Großraumbüros effizient belüften

Großraumbüros effizient belüften

Großraumbüros stellen hohe Anforderungen an die Lüftungstechnik: Flexible Belegungen, Desksharing und steigende Komfortansprüche erfordern Systeme, die sich dynamisch an wechselnde Raumnutzung anpassen – ohne Energie zu verschwenden.

Für die Planung empfiehlt sich eine zonenweise Auslegung, bei der die Luftmenge bedarfsgerecht geregelt wird. Die DIN EN 16798-1 „Energetische Bewertung von Gebäuden – Lüftung von Gebäuden – Teil 1: Eingangsparameter für das Innenraumklima zur Auslegung und Bewertung der Energieeffizienz von Gebäuden bezüglich Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik – Modul M1-6“ bietet dafür zwei Berechnungsverfahren, entweder anhand der Personenzahl (Verfahren 1) oder der CO₂-Konzentration im Raum (Verfahren 2). Ziel ist eine CO₂-Konzentration unter 1.000 ppm – besonders relevant bei hoher Belegungsdichte, temporärer Nutzung oder hybriden Arbeitsmodellen.

Mit variablen Volumenstromreglern lässt sich die Luftzufuhr exakt auf die tatsächliche Raumauslastung abstimmen. CO₂-, Feuchte- oder IAQ-Sensoren (Indoor Air Quality) liefern dabei kontinuierlich Messwerte, sodass die Luftmenge automatisch angepasst wird. In der Praxis bewährt sich dabei eine zonenweise Regelung: Bereiche mit unterschiedlichen Nutzungsprofilen – etwa Open-Space, Meetingräume oder Rückzugszonen – lassen sich separat steuern und gezielt bedarfsgerecht belüften. Das steigert nicht nur den Nutzerkomfort, sondern reduziert auch den Energiebedarf zur Luftaufbereitung spürbar – gerade in Zeiten hoher Energiepreise ein entscheidender Faktor. Auch die Auswahl geeigneter Luftdurchlässe trägt entscheidend zur Qualität bei. In offenen Bürostrukturen sind neben Funktionalität auch akustische Eigenschaften und optische Integration wichtig.

Neben der Technik gewinnt auch die digitale Planung zunehmend an Bedeutung. Moderne Softwaretools ermöglichen bereits in frühen Projektphasen die Auslegung, Optimierung und Simulation von Lüftungslösungen. So lassen sich Strömungsverläufe, Temperaturverteilungen und Luftmengen anschaulich visualisieren – ein Mehrwert für Planer und Bauherren gleichermaßen. www.dgwz.de/grossraumbuero-belueftung

Autor: Ralf Maiwald, Technischer Leiter, EXHAUSTO by Aldes GmbH

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DIN EN 50726-1 VDE 0827-1:2025-06 veröffentlicht - Bestehende Systeme entsprechen weiterhin den Anforderungen

NGRS-Norm DIN VDE V 0827-1 in DIN EN 50726-1 überführt

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2025-23
vom 05. August 2025

Im Juni 2025 ist die DIN EN 50726-1 VDE 0827-1:2025-06 „Notfall- und Gefahren-Systeme – Teil 1: Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS) – Grundlegende Anforderungen, Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Aktivitäten“ erschienen. Sie ersetzt die bisher nur in Deutschland gültige Vornorm DIN VDE V 0827-1 und ist jetzt als DIN EN 50726-1 europaweit gültig. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hin. Die Norm legt einheitliche Anforderungen an Notfall- und Gefahren-Systeme (NGRS) in Gebäuden fest und beschreibt die Mindestanforderungen für Planung, Installation und Betrieb solcher Systeme zur effektiven Kommunikation in Gefahrensituationen.

Gegenüber der Vorgängerversion aus dem Jahr 2016 hat sich der fachliche Inhalt kaum verändert. Die Norm wurde an europäischen Standards angepasst und unklare Formulierungen wurden überarbeitet und präzisiert. Der technische Kern blieb jedoch nahezu unverändert, weshalb die Bezeichnung der Norm auch nicht geändert wurde.

