Mit Solarstrom Kosten senken

Mit Solarstrom Kosten senken

Die Anschaffung einer eigenen Photovoltaik-Anlage hat sich für Hausbesitzer in Deutschland noch nie so gelohnt wie im Moment – das zeigt eine aktuelle Solarwatt-Analyse. Auch immer mehr Unternehmen setzen auf selbsterzeugten Solarstrom.

Der Preis für eine Solaranlage mit Batteriespeicher ist in den vergangenen Jahren stark gesunken: von rund 25.000 Euro inklusive Installation und allem Zubehör in 2022 auf aktuell 17.500 Euro. Dazu kommen weitere Einsparungen, die durch einen dynamischen Stromtarif möglich sind. Der zusätzlich benötigte Reststrom wird über einen intelligenten Energiemanager einfach dann bezogen, wenn die Energie an der Strombörse besonders günstig ist.

Besitzer eines typischen Einfamilienhauses können mit einer gängigen Solaranlage pro Jahr mehr als 2.000 Euro Stromkosten einsparen. Die Anlage amortisiert sich inklusive einkalkulierter Folgekosten für einen Gerätetausch schon nach etwa zehn Jahren. Noch mehr sparen Hausbesitzer mit Sektorenkopplung: Sie laden damit ihr Elektroauto und betreiben zusätzlich eine Wärmepumpe mit Solarstrom.

Auch immer mehr Unternehmen setzen auf eine eigene Solaranlage mit Batteriespeicher, um Sonnenstrom günstig zu produzieren und zu nutzen – bestenfalls in Kombination mit einem dynamischen Stromtarif. Im Durchschnitt amortisiert sich eine solche gewerbliche Anlage schon nach etwa sieben Jahren.

Autor: Norbert Betzl, Produktmanager, Solarwatt GmbH

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Hersteller und Anbieter von persönlicher Schutzausrüstung (PSA)

Hersteller und Anbieter von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA)

Hersteller und Anbieter von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA)

Einführung | Würth | Atlas | Bierbaum-Proenen | Born | Carl Nolte | Fitzner | Herock | Schäfer | Hultafors | Kiel | Korntex | Leipold | Lupos | Kübler | Rofa | Scheibler | Uvex | Weitere Informationen

Einführung

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist ein zentraler Bestandteil moderner Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen in nahezu allen Industriebereichen. Sie dient dem Schutz von Beschäftigten vor physischen, chemischen, biologischen und mechanischen Gefahren und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Arbeitssicherheit. Eingesetzt wird PSA insbesondere im Baugewerbe, in der Industrie, in Laboren, in der Medizin sowie bei Feuerwehr- und Rettungsdiensten. Ihre einwandfreie Funktion ist maßgeblich für die Sicherheit und Gesundheit der Anwender. Unternehmen sind verpflichtet, geeignete Schutzausrüstung bereitzustellen und deren regelmäßige Wartung, Prüfung und sachgemäße Verwendung sicherzustellen. Darüber hinaus unterliegt PSA strengen Normen und Zertifizierungen, die ihre Schutzwirkung und Einsatzbereiche verbindlich festlegen.

Herstellerverzeichnis Persönliche Schutzausrüstung

Herstellerverzeichnis Aufzugsanlagen

Herstellerverzeichnis Persönliche Schutzausrüstung (PDF)

Adolf Würth GmbH & Co. KG

Reinhold-Würth-Straße 12-17
74653 Künzelsau-Gaisbach

Telefon: 07940 15-2400
E-Mail: info@wuerth.com
Website: https://www.wuerth.de/

Atlas GmbH & Co.KG

Frische Luft 159
44319 Dortmund

Telefon: 0231 9242 100
E-Mail: office@atlasschuhe.de
Website: https://www.atlasschuhe.de

Bierbaum-Proenen GmbH & Co. KG

Domstraße 55-73
50668 Köln

Telefon: 0221 16 56 0
E-Mail: info@bp-online.com
Website: https://www.bp-online.com/de-de/

Born GmbH

Poststraße 4
37351 Dingelstädt

Telefon: 036075 5060
E-Mail: info@born-germany.de
Website: https://born-germany.de/workjay/

