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Überspannungsschutz ist Pflicht

Moderne Elektroinstallationen benötigen Schutz bei Überspannungen infolge atmosphärischer Einflüsse, die über das Stromversorgungsnetz übertragen werden und infolge von Schaltvorgängen auftreten. Eine wesentliche Änderung der neuen DIN VDE 0100-443 „Schutz bei Überspannungen infolge atmosphärischer Einflüsse oder von Schaltvorgängen“ betrifft die Entscheidungskriterien, wann Überspannungs-Schutzeinrichtungen (SPD – Surge Protection Device) installiert werden müssen. SPDs sorgen für eine Spannungsbegrenzung entsprechend der Isolationskoordination, um gefährliche Funkenbildung und Brände zu vermeiden.

Die Errichtung von Überspannungs-Schutzeinrichtungen ist für eine normkonforme Installation künftig verpflichtend vorgeschrieben, wenn die Auswirkungen der Überspannungen Einfluss haben auf: 1. Menschenleben (medizinische Bereiche), 2. Öffentliche Einrichtungen und Kulturbesitz (Ausfall von öffentlichen Diensten), 3. Gewerbe- oder Industrieaktivitäten (Banken), 4. Ansammlungen von Personen (Büros) und 5. Einzelpersonen (Wohngebäude), wenn in diesen Gebäuden Betriebsmittel der Überspannungskategorie I oder II errichtet sind.

Autor: Torsten Hoffmann, Produktmanager, OBO Bettermann Holding GmbH & Co. KG

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Neutralleiter-Trennklemme nach DIN VDE 0100-718

Elektroinstallation: Trennklemme Pflicht?

Für öffentliche Gebäude ist nach DIN VDE 0108 zur Isolationsmessung die Trennbarkeit des Neutralleiters gefordert. Die DIN VDE 0100-718 zählt hierfür nur beispielhaft den Einbau von Neutralleiter-Trennklemmen auf, andere Verfahren werden nicht ausgeschlossen. N-Trennklemmen sollen die Fehlersuche vereinfachen und Zeit- und Kostenvorteile bieten. Sie können in Bestandsbauten mit vielen elektrischen Verbrauchern Brände verursachen, wenn die Klemme bei Öffnung Sternpunktverschiebungen auslöst.

Autor: Karl-Heinz Otto, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Elektrische Niederspannungsanlagen, Leistungs- und EDV-Elektronik, Sachverständigenbüro Otto

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Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG

Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. K

 

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66440 Blieskastel
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Die Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG gehört zur Hager Group. Sie ist eine direkte Tochter der Hager SE, eines inhabergeführten Familienunternehmens mit Sitz in Blieskastel, Deutschland. Das weltweit tätige Unternehmen beschäftigt 13.000 Mitarbeiter, erwirtschaftet einen Umsatz von 3 Milliarden Euro und zählt zu den Innovationsführern in seiner Branche. Die Hager Group produziert in 20 Standorten rund um den Globus. In mehr als 100 Ländern setzen Kunden auf Lösungen von Hager.

Produkte und Leistungen

Hager stellt Lösungen und Dienstleistungen für Elektroinstallationen bereit, die das gesamte Spektrum im Wohn- und Zweckbau abdecken. Dazu gehören Energieverteilungs- und Zählerplatzsysteme, Leitungsführungs- und Raumanschlusssysteme, Sicherheitstechnik und Türkommunikation, Schalterprogramme und die intelligente Gebäudesteuerung sowie E-Ladelösungen und die Speicherung und Verteilung von elektrischer Energie.

Höhepunkte zur Light + Building 2024

In Halle 12.1 zeigt Hager Komplettlösungen, die Gebäude fit für die Energiewende machen – in Neubau und Bestand. Dafür, dass Energie dort hingebracht wird, wo sie im Raum gebraucht wird, sorgen Leitungsführungs- und Raumanschlusssysteme wie z.B. die neuen estrichbündigen Raum und Kanalsysteme für Wand und Boden. Der Hager Brandschutzkanal FWK Plus aus robustem Metall erfüllt alle Feuerwiderstandsanforderungen der DIN EN 13501-1/-2 und besitzt die europäische ETA­Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt). Damit ist er uneingeschränkt in Flucht- und Rettungswegen öffentlicher Gebäude einsetzbar. www.hager.de/lb2024

Planer-Ansprechpartnerin

Ipek Rasitoglou, Telefon 0160 9518 8633 , ipek.rasitoglou@hagergroup.com

 

 

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