Für Fachplaner, Betreiber und Hersteller bedeutet dies: Anlagen und Systeme, die auf Grundlage der Ausgabe von 2016 errichtet oder konzipiert wurden, entsprechen weiterhin den geltenden Anforderungen. Eine Anpassung an die neue Normfassung ist nicht erforderlich und mit keinen zusätzlichen Investitionen verbunden.

„Die neue Version bringt keine grundlegenden Änderungen mit sich – sie sorgt aber für mehr Klarheit in der Anwendung. Wer bereits nach der Norm von 2016 gearbeitet hat, muss nichts umbauen oder anpassen“, erklärt Dipl.-Ing. Michael Schenkelberg, Mitarbeiter im Normenausschuss DKE 713.1.19 Notfall- und Gefahren-Reaktions-System (NGRS).

Ziel der Norm ist es, die Sicherheit von Personen im Gefahrenfall etwa bei Amoklagen, gesundheitlichen Notlagen oder Naturkatastrophen durch strukturierte Kommunikationsprozesse und systematische Alarmauslösung zu erhöhen. Die Norm gilt insbesondere für Bildungseinrichtungen, öffentliche Gebäude und Unternehmen mit erhöhtem Schutzbedarf.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Presse-Ansprechpartner
Sidney Grunenberg
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
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DIN EN 50726-1 VDE 0827-1:2025-06 für NGRS veröffentlicht – Bestehende Systeme entsprechen weiterhin den Anforderungen. www.dgwz.de/ngrs

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DIN EN 50726-1 VDE 0827-1:2025-06 veröffentlicht - Bestehende Systeme entsprechen weiterhin den Anforderungen

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Bildunterschrift: NGRS-Norm DIN VDE V 0827-1 in DIN EN 50726-1 überführt.

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www.dgwz.de/ngrs

VdS-Brandschutztage 2025

VdS-Brandschutztage 2025

Am 3. und 4. Dezember 2025 finden erneut die VdS-BrandSchutzTage in der Koelnmesse statt. Die internationale Veranstaltung für vorbeugenden Brandschutz kombiniert Fachmesse, Foren und Fachtagungen. Neu dabei ist die Sonderfläche „Baulicher Brandschutz“ mit Live-Demonstrationen. Sprinkleranlagen bilden erneut den Schwerpunkt mit praxisnahen Vorführungen und Prüfeinrichtungen. Im Fokus stehen junge Zielgruppen: Rundgänge für Schüler vermitteln Einblicke in Berufe und Innovationen im Brandschutz.

Autorin: Sidney Grunenberg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)

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DGWZ veröffentlicht Seminarprogramm 2025/2026

DGWZ veröffentlicht Seminarprogramm 2025/2026

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2025-22
vom 11. Juli 2025

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hat das neue Seminarprogramm für das Jahr 2025/2026 veröffentlicht. Das Seminarprogramm umfasst bundesweit über 330 Präsenzveranstaltungen und 210 Online-Seminare.

Das firmen- und produktneutrale Seminarangebot legt seinen Schwerpunkt auf Themen rund um Planung, Errichtung und Betrieb der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA), Brandschutz, Betriebssicherheit und Arbeitsschutz. Neu hinzugekommen ist der Bereich Persönlichkeitsentwicklung mit Seminaren wie „Zeitmanagement und Selbstorganisation“, „Konfliktmanagement“ sowie „Führen ohne Vorgesetztenfunktion“.

Das Seminarangebot der DGWZ umfasst 41 Themen. Die Seminare werden sowohl als Präsenzveranstaltungen als auch als interaktive Online-Seminare live durchgeführt. Beide Formate sind gleichwertig und vermitteln dieselben fachlichen Inhalte und die Qualifikation zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten. Die Weiterbildungen der DGWZ richten sich an Führungskräfte, Projektmanager, Selbstständige, Mitarbeiter, Planer, Errichter, Betreiber von Gebäuden, die Öffentliche Hand, Facility Manager, Verantwortliche Personen sowie Fachkräfte von haustechnischen Abteilungen. Die Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung richten sich an alle Personen, die ihre berufliche Entwicklung aktiv vorantreiben möchten. Das aktuelle Seminarprogramm kann auf der Website www.dgwz.de/seminare abgerufen werden.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