Carl Nolte Technik GmbH

Mergenthalerstraße 11-17
48268 Greven

Telefon: 02571160
E-Mail: info@carlnolte.de
Website: https://www.carlnolte-arbeitsschutz.de/produkte/persoenliche-schutzausruestung-mit-system

Fitzner GmbH & Co. KG

Schillerstraße 53
32361 Pr. Oldendorf

Telefon: 05742-9303-0
E-Mail: info@fitzner.de
Website: https://www.fitzner.de/

Herock Deutschland GmbH

Am Nordpark 3
41069 Mönchengladbach

Telefon: 02161 949 900 9
E-Mail: info@herock.de
Website: https://www.herockworkwear.com/de

HS Hans Schäfer Mode GmbH

Hertzstraße 3
96129 Strullendorf/Bamberg

Telefon: 095 43 44 06-0
E-Mail: info@hans-schaefer.com
Website: https://www.hans-schaefer.com/

Hultafors Group Germany GmbH

Luisenstraße 1
32052 Herford

Telefon: 05221 14110-99
E-Mail: info@hultaforsgroup.de
Website: https://www.snickersworkwear.de/

Kiel & Co. GmbH

Vegesacker Heerstraße 142
28757 Bremen

Telefon: 0421 69201-0
E-Mail: info@kielundco.de
Website: https://www.kielundco.de/

Korntex GmbH

Carl-Zeiss-Straße 5
70736 Fellbach

Telefon: 0711 888 88 777
E-Mail: info@korntex.com
Website: https://korntex.de/de/

Leipold + Döhle GmbH

Thüringer Straße 22 A
37269 Eschwege

Telefon: 05651 7454-0
E-Mail: info@leipold-doehle.com
Website: https://www.leipold-doehle.com/

Lupos GmbH

Roentgenstraße 10
84130 Dingolfing

Telefon: 0160 96336056
E-Mail: dirk.bachschneider@lupos-safety.com
Website: https://www.lupos-safety.com/

Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG

Jakob-Schüle-Straße 11-25
73655 Plüderhausen

Telefon: 07181 8003-31
E-Mail: info@kuebler.eu
Website: https://www.kuebler.eu/

Rofa Bekleidungswerk GmbH & Co. KG

Fabrikstraße 23
48465 Schüttorf

Telefon: 05923 898 0
E-Mail: info@rofa.de
Website: https://www.rofa.de/

Scheibler Importgesellschaft mbH

Industriestraße 11
94330 Salching

Telefon: 09421 9627-0
E-Mail: info@scheibler-wear.de
Website: https://www.scheibler-wear.de/

Uvex Arbeitsschutz GmbH

Würzburger Straße 181-189
90766 Fürth

Telefon: 0911 97 36-0
E-Mail: safety@uvex.de
Website: https://www.uvex-safety.com/de/

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Arbeitsschutz: Gesunde Luft in der Industrie

Arbeitsschutz: Gesunde Luft in der Industrie

Am neuen Standort der Firma Pfaffinger Anlagenbau & Energietechnik GmbH wurde der Arbeitsschutz von Beginn an konsequent in die Gebäudeplanung integriert. Von der Planung bis zur Inbetriebnahme der Absaugsysteme vergingen rund acht Monate.

Für zwei Hallen wurde ein umfassendes Absaugsystem installiert, das punktuelle Erfassung und zentrale Hallenlüftung nach dem Schichtenlüftungsprinzip kombiniert. So wird Schweißrauch und Staub direkt an sechs Absaugstellen pro Halle erfasst, zusätzlich sorgt die intelligente Hallenlüftung für eine saubere Luftqualität. Dies schützt die Mitarbeiter nachhaltig und schafft ein sicheres Arbeitsumfeld.

Die Auslegung der Anlagen erfüllt die aktuellen Normen und Vorschriften: Für die Halle mit Edelstahlbearbeitung war eine Ausführung mit W3-Prüfzeugnis gemäß TRGS 528 „Schweißtechnische Arbeiten“ erforderlich. Damit ist ein Umluftbetrieb bei einem Abscheidegrad von 99,9 % möglich und die Anforderungen an den Umgang mit krebserzeugenden Edelstahlstäuben werden zuverlässig erfüllt.

