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EEG-Umlage zum 1. Juli 2022 abgeschafft

EEG-Umlage wird zum 1. Juli 2022 abgeschafft

Bereits im April hat der Bundestag dem vorgezogenen Aus der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zur Entlastung der Haushalte von den stark gestiegenen Energiepreisen zugestimmt. Damit reduzieren sich die Stromrechnungen für Verbraucher und Unternehmen zum 1. Juli 2022 um die zuletzt gültigen 3,72 Cent pro Kilowattstunde. Die Umlage zur Förderung von Ökostrom wird ab dem Stichtag aus dem Bundeshaushalt und dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ (EKF) gezahlt. Energiekonzerne werden verpflichtet, die Entlastung in vollem Umfang an ihre Kunden weiterzugeben.

Die EEG-Umlage wurde in Deutschland seit rund 20 Jahren zur Finanzierung von Ökostrom-Anlagen, das heißt die Umstellung auf Erneuerbare Energien wie Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie und Biomasse verwendet. Neben Steuern, Produktionskosten und den Netzentgelten war die Umlage fester Bestandteil der Stromrechnung. Mit der Umlage wurde die Differenz zwischen den garantierten Vergütungen für die Erzeuger von Strom aus erneuerbaren Energien und den an der Strombörse erzielten Erlösen ausgeglichen. Die EEG-Umlage wurde bisher jährlich von der Bundesregierung so festgelegt, dass mit ihr der Ausbau der Erneuerbaren Energien finanziert werden konnte.

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Fördergeld-Broschüre 2021

Fördergeld Klimaschutz im Gebäude

In der 130 Seiten starken Broschüre „Fördergeld für wirksamen Klimaschutz im Gebäude“ werden über 260 bundes- und landesweite Förderprogramme übersichtlich gegliedert vorgestellt, die für mehr Energieeffizienz oder erneuerbare Energien im Gebäude bereitstehen.

Privathaushalte, Gewerbetreibende sowie Kommunen, öffentliche Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen finden mit entsprechenden Einstiegshilfen schnell das passende Förderprogramm. Zudem beinhaltet die Broschüre weitere Tipps zum Beispiel zur richtigen Beantragung der Fördergelder über die weiterführende Suche im Internet bis zum Messen der erzielten Energiesparerfolge.

Der Ratgeber wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUV) von der co2online gemeinnützigen GmbH erstellt. Er informiert über die Förderkonditionen mit Stand vom Juli 2021. Diese können sich in der Zwischenzeit geändert haben und können sich auch zukünftig noch ändern. Die Broschüre steht zum kostenlosen Download bereit.

Fördergeld-Broschüre 2021

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Energiewende mit Bioenergie?

In 2019 hatte Bioenergie – bezogen auf die Sektoren Wärme, Strom und Mobilität – einen Anteil von über 50 Prozent an erneuerbaren Energien. Biomasse wird auf Grund seiner Vielseitigkeit im künftigen Energiesystem verschiedene Funktionen übernehmen. Doch was heißt dies konkret für die Energiewirtschaft?

Biogas kann die fluktuierenden Erzeuger Wind und Sonne flexibel ausgleichen und stellt zusätzlich mit der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) die Grundlast in Wärmenetzen. Holz wiederum stellt den größten Anteil an erneuerbarer Wärme, ist aber auch für die Industrie als Träger von Prozessenergie wichtig.

Zudem hat sich seit 2021 einiges geändert. So läuft etwa bei alten Bioenergieanlagen sukzessive die Refinanzierung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus. Diese Entwicklungen haben Auswirkungen auf die nachhaltige Bereitstellung von Biomasse, die nur noch im Reststoffbereich, nicht aber im Waldholzbereich oder im Biogasbereich ausgebaut werden kann.

So hat zum Beispiel die Klimaschutzstadt Kiel für die Kielregion ein Projekt aufgesetzt, um im Diskurs mit NGOs, Unternehmen und Biomasseanbietern zu erarbeiten, wieviel Biomasse aus der Region in Modellprojekten eingesetzt werden kann. Zum anderen betrachtet das Projekt „Transbio“ die Möglichkeiten von Bioenergieanlagen außerhalb der Refinanzierung des EEG. Diese Initiativen gilt es zu beobachten. Ergebnisse sollten in aktuelle Planungen einfließen.

Autor: Bernhard Wern, Arbeitsfeldleiter Stoffströme, Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES gGmbH) an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW)

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Wird 2021 alles besser?