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DGWZ veröffentlicht Seminarprogramm 2025/2026 für Technische Gebäudeausrüstung (TGA) und Persönlichkeitsentwicklung. www.dgwz.de/seminarprogramm-2025-2026-pm

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www.dgwz.de/ seminarprogramm-2025-2026-pm

Pressemitteilung: PM-2025-22-DGWZ-Seminarprogramm-2025-2026.pdf

DGWZ veröffentlicht Seminarprogramm 2025/2026

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Bildquelle: DGWZ
Bildunterschrift: DGWZ veröffentlicht Seminarprogramm 2025/2026 für Technische Gebäudeausrüstung (TGA) und Persönlichkeitsentwicklung

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/seminare

Krisenvorsorge als Unternehmensaufgabe im Planerbrief Nr. 54

Krisenvorsorge als Unternehmensaufgabe im Planerbrief Nr. 54

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2025-21
vom 03. Juli 2025

Am 1. Juli 2025 ist der neue Planerbrief Nr. 54 der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) erschienen. Im Editorial beleuchtet die Gastautorin Dr. Monika John-Koch, Referatsleiterin am Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die sicherheitspolitischen Herausforderungen für Unternehmen vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Sie zeigt auf, wie sich durch die veränderte geopolitische Lage neue Anforderungen an die unternehmerische Krisenvorsorge ergeben. Unternehmen sind zunehmend gefordert, sicherheitsrelevante Fragestellungen mitzudenken und ihre Strukturen und Abläufe an die gestiegenen Anforderungen der gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge anzupassen.

Weitere Themen in diesem Planerbrief sind die überarbeitete DIN EN 12101-6 zur Rauch- und Wärmefreihaltung, die Energieeffizienz von Kälte- und Klimaanlagen, der neue Norm-Entwurf E DIN VDE 0834-1 zu Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen sowie die DGWZ-Zertifizierung für Fachkräfte für Wärmepumpen.

Der erste Beitrag beleuchtet die überarbeitete DIN EN 12101-6 als neues, einheitliches Prüfverfahren für Druckbelüftungsanlagen zur Rauchfreihaltung von Treppenhäusern, das mehr Planungssicherheit, Transparenz und geprüfte Sicherheit im Hochhausbau schafft. Der zweite Beitrag zeigt, wie gezielte Effizienzmaßnahmen durch Leistungsregelung bei Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen Betriebskosten senken und CO₂-Emissionen nachhaltig reduzieren können. Der dritte Beitrag informiert über den überarbeiteten Norm-Entwurf E DIN VDE 0834-1, der zentrale Anforderungen an Planung, Errichtung und Dokumentation von Rufanlagen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen neu regelt und dabei erstmals auch spezielle Anwendungen und standardisierte Nachweise berücksichtigt. Der vierte Beitrag stellt das neue DGWZ-Zertifizierungsangebot für Fachkräfte für Wärmepumpen vor, das auf der VDI 4645 basiert und qualifizierte Planer und Errichter in ein öffentliches Fachkräfteverzeichnis aufnimmt. Zudem wird das neue Seminarprogramm der DGWZ für 2025/2026 vorgestellt.

Der nächste Planerbrief Nr. 55 erscheint am 1. September 2025. Der Planerbrief kann kostenlos auf der Website www.planerbrief.de abonniert und heruntergeladen werden. Mit dem Planerbrief informiert die DGWZ alle zwei Monate unabhängig und neutral über neue Vorschriften, Technologien und Veranstaltungen zu Planung, Errichtung und Betrieb von Technischer Gebäudeausrüstung (TGA).

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Krisenvorsorge als Unternehmensaufgabe ist Thema im Planerbrief Nr. 54 der Juli-August-Ausgabe 2025. www.dgwz.de/neuer-planerbrief-54-pm

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www.dgwz.de/neuer-planerbrief-54-pm

Pressemitteilung: PM-2025-21-Planerbrief-54.pdf

Krisenvorsorge als Unternehmensaufgabe im Planerbrief Nr. 54

Bild 1: Planerbrief-54-Titel-Presse.jpg
Bildquelle: DGWZ
Bildunterschrift: Titel der 54. Ausgabe des Planerbriefs der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ).