Das Projekt zeigt, wie Arbeitsschutz von Anfang an Teil einer vorausschauenden Gebäudeplanung sein kann.

Autor: Jenny Göser-Eckert, Corporate Communications Specialist, ESTA Apparatebau GmbH & Co. KG

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Spannungsqualität im Gebäude: Warum Power Quality zur Planungssache wird

Spannungsqualität im Gebäude: Warum Power Quality zur Planungssache wird

Erneuerbare Energien, Elektromobilität und moderne Gebäudetechnik verändern die Stromversorgung in Gebäuden grundlegend. Getrieben durch Energieeinsparung kommen immer mehr nichtlineare Verbraucher wie LED-Beleuchtungen, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, Wärmepumpen oder Photovoltaik-Wechselrichter in unsere Gebäude. Diese belasten die Spannungsqualität (Power Quality) in vielerlei Hinsicht. Für Planer und Ingenieure der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) bedeutet das: Netzstörungen wie Oberschwingungen, Flicker oder Spannungseinbrüche sind kein Randthema mehr, sondern beeinflussen Betriebssicherheit, Lebensdauer und Energieeffizienz der technischen Gebäudeausrüstung.

Gerade durch das verstärkte Aufkommen von Leistungselektronik treten zunehmend auch Störungen durch höhere Frequenzen von Supraharmonischen (> 2 kHz bis 150 kHz) in den Stromnetzen auf. Die Herausforderungen zeigen sich in der Praxis: Empfindliche Geräte reagieren auf diese Supraharmonischen Störungen mit Fehlfunktionen oder Ausfällen. Unerkannte Qualitätsprobleme im Stromnetz können auch zu erhöhtem Energieverbrauch, Ausfallzeiten oder vorzeitigem Verschleiß führen. Aktuelle Normen zur Spannungsqualität (EN 50160, IEC 61000-4-30 Klasse A Ed. 3, VDE-AR-N 4105/4110) wurden im Frequenzbereich erweitert – mit Verträglichkeitspegeln bis 150 kHz.

Planer und Betreiber können hier frühzeitig Weichen stellen: Eine kontinuierliche Netzüberwachung und Power Quality Messung mit fest installierten Geräten ermöglicht, Probleme bereits im Vorfeld zu erkennen und gezielt Maßnahmen wie Filtertechnik, Netzregelung oder eine angepasste Auslegung der elektrischen Infrastruktur zu ergreifen. Moderne Power-Quality-Analysatoren erfassen präzise Daten bis in die Tiefe der Niederspannung. So wird Spannungsqualität nicht nur messbar, sondern auch planbar. Die hochgenauen Messwerte lassen sich über offene Schnittstellen sicher in bestehende Energiemanagementsysteme integrieren. Gleichzeitig zeichnet das Gerät selbst kleinste Störungen als „Black Box“ im Energiesystem auf, ein unverzichtbarer Vorteil, insbesondere bei der Übergabe ins öffentliche Netz.

Ob festinstallierte Netzanalysatoren für das kontinuierliche Monitoring, mobile Power Quality Logger oder intelligente Regelungssysteme: entscheidend ist, Spannungsqualität (Power Quality) in der Gebäudeplanung zu berücksichtigen. Nur so lassen sich Gebäude zukunftssicher, energieeffizient und störungsfrei betreiben

Autor:
Jürgen Blum, Produktmanager, A. Eberle GmbH & Co. KG

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Hersteller und Anbieter von Notstromversorgung

Hersteller und Anbieter von Notstromversorgung

Hersteller und Anbieter von Notstromversorgung

Einführung | Herstellerverzeichnis Notstromversorgung | Allgäu Batterie | BV | Effekta | Endress | Feeser | Frerk | Kunzler | Lipecky | MAN | Clasen | Piller | Rekoba | Reschke | RID | Rolls-Royce | SET | Filstal | WA | Weitere Informationen

