung muss schriftlich erfolgen. Die Seminargebühr ist nach Erhalt der Rechnung zur Zahlung fällig. Rechnung und Teilnahmeurkunde können nicht umgeschrieben werden. Der Veranstalter ist berechtigt, einen Ersatzreferenten zu benennen und die Veranstaltung aus wichtigem Grund abzusagen, insbesondere bei Ausfall des Referenten oder zu geringer Teilnehmerzahl. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall zurückerstattet. Andere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

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    Weitere Informationen

    Stichworte
    Wärmepumpen, Wasser-Wärmepumpe, Luft-Wärmepumpe, Erd-Wärmepumpe, Inverter-Wärmepumpe, Split-Wärmepumpe, Heizung, Wärmequellen, Bestandsgebäude, Heizleistung, Klimaschutz, Wärmeverteilung, Nutzwärme, Erdkollektoren, Erdsonden, Bundesberggesetz, Wasserhaushaltsgesetz, WHG, TA Lärm, BBergG, Brauchwarmwasserbereitung, Gasheizung, Seminar, Online-Seminar, Webinar, Event, Veranstaltung, 2022

    Wärmepumpen Grundlagen Online-Seminar

    Online-Seminar Wärmepumpen – Grundlagen und Modernisierung im Bestand

    Online-Seminar
    Wärmepumpen – Grundlagen und Modernisierung im Bestand

    Teilnahmegebühr | Termine | Seminarbeschreibung| Inhalte | Zielgruppe | Referent | Anmeldung | Weitere Informationen

    Das Online-Seminar vermittelt die Grundlagen für Wärmepumpen und beschreibt, worauf bei einem Heizungsaustausch zu achten ist.

    Teilnahmegebühr

    120 Euro zzgl. 19 % MwSt., inkl. Unterlagen und DGWZ-Teilnahmebescheinigung.

    Nächste Termine

    Das Kompakt-Seminar findet online statt und dauert 90 Minuten.

    • 30. August 2022 – 10:00-11:30 Uhr – freie Plätze
    • 25. Oktober 2022 – 10:00-11:30 Uhr – freie Plätze

    Seminarbeschreibung

    Bis 2030 sollen in Deutschland bis zu sechs Millionen Wärmepumpen installiert werden. Die meisten Neubauten werden von Beginn an mit Wärmepumpen ausgestattet. Eine größere Herausforderung stellen jedoch Bestandsgebäude dar. Die meisten Heizanlagen in Bestandsgebäuden arbeiten unzureichend effizient oder sind überaltert. Der Heizungstausch über eine Wärmepumpe ist eine Möglichkeit, den CO2-Ausstoß im Gebäudesektor erheblich zu reduzieren und den Wert bestehender Gebäude langfristig zu erhalten. Die Modernisierung erfordert das nötige Fachwissen einer fachgerechten Installation.

    Das Online-Seminar vermittelt den Teilnehmern das nötige Wissen zur Erneuerung einer bestehenden Gasheizung. Sie lernen, wie sie die Heizleistung ermitteln, die energetische Qualität des Gebäudes beurteilen sowie mehr zu Aufstellungshinweisen und Berechnung der voraussichtlichen Betriebskosten. Außerdem werden ihnen die unterschiedlichen Betriebsarten erklärt und wie sie so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

    Inhalte

    • Was ist beim Heizungsaustausch durch eine Wärmepumpe zu beachten?
    • Wie wird eine Wärmepumpe ausgelegt?
    • Was ist in der Richtlinie VDI4645 für Wärmepumpen geregelt?
    • Welche Betriebsarten sind möglich?
    • Wie ermittelt man die notwendige Heizleistung der Wärmepumpe für das Gebäude?
    • Was bedeutet EVU-Sperre?
    • Wie ist die energetische Qualität eines Gebäudes zu beurteilen?
    • Wie ermittelt man die anfallenden Betriebskosten?
    • Welche Tools stehen für die Auslegung einer Wärmepumpe zur Verfügung?

    Zielgruppe

    Das Seminar richtet sich an:

    • Fachhandwerker, Ingenieure, Architekten, Bauherren, Energieberater, Technische Leiter, Bauleiter, SHK-Installateure
      und TGA-Fachplaner

    Referent

    Thomas Miksch ist staatlich geprüfter Maschinenbau-Techniker, Energieeffizienzberater für Wohngebäude, Referent für Wärmepumpensysteme nach VDI 4645 sowie Dozent des GIH für den Fachbereich Wärmepumpen.

    Thomas Miksch - Referent Wärmepumpen

    Anmeldung

      Die Felder mit Sternchen * sind Pflichtangaben.

      Hiermit melde ich folgenden Teilnehmer zum Online-Seminar an.
      Wenn Sie mehrere Teilnehmer anmelden wollen, füllen Sie das Formular bitte für jeden Teilnehmer einzeln aus. Wir benötigen für jeden Teilnehmer eine individuelle E-Mail. Nach der Anmeldung erhalten Sie per E-Mail die Anmeldebestätigung und Rechnung. 24 Stunden vor dem Online-Seminar erhält jeder Teilnehmer seine individuellen Zugangsdaten.