Krisenvorsorge als Unternehmensaufgabe im Planerbrief Nr. 54

Bild 2: Planerbrief-54-Presse.jpg
Bildquelle: DGWZ
Bildunterschrift: Titel der 54. Ausgabe des Planerbriefs der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ).

Weiterführende Informationen

www.dgwz.de/planerbrief

Krisenvorsorge als Daueraufgabe

Krisenvorsorge als Daueraufgabe

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die Veränderung der sicherheitspolitischen Lage stellt Unternehmen vor Herausforderungen, die nicht nur wirtschaftlicher Art sind, sondern auch dazu führen, die eigene Krisenvorsorge kritisch zu hinterfragen und insgesamt breiter zu denken.

Mit der vielzitierten „Zeitenwende“ sieht sich die Wirtschaft nach Corona wiederum vor ungeahnten Herausforderungen, die sie als Akteurin in der gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge bewältigen muss: Sie gewährleistet die Versorgung der Bevölkerung, unterstützt im Rahmen der zivilen Verteidigung die Streitkräfte bei der Herstellung und Aufrechterhaltung ihrer Verteidigungsfähigkeit und trägt dazu bei, die Rolle Deutschlands als Host Nation Support, d. h. als Gastgeberland und Drehscheibe beim Transit alliierter Truppen, sicherzustellen.

Für Unternehmen ergeben sich hieraus neue Fragen, z. B.: Ist Personal als Reserve der Bundeswehr freizustellen? Sind die Ansprechpersonen auf ziviler und militärischer Seite bekannt? Gibt es Unternehmensbereiche, die vor physischen Einwirkungen besonders zu schützen sind? Wie sieht der Bedarf der militärischen Seite aus und kann er mit den vorhandenen Kapazitäten erfüllt werden? Mit diesen und weiteren Aspekten wird sich die Wirtschaft künftig auch befassen und bei der Krisenvorsorgeplanung ihren Anteil an der Sicherheitsvorsorge im Blick haben müssen.

Autorin: Dr. Monika John-Koch, Referatsleiterin, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

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DIN EN 12101 Teil 6 Druckbelüftungsanlagen

DIN EN 12101 Teil 6 Druckbelüftungsanlagen

Druckbelüftungsanlagen (DBA) sind zentrale Sicherheitssysteme im modernen Hochhausbau. Sie sorgen im Brandfall für rauchfreie Treppenräume, sodass Menschen sicher evakuiert und gerettet werden können. Der erzeugte Überdruck verhindert das Eindringen von Brandrauch – eine entscheidende Voraussetzung für funktionierende Flucht- und Rettungswege.

Bislang fehlte ein einheitliches, genormtes Prüfverfahren, um die Funktionsfähigkeit und Leistungsbeständigkeit von Druckbelüftungsanlagen verlässlich zu bewerten. Mit der überarbeiteten DIN EN 12101-6 „Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 6: Festlegungen für Differenzdrucksysteme – Bausätze“ steht nun erstmals ein solches Verfahren zur Verfügung. Die Norm definiert klare Anforderungen für die Prüfung der Systemkomponenten und ihrer Wechselwirkungen – unterteilt in drei Anhänge: Bausätze (A), Heißgasregelklappen (B) und Brandgasventilatoren (C). Nur regelungsrelevante Komponenten wie Ventilatoren, Frequenzumrichter, Drucksensoren und -klappen werden in die Prüfung einbezogen. Statische Elemente wie Dachkuppeln oder Entrauchungsklappen sind nicht prüfpflichtig.

Zwar können die Prüfstandsergebnisse nicht vollständig auf reale Gebäude übertragen werden – Faktoren wie Thermik, Türgrößen und Einbaubedingungen bleiben variabel. Dennoch bedeutet die Norm einen großen Schritt in Richtung Planungssicherheit, Transparenz und Vergleichbarkeit. Die Baustellenabnahme bleibt dabei unverzichtbar.