Einführung

Notstromversorgungsanlagen sind ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Infrastruktur und gewährleisten die kontinuierliche Stromversorgung bei Netzausfällen. Sie sichern den Betrieb kritischer Systeme in Wohngebäuden, Krankenhäusern, Rechenzentren, Bürokomplexen und Industrieanlagen. Zu den gängigen Lösungen zählen Diesel- und Gasmotor-Generatoren, USV-Anlagen sowie hybride Systeme, die sich flexibel an individuelle Anforderungen anpassen lassen. Eine regelmäßige Wartung und Prüfung ist entscheidend für die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Anlagen. Betreiber sollten dabei auf zertifizierte Qualität und fachgerechte Betreuung setzen, um Ausfälle zu vermeiden und höchste Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Herstellerverzeichnis Notstromversorgung

Herstellerverzeichnis Aufzugsanlagen

Herstellerverzeichnis Notstromversorgung (PDF)

Allgäu Batterie GmbH & Co. KG

Hoyen 21
87490 Haldenwang

Telefon: 08374 24124-0
E-Mail: info@allgaeubatterie.de
Website: https://www.allgaeubatterie.de/

BV Bauer Vertrieb GmbH

Harhausen 2b
51688 Wipperfürth

Telefon: 022678715115
E-Mail: info@bauer-generatoren.de
Website: https://bauer-generator.de/

Effekta Regeltechnik GmbH

Rheinwaldstraße 34
78628 Rottweil

Telefon: 0741 17451-0
E-Mail: info@effekta.com
Website: https://www.effekta.com/

Endress Elektrogerätebau GmbH

Neckartenzlinger Straße 39
72658 Bempflingen

Telefon: 071 239737-0
E-Mail: vertrieb@endress-stromerzeuger.de
Website: https://shop.endress-stromerzeuger.de/

Feeser GmbH

Auf der Haid 14
79235 Vogtsburg

Telefon: 07662 93560-0
E-Mail: post@feeser-gmbh.de
Website: https://www.feeser-generators.com/

Frerk Aggregatebau GmbH

Industriestraße 1 A
27333 Schweringen

Telefon: 04257 9300-0
E-Mail: info@frerk-aggregatebau.com
Website: https://www.frerk-aggregatebau.com/

Kunzler Notstromtechnik GmbH

Hasselhorstweg 16
60599 Frankfurt am Main

Telefon: 06181 4363-10
E-Mail: info@kunzlerstrom.de
Website: https://kunzlerstrom.de/

Lipecky Notstromtechnik GmbH

Lärchenweg 3
64665 Alsbach-Hähnlein

Telefon: 06257 99818-0
E-Mail: info@lipecky-notstrom.de
Website: https://lipecky-notstrom.de/

MAN Truck & Bus SE

Dachauer Straße 667
80995 München

Telefon: 089 1580-0
E-Mail: imprint@man.eu
Website: https://www.man.eu/engines/de/produkte/energieerzeugung/diesel/energieerzeuger-diesel.html

Notstromtechnik-Clasen GmbH

Kurt-Fischer-Straße 39
22926 Ahrensburg

Telefon: 04102 2102-0
E-Mail: info@ntc-gmbh.com
Website: https://www.ntc-gmbh.com/

Piller Germany GmbH & Co. KG

Abgunst 24
37520 Osterode

Telefon: 05522 311-0
E-Mail: germany@piller.com
Website: https://www.piller.com/de-de/

Rekoba Relais- und Fernmeldetechnik GmbH

Ederstraße 6
12059 Berlin

Telefon: 030 68998-0
E-Mail: info@rekoba.de
Website: https://www.rekoba.de/

Reschke GmbH

Maybachstraße 12
73278 Schlierbach

Telefon: 07021 87828-0
E-Mail: info@reschke-notstrom.de
Website: https://www.reschke-notstrom.de/

RID GmbH

Industriestraße 46
74912 Kirchardt

Telefon: 07266 91347-0
E-Mail: info@rid-stromerzeuger.de
Website: https://www.rid-stromerzeuger.de/

Rolls-Royce Power Systems AG

Maybachplatz 1
88045 Friedrichshafen

Telefon: 07541 9091
E-Mail: info@ps.rolls-royce.com
Website: https://www.mtu-solutions.com/eu/de/applications/power-generation/power-generation-solutions/standby-power.html

SET Stange Energietechnik GmbH

Lise-Meitner-Straße 13A
40764 Langenfeld

Telefon: 02173 39937-0
E-Mail: info@german.energy
Website: https://set-stromerzeuger.de/

