Neues Seminarprogramm 2026

Neues Seminarprogramm 2026

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hat das neue Seminarprogramm für 2026 veröffentlicht. Sie bietet bundesweit 450 Online- und Präsenz-Seminare rund um Planung, Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Technischer Gebäudeausrüstung (TGA), Betriebssicherheit, Arbeitsschutz und Brandschutz an. Zusätzlich umfasst das Programm zehn weitere Themen zur Persönlichkeitsentwicklung. Neu aufgenommen wurden die Seminare „Kipp- und Absetzbehälter – Befähigte Person zur Prüfung nach DGUV Information 214-016 und 214-017“, „Flurförderzeuge – Befähte Person zur Prüfung nach DGUV Vorschrift 68“ und „Fettabscheider – Sachkunde nach DIN 4040-100“. Die DGWZ bietet ein breites Spektrum produkt- und herstellerneutraler Seminare für Fachplaner, Architekten, Ingenieure, Errichter, Betreiber, Technische Leiter, verantwortliche Personen, Fachkräfte haustechnischer Abteilungen, Führungskräfte sowie Projektmanager und Mitarbeiter. Alle Seminare werden von qualifizierten Referenten mit Praxisbezug geleitet.

Autorin: Sidney Grunenberg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit

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Übersicht zu Persönlicher Schutzausrüstung

Persönliche Schutzausrüstung

Übersicht Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Einführung | Einsatzbereiche | Vorschriften | Hersteller | FAQWeitere Informationen

Einführung

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) bezeichnet jede Ausrüstung, die dazu bestimmt ist, von einer Person getragen oder gehalten zu werden, um sich gegen eine oder mehrere Gefährdungen für ihre Sicherheit und Gesundheit zu schützen. PSA ist die letzte Maßnahme in der Hierarchie der Schutzmaßnahmen (TOP-Prinzip: Technische, Organisatorische, Persönliche Maßnahmen). Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn technische und organisatorische Maßnahmen die verbleibenden Gefährdungen nicht vollständig ausschließen können. Ziel ist die Verringerung des Risikos von Verletzungen, Gesundheitsschäden und Berufskrankheiten am Arbeitsplatz.

Einsatzbereiche und Arten der PSA

Kopfschutz:
Schutzhelme (Industriehelme), Anstoßkappen zum Schutz vor herabfallenden oder pendelnden Gegenständen, Stößen, Hitze, elektrischem Strom.

Augen- und Gesichtsschutz:
Schutzbrillen, Vollsichtbrillen, Gesichtsschirme zum Schutz vor Splittern, Staub, Flüssigkeitsspritzern, Chemikalien, UV-/IR-Strahlung, Schweißlichtbögen.

Gehörschutz:
Gehörschutzstöpsel, Kapselgehörschutz zum Schutz vor Lärmpegeln über (ab muss Gehörschutz getragen werden).

Atemschutz:
Filternde Halbmasken (FFP1, FFP2, FFP3), Gebläseunterstützte Atemschutzgeräte zum Schutz vor Staub, Rauch, Dämpfen, Gasen, Aerosolen, Sauerstoffmangel.

Handschutz:
Schutzhandschuhe (z. B. Schnittschutz, Chemikalienschutz, Hitzeschutz) zum Schutz vor Schnittverletzungen, Abschürfungen, Chemikalien, Hitze/Kälte, Vibrationen.

Körperschutz (Rumpf):
Warnschutzwesten, Chemikalienschutzkleidung, Schürzen zum Schutz vor Hitze, Kälte, Flammen, Chemikalien, schlechter Sichtbarkeit (Warnschutz).

Fußschutz:
Sicherheitsschuhe (S-Klassen, z. B. S1, S3) zum Schutz vor herabfallenden Gegenständen, spitzen Gegenständen (Durchtrittsicherheit), Rutschgefahr, statischer Aufladung.

Absturzsicherung:
Auffanggurte, Verbindungsmittel, Falldämpfer zum Schutz vor Arbeiten in der Höhe, um einen Sturz zu verhindern oder dessen Folgen zu mindern.

Vorschriften

Hersteller

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Persönlicher Schutzausrüstung

Ist der Arbeitgeber verpflichtet, die PSA zu bezahlen?