Hersteller haben ihre Systeme frühzeitig an die Normanforderungen angepasst bzw. entsprechende Komponenten entwickelt und erfolgreich geprüft. Meist entspricht die eingesetzte Technik bereits dem Stand der Norm. Unterschiede zwischen geprüften und nicht geprüften Systemen bestehen dann nur formal. Trotzdem bietet die Norm klare Vorteile bei der Systemwahl und schafft eine einheitliche Bewertungsgrundlage.

Die DIN EN 12101-6 gilt als wegweisender Qualitätsmaßstab. Schließlich stärkt sie den Anspruch auf geprüfte Sicherheit – im Sinne der Betreiber, Planer und aller, die sich im Ernstfall auf funktionierende Rettungswege verlassen müssen.

Autor: Klaus-Arndt Hueter, Pressereferent, TROX X-Fans GmbH

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Neue DGWZ-Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung

Neue DGWZ-Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2025-20
vom 16. Juni 2025

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) bietet ab August 2025 zehn neue Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung an. Dazu gehören die Seminare „Projektmanagement“, „Vom Mitarbeiter zur Führungskraft“, „Führen ohne Vorgesetztenfunktion“, „Umgang mit schwierigen Mitarbeitern und Kunden“, „Zeitmanagement und Selbstorganisation“, „Nutzung von KI-Tools“, „Stressbewältigung und mentale Stärke – Burnout vorbeugen“, „Präsentationstraining“, „Rhetorik“ sowie „Konfliktmanagement“. Die zweitägigen Seminare werden regelmäßig bundesweit in Präsenz und online durchgeführt.

Ziel der Seminare ist es, persönliche und soziale Kompetenzen gezielt zu fördern. Die Teilnehmer lernen, ihre Stärken auszubauen, Schwächen zu erkennen und daran zu arbeiten. Neben praktischen Methoden vermitteln die Kurse zentrale Schlüsselqualifikationen wie Selbstreflexion, Zielorientierung, Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Resilienz und emotionale Intelligenz.

Die Seminare richten sich an alle Personen, die ihre berufliche Entwicklung aktiv vorantreiben möchten. Sie fördern gezielt Motivation, Belastbarkeit und Führungskompetenz. Nach Abschluss des Seminars erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat mit Angaben der Lehrinhalte und Zeiten. Die Teilnahmegebühr für die zweitägigen Seminare inklusive Prüfung beträgt 1.200 Euro zzgl. MwSt.

Die ersten Seminare „Projektmanagement – Crashkurs für erfolgreiche Projekte“ und „Präsentationstraining – Erfolgreich Präsentieren mit PowerPoint“ finden vom 26. bis 27. August 2025 in Frankfurt am Main statt. Das erste Online-Seminar „Präsentationstraining“ findet vom 4. bis 5. September 2025 statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte unter www.dgwz.de/persoenlichkeitsentwicklung.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien, Vorschriften und zur Persönlichkeitsentwicklung für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

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Sidney Grunenberg
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Projektmanagement, Führungskompetenz, Kommunikation, Rhetorik, Zeitmanagement, Selbstorganisation, Selbstmanagement, Künstliche Intelligenz, ChatGPT, KI-Tools, Konfliktlösung, Konfliktmanagement, Stressbewältigung, Burnout, Seminar

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Die DGWZ bietet ab August 2025 zehn neue Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung an. www.dgwz.de/seminare-persoenlichkeitsentwicklung-pm

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www.dgwz.de/seminare-persoenlichkeitsentwicklung-pm

Pressemitteilung: Neue-Seminare-Persoenlichkeitsentwicklung.pdf
Neue DGWZ-Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung

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Bildquelle: Jacob Lund – stock.adobe.com
Bildunterschrift: Die DGWZ bietet zehn neue Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung an.