      Online-Seminar

      Termin

      Teilnehmer
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      Titel

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      Die Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldung kann bis 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos storniert werden. Die Stornierung muss schriftlich erfolgen. Die Seminargebühr ist nach Erhalt der Rechnung zur Zahlung fällig. Rechnung und Teilnahmeurkunde können nicht umgeschrieben werden. Der Veranstalter ist berechtigt, einen Ersatzreferenten zu benennen und die Veranstaltung aus wichtigem Grund abzusagen, insbesondere bei Ausfall des Referenten oder zu geringer Teilnehmerzahl. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall zurückerstattet. Andere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

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      Weitere Informationen

      Stichworte
      Wärmepumpen, Heizung, Bestandsgebäude, Modernisierung, Heizleistung, Klimaschutz, EVU-Sperre, Wärmeverteilung, Nutzwärme, Brauchwarmwasserbereitung, Gasheizung, Energetische Qualität, VDI 4645, Seminar, Online-Seminar, Webinar, Event, Veranstaltung, 2022

      SRI-Bewertungssystem

      Übersicht zu SRI-Bewertungssystem

      Einführung | Vorschriften | Publikationen | Hersteller | Weitere Informationen

      Einführung

      Der Begriff Smart Readiness Indicator (dt. SRI-Bewertungssystem) wurde 2018 in der novellierten EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) erstmals eingeführt und entwickelt, um das Potenzial von intelligenten Technologien im Gebäudesektor effizienter zu nutzen.

      Der Indikator bestimmt die technologische Reife von Gebäuden. Demnach gibt er Auskunft darüber, wie smart („intelligent“) ein Gebäude ist. Je höher er ausfällt, desto mehr sei ein Gebäude fähig, sich zu automatisieren und daraus folgend den Gebäudebetrieb energieeffizienter zu regeln. Dies soll Gebäudenutzer und -eigentümer auf die Chancen der Gebäudeautomatisierung hinweisen und das Bewusstsein in Bezug auf technische Gebäudesysteme verschärfen.

      Chancen der Gebäudeautomation sind dabei die Dekarbonisierung des Gebäudesektors und die damit verbundene gesündere und effizientere Lebensumgebung. Dadurch leisten intelligente Gebäude einen Beitrag zum Schwerpunkt der internationalen Klimapolitik.

      Die Bewertung des SRI orientiert sich an folgenden drei Merkmalen:

      • Der Betrieb des Gebäudes und die Gesamtenergieeffizienz müssen aufrecht erhalten werden, wenn zeitgleich der Energieverbrauch an die Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen angepasst wird.
      • Der Betriebsmodus ist auf den Bedarf der Bewohner anzupassen. Dabei sind Benutzerfreundlichkeit, ein gesundes Raumklima und die Aufzeichnung des Energieverbrauchs zu beachten.
      • Der Gesamtenergiebedarf des Gebäudes muss flexibel sein und die Teilnahme an einer Laststeuerung in Bezug auf das Netz ermöglicht werden.

      Vorschriften

      Für das SRI-Bewertungssystem gelten eine Reihe von Vorschriften:

      Publikationen

      Hersteller

      Weitere Informationen

      Stichworte

      SRI-Bewertungssystem, SRI, Indikator, Gebäudeautomation, intelligente Technologien, energieeffizienz, Chancen, Anforderung, Klimaschutz, Smart Building, Smart Home, EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie, EPBD

      Neue Ausgabe der DIN EN 378-1 für Kälteanlagen und Wärmepumpen

      Übersicht zu Kälteanlagen und Wärmepumpen

      Übersicht zu Kälteanlagen und Wärmepumpen

      Kälteanlagen | Wärmepumpen |Vorschriften | Hersteller | Weitere Informationen

      Kälteanlagen

      Eine Kälteanlage erzeugt Kälte durch einen thermodynamischen Kreislaufprozess. Dabei wird einem Körper Wärme entzogen, die dann einem anderen Körper zugeführt wird.

      Dies kann mittels folgender Verfahren geschehen:

      • Kompressionskälteprozess
      • Sorptionskälteprozess
      • Kaltdampf-Kompressionskälteprozess

      Eine Kältemaschine besteht aus den folgenden Bauteilen:

      • Verdichter
      • Verflüssiger
      • Drosselorgan
      • Verdampfer

      Wärmepumpen

      Eine Wärmepumpe nutzt die Energie aus der Umwelt um Wärme zu erzeugen. Dabei entzieht sie der Umwelt Wärme, die das sich in der Wärmepumpe befindliche Kühlmittel zum verdampfen bringt.