Und welche Aktualität die Gedenktage 2021 haben

Corona wird uns auch 2021 verfolgen. Ob dann mit einer Impfung die Wirtschaft an ihre alten Erfolge anknüpfen kann? Bis dahin sollen uns die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) über die Runden helfen – und neuerdings auch +L (Lüften) und +A (App). Die Technik soll’s richten.

Oder das Immunsystem stärken, wie das Sebastian Kneipp vor 200 Jahren mit seinen Kaltwasserbädern vorgemacht hat. Zeitenwenden hat es immer gegeben. Die Anschläge vom 11. September vor 20 Jahren auf das World Trade Center waren so eine. Im selben Jahr ging Wikipedia an den Start und hat die Suche nach Wissen grundlegend verändert. Zehn Jahre später hat Angela Merkel die Energiewende ausgerufen, als am 11. März 2011 ein Erdbeben vor der Küste Japans einen Tsunami und in Folge die Nuklearkatastrophe von Fukushima ausgelöst hat. Nun werden die drei deutschen Kernkraftwerke Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen C abgeschaltet, aber bezahlbarer Ökostrom lässt noch immer auf sich warten. Die fehlende (Kern-)Energie muss bis dahin aus dem Ausland importiert werden, um die zunehmende Elektroflotte zu speisen.

Visionär und fortschrittlich war die Gründung einer Sozialsiedlung in Augsburg durch Jacob Fugger – vor 500 Jahren! Die „Fuggerei“ gilt damit als ältesteste Sozialsiedlung der Welt. Die Diskussionen über bezahlbaren Wohnraum sind also durchaus nicht nur eine Problematik des heutigen Berlin. Und es gibt Menschen mit Ideen, die sich für den Sozialen Wohnungsbau einsetzen.

Wie das weitergehen soll, darüber darf bei der Bundestagswahl im nächsten Herbst und den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern abgestimmt werden. Vielleicht wird 2021 doch alles besser!

Autor: Eckart Roeder, Geschäftsführer, Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit

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Seminar Marktzugang China

Seminar: Marktzugang China

Seminar

Aktuelle Bedingungen für den Marktzugang China

– Ein Handelspartner im Umbruch

Informationen für Unternehmen mit Warenverkehr nach China zu Gesetzen, Normen, Umweltschutz, Zertifizierung und Zoll

Seminar-Einladung (PDF)

Termin

8. Juli 2013 in Stuttgart (Dauer 1 Tag)

10:00-16:30 Uhr

Teilnahmegebühr

480 € zzgl. 19% MwSt., inkl. Unterlagen, Getränke, Pausenverpflegung und Mittagessen.

Die Seminarteilnehmer erhalten für die berufliche Weiterbildung eine Teilnahmebescheinigung mit Angabe der Seminarinhalte und Zeiten.

Beschreibung

Unternehmen mit Handelsbeziehungen nach China sehen sich mit weitreichenden Veränderungen im grenzüberschreitenden Warenverkehr und dem Inverkehrbringen von Produkten in der Volksrepublik konfrontiert. Die neue chinesische Führung und die Verabschiedung des zwölften Fünfjahresplans haben massiven Einfluss auf die weitere Entwicklung von Organisationen, Gesetzgebung und technischen Vorschriften.

Nutzen

Das Seminar gibt Hintergrundinformationen zu den aktuellen Entwicklungen in China und informiert Unternehmen über die neuen Rahmenbedingungen für den Markteintritt und den Handel mit China und den neuen Kontakten zu den Organisationen. Dabei wird der praktischen Berichterstattung aus den Erfahrungen der Referenten, zwei ausgewiesene China-Experten, der gleiche Stellenwert gegeben, wie der Vermittlung der tatsächlichen Neuerungen in Gesetzgebung, Vorschriften und Normung. Detailinformationen und praktische Beispiele zu wichtigen Themen wie Zollabfertigung, Zertifizierung, Umweltrichtlinien und rechtlichen Fragestellungen runden das Seminar ab.

Teilnehmer

Das Seminar richtet sich an:

  • Industrieunternehmen mit Handelsbeziehungen nach China
  • Geschäftsführer, Exportleiter, Vertriebsleiter, Qualitätsmanager, Regionalleiter Asien, Ingenieure
  • Mitarbeiter, die mit chinesischen Behörden und Richtlinien zu tun haben

Teilnahmevoraussetzungen

Für die Teilnahme am Seminar gibt es keine Teilnahmevoraussetzungen.