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Energieeffizienz dank Leistungsregelung

Energieeffizienz dank Leistungsregelung

Energieeffizienz ist nicht nur im Hinblick auf die Erfüllung von Minimum Efficiency Performance Standards (MEPS) oder der Anforderungen der neuen EU-Verordnung für das Ökodesign nachhaltiger Produkte (ESPR) von Bedeutung. Eine Investition in die Effizienz von Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen bietet Betreibern zahlreiche Mehrwerte, darunter reduzierte Betriebskosten und einen reduzierten Carbon Footprint durch einen geringeren Energieverbrauch. Es lohnt sich häufig auch, Bestandsanlagen einer eingehenden Prüfung zu unterziehen und gezielte Nachrüstungen vorzunehmen, da sich hier oftmals ungenutzte Energieeinsparpotenziale verbergen.

Die Energieeffizienz von Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen basiert zum einen auf energieeffizienten Komponenten und zum anderen auf einem energieeffizienten Betrieb. Hierfür sind fortschrittliche Methoden zur Leistungsregelung des Verdichters beziehungsweise des Verdichterverbundes entscheidend.

Autorin: Carina Konopka, Expert Product Content, Bitzer

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Neues DGWZ-Seminar Photovoltaikanlagen durchgeführt

Neues DGWZ-Seminar „Photovoltaikanlagen“ erfolgreich durchgeführt

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2025-19
vom 02. Juni 2025

Am 22. und 23. Mai 2025 hat online zum ersten Mal das Seminar „Photovoltaikanlagen – Befähigte Person zur Prüfung gemäß VDE 0126-23-1“ der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) erfolgreich stattgefunden.

Das zweitägige Seminar vermittelte den Teilnehmern Kenntnisse zur eigenständigen Planung, Installation, Wartung und Prüfung von Photovoltaikanlagen gemäß VDE 0126-23-1. Neben rechtlichen Grundlagen wurden insbesondere technische Normen, Sicherheitsaspekte sowie praxisrelevante Themen wie Projektierung, Montage und Dokumentation intensiv behandelt. Die Teilnehmer erhielten zudem Checklisten für Inspektion und Instandhaltung sowie Projektierungsbeispiele zur fachgerechten Umsetzung im beruflichen Umfeld.

Die Teilnehmer des Seminars stammten aus unterschiedlichsten beruflichen Bereichen, darunter Ingenieurbüros, dem Handwerk sowie Einrichtungen des öffentlichen Sektors. Alle Teilnehmer, die die abschließende Prüfung erfolgreich absolvierten, erhielten den Sachkundenachweis „Photovoltaikanlagen – Befähigte Person zur Prüfung gemäß VDE 0126-23-1“ mit Angabe der Lehrinhalte und -zeiten.

Der Referent des Seminars Nils Gräfer, Elektrotechnik-Ingenieur und Leiter der Gebäudetechnik (ELT) bei energydesign braunschweig GmbH, berichtet zufrieden: „Das Seminar war äußerst produktiv, die Arbeitsatmosphäre war gut und die Teilnehmer haben etwas für ihren Arbeitsalltag mitnehmen können.“

Die nächsten Seminare finden am 22. bis 23. Juli 2025 in Stuttgart und am 23. bis 24. Juli in Köln statt. Die nächsten Online-Seminare finden am 17. bis 18. Juli 2025 und am 08. bis 09. September 2025 statt. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten stehen auf der DGWZ-Website www.dgwz.de/photovoltaikanlagen.

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Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

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Sidney Grunenberg
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
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Schlagworte
Photovoltaikanlagen, VDE 0126-23-1, Befähigte Person, Wartung, Prüfung, Seminar

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Neues DGWZ-Seminar „Photovoltaikanlagen“ erfolgreich durchgeführt. www.dgwz.de/durchfuehrung-seminar-photovoltaikanlagen-pm

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www.dgwz.de/durchfuehrung-seminar-photovoltaikanlagen-pm

Pressemitteilung: Seminar-Photovoltaikanlagen-VDE-0126-23-1-Befaehigte-Person.pdf

Neues DGWZ-Seminar Photovoltaikanlagen durchgeführt

Bild: Seminar-Photovoltaikanlagen-VDE-0126-23-1-Presse.jpg
Bildquelle: stock.adobe.com – Angelo Esslinger
Bildunterschrift: Neues DGWZ-Seminar „Photovoltaikanlagen“ erfolgreich durchgeführt.

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/photovoltaikanlagen