Stromerzeuger Filstal GmbH

Heilbronner Straße 12
73037 Göppingen

Telefon: 07161 5057303
E-Mail: anfrage@SEF-gmbh.de
Website: https://stromerzeuger-filstal.de/

WA Notstromtechnik GmbH

Waldstraße 11
33415 Verl

Telefon: 05246 9200-0
E-Mail: info@wa-stromerzeuger.de
Website: https://www.wa-stromerzeuger.de/

Weitere Informationen

Der Weckruf für Notstromversorgung in Deutschland

Der Weckruf für Notstromversorgung in Deutschland

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2025-28
vom 25. September 2025

Am 10. September 2025 ereignete sich der längste Stromausfall Berlins der Nachkriegszeit. Der großflächige Stromausfall im Südosten der Hauptstadt dauerte 60 Stunden an und wurde durch einen Brandanschlag auf Starkstromleitungen verursacht. Rund 45.000 Haushalte und zahlreiche Unternehmen waren betroffen, darunter auch Schul-, Pflege- und Forschungseinrichtungen. Dieses Ereignis zeigt in deutlicher Weise auf: Es bedarf robuster Notstromversorgung und umfassender Vorsorge, damit kritische Leistungen weiterhin gesichert bleiben.

„Das Thema Notstromversorgung hat in den vergangenen Monaten deutlich an Bedeutung gewonnen – das deutsche Stromnetz zeigt zunehmend Schwankungen und es kommt häufiger zu Ausfällen. Viele Verantwortliche wissen nicht, wie vielfältig die Möglichkeiten der Notstromversorgung tatsächlich sind“, erklärt Pascal Gaffron, Referent für Notstromversorgung bei der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) und Technischer Betriebsleiter bei der Firma Elektro- und Steuerungstechnik Gaffron.

Um auf künftige Stromausfälle vorbereitet zu sein, müssen technische und organisatorische Maßnahmen eng abgestimmt werden. Eine zentrale Rolle spielen leistungsfähige Notstromaggregate für kritische Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeheime, Rechenzentren und Wasserwerke. Ergänzend können mobile Stromcontainer und große Batteriespeicher eingesetzt werden, um Energie über Stunden oder sogar Tage zu sichern. Dezentrale Stromerzeugungssysteme, wie Photovoltaikanlagen mit Speichern, Blockheizkraftwerke oder Mikronetze ermöglichen zudem, einzelne Bereiche zeitweise autark zu versorgen. Ebenso wichtig ist der Ausbau redundanter Versorgungswege und mehrfacher Anbindungen, um kritische Netzknoten widerstandsfähiger zu machen.

Neben technischen Lösungen braucht es organisatorische Vorsorge. Verbindliche Notfall- und Backup-Pläne für Behörden und Unternehmen, regelmäßige Blackout-Übungen sowie die enge Kooperation mit Hilfsorganisationen wie THW, Feuerwehr und Bundeswehr erhöhen die Reaktionsfähigkeit. Dazu gehören auch die rechtzeitige Bevorratung von Treibstoffen für Generatoren, Kommunikationsmitteln und wichtigen Ressourcen sowie klar definierte Meldeketten.

Auch die Bevölkerung selbst kann beitragen: Hausnotstromlösungen wie kleine Generatoren oder Batteriespeicher für wichtige Geräte, Notfallausrüstung mit Taschenlampen, Batterien, Powerbanks und Kurbelradios sowie kommunale Notfalltreffpunkte, an denen Strom, Wärme und medizinische Versorgung bereitstehen, helfen, Versorgungslücken zu überbrücken.