Referenten

  • Joachim Fröhlich, Senior Consultant und China-Experte der ASCC Unternehmensberatung UG
  • Mike Hofmann, Stellvertretender Generaldirektor der Außenhandelskammer AHK Greater China in Beijing (GIC German Industry & Commerce)

Inhalte

  • Die wirtschaftliche Entwicklung Chinas im Rahmen des zwölften Fünfjahresplanes
  • Eindrücke aus China: Ein Erfahrungsbericht
  • Ausblick: Wie sich China unter den neuen Rahmenbedingungen entwickelt
  • Aktueller Stand der chinesischen Regierungs- und Normenorganisationen
  • Neue gesetzliche Grundlagen für den Warenverkehr mit China
  • Veränderungen bei technischen Vorschriften, Normen, GB Standards
  • Überblick zur Konformitätsbewertung, Zulassungsverfahren und Zertifizierung: Produktsicherheit, Produkthaftung, Gewährleistung und Schadenersatz, China Compulsory Certification (CCC)
  • Aktuelle Entwicklung der Richtlinien im Umweltschutz: China-RoHS, China-WEEE, China-REACH, China Energy Label, CEL-Kennzeichnung, Energieeffizienz
  • Ausblick auf Entwicklungen der chinesischen Energieversorgung: Smart Grid, Smart Metering, Energiewende, erneuerbare Energien
  • Aktuelle Zollvorschriften, Zollhandbuch und Einfuhrbestimmungen
  • Rechtssituation und Rechtssicherheit
  • Schutz des geistigen Eigentums, Wirtschaftsspionage, Produktpiraterie, Patentrechtsverletzungen

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    Seminar, Kurs, Training, Lehrgang, Schulung, berufsbegleitende Weiterbildung, Fortbildung

    Schlagwortarchiv für: energiewende

    Übersicht zum Gebäudeenergiegesetz

    Übersicht zum Gebäudeenergiegesetz (GEG)

    Einführung | Vorschriften | Publikationen | Weitere Informationen

    Einführung

    Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) für energetische Anforderungen an Neubauten und Bestandsgebäuden tritt am 1. November 2020 in Kraft. Das GEG führt das Energieeinspargesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen. Ziel des GEG ist ein möglichst sparsamer Einsatz von Energie in Gebäuden einschließlich einer zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien zur Erzeugung von Wärme, Kälte und Strom für den Gebäudebetrieb sowie eine Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude, um einen einfacheren ordnungsrechtlichen Rahmen für Niedrigstenergiegebäude-Standards zu bilden.

    Das GEG verpflichtet den Bauherrn dazu, sich für die Nutzung mindestens einer Form Erneuerbarer Energie zu entscheiden. Dazu zählen unter anderem Erneuerbare Energien aus gebäudenahen Quellen wie Solaranlagen, aber auch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen wie die Brennstoffzellenheizung, in der Biomethan zu Strom und Wärme umgewandelt wird. Die Nutzung von Erneuerbarer Fern- sowie Abwärme fällt ebenso unter die Erfüllungsoptionen des Gesetzes.

    Ab 2024 wird die DIN V 18599-09:2018-09 „Energetische Bewertung von Gebäuden“ alleinige Bilanzierungsregel für den Nachweis der energetischen Qualität von Gebäuden und löst die DIN V 4108-06:2003-06 „Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 6: Berechnung des Jahresheizwärme- und des Jahresheizenergiebedarfs“ und die DIN V 4701-10:2003-08 „Energetische Bewertung heiz- und raumlufttechnischer Anlagen – Teil 10: Heizung, Trinkwassererwärmung, Lüftung “ ab.

    Vorschriften

    In Zusammenhang mit dem Gebäudeenergiegesetz gelten eine Reihe von Normen und Technischen Regeln:

    Publikationen

    Weitere Informationen

    Stichworte

    • Gebäudeenergiegesetz, GEG, Energieeinspargesetz, Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, Energieeinsparverordnung, Energieeinsparrecht
    • EnEV, EEWärmeG, Energieausweis, Erneuerbare Energien, Klimaschutzprogramm, Gebäudeeffizienz, Energieeffizienz,
    • Niedrigstenergiegebäude, Energieeinsparung, Energetische Bewertung, DIN V 18599, DIN V 4108, DIN V 4701