Ja. Nach der PSA-Benutzungsverordnung muss der Arbeitgeber die PSA kostenlos zur Verfügung stellen und für deren Instandhaltung, Reinigung und Ersatz aufkommen.

Was bedeutet die CE-Kennzeichnung auf der PSA?

Die CE-Kennzeichnung signalisiert, dass der Hersteller oder Importeur bestätigt, dass das Produkt den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der relevanten EU-Verordnungen (insbesondere der PSA-Verordnung) entspricht. Bei komplexer PSA (Kategorie III) ist zusätzlich eine vierstellige Nummer einer benannten Stelle angegeben.

Welche Kategorien von PSA gibt es?

Die PSA-Verordnung teilt PSA in drei Kategorien ein, basierend auf der Schwere des Risikos, vor dem sie schützen soll:

  • Kategorie I (Geringes Risiko): Schutz gegen minimale Gefahren (z. B. einfache Gartenhandschuhe)
  • Kategorie II (Mittleres Risiko): Schutz gegen Risiken, die nicht in Kat. I oder III fallen (z. B. Sicherheitsschuhe, Schutzbrillen)
  • Kategorie III (Hohes Risiko): Schutz gegen tödliche Gefahren oder irreversible Gesundheitsschäden (z. B. Atemschutzmasken, PSA gegen Absturz, Chemikalienschutzanzüge). Für diese Kategorie ist eine jährliche Überprüfung durch eine benannte Stelle erforderlich.

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DIN 4040-100 – Abscheideranlagen für Fette – Teil 100: Anwendungsbestimmungen für Abscheideranlagen

DIN 4040-100
Abscheideranlagen für Fette – Teil 100: Anwendungsbestimmungen für Abscheideranlagen

Übersicht | Inhalt | Norm bestellen | Weitere Informationen

Übersicht

Im Zuge der Erarbeitung von EN 1825-1 und EN 1825-2 konnten nicht alle Festlegungen für Abscheideranlagen für Fette in allen CEN-Mitgliedsländern vereinheitlicht werden. Diese nicht in die Europäischen Normen aufgenommenen Anforderungen bleiben auf der Grundlage entsprechender bau-, satzungs- und wasserrechtlicher Bestimmungen bis auf weiteres gültig. Die für Deutschland erforderlichen Angaben wurden nun in der vorliegenden nationalen Ergänzungsnorm DIN 4040-100 beschrieben. Daraus ergibt sich, dass DIN EN 1825-1, DIN EN 1825-2 und DIN 4040-100 gemeinsam angewendet werden müssen, um das bisherige Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten. Die Norm legt für die Anwendung von Abscheideranlagen für Fette zusätzliche Bestimmungen für die folgenden Aspekte fest: chemische Beständigkeit von Werkstoffen und Wasserdichtheit von Beton, Baugrundsätze mit Blick auf Schachtaufbauten und Abdeckungen bei erdeingebauten und frei aufgestellten Abscheideranlagen innerhalb von Gebäuden, Zugänglichkeit, Zu- und Ablaufanschlüsse, Schlammfänge, Probenahmeschächte und -einrichtungen, werkmäßig und nachträglich hergestellte Kabeldurchführungen (einschließlich Austausch oder Änderung von Kabeln), Maße und Grenzabmaße, Beschichtungen/Auskleidungen und elektrische Einrichtungen, aber auch zu Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit, Brandschutz, Prüfungen der Wasserdichtheit des Betons und selbsttätiger Verschlusseinrichtungen sowie zur Kennzeichnung und Produktinformation. Die Bemessung umfasst zusätzliche Angaben zu Schlammfangvolumen, Fahrzeugwaschanlagen, Regenwasserabfluss und Flächenermittlung bei Schlagregen. Einen breiten Raum nehmen Aspekte der Planung, Einbau und Anschluss an die Entwässerungsanlage (Einbaustelle, Rohrverbindungen, Freiaufstellung von Abscheidern, paralleler Einbau von Abscheidern vor Ort, separate Auffangbehälter für Leichtflüssigkeiten, Schutz gegen Rückstau, Abscheider in überflutungsgefährdeten Bereichen) und Betrieb, Eigenkontrolle, Wartung, Entleerung und Generalinspektion der Abscheideranlage (einschließlich Betriebstagebuch und Entnahme von Abwasserproben) ein. Wegen ihrer funktionalen Bedeutung der Dichtheit von Abscheideranlagen wird ihrer Prüfung ein eigener Anhang gewidmet, in dem Anforderungen an die Regelfallprüfung und Prüfgeräte, Vorbereitung, Durchführung sowie zur Prüfung bei Vorliegen besonderer Bedingungen festgelegt werden. Viele Rückfragen aus der Fachöffentlichkeit veranlassten den Ausschuss zur Aufnahme eines informativen Anhanges für Einsatzgebiete von Abscheideranlagen für Fette.
Die Norm wurde vom Arbeitsausschuss NA 119-05-05 AA „Abscheider“ des DIN-Normenausschusses Wasserwesen (NAW) erarbeitet.

