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Senkung der Energiekosten durch KI ist Thema im Planerbrief Nr. 57

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2026-01
vom 12. Januar 2026

Am 1. Januar 2026 ist der neue Planerbrief Nr. 57 der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) erschienen. Im Editorial erklärt Gastautor Dipl.-Bauing. (FH) Matthias Mosig, Prokurist und Head of Digital Transition bei TÜV SÜD Advimo GmbH, wie sich durch den gezielten Einsatz Künstlicher Intelligenz Energiekosten in Gebäuden senken lassen. Die zentralen Hürden für den effizienten Betrieb moderner Gebäude sind eingesparte Simulationen, eine zunehmend komplexe Gebäudeleittechnik, fehlende Fachkräfte für Inbetriebnahme und Einregulierung sowie flexible Nutzungskonzepte mit stark schwankenden Lasten. Weitere Themen in diesem Planerbrief sind die Light + Building 2026, die Beleuchtungssanierung der Alten Oper in Frankfurt, die Notstromversorgung durch die Feuerwehr, E-Mail-Sicherheit in Unternehmen sowie die Trinkwasserverordnung.

Im ersten Beitrag geht es um die Messerundgänge der DGWZ auf der Light + Building 2026, die vom 8.-13. März 2026 in Frankfurt stattfindet. Die Rundgänge richten sich an Planer, Architekten, Ingenieure, Gebäudebetreiber und Mitarbeiter aus Planungsabteilungen und Behörden und geben in zwei Stunden einen kompakten Überblick über die Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik.

Der zweite Beitrag berichtet über die neue Beleuchtung der Alten Oper Frankfurt, bei der Denkmalschutz, Farblicht und eine DMX-taugliche Steuerung für den Veranstaltungsbetrieb berücksichtigt werden mussten.

Im dritten Artikel geht es um die sichere Notstromeinspeisung in Gebäuden durch die Feuerwehr bei Stromausfällen. Zudem wird erläutert, warum herkömmliche Feuerwehr-Stromerzeuger nach DIN 14685 wegen der unterschiedlichen Netzform (IT statt TN) nicht einfach angeschlossen werden dürfen.

Der vierte Beitrag zeigt, weshalb E-Mails ein häufiges Einfallstor für Phishing, Betrug und Schadsoftware sind und weshalb wirksame E-Mail-Sicherheit nur als Zusammenspiel mehrerer Maßnahmen funktioniert. Genannt werden technische Schutzmechanismen sowie organisatorische Regeln, klare Meldewege und regelmäßige Trainings, um Angriffe früh zu erkennen und Schäden zu begrenzen.

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass Bleileitungen ab dem 12. Januar 2026 in Trinkwasserinstallationen laut Trinkwasserverordnung entfernt werden müssen. Eigentümer und Betreiber müssen den Bestand prüfen, kennzeichnen, den Austausch fachgerecht dokumentiert und abgestimmt umsetzen. Bei Verstößen drohen bis zu 25.000 Euro Bußgeld.

Der Planerbrief kann auf der Website www.planerbrief.de kostenlos abonniert und heruntergeladen werden. Mit dem Planerbrief informiert die DGWZ alle zwei Monate unabhängig und neutral über neue Vorschriften, Technologien und Veranstaltungen zu Planung, Errichtung und Betrieb von Technischer Gebäudeausrüstung (TGA). Der nächste Planerbrief Nr. 58 erscheint am 1. März 2026.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Presse-Ansprechpartner
Christoph Härtl
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

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Senkung der Energiekosten durch KI ist Thema im Planerbrief Nr. 57. www.dgwz.de/planerbrief-57-pm

Pressemitteilung und Pressebild zum Download
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Pressemitteilung: PM-Planerbrief-57.pdf

Senkung der Energiekosten durch KI ist Thema im Planerbrief Nr. 57
Bild 1: Planerbrief-57-Presse.jpg
Bildquelle: DGWZ
Bildunterschrift: Senkung der Energiekosten durch KI ist Thema im Planerbrief Nr. 57.

Planerbrief 57 - Januar-Februar 2026
Bild 2: Planerbrief-57-Titel.jpg
Bildquelle: DGWZ
Bildunterschrift: Titel des Planerbriefs Nr. 57.