      Sie besteht aus drei Teilen:

      • Wärmequellanlage (entzieht der Umwelt die benötigte Energie)
      • Wärmepumpe (macht die gewonnen Umweltwärme nutzbar)
      • Wärmeverteil- und Speichersystem (verteilt die gewonnene Energie im Haus oder speichert sie zwischen)

      Vorschriften

      Für Kälteanlagen gelten folgende technischen Normen und rechtlichen Vorschriften:

      Hersteller

      Publikationen

      Weitere Informationen

      Stichworte

      Kälteanlagen, Kältemittel, Kältetechnik, Klimaanlagen, Wärmepumpen, Betreiber, F-Gas-Verordnung, F-Gase, Fluorierte Treibhausgase, klimafreundlich, Klimaschutz, Klimatechnik, Planer, TGA-Anlagenbau, Chemiekalienklimaschutzverordnung,ChemKlimaschutzV, DIN EN 378-1, DIN EN 378-2, DIN EN 378-3

      DIN EN 378-1:2021-06 Kälteanlagen und Wärmepumpen - Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen - Teil 1: Grundlegende Anforderungen, Begriffe, Klassifikationen und Auswahlkriterien

      DIN EN 378-1

      DIN EN 378-1 Kälteanlagen und Wärmepumpen – Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen – Teil 1: Grundlegende Anforderungen, Begriffe, Klassifikationen und Auswahlkriterien

      Übersicht | Inhalt | Norm bestellen | Weitere Informationen

      Übersicht

      Die Europäische Norm DIN EN 378-1 legt die Anforderungen an die Sicherheit von Personen und Eigentum fest, liefert eine Anleitung in Hinblick auf den Schutz der Umwelt und enthält Vorgehensweisen für Betrieb, Instandhaltung und Instandsetzung von Kälteanlagen und die Rückgewinnung von Kältemitteln. Der in dieser Europäischen Norm verwendete Begriff „Kälteanlage“ schließt Wärmepumpen mit ein. Der vorliegende Teil der EN 378 legt die auf Kälteanlagen anwendbare(n) Klassifikation und Auswahlkriterien fest. Die Klassifikation und Auswahlkriterien werden in den Teilen 2, 3 und 4 angewendet. Diese Norm gilt für: a) stationäre und ortsveränderliche Kälteanlagen aller Größen, mit Ausnahme von Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen, die von bestimmten Produktnormen wie zum Beispiel ISO 13043 abgedeckt werden; b) indirekte Kühl- oder Heizsysteme; c) den Aufstellungsort dieser Kälteanlagen; d) nach der Annahme dieser Norm ersetzte Teile und hinzugefügte Bauteile, sofern sie nicht in Funktion und Leistung identisch sind; e) Anlagen mit anderen als den in Anhang E dieser Europäischen Norm aufgeführten Kältemitteln sind nicht Gegenstand dieser Norm. Anhang C legt fest, wie die in einem gegebenen Raum zulässige Kältemittel-Füllmenge zu bestimmen ist, bei deren Überschreitung zusätzliche Schutzmaßnahmen zur Risikominderung erforderlich sind. Anhang E legt Kriterien für sicherheits- und umweltbezogene Überlegungen in Bezug auf verschiedene bei Kühlung und Klimatisierung eingesetzte Kältemittel fest.

      Die vorliegende Norm gilt für neue Kälteanlagen, Erweiterungen oder Modifizierungen bereits bestehender Anlagen sowie für bestehende stationäre Anlagen, die an einen anderen Standort verbracht und dort betrieben werden. Diese Norm gilt auch im Falle der Umstellung einer Anlage auf ein anderes Kältemittel; in diesem Fall ist die Konformität mit den zutreffenden Abschnitten der Teile 1 bis 4 der Norm zu beurteilen. Die Sicherheitsnorm bezüglich der Sicherheit der Produktfamilie Kälteanlagen hat Vorrang gegenüber Sicherheitsfachgrundnormen und Sicherheitsgrundnormen.

      Die aktuell gültige Norm DIN 378-1:2021-06 ist im Januar 2020 in Kraft getreten und ersetzt die DIN 378-1:2018-04 vom April 2018.

      Inhalt

      DIN EN 378-1:2021-06 Kälteanlagen und Wärmepumpen - Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen - Teil 1: Grundlegende Anforderungen, Begriffe, Klassifikationen und AuswahlkriterienDIN EN 378-1:2021-06 Kälteanlagen und Wärmepumpen - Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen - Teil 1: Grundlegende Anforderungen, Begriffe, Klassifikationen und Auswahlkriterien

      Normenbestellung BrandschutzpläneInhaltsverzeichnis DIN EN 378-1:2021-06

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      Weitere Informationen

      Stichworte
      Kälteanlagen, Kältemittel, Kältetechnik, Klimaanlagen, Wärmepumpen, Betreiber, F-Gas-Verordnung, F-Gase, Fluorierte Treibhausgase, klimafreundlich, Klimaschutz, Klimatechnik, Planer, TGA-Anlagenbau, Norm, Vorschrift