Die aktuell gültige Norm DIN 4040-100:2016-12 ist im Dezember 2016 in Kraft getreten und ersetzt DIN 4040-100:2004-12.

 

 

 

Inhalt

DIN 4040-100 Abscheideranlagen für Fette – Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Änderungen
Frühere Ausgaben

Anwendungsbereich
Normative Verweisungen
Begriffe
Abscheideranlage für Fette
Probenahmeschacht
Probenahmeeinrichtung
Behälterbereich
Schachtbereich

Werkstoffe
Chemische Beständigkeit
Wasserdichtheit des Betons

Baugrundsätze
Schachtaufbauten und Abdeckungen

Aufsatzstücke und deren Verbindungen bei erdeingebauten Abscheideranlagen
Abdeckungen von frei aufgestellten Abscheideranlagen innerhalb von Gebäuden

Zugänglichkeit

Ziele
Anforderungen

Zu- und Ablaufanschlüsse
Schlammfänge

Anforderungen
Einbau

Probenahmeschächte und Probenahmeeinrichtungen
Bestimmung der Nenngröße
Anforderungen an Kabeldurchführungen

Allgemeines
Werkmäßig hergestellte Kabeldurchführungen
Nachträglich hergestellte Kabeldurchführungen
Austausch oder Änderung von Kabeln
Maße und Grenzabmaße
Beschichtung/Auskleidung

Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit
Wasserdichtheit des Betons
Produktinformation und Kennzeichnung
Planung, Einbau und Anschluss an die Entwässerungsanlage
Allgemeines
Anwendungsbegrenzung für Abscheideranlagen bis einschließlich NS 1
Rohrverbindungen
Paralleler Einbau von Fettabscheidern vor Ort
Schutz gegen Rückstau
Abscheideranlagen in überflutungsgefährdeten Bereichen
Durchlüftung
Elektrische Einrichtungen

Betrieb
Allgemeines
Betriebsbedingungen
Eigenkontrolle
Wartung
Entnahme und Entleerung
Betriebstagebuch
Generalinspektion

Allgemeines
Umfang der Generalinspektion
Prüfbericht zur Generalinspektion
Mängelbeseitigung nach der Generalinspektion
Hinweise zur Entnahme von Abwasserproben

Prüfung der Dichtheit von Abscheideranlagen (normativ)
Allgemeines
Grundlagen
Anforderungen an die Dichtheit (Regelfall)
Prüfgeräte
Vorbereitung
Durchführung
Allgemeines
Bestimmung der jeweiligen Prüfdauer
Vorgehensweise

Allgemeines
Prüfung des Behälterbereichs
Prüfung des Schachtbereichs
Prüfergebnis
Prüfung im Einzelfall bei Vorliegen besonderer Bedingungen

Einsatzbedingungen von Abscheideranlagen (informativ)
Allgemeines
Sonderfälle
Spül- und Reinigungsmittel
Gewerbliches Geschirrspülen [4]

Literaturhinweise

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Stichworte
DIN 4040-100, Fettabscheider, Anforderungen, Begriffe, Inhalt, Norm, Prüfung, Verfahren, Vorgaben, Beispiele, Doku