Der Stromausfall im Berliner Südosten ist mehr als nur ein technisches Versagen – er ist ein Weckruf. Nur durch vorausschauende Planung, ausreichende Notstromversorgung und resilienten Netzausbau kann gewährleistet werden, dass Gesellschaft, Wirtschaft und öffentliche Dienste auch in Krisenzeiten stabil und sicher bleiben.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

Presse-Ansprechpartner
Sidney Grunenberg
Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH
Louisenstraße 120
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon  06172 98185-30
Telefax   06172 98185-99
presse@dgwz.de
www.dgwz.de/presse

Tweet-Vorschlag
Es bedarf robuster Notstromversorgung und umfassender Vorsorge, damit kritische Infrastruktur im Falle eines Blackouts weiterhin gesichert bleiben. www.dgwz.de/blackout-notstromversorgung-pm

Pressemitteilung und Pressebild zum Download
www.dgwz.de/blackout-notstromversorgung-pm

Pressemitteilung: Blackout-Notstromversorgung.pdf

Der Weckruf für Notstromversorgung in Deutschland

Bild: Blackout-Notstromversorgung-Presse.jpg
Bildquelle: ShDrohnenFly – stock.adobe.com
Bildunterschrift: Es bedarf robuster Notstromversorgung und umfassender Vorsorge, damit kritische Infrastruktur im Falle eines Blackouts weiterhin gesichert bleiben.

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/notstromversorgung

KI als Hilfsmittel für die gesetzeskonforme Betreiberverantwortung?

KI als Hilfsmittel für die gesetzeskonforme Betreiberverantwortung?

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2025-27
vom 16. September 2025

Die Betreiberverantwortung im technischen Betrieb von Gebäuden, Anlagen und technischen Infrastrukturen unterliegt strengen gesetzlichen Anforderungen. Eine sichere, rechtskonforme und effiziente Umsetzung dieser Pflichten ist ohne den Einsatz digitaler Hilfsmittel heute kaum noch möglich. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hin.

Insbesondere CAFM-Systeme (Computer Aided Facility Management) spielen eine zentrale Rolle: Sie ermöglichen eine strukturierte Wartungs- und Prüfplanung, die lückenlose Dokumentation der Leistungen und gewährleisten den notwendigen Überblick über die Vielzahl technischer und gesetzlicher Pflichten. Um arbeitsschutzrechtliche Verpflichtungen bei technischen Anlagen zu erfüllen, stehen verschiedene digitale Tools zur Verfügung, die teilweise durch die Berufsgenossenschaften bereitgestellt werden. Diese helfen dabei Gefährdungsbeurteilungen und Risikoanalysen zu erstellen, um Prüfzyklen festzulegen und relevante Schutzmaßnahmen zu identifizieren.

Allerdings bringen digitale Hilfsmittel auch Gefahren mit sich. Durch die wachsende Verbreitung KI-gestützter Systeme wie ChatGPT, Gemini, Claude und Mistral greifen immer mehr Nutzer auf diese Technologien zur Informationsrecherche zurück. Doch gerade im sicherheits- und rechtsrelevanten Kontext ist große Vorsicht geboten: Wenn KI-Modelle ohne präzise Fragestellungen, Einschränkungen oder fachlichen Kontext verwendet werden, liefern sie oft veraltete, nicht vollständige oder schlichtweg falsche Ergebnisse.

In mehreren Praxistests wurden durch generative KI-Inhalte Gesetze oder Pflichten zitiert, die in Wirklichkeit nicht existieren und auch Pflichten nicht vollständig dargestellt. Dies stellt ein erhebliches Risiko für Betreiber dar, die sich bei der Umsetzung ihrer Betreiberpflichten auf solche Quellen verlassen.

„Digitale Werkzeuge sind heute das Rückgrat der Betreiberverantwortung allerdings nur, wenn sie fachlich fundiert eingesetzt werden. Wer KI-gestützte Systeme nutzt, ohne die Ergebnisse kritisch zu prüfen, läuft Gefahr, auf falsche Informationen zu bauen,“ warnt Bernd Lausch, Leiter Gebäudetechnik Deutschland bei der Dussmann GmbH. Deshalb „gewährleistet nur die Kombination aus digitalen Lösungen und qualifizierter Fachkenntnis die Rechtssicherheit im technischen Betrieb“, so Lausch weiter.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

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Sidney Grunenberg
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Tweet-Vorschlag
KI als Hilfsmittel für die gesetzeskonforme Betreiberverantwortung? www.dgwz.de/betreiberverantwortung-ki-tools-pm

Pressemitteilung und Pressebild zum Download
www.dgwz.de/betreiberverantwortung-ki-tools-pm

Pressemitteilung: Betreiberverantwortung-KI-Tools.pdf

KI als Hilfsmittel für die gesetzeskonforme Betreiberverantwortung?