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/planerbrief

Wie KI die Energiekosten im Gebäude senkt

Der effiziente Betrieb moderner Gebäude stellt Planer und Betreiber vor große Herausforderungen. Thermische und Strömungssimulationen werden aus Kostengründen häufig eingespart, obwohl sie für die optimale Auslegung und Verifizierung der Planungsqualität äußerst hilfreich sind. Die Gebäudeleittechnik wird zunehmend komplexer, während qualifizierte Fachkräfte für die Inbetriebnahme und Einregulierung rar sind – die Folge sind schlecht eingestellte Systeme und unzufriedene Nutzer. Flexible Büroraumkonzepte und mobiles Arbeiten sorgen zudem für ständig wechselnde Lastzustände, was die energetische Steuerung zusätzlich erschwert. Hier kann in der Inbetriebnahmephase ein Technisches Monitoring helfen, Fehleinstellungen früh zu erkennen und zu korrigieren. Im laufenden Betrieb entfaltet KI-gestütztes Energiemanagement seine volle Stärke: Durch die intelligente Analyse von Verbrauchs- und Verhaltensdaten, Prognosen und vorausschauende Steuerung wird die TGA optimal angepasst. KI verarbeitet Sensordaten zu Temperatur, Luftqualität und Belegung, erkennt Anomalien und ineffiziente Geräte und prognostiziert den Energiebedarf. Sie ermöglicht Lastverschiebungen bei günstigen Tarifen, passt Heizung, Lüftung und Klima dynamisch an die Nutzung an und koordiniert Photovoltaik, Batteriespeicher sowie Netzstrom, um Kosten und CO₂-Emissionen nachhaltig zu senken.

Autor: Dipl.-Bauing. (FH) Matthias Mosig, Prokurist und Head of Digital Transition, TÜV SÜD Advimo GmbH

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Licht – Lampen, Leuchten und Beleuchtung

Übersicht Licht

Einführung | LED-Kenndaten | Einsatzbereiche | Vorschriften | Hersteller | Publikationen | Verbände | Weitere Informationen

Einführung

Beleuchtungssysteme sind ein essenzieller Bestandteil der technischen Gebäudeausrüstung und der funktionalen Raumgestaltung. Es handelt sich um technische Komponenten, die zur Erzeugung, Steuerung und Verteilung von künstlichem Licht in Innen- und Außenräumen dienen. Fachlich wird dabei strikt zwischen der Lampe als lichtemittierendem Leuchtmittel und der Leuchte als dem Gehäuse zur Lichtlenkung und Stromaufnahme unterschieden.

Zu dieser Kategorie gehören unter anderem Decken- und Einbauleuchten, Strahler sowie spezialisierte Arbeitsplatz- und Sicherheitsbeleuchtungen. Die Hauptaufgabe moderner Beleuchtungskonzepte ist die Gewährleistung ausreichender Helligkeit für spezifische Sehaufgaben, die Förderung der Ergonomie sowie die Unterstützung des menschlichen Biorhythmus. Die Auswahl der passenden Lichttechnologie und Lichtqualität ist entscheidend für die Energieeffizienz, die Arbeitssicherheit und die funktionale Nutzung von privaten sowie gewerblichen Gebäuden.

LED-Kenndaten

  • Helligkeit, Lichtausbeute, Nomineller Nutzlichtstrom, Lichtstrom, Strahlungsleistung: gemessen in Lumen (lm)
  • Farbtemperatur, Lichtfarbe: gemessen in Kelvin (K), damit wird der Farbeindruck einer Lichtquelle bestimmt, Weißpunkt
  • Lebensdauer, Schaltzyklen
  • Nomineller Halbwertswinkel, Winkel des Lichtkegels
  • Dimmbarkeit
  • Schwellenspannung (Flux bin) – auch: Schleusenspannung, Durchlassspannung, Kniespannung, Knickspannung

Einsatzbereiche

  • Hotel- und Gastgewerbe
  • Licht im Haus
  • Einzelhandel
  • Industrielle Gebäude
  • Städte und Straßenbeleuchtung
  • Sportstätten, Sporthallen, Stadien

Normen

Hersteller

Hersteller von Technischen Leuchten

  • Bega
  • Erco
  • Philips
  • Regiolux
  • RZB
  • Schmitz-Leuchten
  • Sideco
  • Zumtobel

Hersteller von Leuchtmitteln und Komponenten

Verbände und Gremien

Publikationen

Weitere Informationen