Bild: Betreiberverantwortung-KI-Tools-Presse.jpg
Bildquelle: Wolfgang Bellwinkel / DGUV
Bildunterschrift: Die Betreiberverantwortung im technischen Betrieb von Gebäuden, Anlagen und Infrastrukturen unterliegt strengen gesetzlichen Anforderungen.

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/betreiberverantwortung

Medica Düsseldorf 2025

Medica Düsseldorf 2025

Die MEDICA 2025 findet vom 17. bis 20. November 2025 auf dem Messegelände in Düsseldorf statt. An der Messe nehmen über 5.000 Aussteller aus mehr als 70 Ländern teil und es werden rund 80.000 Fachbesucher erwartet. Das Themenspektrum umfasst unter anderem Elektromedizin, Labortechnik, Diagnostika, medizinische Bildgebung, Health-IT, mobile Health sowie Angebote aus den Bereichen Physiotherapie, Orthopädietechnik und Verbrauchsmaterialien. Die Messe wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Foren, Konferenzen und Sonderschauen ergänzt. Dazu gehören beispielsweise das Health-IT-Forum, das Tech-Forum, das Labmed-Forum sowie Wettbewerbe wie die MEDICA Start-Up Competition. Parallel zur MEDICA findet zudem die COMPAMED, die internationale Fachmesse für Zulieferer der Medizintechnik, statt. Besucher können die Messehallen von Montag bis Mittwoch jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr und am Donnerstag bis 16:00 Uhr besuchen.

Autorin: Sidney Grunenberg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)

Weitere Informationen

Feststellanlagen und Feuerschutzabschlüsse: Neue Norm-Entwürfe DIN 14677-1 und DIN 14677-2 erschienen

Feststellanlagen und Feuerschutzabschlüsse: Neue Norm-Entwürfe DIN 14677-1 und DIN 14677-2 erschienen

Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ)
Pressemitteilung Nr. 2025-25
vom 20. August 2025

Im Juli 2025 sind die beiden Norm-Entwürfe DIN 14677-1:2025-09 „Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse sowie für elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuerschutzabschlüsse im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen – Teil 1: Instandhaltungsmaßnahmen“ und DIN 14677-2:2025-09 „Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse sowie für elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuerschutzabschlüsse im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen – Teil 2: Mindestqualifikation und Kompetenznachweis des Instandhaltungspersonals“ erschienen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hin. Die Norm-Entwürfe können ab sofort bezogen werden und mit Frist bis 25. November 2025 an den zuständigen Arbeitsausschuss NA 031-02-06 AA „Planung, Instandhaltung, Montage“ im DIN-Normenausschuss Feuerwehrwesen (FNFW) kommentiert werden. Die Kommentierung kann auch online über das Norm-Entwurfs-Portal vom DIN erfolgen.

Die Entwürfe enthalten aktualisierte normative Verweise und präzisere Begriffsdefinitionen, überarbeitete Vorgaben zur technischen Dokumentation, neue Anforderungen an Ferndienstleister sowie klarere Regelungen für Feststellanlagen in bahngebundenen Förderanlagen.

Die anstehenden Überarbeitungen lassen sich auf einen grundlegenden Wandel im technischen Brandschutz in Deutschland zurückführen: Immer mehr Betreiber von Gebäuden und Anlagen übernehmen aktiv Verantwortung für die Sicherheit in ihren Liegenschaften vor allem beim Einsatz von Feststellanlagen (FstA) und Feuerschutzabschlüssen (FSA). Die professionelle Wartung, regelmäßige Prüfung und sachgerechte Dokumentation rücken zunehmend in den Fokus und tragen zur Verbesserung des vorbeugenden Brandschutzes bei.

Seit dem Großbrand am Flughafen Düsseldorf 1996 hat sich das Bewusstsein für zuverlässige Brandschutzsysteme nachhaltig verändert. Heute setzen vor allem mittelständische und große Unternehmen vermehrt auf eigene, intern geschulte Mitarbeiter zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft von Feststellanlagen und Brandschutztüren. „Vor allem größere Unternehmen erkennen zunehmend, dass sie mit qualifizierten eigenen Mitarbeitern nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Qualität und Verlässlichkeit ihrer Brandschutzmaßnahmen erhöhen können. Der Schulungsaufwand ist überschaubar und der Nutzen hingegen enorm“, erklärt Jürgen Walter, Fachreferent für Brandschutz.

Besonders gefragt sind Schulungen für Haustechniker, Brandschutzbeauftragte und Facility Manager, um Kontrollen und Prüfungen intern durchführen zu können. Auch Fachfirmen aus dem Innenausbau sowie der Tür- und Torbranche nutzen verstärkt Weiterbildungen, da Betreiber vor der Auftragsvergabe vermehrt Zertifikate und Fachkenntnisse verlangen. Trotz positiver Entwicklungen besteht bei vielen Betreibern Unklarheit über ihre Pflichten. „Viele Unternehmen halten eine einmalige externe Prüfung für ausreichend. Dabei liegt die Verantwortung für Funktion und Sicherheit immer beim Betreiber“, so Walter.

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Über die DGWZ
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) setzt sich branchenübergreifend für Unternehmen in Deutschland ein, veröffentlicht neutrale Fachinformationen und bietet bundesweit Seminare zu Normen, Richtlinien und Vorschriften für die berufliche Weiterbildung an. Die DGWZ hat ihren Sitz in Bad Homburg und wurde 2013 gegründet.

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Feststellanlagen und Feuerschutzabschlüsse: Neue Norm-Entwürfe DIN 14677-1 und DIN 14677-2 erschienen. www.dgwz.de/neue-din-14677-feststellanlagen-pm

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www.dgwz.de/neue-din-14677-feststellanlagen-pm

Pressemitteilung: Neue-DIN-14677-Feststellanlagen.pdf

Feststellanlagen und Feuerschutzabschlüsse: Neue Norm-Entwürfe DIN 14677-1 und DIN 14677-2 erschienen

Bild: Feststellanlagen-Feuerschutzabschluss-DIN 14677-Presse.jpg
Bildquelle: Jürgen Pollak / GEZE GmbH
Bildunterschrift: Im Juli 2025 sind die neuen Norm-Entwürfe DIN 14677-1 und DIN 14677-2 erschienen.

Weiterführende Informationen
www.dgwz.de/feststellanlagen

Aktualisierte Norm für Wassernebelsysteme

Aktualisierte Norm für Wassernebelsysteme

Ortsfeste Wassernebelsysteme für den Brandschutz bei Gefährdungen in Industrie-, Gewerbe- und Wohnbereichen umfassen speziell ausgelegte Düsen, die in Rohrleitungen eingebaut und über Regelventile mit einer dezidierten Wasserversorgung verbunden sind.

Die neue DIN EN 14972-1 vom Juli 2025 mit dem Titel „Ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen – Wassernebelsysteme – Teil 1: Planung, Einbau, Inspektion und Wartung“ legt Anforderungen an die Planung, Errichtung, Prüfung und Instandhaltung aller Arten von ortsfesten Wassernebelsystemen fest. Sie berücksichtigt dabei nur Anwendungen und Belegungen, die durch die anderen Teile der Normenreihe DIN EN 14972 abgedeckt sind.

Mit der Neuausgabe wurden hauptsächlich Anhänge hinzugefügt, um zusätzliche Informationen (z. B. Grenzen der Anwendbarkeit, allgemeine Hinweise sowie ggf. weitere Anforderungen und Einbau- und Auslegungsparameter) zu bereits veröffentlichten Teilen der Normenreihe bereitzustellen. Weiterhin wurde die Anwendung des Anhang A konkretisiert und klargestellt, dass dieser Anhang einen Leitfaden enthält, der klärt, wie neue Brandprüfungsprotokolle, die den CEN Regularien folgend zu der Normenreihe DIN EN 14972 hinzugefügt werden sollen, zu erstellen sind.

Derzeit überarbeitet das Technische Komitee CEN/TC 191 „Ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen“ die Normenreihe EN 17450 zu Bauteilen für Feinsprüh-Löschanlagen.

Autor: Bastian Krämer, Projektmanager, DIN Deutsches Institut für Normung e. V.

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